Aktuelle Termine


Unsere grossen Wörter. Reformatorische ReVisionen
20. Februar bis 29. Mai 2017: öffentliche Ringvorlesung in Bern
Gerechtigkeit / Rechtfertigung - Freiheit / Befreiung - Gnade - Glaube und Werke - Sünde - Schöpfung - Erwählung - Bild / Wort - Wahrheit - Liebe - das Böse - Gericht - Leib / Fleisch - Ewigkeit


Johannes Calvin. Leben und Werk eines europäischen Reformators
Sonderausstellung im Stadtarchiv Celle
Zur Eröffnung im Stadtarchiv (Westerceller Straße 4) am Dienstag, 4. April 2017, um 17.30 Uhr spricht Pastor Klaus Bröhenhorst aus Hildesheim.


Potsdamer Lehrhaus
24. April bis 18. Dezember 2017
die Hebräische Bibel studieren


Der Islam in Deutschland – Hintergründe und Perspektiven
27. April, 18 Uhr: Vortrag von Islamwissenschaftlerin Rabeya Müller in Detmold
Religionen im Gespräch


ErK-Synode: Diskussion zwischen den Generationen
28.-29. April: Gesamtsynode tagt zusammen mit Vertretern der Jugend
Die Gesamtsynode der Evangelisch-reformierten Kirche tagt Ende April erstmals zusammen mit Vertretern aus der Jugendarbeit. „Wir wollen uns im Gespräch zwischen unterschiedlichen Generationen mit Zukunftsfragen der Kirche auseinandersetzen“, so Kirchenpräsident Martin Heimbucher.


500 Jahre später: Luther zu Gast bei uns
4. Mai und 2. November in Osnabrück
Reformation - Weg in die Freiheit. Ein Blick auf den täuferisch-pazifistischen Zweig der Reformation (in Kooperation mit der ACK OS) - Ferne Folgen. Reformation und Orthodoxe Kirche: Gegenseitige Beeinflussung am Beispiel Siebenbürgens (in Kooperation mit der ACK OS)


Reformation und Flucht - Emden und die Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert
14. Mai bis 05. Nov. 2017
Gemeinsame Ausstellung der Johannes a Lasco Bibliothek und des Ostfriesischen Landesmuseums Emden


UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen zum 200. Jubiläum im Jahr 2017
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


Synode der Evangelisch-altreformierten Kirche in Niedersachsen
Mittwoch, 17. Mai 2017, ab 9 Uhr im Gemeindehaus der Evangelisch-altreformierten Gemeinde Veldhausen


Luther aus reformierter Perspektive
20. Mai 2017
Reformierte Konferenz Bentheim - Steinfurt - Tecklenburg:
Prof. Dr. HermanSelderhuis, Theologische Universiteit Apeldoorn. Thema: „Luther aus reformierter Perspektive“. Die Frühjahrstagung findet im Gemeindehaus der Ev.-ref. Kirchengemeinde Emlichheim statt.


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Jesus Christus ist als Heil der Welt auch für die Kirche eine Zumutung

Andacht zur 1. These der Barmer Erklärung

©Foto: Holger Pyka

Wie kann ein Bekenntnis, das Christinnen und Christen vor 80 Jahren gegen den totalitären Machtanspruch des nationalsozialistischen Staates formulierten, der Kirche heute in einem ganz anderen Kontext Orientierung geben?

Andacht zu Barmen I (PDF)

Indem sie auf Jesus Christus als das eine Wort Gottes verweist und die Kirche zur Umkehr aufruft, sagte die Wuppertaler Superintendentin Ilka Federschmidt in ihrer Andacht über die erste These der Barmer Theologischen Erklärung vor der Landessynode am Samstagmorgen.

In der Gegenwart werde Jesus vor allem als Kulturfaktor und werteortientierter Mensch wahrgenommen. In seinem Anspruch als Heil der Welt sei Christus den säkularisierten Menschen der Gegenwart dagegen eine zu große Zumutung, sagte Federschmidt. Auch ihre Kirche scheine diesen Jesus als Christus zuweilen zu meiden. Ihn nicht als das einzige Wort Gottes zu verkündigen und in aller Ausschließlichkeit zu suchen, zu hören, zu glauben und zu befolgen, sei „Grund für so manche Anfälligkeit für andere, lebensfeindliche Mächte und vermeintliche Wahrheiten, Sachzwänge, Spielregeln und Realitäten“ – und, so Federschmidt, für so manche Schieflage in den Prioritäten kirchlicher Tagesordnungen. „Auf ganz andere Weise als die Mütter und Väter im Glauben vor 80 Jahren ringen wir mit uns selbst und unserem eigenen Glauben und Nichtglauben“, sagte sie.

In dieser Situation provoziere die erster These der Barmer Erklärung die Kirche zur Umkehr: Christus als „dem einen Wort Gottes die schöpferische Kraft zuzutrauen, uns eine neue und vielleicht eine ganz andere Kirchenkreatur werden zu lassen, die ihre Quelle bei ihm sucht und findet.“

In der erste These der Barmer Theologischen Erklärung wird Jesus Christus, wie er in der Heiligen Schrift bezeugt ist, als das eine Wort Gottes bezeugt, „das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben“.

Die Erinnerung an die Barmer Theologische Erklärung ist auch ein zentraler Beitrag der Evangelischen Kirche im Rheinland zum Themenjahr 2014 „Reformation und Politik“ in der Reformationsdekade. So beteiligt sie sich an einer Ausstellung, die der Kirchenkreis Wuppertal aus Anlass des 80. Jahrestages der Erklärung in der Gemarker Kirche erarbeitet hat. „Gelebte Reformation zwischen Widerstand und Anpassung“ ist der Titel der Ausstellung, die am 28. Mai 2014 eröffnet wird.

Pressemeldung der EKiR, 18. Januar 2014

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