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Glaubensbiographie der Menschen geprägt
Rheinische Kirche trauert um Superintendent i. R. Friedhelm Polaschegg


Reformationstag wird in Hamburg Feiertag
Nach Schleswig-Holstein beschloss auch Hansestadt den 31. Oktober als Feiertag


Gemeinsames Abendmahl konfessionsverschiedener Ehepaare
Evangelische Kirche begrüßt katholisches Votum


65 Prozent der Bayern für Religionsunterricht
Bei Protestanten ist die Zahl noch höher


Kindersoldaten im Südsudan
Zahl auf traurigem Rekord


Religiöse Bildung und Pluralismus
EKD veröffentlicht Grundsätze zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht




"Auch ein gesellschaftlicher Feiertag"
Bremens Bürgermeister für Reformationstag als Feiertag


Evangelischer Fakultätentag für offene Diskussionskultur
Debatte über Meinungsfreiheit an Universitäten


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Karl Barth und Wilhelm Niesel. Briefwechsel 1924–1968

hg. v. Matthias Freudenberg / Hans-Georg Ulrichs

Karl Barth und Wilhelm Niesel. Briefwechsel 1924–1968, hg. v. Matthias Freudenberg / Hans-Georg Ulrichs, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2015

Einblicke in den Kirchenkampf und in die Neugründung der Evangelischen Kirche in Deutschland nach 1945

Zwischen 1924 und 1968 haben Karl Barth (1886–1968) und sein akademischer Schüler Wilhelm Niesel (1903–1988) neben persönlichen Begegnungen eine intensive Briefkorrespondenz gepflegt. In den Briefen bis 1930 werden Themen im Umkreis der Dialektischen Theologie sowie zur Calvinforschung erörtert. Dabei fällt ein Licht auf Barths und Niesels Rezeption der Theologie Johannes Calvins und ihrem Verständnis der Reformation.
Die Briefe der 30er Jahre sind dem Kirchenkampf und dem gemeinsamen Ringen um eine Kirche gewidmet, die der nationalsozialistischen Häresie eine widerstehende biblische Theologie entgegengesetzt hat.
In den nach 1946 verfassten Briefen wird das Bemühen der beiden in Basel bzw. in Wuppertal tätigen Hochschullehrer dokumentiert, ihren der reformierten Tradition verpflichteten Einfluss auf die Neubegründung der Evangelischen Kirche in Deutschland geltend zu machen. Neben den akademischen Tätigkeiten beider begegnet in den Briefen dieser Jahre die Aufmerksamkeit auf eine an Jesus Christus orientierte Kirche. Während Barth in den 60er Jahren seine Aufmerksamkeit auf Rom lenkte, widmete sich Niesel als Moderator des Reformierten Bundes und als Präsident des Reformierten Weltbundes der ökumenischen Verbundenheit der reformierten Konfessionsfamilie.

Karl Barth und Wilhelm Niesel. Briefwechsel 1924–1968, Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen 2015, ISBN 978-3-525-56019-8, 303 Seiten mit 12 Abb., € 49,99

 

 

 

 

 

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