Kurzmeldungen


Verwüstung in Bremer Kirche
Experten untersuchen Schäden


'Reformation ist mehr als Luther'
Präses Kurschus sieht 500. Reformationsjubiläum als Quelle von Veränderung


'Potenzial für Ökumene nicht ausgeschöpft'
Steinmeier im Gespräch mit Papst Franziskus


Aktionswoche gegen Hunger
eltkirchenrat ruft zu fairer Verteilung von Nahrungsmitteln auf


'Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit'
Altbischof Huber warnt vor falscher Toleranz gegenüber Religionen


Reformationsjubiläum in Trier
Spitzenvertreter der Kirchen feiern Ökumene-Gottesdienst


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
Friedrich Schorlemmer und Christian Wolff ziehen negative Bilanz


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Gebete zum 19. Sonntag nach Trinitatis

von Sylvia Bukowski

Foto: freeimages.com

Heile mich, Herr, so werde ich heil; hilf mir, so ist mir geholfen. - Jeremia 17,14

Du, unser Heiland,
wir wünschen uns
vor allem Gesundheit,
fürchten Unfälle,
möchten nie angewiesen sein
auf fremde Hilfe.
Aber du zeigst uns
an vielen kranken Menschen,
dass das Leben seinen Wert nicht verliert,
wenn nicht mehr alles möglich ist,
und dass die Seele stark sein kann
auch in einem schwachen Körper.

Gott, heile uns von falschen Maßstäben
für gelingendes Leben.
Hilf uns,
deiner Güte zu trauen
und die Zerbrechlichkeit unseres Lebens
getrost anzunehmen.
Lass uns einander ergänzen
und gute Weggefährten sein
in deiner Nachfolge.

Psalm 32, 1-5.10-11

Wir schämen uns manchmal vor uns selbst

Gnädiger Gott,
wir danken dir für die Erfahrungen
von Vergebung und neuem Anfang.
Oft tun wir uns schwer,
auch nur uns selbst einzugestehen,
dass wir schuldig geworden sind.
Jeder Riss in unserem Selbstbild
macht uns unsicher,
und wir haben Angst,
dass wir durch Fehler und Versagen
in fremden Augen wertlos werden.
Wir schämen uns manchmal auch vor uns selbst!

Wie gut tut es da,
wenn wir erleben,
dass wir nicht festgenagelt werden
auf unsere Schuld,
nicht verachtet
für unser Scheitern.
Wie gut tut es,
vertrauen zu dürfen:
Du bist ein Gott,
der vergibt!

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