EKD spendet Kleinbus für Flüchtlingshilfe

Unterstützung für kirchliche Flüchtlingsarbeit in reformierter Gemeinde in Rödgen-Wilnsdorf (Südsiegerland)

Übergabe des Kleinbusses

EKD. Einen Kleintransporter für ihre Flüchtlingsarbeit hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) heute in Hannover der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf (Südsiegerland) übergeben. Das Fahrzeug, das von der EKD bislang in einer Kampagne für Arbeitssicherheit eingesetzt wurde, wird zukünftig in der Flüchtlingshilfe der westfälischen Gemeinde eingesetzt.

Die geplante Nutzung reicht vom Transport von Hilfsgütern und Möbeln über die Anlieferung von Lebensmitteln für die Tafel bis hin zum Personentransfer zu Sprachkursen oder Veranstaltungen.

Pfarrer Christoph Otminghaus freute sich über die Unterstützung für die Arbeit der Ehrenamtlichen in seiner Gemeinde. In der Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf engagieren sich seit Herbst vergangenen Jahres rund  30 Paten, 80 Helferinnen und Helfer sowie 30 Deutschlehrer und 30 Sortierer für die Versorgung und Integration von rund 160 Flüchtlingen.

Deutschlandweit sind rund 120.000 Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit der evangelischen Kirche aktiv.

Zuvor war das Fahrzeug vom Typ VW Caravelle drei Jahre lang Werbeträger und Transportmittel für die bundesweite Präventionskampagne „eile achtsam“ der EKD. Die Kampagne hatte das Ziel, die Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle in der evangelischen Kirche zu verringern und das Bewusstsein für diese Hauptursache von Unfällen zu schärfen.

Hannover, 20. November 2015
Pressestelle der EKD
Carsten Splitt

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