Gott vertrauen - Trusting God

Predigt von Dr. Jerry Pillay über Psalm 46 und Hebräer 11,1-11

Die Predigt von Dr. Jerry Pillay, Generalsekretär der Uniting Presbyterian Church in South Africa und Präsident der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen am 12. Januar 2014 in Hannover. Dokumentation des englischen Textes und der deutschen Übersetzung:

Predigt von Jerry Pillay über Psalm 46 und Hebräer 11,1-11 (PDF)
Sermon by Jerry Pillay ''Trusting God'' (PDF)

Ich erinnere mich daran wie ich zum ersten Mal in eine Pfarrstelle in der Provinz Western Cape berufen wurde. Ich kam dorthin wegen der Pfarrstelle aber damals war ich noch nicht verheiratet. Am Wochenende versammelte eine der Damen aus der Gemeinde etwa 20 junge Frauen und sagte zu mir: „Herr Pastor, ich glaube sie sollten sich entscheiden.“ Ich muss zugeben, dass ich sehr erschrocken bin, weil sie es wirklich ernst meinte. Zum Glück kannte ich schon meine zukünftige Frau Sandra und die Berufung auf die Pfarrstelle wurde auch verschoben. Etwas später heiratete ich Sandra und wir zogen nach Cape Town. Es war wirklich ein großer Schritt für uns beide, da wir noch sehr jung waren: neu verheiratet in einer neuen Provinz mit einer anderen Kultur und völlig neuen Aufgaben. Vor uns lagen aber zehn wunderbare Jahre an diesem Ort.

Dann wurden wir nach Johannesburg berufen. Sie müssen wissen, dass nicht viele Menschen freiwillig Cape Town verlassen, um nach Johannesburg zu ziehen. Es sind zwei sehr verschiedene Orte. Der eine Ort zieht Touristen an; am anderen Ort macht man Geschäfte und die Leute leben und arbeiten in einem Teufelskreis, um mehr materiellen Wohlstand zu erwerben. Wir zogen jedoch hin, um Gott zu gehorchen. Es dauerte für meine Frau eine ganze Weile, bis sie sich eingewöhnen konnte. Ich tauchte aber sofort in die Arbeit ein. Die Umgebung war anders; die Gemeinde war auch ganz anders: Sie bestand aus weißen Menschen der mittleren und oberen sozialen Schichten. Wir verbrachten dort wunderbare elf Jahre und wären dort geblieben, wenn Gott nicht andere Pläne für uns gehabt hätte. Ich wurde danach Generalssekretär meiner Kirche, der Vereinigten Presbyterianischen Kirche von Südafrika.

Was ich damit sagen will, ist, dass uns vor dem Unbekannten etwas Bange war und wir nicht sicher waren, wie sich die Dinge entwickeln würden und ob wir mit unseren Umzügen glücklich sein würden. Es gab jedoch eine Sache, von der wir mit Sicherheit ausgehen konnten: dass wir nicht alleine waren, dass Gott uns gerufen hatte und dass Gott vor uns her gehen und uns helfen würde. Trotz einer gewissen Unsicherheit hatten wir also keine Angst um unsere Zukunft. Wir waren davon überzeugt, dass Gott uns segnen würde, wenn wir seinem Ruf folgten.

Ich stelle mir vor, dass es das ist, was Abraham gefühlt, gedacht und geglaubt hat, als er auf Gottes Ruf reagierte. Für ihn wahr es jedoch schwerer, weil er gar nicht wusste, wohin er ziehen würde. Er war aber bereit, Gott überallhin zu folgen. Im Hebräerbrief wird dieser Gehorsam in den Zusammenhang des Glaubens gestellt. Abraham stellte seinen Glauben unter Beweis, indem er sein bequemes Zuhause verließ, in ein fremdes Land zog, auf die ferne Stadt Gottes blickte, darauf vertraute, dass Gott ihm ein Kind schenken würde und dann bereit war, dieses Kind zu opfern. Es wird uns gesagt, dass dieser großartige Glaubensbeweis zum Segen für die Völker wurde. Gott gehorchen bringt also Segen.

