Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Mission als inkarnatorische Christologie

Vortrag von Muriel Orevillo-Montenegro im Rahmen der VEM-Vortragsreihe Mission lectures

Fotos: VEM

"Bei Mission geht es darum, das Evangelium im christischen Handeln zu demonstrieren, im Heilen von gebrochenen Herzen, Körpern und Seelen. Dies erfordert, dass wir lernen, leidende Gemeinschaften zu umarmen, in Rückbesinnung auf den Eros als die Macht und umfassende Liebe Gottes." - Prof. Dr. Muriel Orevillo-Montenegro, Philippinen

Der Vortrag in deutscher Übersetzung


bs, 13. Dezember 2013
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
 

Nach oben    E-Mail