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Optional ein Stichwort zur weiteren Eingrenzung:

 

 

 

Du bist der Gott, den ich suche

Sylvia Bukowski veröffentlicht ausdrucksstarke Gebete für Gottesdienste und den persönlichen Gebrauch

Eine Rezension von Bernd Becker, Direktor des Evangelischen Medienhauses Bielefeld

Nach ihrem ersten Gebetband „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?“ hat Sylvia Bukowski ein weiteres Buch mit Gebeten veröffentlicht. Viele Pfarrerinnen und Pfarrer sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende nutzen die Texte von Sylvia Bukowski regelmäßig im Gottesdienst, in Gemeindegruppen und für die persönliche Andacht. In ihrem neuen Band finden sich nun nicht nur Gebete zu den Wochensprüchen eines jeden Sonn- und Feiertags, sondern auch überarbeitete Gebete zu den Wochenpsalmen. „Du bist der Gott, den ich suche“, ist in klarer, ausdrucksstarker Sprache formuliert und eine wahre Fundgrube für den regelmäßigen Gebrauch.

Sylvia Bukowski, Jahrgang 1949, war von 1977 bis 2011 Pfarrerin in Wuppertal, und sie trifft offensichtlich den richtigen Ton in Predigt und Gebet. Gerade bei Gebeten im Gottesdienst ist es eine große Herausforderung, in einer angemessenen Sprache zu reden. Möglichst viele Menschen sollen sich schließlich darin wiederfinden und innerlich mitbeten können. Bukowski gelingt es in ihrem Buch, die Barriere zwischen Sonntags- und Alltagsbeten aufzuheben. Daher sind ihre Gebete auch schon vielfach in Arbeitshilfen und liturgischen Textsammlungen veröffentlicht worden und haben deutschlandweit Eingang in die Agenden gefunden. Das positive Echo auf ihre erste Veröffentlichung haben die Theologin ermutigt, nun ein weiteres Buch vorzulegen.

Alle Gebete nehmen den menschenfreundlichen Gott Israels beim Wort. Im Namen Jesu Christi breiten sie vor Gott Erfahrungen und Sehnsüchte der Gegenwart aus und bauen darauf, dass Gott sich von dem, was Menschen bewegt, bewegen lässt. Einsichten aus dem christlich jüdischen Dialog prägen die Gebete ebenso wie Erfahrungen aus der weltweiten Ökumene. Bukowskis Aufenthalte in Kirchen in Afrika und Asien haben ihr besonders den Blick geschärft für Glück, Sorgen und Schmerz gläubiger Menschen - auch für das, was sie zweifeln, vielleicht auch verzweifeln, lässt. Solche Begegnungen und Gespräche haben ihre Gebete deutlich beeinflusst.

Sylvia Bukowski: Du bist der Gott, den ich suche Gebete für Gottesdienst und Alltag 1. Auflage 2014, gebunden 151 Seiten, 19,99 Euro Neukirchener Aussaat

 

Bernd Becker, November 2014

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