Bund

Reformierte Kirche im Gespräch mit Israel
Von reformierter Bundestheologie gehen entscheidende Impulse aus für das jüdisch-christliche Gespräch.
Gebote im Gnadenbund statt Evangelium und Gesetz
Unter dem „Verstehensmuster“ des einen Bundes Gottes als des „Gnadenbundes“, der im Alten und Neuen Testament bezeugt wird, liest sich die Bibel anders als unter dem von Luther herausgearbeitetem Gegensatz von „Gesetz und Evangelium“.
Wer ist eigentlich diese Frau, die in einem der bekanntesten Weihnachtslieder besungen wird?
Marc Wischnowsky beschreibt die Entstehung und Bedeutung dieser Anrede an die Stadt Jerusalem. Diese Personifizierung macht die Stadt beziehungsfähig und unabhängig von der jeweiligen politischen Situation.
Die skandalöse Offenheit Gottes
Das Buch Jona spricht die interreligiöse Begegnung direkt an. Der jüdische Prophet bringt wider Willen Menschen aus anderen Völkern zu Reue und Bekehrung. Am Ende bleibt die Frage offen: "Sollte Gott nicht Mitleid haben mit unzähligen Menschen, die nicht zwischen rechts und links unterscheiden können? ... Sollten nicht Jona und alle, die derselben Tradition angehören, offen sein für alle Implikationen, die darin enthalten sind?" Von Rabbiner Dr. Jonathan Magonet
Dogmatisch-theologische Einsichten von Friedrich-Wilhelm Marquardt
Das Verhältnis Israels zu seinem Land ist kaum bedacht in christlicher Dogmatik. Anders bei Friedrich-Wilhelm Marquardt, dem 2002 in Berlin verstorbenen Professor für Evangelische Theologie. In seiner Eschatologie lädt Marquardt ein, das jüdische Volk und seinen Staat als "neue Tatsache" wahrzunehmen. Er hält dabei fest: Bis zum jüngsten Gericht „können wir die Geschichte von den Juden und ihrem Land nur als Geburtswehen eines kommenden Neuen begreifen“.
Regenbogen - Beschneidung - Gebote - Verheißung - Kelch des Weins
Die Bibel erzählt von verschiedenen Bundesschlüssen zwischen Gott und einem Menschen, zwischen Gott und seinem Volk Israel und auch zwischen Gott und Tieren. Am bekanntesten sind: der Noah-, der Abraham- und der Sinaibund, der „neue Bund“ beim Propheten Jeremia und der Bund durch Jesus Christus.
Die Bundestheologie Heinrich Bullingers
Karl Barths Israeltheologie und die Bundestheologie der reformierten Reformation
Eine Darlegung der Bundestheologie von Bullinger über Calvin zu Coccejus bis hin zu Barth im Blick auf eine "Israeltheologie" im jüdisch-christlichen Gespräch.
Das Wort
Bund bezeichnet die Beziehung zwischen Gott und Mensch: Gott schließ einen Bund mit seinem Volk. Gott bindet sich an den Menschen, verpflichtet sich selbst zu Gnade und Barmherzigkeit. Und der Mensch seinerseits? Im Bunde mit Gott, ein "Bundespartner" Gottes (Karl Barth), berufen, nach Gottes Weisungen zu leben.
Predigt und Gebet von Thomas Hennefeld, Landessuperintendent der Evangelischen Kirche H.B. in Österreich
''So viel wir lernen können vom Denken und den Schriften Calvins, die Zeit ist nicht stehen geblieben. Wir dürfen uns als erwählte Kinder Gottes sehen, aber gleichzeitig wissen wir, der Bund ist nicht für uns allein da … Im Gegenteil, mit diesem Auftrag sollen wir hinausgehen und Licht für die Völker werden, niemanden ausschließen, der anders denkt, eine andere Konfession oder Religion hat.''
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