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Kindersoldaten im Südsudan
Zahl auf traurigem Rekord


Religiöse Bildung und Pluralismus
EKD veröffentlicht Grundsätze zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht




"Auch ein gesellschaftlicher Feiertag"
Bremens Bürgermeister für Reformationstag als Feiertag


Evangelischer Fakultätentag für offene Diskussionskultur
Debatte über Meinungsfreiheit an Universitäten




Höcke an KZ-Gedenkstätte unerwünscht
Thüringer AfD-Landeschef erneut von Gedenkveranstaltung ausgeschlossen


'Beistand für Bedrängte'
Ehemaliger Verfassungsrichter Bertrams hält Kirchenasyl in Härtefällen für legitim


Kampagne 'Unerhört!'
Unter dem Motto will Diakonie gegen Ausgrenzung kämpfen


Klare Kante gegen Rechts
Seit Flüchtlingskrise und AfD-Aufstieg sind Kirchengemeinden verunsichert


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Gebete zum 16. Sonntag nach Trinitatis

von Sylvia Bukowski

Foto: José Pinheiro / freeimages.com

Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. - 2.Timotheus 1,10

Auferstandener Christus,
wir wünschten,
dass vieles anders wird
in unserem Leben und in unserer Welt,
zugleich hängen wir aber an dem Gewohnten,
und möchten möglichst auf nichts verzichten,

Nimm uns unberechtigte Ängste,
und lass uns im Bündnis mit anderen Menschen
sinnvolle Ziele entdecken.
Präge uns ein,
dass tätige Liebe das Leben reich macht,
und Glück durch Teilen größer wird.

Psalm 68, 4-7a.20-21

Treibe uns unser Selbstmitleid aus

Gott der Liebe,
du ersparst uns nicht alles Unglück,
aber stehst uns zur Seite,
wenn die Last zu schwer für uns wird.
Mit guten Worten,
mit Zeichen deiner fürsorglichen Nähe
weckst du in unserer Schwachheit Kraft.
Dafür sei dir Dank!

Aber manchmal pflegen wir kleine Wehwehchen
und stöhnen über Nichtigkeiten.
Dann treibe uns unser Selbstmitleid aus,
mach dem übertriebenen Jammern ein Ende
und halte uns echte Not vor Augen.

Gott, auch wenn wir lästig werden,
lass uns nicht fallen.
Ertrage uns in deinem Erbarmen.

Sylvia Bukowski, Pfarrerin, Wuppertal

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