Kurzmeldungen


'Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit'
Altbischof Huber warnt vor falscher Toleranz gegenüber Religionen


Reformationsjubiläum in Trier
Spitzenvertreter der Kirchen feiern Ökumene-Gottesdienst


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
Friedrich Schorlemmer und Christian Wolff ziehen negative Bilanz


Aachener Friedenspreis verliehen
Der Preis ging an die Friedensinitiative „No MUOS“ und das Jugendnetzwerk JunepA


Kirchen feiern gemeinsam den 'Tag der Schöpfung'
Christliche Kirchen feierten am Freitag den ökumenischen


Ulrich Lilie fordert Einsatz für sozial Schwache
Diakonie-Präsident appelliert an Politiker


Dari-Bibel hilft beim Deutschlernen
Deutsche Bibelgesellschaft veröffentlicht zweisprachiges Lukas-Evangelium


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Wahlaufruf der leitenden Geistlichen in Sachsen-Anhalt: wider Hass und Gewalt, für Weltoffenheit

Die drei leitenden Geistlichen der großen Kirchen in Sachsen-Anhalt rufen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, an der Landtagswahl am 13. März teilzunehmen.

"Beteiligen Sie sich an dieser für unser Land wichtigen Wahl! Setzen Sie ein Zeichen für demokratische Verantwortung und ein friedliches Miteinander in unserem Land!", heißt es in dem gemeinsamen Wahlaufruf von Landesbischöfin Ilse Junkermann, Kirchenpräsident Joachim Liebig und Bischof Dr. Gerhard Feige. Er wurde am heutigen Dienstag in Magdeburg vorgestellt.

Demokratie sei ein kostbares, aber auch gefährdetes Gut, anspruchsvoll und anstrengend zugleich. Zur modernen Demokratie gehörten Rechtsstaatlichkeit und die Unantastbarkeit der Würde jedes Menschen. Im politischen Ringen gehe es um einen fairen Ausgleich von unterschiedlichen Interessen. Der Respekt voreinander dürfe dabei nicht verloren gehen.
"Überall, wo Menschen am Werke sind, gibt es auch Fehler und Schwächen. Deshalb sind Wachsamkeit und Zivilcourage der Bürger gefragt. Dabei gilt: Es gibt keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen", so die Geistlichen in ihrem gemeinsamen Text.

Eine vollständige Übereinstimmung der Aussagen einer Partei mit der eigenen Überzeugung werde es nicht geben. Wichtig sei es deshalb, die größtmögliche Übereinstimmung mit der eigenen Überzeugung zu suchen.
"Wir halten diejenigen Politikerinnen und Politiker für vertrauenswürdig, die sich für Solidarität, Weltoffenheit und ein friedliches Miteinander einsetzen und klar Stellung beziehen gegen Hass, Gewalt und politische Lösungen, die humanitäre Errungenschaften aufs Spiel setzen", heißt es weiter.

Der Wahlaufruf von Landesbischöfin Ilse Junkermann, Kirchenpräsident Joachim Liebig und Bischof Dr. Gerhard Feige im Wortlaut: http://www.ekmd.de/presse/pressemitteilungen/archivpressestellemagdeburg/30495.html

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