Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


Sure, Kreuz und jüdisches Glaubenbekenntnis harmonisch im Altarraum
Ausstellung ''Gottespoesie'' in Evangelischer Kirche
Shahid Alam will nicht missionieren, er sieht sich selbst als Künstler. Seit 57 Jahren ist er fasziniert von der arabischen Kalligraphie. Pfarrerin Ilka Friedrich lernte die Arbeiten des Aachener Künstlers kennen und holte sie nach Taunusstein-Bleidenstadt in die Kirche St.Peter auf dem Berg. „Mit der Ausstellung wollen wir einen Anstoß zur interreligiösen Verständigung und interkulturellen Begegnung geben. Dabei kann uns die Kunst der Schrift eine Brücke bauen, um in aller Unterschiedlichkeit auch gemeinsames Erbe der abrahamitischen Religionen zu bedenken“, so Ilka Friedrich.


WCRC: Plans for global Reformed church movement focus discussion
10-17 May 2012, Indonesia
The Executive Committee will be asked to consider whether the offices of the organization should remain in Geneva or move to the Euro zone as a cost-saving measure. The senior decision-making group will also consider plans for a major fundraising campaign to be launched later this year.


WGRK: Zukunftsplanung einer weltweiten reformierten Kirchengemeinschaft
Die Planung für die Zukunft der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) steht im Zentrum der Debatten des Exekutivausschusses der Organisation bei dessen Mai-Sitzung in Indonesien.
Die dreißig Ausschussmitglieder und BeraterInnen treffen sich vom 10.–17. Mai auf Sumatra , um über Programmschwerpunkte, die Frage nach dem Sitz der Organisation und über Maßnahmen zur finanziellen Sicherung des Kernbudgets (Personalkosten) der WGRK zu beraten.


Bibel tanzen, Bibel singen, Bibel feiern
17. bis 19. Mai 2012: 2. VEM-Bibelcamp auf dem Himmelsfels in Spangenberg / Hessen
Thema: Konsum und Geld - Was brauche ich wirklich zum Leben?


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Mitverantwortung für Israel: Wie kann Geschichte gelingen?
Montag, 21. Mai 2012, ab 18.30 Uhr: Johannes-Rau-Kolloquium in der Gemarker Kirche, Wuppertal
Die aktuelle Lage im Nahostkonflikt und der christlich-jüdische Dialog stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Johannes-Rau-Kolloquiums in Wuppertal. Es wird von der Evangelischen Kirche im Rheinland in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgerichtet.


'''Talking about us‘ – Gedankenaustausch zur Zusammenarbeit zwischen NGOs und kirchlichen Akteuren bei der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus''
23./24. Mai 2012: Vollversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAGKR) in Berlin
Unter den Fragestellungen: „Wie wir uns gegen seitig wahrnehmen, warum wir voneinander profitieren können und was wir im Miteinander verbessern sollten“ wollen die Tagungsteilnehmer sich im Spannungsfeld von Amtskirche, Gemeindepraxis und Zivilgesellschaft darüber austauschen, was sie in der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus voneinander erwarten bzw. erhoffen.


Farbklänge - Klangfarben
23. Mai 2012: Frühjahrstreffen der Frauenkreise
Kreis Lippe. Unter dem Titel „Farbklänge-Klangfarben“ steht die Musik im Mittelpunkt des Frühjahrstreffens der Frauenkreise. Die Evangelische Frauenarbeit lädt am Mittwoch, 23. Mai, von 18 bis 21 Uhr in das Kirchliche Zentrum der Stiftung Eben-Ezer, Alter Rintelner Weg, Lemgo, ein.


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




1. Timotheus 3, 16 (Christvesper)

Das Geheimnis des Glaubens

„Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.“ - Predigt von Martin Braukmann zur Christvesper 2007

Liebe Gemeinde am heiligen Abend in Oberfischbach. Um ein Geheimnis geht es heute Abend. Ja, Weihnachten hat es mit einem Geheimnis zu tun. Und eben deshalb begegnet uns so viel Geheimnisvolles in diesen Tagen. Die Lichter auf unseren Straßen und in unseren Häusern, die vielen Geschenke, liebevoll eingepackt und wie ein Geheimnis gehütet, sind alles Umverpackung dieses einen großen Geheimnisses von Weihnachten. Und so, wie in den Wohnzimmern heute Abend oder morgen die Geschenke ausgepackt werden, so wollen wir uns nun daran begeben, unser Weihnachtspäckchen, unser Weihnachtsgeheimnis auszupacken.

Aber mit dem Weihnachtsgeheimnis ist das so eine Sache. Ein durch alle Kaufhauslautsprecher und in alle Öffentlichkeit getragenes Geheimnis ist doch kein Geheimnis mehr. Ein offenbares Geheimnis hat seinen Reiz, seine Spannung und seine Anziehungskraft verloren. Das habe ich in meiner Kindheit doch hin und wieder erfahren müssen. Voller Anspannung und Vorfreude auf die Weihnachtsgeschenke hat es mich doch schon mal dazu getrieben, den Geschenken im Vorfeld von Weihnachten nachzuspüren und sie zu suchen. Aber in dem Moment, wo ich das Geheimnis lüften konnte, hatte es auch schon seine Anziehungskraft und seine Magie verloren. Da löste sich das Geheimnis auf. Es war zwar noch das erwartete Geschenk, aber die spannungsgeladene Vorfreude war doch merklich abgeflacht.

