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Feindbilder gegenüber Muslimen abbauen

Kirchenpräsident Heimbucher predigt beim Stuttgarter Kirchentag

Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher

Der Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche, Martin Heimbucher, hat beim Kirchentag in Stuttgart dazu aufgerufen, Feindbilder gegenüber Muslimen nicht zuzulassen. Heimbucher predigte in einem Feierabendmahlgottesdienst am Freitagabend, 5. Juni, in der Stuttgarter Schlosskirche.

Heimbucher sagte, dass es derzeit kaum eine drängendere Aufgabe in der Welt gebe, als gegen Vor-Urteile gegenüber den Muslimen „anzuleben“. „Es gilt, die Bilder der Gewalt wegzuschieben, die sich zwischen Menschen unterschiedlicher Religion geschoben haben.“ Schon bei der alltäglichen Begegnung mit Muslimen entstünden im Kopf Bilder von Krieg, Gewalt und Terror. Diese Bilder würden fleißig produziert und millionenfach verbreitet genau in der Absicht, „das Vorurteil groß zu machen und die Menschen voneinander zu separieren und zu trennen“.

Heimbucher überschrieb seine Predigt mit den Worten „Lieben ohne Vorurteil“ und forderte eine Begegnung zwischen Menschen ohne Schubladendenken. Zum Lieben ohne Vorurteil gehöre, den anderen nicht dem ersten Blick auszuliefern sondern einen zweiten und dritten Blick zu riskieren und ins Gespräch zu kommen.

Am 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag nehmen etwa 100.000 Menschen teil, er endet am Sonntagvormittag mit einem großen Freiluftgottesdienst in der Stuttgarter Innenstadt. Den Feierabendmahlgottesdienst in der Schlosskirche besuchten Christen aus allen Regionen der Evangelisch-reformierten Kirche.

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