Kurzmeldungen


Verwüstung in Bremer Kirche
Experten untersuchen Schäden


'Reformation ist mehr als Luther'
Präses Kurschus sieht 500. Reformationsjubiläum als Quelle von Veränderung


'Potenzial für Ökumene nicht ausgeschöpft'
Steinmeier im Gespräch mit Papst Franziskus


Aktionswoche gegen Hunger
eltkirchenrat ruft zu fairer Verteilung von Nahrungsmitteln auf


'Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit'
Altbischof Huber warnt vor falscher Toleranz gegenüber Religionen


Reformationsjubiläum in Trier
Spitzenvertreter der Kirchen feiern Ökumene-Gottesdienst


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
Friedrich Schorlemmer und Christian Wolff ziehen negative Bilanz


1 - 10 (377) > >>

Mit großer Sorge

Stellungnahme des Reformierten Konventes der EKHN zur aktuellen Situation in Ungarn

Foto: Gémes Sándor/SzomSzed

Die Ereignisse an der ungarischen Südgrenze und das Wachsen von Sperrzäunen an den Grenzen Europas beobachtet der Reformierte Konvent der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) "mit großer Sorge" und vermisst eine "wahrnehmbare und kritische Auseinandersetzung" der Reformierten Kirche Ungarns mit der Politik der Regierung Orban.

Aus der "reformierten Bekenntnistreue" heraus erwartet der Konvent "klare Worte gegen Intoleranz und Rassismus und eine Distanzierung von dem menschenverachtenden Umgang mit Schutzsuchenden an Ungarns Grenzen", heißt es in einer öfentlichen Stellungnahme.

Der Zusammenschluss von reformierten Gemeindemitgliedern, Pfarrerinnen und Pfarrern in Hessen bittet das Moderamen des Reformierten Bundes sowie die Kirchenleitung der EKHN, "die unagrische Kirche um eine klare Stellungnahme zu ihrer Hatung zur gegenwärtigen Politik zu ersuchen".

Der Konvent stellt klar: "Das Evangelium von der befreienden Gnade Gottes kennt keine Trennung der Menschen nach Hautfarbe, ,Rasse', Geschlecht und Herkunft, auch nicht nach der Religion."

Die Stellungnahme des Konvents vom 9. Oktober 2015 im Wortlaut:

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks