Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Glaubenskurse

EKD startet bundesweites Projekt zu Glaubenskursen
EKD. „Der Glaube ist unser größter Schatz, und es gibt nichts Schöneres, als ihn mit vielen verschiedenen Menschen ins Gespräch zu bringen“, sagt der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider. Erstmalig hat die EKD in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft missionarischer Dienste“ (AMD) ein Projekt ins Leben gerufen, mit dem bundesweit Glaubenskurse von evangelischen Gemeinden angeboten werden sollen.
Bausteine zur Ergänzung von Glaubenskursen
Zu den Themen: Bibel, Gott, Schöpfung, Jesus, Geist, Gottesvolk, Israel, Kreuz, Auferstehung, Abendmahl, Taufe, Sonntag, Ostern, Pfingsten.
''Erwachsen glauben'' geht in die nächste Phase
EKD. Glaubenskurse sollten zu einem Regelangebot in den evangelischen Landeskirchen und ihren Gemeinden werden, „so selbstverständlich wie der Konfirmandenunterricht“. Das sagte die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Katrin Göring-Eckardt, am Freitag, 1. Juli, bei einer Pressekonferenz in Berlin, bei der die Werbematerialien für das Projekt „Erwachsen glauben“ vorgestellt wurden.
 

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