Ausstellungen


Die verpasste Reformation: das Konzil von Konstanz vor 600 Jahren
Fünf Jahre lang will die Stadt Konstanz des größten Kongresses des Mittelalters gedenken
ref.ch. Vor 600 Jahren kamen in Konstanz die Mächtigen Europas zusammen. Am Bodensee wurde ein Papst gewählt - der einzige nördlich der Alpen. Wo sich damals Geistliche, Politiker, Händler und Huren trafen, wird ab Sonntag gefeiert.


Über Grenzen hinweg... Weltreligionen im musikalischen Trialog – Kirche, Synagoge, Moschee

Donnerstag, 3. März 2016, 9:30 Uhr, in der Evang.-Ref. Kirche am Marktplatz, Marktplatz, 63263 Neu-Isenburg

Trio Kirche, Synagoge und Moschee-Weltreligionen im musikalischen Trialog

Der Magistrat der Stadt Neu-Isenburg, das Stadtarchiv Neu-Isenburg, die Bertha-Pappenheim-Initiative Neu-Isenburg, die Evangelisch-Reformierte Gemeinde am Marktplatz Neu-Isenburg und die Jüdische Volkshochschule Frankfurt am Main laden ein zum Konzert:

Mit

Irith Gabriely, Klarinette (Haifa)

Abuseyf Kinik, Sass, Percussion (Anatolien)

Hans-Joachim Dumeier, Orgel (Michelstadt)

Grenzen und Barrieren überwinden, so lautet der Leitgedanke eines faszinierenden Konzerts.
Irith Gabriely mit ihrer Klarinette präsentiert zusammen mit dem Organisten Hans-Joachim Dumeier und dem aus Anatolien stammenden Sass-Spieler Abuseyf Kinik ein Musikprojekt, welches das übliche Schema einer Programmgestaltung sprengt: Sie spannen den musikalischen Bogen von Klassik, über Werke jüdischer Komponisten und Klezmermusik zu orientalischen Klängen, wodurch auf diese Weise ein musikalischer Trialog der drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam zustande kommt.

Irith Gabriely, in Haifa geboren, gründete 1986, neben ihrer Tätigkeit als erste Klarinettistin am Staatstheater Darmstadt, die Klezmergruppe "Colalaila", mit der sie seitdem in vielen Ländern Europas Konzerte gibt. Darüber hinaus konzertiert sie solistisch mit diversen Besetzungen weltweit.

Hans-Joachim Dumeier studierte Orgel bei dem Pariser Organisten Daniel Roth. Seit 1986 ist er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Michelstadt und gibt Konzerte in vielen Ländern Europas sowie in den USA. Neben der künstlerischen Leitung der Michelstädter Musiknächte gilt sein besonderes Augenmerk der jüdischen Musik und Kultur.

Abuseyf Kinik ist in Anatolien geboren, gehört zu einer muslimischen Abzweigung die sich Aleviten nennt. Bei den Aleviten steht Musik an der ersten Stelle im Leben. Daher spielt Abuseyf Kinik die Sass seit seiner frühesten Kindheit. Regelmäßig singt er und begleitet er sich auf der Sass in Veranstaltungen und Festen der alevitischen Gemeinden. Seit 2015 spielt er Sass, Percussion und singt zusammen mit Irith Gabriely im Duo „Jüdisch Muslimischer Dialog“ und im Trio „Kirche, Synagoge und Moschee-Weltreligionen im musikalischen Trialog“ mit Irith Gabriely und Hans-Joachim Dumeier. In seinem musikalischen Schaffen gelingt es ihm, kaum zu Vereinbarendes so miteinander zu verbinden, dass Klangwelten entstehen wie sie zuvor noch nicht auf Riqq (Tamburin), Bandir (Rahmentrommel), Darabukka (Bechertrommel) und der Sass, der türkische Laute, zu hören waren.

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