Im Dezember haben wir von Genf Abschied genommen, um nach Hannover umzuziehen. In einem bewegenden Gottesdienst im ökumenischen Zentrum wurde symbolisch das Licht der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen von Genf nach Hannover weitergereicht. In diesem Gottesdienst sagte ich, dass man die Tätigkeit der Weltgemeinschaft als ein Buch mit verschiedenen Kapiteln betrachten sollte. In den vergangenen 65 Jahren haben wir die Kapitel in Genf geschrieben, während wir als internationale Organisation weltweit tätig waren. Nun wird dasselbe Buch weiter geschrieben, aber die Kapitel werden in Hannover verfasst. Es bleibt dasselbe Buch; die Geschichte geht weiter, nur an einem anderen Ort.

Ich bin sicher, dass die Vorstellung umzuziehen Einigen unheimlich war, vor allem den Mitarbeitenden die bisher in Genf ansässig waren. Nach 65 Jahren kann man sich schon ziemlich heimisch fühlen. Es kann ärgerlich, frustrierend und in vieler Hinsicht beunruhigend sein, die Wohlfühlecke zu verlassen. Die Entscheidung für diesen Umzug war also keineswegs einfach. Für unsere Organisation war es sicher ein Segen, zum ökumenischen Zentrum zu gehören. Es wurden uns allerlei Möglichkeiten, Vorteile und Beziehungen zur ökumenischen Welt eröffnet. Ein Umzug schien einigen deswegen absurd und unvernünftig. Wir mussten uns jedoch unserer finanziellen Situation stellen und so haben einige gesagt: „wir können verstehen, dass ihr in die Eurozone und sogar nach Deutschland umziehen müsst, aber warum ausgerechnet nach Hannover? Sollte es nicht lieber Berlin sein?“ Das erinnert mich an die Frage des Nathaniel (Johannes 1,46), als er aufgefordert wird, nach Nazareth zu gehen. Er fragt:„kann von dort irgend etwas Gutes kommen?“ Worauf Philippus antwortet: „komm und siehe!“. Nathanael entdeckt bald, dass sich Jesus dort befindet.

Wir haben die Anwesenheit Jesu hier in Hannover schon entdeckt und zwar in den wunderbaren Freunden die es uns ermöglichen, hierher zu kommen. Ihre Sorge um das Leben und die Arbeit der Weltgemeinschaft hat uns tief gerührt. Wir haben erfahren, wie Kirchen in Deutschland – auch solche die nicht Mitglied der WGRK sind – uns in unserer Arbeit finanziell und auch in anderer Weise unterstützt haben. Es hat uns beeindruckt und gerührt, wie sehr sich unser Schatzmeister Dr. Johann Weusmann, der reformierte Bund und unsere Mitgliedskirchen in Deutschland darum bemüht haben, die Arbeit der WGRK zu unterstützen, wobei wir auch das Entgegenkommen der deutschen Regierung hervorheben wollen, denn es wurden einzigartige Regelungen getroffen, die es unsern Mitarbeitenden und unserer Organisation überhaupt ermöglichen, von hier aus tätig zu werden. Wir haben große Gastfreundschaft und einen warmen Empfang erfahren. Verschiedene Menschen haben alles getan, um unsere Ankunft vorzubereiten. Das nehmen wir mit großer Dankbarkeit wahr. Trotzdem gibt es noch Brücken zu überqueren. Es gibt zum Beispiel die Sorge, dass wir uns mit dem Auszug aus dem ökumenischen Zentrum in Genf isolieren und sogar der ökumenischen Bewegung Schaden könnten. Wir können aber gewiss sein, dass alles gut wird. Warum?

