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AfD will mit Kirchen reden
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Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
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Christliche Kirchen feierten am Freitag den ökumenischen


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Diakonie-Präsident appelliert an Politiker


Dari-Bibel hilft beim Deutschlernen
Deutsche Bibelgesellschaft veröffentlicht zweisprachiges Lukas-Evangelium


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CH: Neuaufbruch im reformierten Kirchenverständnis

Eine Schweizer Synode soll die Synoden der Mitgliedkirchen ergänzen.

Foto: freeimages.com

Die Reformierten Kirchen der Schweiz beschliessen die Errichtung einer Schweizer Synode. Kirche ist auch national – dieses Zeichen setzte die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes in Bern.

Eine Schweizer Synode soll die Synoden der Mitgliedkirchen ergänzen. Mit dieser Entscheidung hat die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK heute die nationale Ebene der Reformierten Kirche in der Schweiz gestärkt. Mit vier Grundaussagen zum Kirchesein hat die AV gleichzeitig den Weg zur Weiterführung der Verfassungsrevision des Kirchenbundes geebnet. „Die evangelisch-reformierte Kirche lebt als Kirchgemeinde, als Kantonalkirche und als schweizweite Kirchengemeinschaft“, heisst es dort.

Für Kirchenbundspräsident Gottfried Locher ist der AV-Beschluss ein Meilenstein: „Die Schweizer Reformierten haben heute mutig entschieden. Mut ist die Mitte zwischen Zögerlichkeit und Selbstüberschätzung. Der Mittelweg ist gelungen. Die Einheit ist gestärkt. Das Vertrauen in unsere Kirchengemeinschaft wächst.” Die vier Grundaussagen formulieren einen Konsens, wie er im Verlauf des Revisionsprozesses erkennbar geworden ist. Sie bilden Eckpfeiler für die neue Verfassung und eine solide Basis für die Weiterarbeit. In einem nächsten Schritt werden konsensfähige Vorschläge für Formulierungen zur neuen Verfassung des Kirchenbundes erarbeitet.


Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund, Medienmitteilung, Bern, 4. November 2014
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