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Gebete zum 12. Sonntag nach Trinitatis

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. - Jesaja 42,3

Foto: FreeImages.com

von Sylvia Bukowski

Barmherziger Gott,
wenn wir unser Leben betrachten,
sehen wir darin manche Brüche:
gescheiterte Pläne,
enttäuschte Hoffnungen,
verratene Liebe.
Bei manchen von uns
ist nicht viel übriggeblieben
von dem Elan,
noch einmal etwas neu zu beginnen,
und die Lebenslust
brennt nur noch auf kleiner Flamme.

Gott, versöhne uns
mit den Beschädigungen unseres Lebens,
befrei uns von fruchtloser Rückschau
und stärke uns zu Schritten der Heilung.

Psalm 147, 3-6.11-14a

Zieh den Stachel alter Kränkungen

Gott, du weißt,
was wir voneinander nicht wissen.
Du kennst den geheimen Kummer,
du siehst die unterdrückte Wut.

Heile, was wir nicht heilen können.
Verbinde die Wunden,
die sich schon lange nicht schließen wollen.
Zieh den Stachel alter Kränkungen
aus dem Herzen
und ebne den Weg zu Versöhnung.
Gott, nimm uns die Scham,
auch einander zu zeigen,
was uns im Innersten bewegt.
Lass uns auf Verständnis treffen.
Schaffe unserer Seele Frieden.

Sylvia Bukowski, Pfarrerin in Wuppertal

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