Liebe Gemeinde. Geht es uns im Hinblick auf Weihnachten nicht ähnlich? Wir Erwachsenen haben schon mal hinter den Vorhang geschaut. Wir wissen angeblich, was denn da mal wieder auf uns zukommt. Jahr für Jahr hören wir die Geschichten, Jahr für Jahr singen wir die schönen Lieder. Alles ist uns so vertraut. Und eigentlich, so habe ich den Eindruck, feiern wir jedes Jahr das Weihnachten unserer Kindheit. Wir träumen und sehnen uns zurück in die Zeit, als wir schier platzen vor innerer Anspannung auf Weihnachten. Was gäben wir dafür, wir könnten das scheinbar Vertraute wieder gegen das Geheimnis eintauschen. Aber dieser Rückweg ist uns verbaut. Ich stell mir nur die Frage, ob es denn nichts mehr für uns zu entdecken und staunen gibt?

Irgendwie musste ich in diesem Zusammenhang an ein Lied von Klaus Lage denken, dass vor über 20 Jahren mal ein Schlager war. Und es hat zoom gemacht. Er singt da von einem Mädchen, dass ihm von Kindesbeinen an bekannt und vertraut war. Alles hatte man geteilt. Alles war bekannt. Doch im Moment des sich Verliebens und zugleich Aneinander-Verlierens wird alles ganz anders. Tausendmal berührt, tausendmal ist nichts passiert. Tausend und eine Nacht; und es hat zoom gemacht.

Ach wenn es doch bei uns endlich noch einmal zoom machte und wir aus den heiligen Hallen unserer Rationalität, unseres Wissen auf das offene Feld, unter den Sternenhimmel von Bethlehem treten könnten. Da könnten wir wahrlich ein Geheimnis entdecken; nämlich Jesus. Das offenbare Geheimnis Gottes. Wie heißt es doch dazu in unserem Predigttext: Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch. Was für ein Geheimnis wird denn da gelüftet in Bethlehem? Das ein Kind namens Jesus geboren wird, dessen Eltern Josef und Maria sind? Da kann man doch schwerlich von einem Geheimnis sprechen, denn das ereignet sich doch ähnlich tausende Male in einer Nacht auf dieser Erde. Und die meisten Leute der damaligen Zeit, die das Schreien des Kindes hörten und am Geschehen dieser jungen Familie teilnahmen, werden ähnlich gedacht haben. Sie werden sich mit dem jungen Paar gefreut haben, aber das war es dann auch schon. Da schwebte eben kein Heiligenschein über der Krippe und die Engel haben wohl schwerlich so laut und offensichtlich vom Himmel getönt, als wenn bei uns nachts die Sirenen alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Nichts davon. Die breite Masse hat von alledem nichts mitbekommen. Und doch: wer Ohren hatte zu hören und Augen zu sehen, der konnte ein Geheimnis entdecken.

Wir können die Evangelien rauf und runter durchforsten; unsere verklärte Sehnsucht und geradezu mystische Erwartung findet kein adäquates Gegenüber. Da hat nichts zoom gemacht in dieser Nacht. Oder vielleicht doch? Für die Allgemeinheit jedenfalls gilt dieses Urteil. Wenige Ausnahmen aber werden uns dann doch genannt. Nur, was haben die Hirten und die Magier, die wissenschaftlichen Sternkundler, denn gefunden. Äußerlich zunächst nichts, aber auch gar nichts anderes als alle die, die vorher schon in dieses provisorische Kinderbettchen hineingeschaut haben.

Mit welcher Erwartung sind sie heute in diesen Gottesdienst gekommen. Was wollen sie sehen? Was suchen sie? Was wollen sie hören? Die heile Welt von Bethlehem ist eine verklärte Wunschvorstellung unserer Sehnsucht. Die gab es nicht und die gibt es nicht. So ist Weihnachten niemals gewesen. Und dafür bin ich Gott wahrlich dankbar! Denn Weihnachten braucht nicht die Beschaulichkeit und Harmonie als dezente Hintergrundszenerie eines kosmischen Ereignisses. Weihnachten ereignet sich mitten in der Welt. In der Welt, wie wir alle sie erfahren und zum Teil auch erleiden. Mitten in der Welt, in der die einen feiern und die anderen mit dem Tode ringen. Wo Geborenwerden und Sterben so dich zusammen liegen. Für einen winzigen Augenblick mag die Weltenuhr vielleicht stehen geblieben sein, oder sie kam ins Rucken, und schon ging es weiter; wie in der Zeit davor und in den 2000 Jahren mittlerweile danach. Weihnachten ereignet sich einfach mitten in unserer Zeit. Weihnachten geschieht bedingungslos mitten unter, ob wir geputzt haben oder nicht.

