Mit großer Sorge

Stellungnahme des Reformierten Konventes der EKHN zur aktuellen Situation in Ungarn

Foto: Gémes Sándor/SzomSzed

Die Ereignisse an der ungarischen Südgrenze und das Wachsen von Sperrzäunen an den Grenzen Europas beobachtet der Reformierte Konvent der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) "mit großer Sorge" und vermisst eine "wahrnehmbare und kritische Auseinandersetzung" der Reformierten Kirche Ungarns mit der Politik der Regierung Orban.

Aus der "reformierten Bekenntnistreue" heraus erwartet der Konvent "klare Worte gegen Intoleranz und Rassismus und eine Distanzierung von dem menschenverachtenden Umgang mit Schutzsuchenden an Ungarns Grenzen", heißt es in einer öfentlichen Stellungnahme.

Der Zusammenschluss von reformierten Gemeindemitgliedern, Pfarrerinnen und Pfarrern in Hessen bittet das Moderamen des Reformierten Bundes sowie die Kirchenleitung der EKHN, "die unagrische Kirche um eine klare Stellungnahme zu ihrer Hatung zur gegenwärtigen Politik zu ersuchen".

Der Konvent stellt klar: "Das Evangelium von der befreienden Gnade Gottes kennt keine Trennung der Menschen nach Hautfarbe, ,Rasse', Geschlecht und Herkunft, auch nicht nach der Religion."

Die Stellungnahme des Konvents vom 9. Oktober 2015 im Wortlaut:

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