Bei der Beantwortung dieser Frage, lade ich Sie ein, mit mir etwas anders über diesen Umzug nachzudenken. Ich möchte dass wir uns vorstellen, dass dieser Umzug nach Hannover nicht nur aus finanziellen Gründen oder wegen der Unterstützung unserer deutschen Freunde geschieht. Könnte es nicht sein, dass Gott dahinter steht? Ist es nicht vielleicht Gottes Wille für uns auf unserem Weg? Ich bin davon überzeugt, dass ein solcher Perspektivwechsel uns auf Gottes Wirken aufmerksam macht. Von einer Haltung des Widerstands kommen wir zu einer Haltung des Glaubens. Anstatt uns gegen Gott zu stellen und seinem Willen zu widerstehen, lernen wir ihm zu vertrauen. Das ist es, was Abraham getan hat. Er wurde aus seiner vertrauten Umgebung entfernt und an einen unbekannten Ort versetzt. Indem er aber Gott vertraute und gehorsam seinen Weg ging, erfuhr er, dass Gott sein Leben in der Hand hält. Mitten im Umbruch fand er wahren Frieden, indem er Gottes willen folgte. Nur wenn man bereit ist dem Ruf Gottes zu folgen, erfährt man wie gütig, treu und mächtig Gott ist.

Genau das versucht auch der Psalm 46 zum Ausdruck zu bringen. Es gibt zwei verschiedene Auslegungen des Psalms je nachdem in welchem Kontext dieser Psalm gesehen wird. Die ältere Auslegung verbindet den Psalm mit der Befreiung Jerusalems nach der Belagerung durch die Assyrer. Eine neuere Auslegung bringt den Psalm mit dem jährlichen Tempelfest in Verbindung, bei dem der König mit Hilfe Gottes gerettet wird. Wie auch immer der Kontext gewesen sein mag, finde ich den Psalm sehr lebhaft mit einer Menge Bewegung und Unruhe. Besonders in Vers 3, wo es heißt: „… wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen.“ Oder auch in Vers 6: „… Die Königreiche fallen, das Erdreich muss vergehen, wenn er sich hören lässt.“ Das klingt etwas hart und gewalttätig, nicht wahr? Und dann kommt die Hauptaussage: „der Herr Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz.“ Die wesentliche Aussage dieses Psalms ist, dass mitten in Unruhe, Umbruch und Wechsel Gott alles in seinen Händen hält. Der Gott Jakobs ist mit uns. Der Gott Jakobs ist unsere feste Burg. „Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge.“ Die Worte des Psalms gründen nicht auf ein fadenscheiniges Gefühl der Hoffnung, sondern in der Gewissheit und Zuversicht, die aus der Treue und mächtigen Gegenwart des allmächtigen Gottes erwächst. Und so werden wir in Vers 11 aufgefordert: „seid Stille und erkennet, dass ich Gott bin!“ Und der Psalm endet mit der Zusage, dass „der Herr Zebaoth mit uns ist und der Gott Jakobs unser Schutz bleibt.“

Nun wundern Sie sich vielleicht, warum ich bei dieser freudigen Gelegenheit ausgerechnet diesen Psalm hervorhebe. Wie ich vorher schon gesagt habe, ist uns die Entscheidung, von Genf wegzuziehen, nicht leicht gefallen. Es gab Ängste und Sorgen, die in dieser Entscheidungsphase zum Ausdruck gebracht wurden und die uns wahrscheinlich noch eine Zeit lang begleiten werden. Wenn es aber noch solche Ängste und Sorgen in Bezug auf den Umzug nach Hannover geben sollte, lade ich Sie ein, auf Gottes Worte zu hören: „seid Stille und erkennet, dass ich Gott bin!“ Lasst uns mit dem Psalm sagen und glauben, dass Gott das Sagen hat und wir uns darum nicht fürchten.

Die Tatsache, dass Gott das Sagen hat und dass es sein Wille für uns ist, dass wir jetzt mit dem Leben, Wirken und Zeugnis der Weltgemeinschaft an diesem Ort sind, wird uns Frieden und Freude geben, während wir die neue Umgebung kennen lernen, die unser Zuhause werden wird und der Ausgangspunkt unserer weltweiten Arbeit. Gott ist der Initiator neuer Dinge. Das wird uns vielfach in der Heiligen Schrift bezeugt: „am Anfang schuf Gott Himmel und Erde (Genesis 1,1), „Denn siehe, ich will ein Neues schaffen“ (Jesaja 43,19), der alte Adam brachte den Tod, aber der neue Adam (Jesus Christus) brachte neues Leben (Römer 7), „ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2 Korinther 5,17), wir bekommen neues Leben durch den Geist (Römer 8), in der Erwartung des „neuen Jerusalem“ (Offenbarung 21). Mit diesen Bibelzitaten will ich unterstreichen, dass Gott ein Erneuerer ist, und manchmal kann das bedeuten, dass wir an neue Orte gerufen werden, um Gottes Mission zu erfüllen. Unsere Aufgabe ist es, das Neue anzunehmen und hinzuhören, wenn Gott uns beauftragt, neue Dinge zu tun in seinem Dienst an der Welt.

Ich bin davon überzeugt, dass der Umzug nach Hannover uns eine Gelegenheit bietet, danach zu fragen, wozu uns Gott als Weltgemeinschaft beruft. Ja, wir haben eine neue Perspektivplanung und ein neues Mission Statement entwickelt, als wir uns 2010 als Weltgemeinschaft neu gebildet haben. Wir haben neue Prioritäten beschlossen und Arbeitsprogramme entworfen. Am neuen Dienstsitz und in Anbetracht der Probleme, die ich erwähnt habe, können wir nicht einfach weitermachen, wie bisher. Wir müssen „Stille sein“, nachdenken, auszuwerten und im Gebet erkennen, was Gott uns in diesem Augenblick sagen will. Worauf müssen wir jetzt den Schwerpunkt legen, worauf unsere Kraft und Energie verwenden, wenn wir uns in der Welt für Gott engagieren wollen? Was sind unsere strategischen Ziele, wenn wir welche haben? Wie dienen wir weiterhin dem Ziel von „Gemeinschaft und Gerechtigkeit“, zu dem sich unsere Generalversammlung im Jahr 2010 verpflichtet hat? Was bedeutet das für uns jetzt, wo wir von Hannover aus tätig sind? Wie werden wir in Zukunft mit unseren ökumenischen Partnern zusammenarbeiten? Das sind alles wichtige Fragen, die ausgesprochen und ernst genommen werden müssen. Ich möchte dass sich die Leitungsgremien und die Mitarbeitenden der Weltgemeinschaft mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Jetzt aber lassen Sie mich auf den Anfang meiner Predigt zurückkommen, wo ich von meiner Versetzung zuerst nach Cape Town und später nach Johannesburg erzählt habe. Es sind jetzt 30 Jahre vergangen, seitdem wir unsern Geburtsort Durban verlassen haben. Obwohl wir ab und zu Durban besuchen, fühlen wir uns dort nicht mehr heimisch denn unser Zuhause ist da, wo wir leben, arbeiten und mit unserer Familie zusammen sind. Nie im Leben hätten wir gedacht, dass wir jemals so über unsere Heimatstadt Durban denken und eines Tages Johannesburg als unser Zuhause betrachten würden. So ist es aber und wir haben uns an das Neue gewöhnt. Wir sind zuhause und zufrieden, weil wir gelernt haben und tief in uns wissen, dass dies der Ort ist, an dem uns Gott im Augenblick haben will.

Und hier, in dieser schönen Stadt Hannover ist der Ort, wo Gott uns als Weltgemeinschaft jetzt haben will. Ich hoffe und bete dass wir mit Freuden und mit Dankbarkeit diesen Wechsel annehmen und uns weiterhin für Gottes Mission in der Welt engagieren werden. Ich bin davon überzeugt das es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir sagen können: „Hier ist unser Zuhause. Hier ist die Weltgemeinschaft reformierter Kirchen zuhause. Von hier aus wird sie neue Kapitel des Lebens, der Arbeit und des Zeugnisses reformierter Kirchen schreiben.“ Während wir also unsere Tätigkeit am neuen Ort fortsetzen, wollen wir weiterhin Gott vertrauen, der uns so treu und herrlich führt. Wir werden gesegnet sein und ein Segen sein für die, denen wir dienen überall auf Erden in Gottes Namen. Gott allein sei Ehre!
Amen


Dr. Jerry Pillay, Generalsekretär der Uniting Presbyterian Church in South Africa und Präsident der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, 12. Januar 2014 in Hannover

Predigt von Jerry Pillay über Psalm 46 und Hebräer 11,1-11 (PDF)

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