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Gebete zum 7. Sonntag nach Trinitatis

von Sylvia Bukowski

Ein Bild der Gastfreundschaft - nach Rembrandt van Rijn: Christus in Emmaus, 1648

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. - Epheser 2,19

Du Gott Israels,
Herr der Welt,
durch deinen Sohn
hast du uns dein Haus geöffnet,
und weist uns ein
in deine Regeln des Zusammenlebens.
Aber es fällt uns oft schwer zu ertragen,
dass wir dich nicht für uns allein haben,
dass noch andere zu dir gehören
mit älteren Rechten,
dazu auch Menschen,
die ganz anders sind als wir,
und die uns mit ihrer Fremdheit verstören.

Wir stehen deiner Freundlichkeit oft im Weg,
schließen uns gegen andere ab
und stoßen sie mit unserem Gehabe
auch ungewollt manchmal vor den Kopf.

Gott, hilf, dass wir im Geist deiner Liebe
mit allen zusammenfinden,
die du zu dir eingeladen hast
mach unsere Gemeinschaft
offen und gastfrei für viele Neue.
Segne dein Weltenhaus mit Frieden.

Psalm 107, 1-9

Erlöse uns aus unserer Tristesse

Gott,
unser Leben ist geprägt
von Spuren deiner Güte.
In vieler Hinsicht geht es uns gut,
und eigentlich können wir nicht klagen.
Trotzdem gibt es Tage,
da verdüstert sich plötzlich unsere Seele,
überzogene Ansprüche rauben uns die Zufriedenheit,
Nichtiges baut sich vor uns auf wie ein Berg,
und unser Leben ekelt uns an.
Wir werden sie manchmal nicht los,
diese trüben Geister,
die uns die Freude am Leben nehmen.
Sie spinnen uns ein
in ihr klebriges Netz,
legen uns ihre grauen Schleier
über die Augen,
dass wir deine Güte nicht mehr erkennen.
Gott, schütze uns vor den Attacken des Überdrusses,
Erlöse uns aus unserer Tristesse.

Sylvia Bukowski, Pfrin. in Wuppertal

 

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von Sylvia Bukowski

Warum trifft das Unglück immer die Ärmsten der Armen?