Gott sei es gedankt: Weihnachten wird es an den Krankenbetten unserer Krankenhäuser und in den Sterbezimmern in unseren Ortschaft. Weihnachten wird es mitten im Streit der unversöhnlichen Ehepaare und in die stumme und verzweifelte Klage der Kinder hinein, wo die Tränen still nach innen fließen. Die Jubelnden und Fröhlichen ereilt Weihnachten ebenso, wie die ohnmächtig Wartenden. Sowohl über dem herrlichsten Sieg als auch über der herbsten Niederlage wird es Weihnachten. Weihnachten wird es über dem unüberhörbaren Schrei menschlichen Elends dieser Welt, und auch über dem wollüstigen Prassen mit russischem Kaviar und Champagner. Weihnachten geschieht einfach. Und eben das haben wir mit den Menschen von damals gemein. Auch damals kam Weihnachten einfach über sie; mitten in ihr Leben, quer zu ihren Plänen. Die Frage ist nur: Entdecke ich Weihnachten.  

Lassen sie uns doch gemeinsam nachschauen, was es denn zu finden gibt; was denn das Geheimnis des Glaubens ist. Ich bin froh, dass in unserem Predigttext, diesem sehr alten Christushymnus, vom Geheimnis des Glaubens die Rede ist. Das eigentliche Geheimnis von Weihnachten ist nämlich der Glaube. Der Glaube, der in dem Kind den Sohn Gottes entdeckt. Der Glaube, der sich nicht damit abfindet, dass alles immer beim Alten bleibt und die Starken, Mächtigen und Reichen den Taktstock des Lebens schwingen. Der Glaube, der in aller Hoffnungslosigkeit doch an Gott festhält. Der Glaube, der im Tod das aufkeimende Leben entdeckt und vorweg lebt. Der Glaube, der einfach mit Gott rechnet.

Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch. Wir feiern an Weihnachten, dass Gott Mensch wurde. Gott hat sich in Jesus von Nazareth selbst offenbart. In der Bibel begegnen uns der verständliche Wunsch und die Sehnsucht der Menschen, Gott sehen zu können; sich seiner Gegenwart, Nähe und Zugewandtheit versichern zu wollen. Aber eben diesem Ansinnen der Menschen entzieht sich Gott. Menschen erfahren die Nähe Gottes und zugleich entzieht sich ihnen Gott wieder. Mensch leben von der Zugewandtheit Gottes, von seiner Fürsorge und seinem Beistand, und doch bleibt Gott ein unverfügbares Gegenüber. Wir Menschen können das Geheimnis dieser göttlichen Offenbarung trotz aller Verborgenheit nicht lüften. So gerne wir es auch wollen, wir können, salopp gesagt, Gott nicht in die Karten schauen und auch nicht den Mantel der verborgenen Nähe lüften. Wir greifen an dieser Stelle immer zu kurz.

Unsere Gotteserfahrung ist gedeutete Wirklichkeit aus dem Blick des Glaubenden. Uns geht es so wie Mose: Nachdem Gott an uns vorübergezogen ist, können wir ihm nachschauen. Können wir dem nachspüren, wie Gott in unser Leben hineingewirkt hat. Aber der paradiesische Zustand, Gott von Angesicht zu Angesicht schauen zu können, ist uns so nicht möglich. Und dies wird sich auch erst in der Ewigkeit vor Gott wieder einstellen. In der Zeit dazwischen ist es der Glaube, der die verhüllten Offenbarungen Gottes entdeckt und erfährt. Diesen Dualismus der verhüllten Offenbarung können wir nicht auflösen. Aber selig ist, wer an Gott glaubt und in Jesus die Offenbarung Gottes erkennt.

Er ist offenbart im Fleisch. Wie wir eben schon festgestellt haben, hat es an Weihnachten vor 2000 Jahren nirgendwo zoom gemacht. Die göttliche Offenbarung in Jesus geschah in und unter der Verborgenheit im Fleisch. Das heißt: Gott wurde so sehr Mensch, dass es rein äußerlich betrachtet, überhaupt nichts Göttliches in Bethlehem zu sehen gab. Und das zieht sich durch die Lebensgeschichte Jesu hindurch; vom Anfang bis zum Ende. Den Sohn Gottes, den erwarteten Messias und Erlöser bekommen die Augen nicht zu sehen. Die Inthronisation des Weltenkönigs fiel sehr bescheiden aus; eine Krippe ersetzte das Daumenbett. Später einmal sagt Jesus: Füchse haben Gruben, aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlegt. Zur Passafeier mit seinen Jüngern leiht er sich einen Raum. Statt mit einer prächtigen Eskorte, zieht der König Israels auf einem geborgten Esel in Jerusalem ein. Als Gotteslästerer und Aufwiegler wird Jesus verhöhnt und letztlich gekreuzigt.

Er ist offenbart im Fleisch. Barocke Künstler haben in ihren bildlichen Darstellungen der Geburt Jesu unseren Augen ein wenig nachgeholfen, indem sie Jesus mit einem Heiligenschein dargestellt haben. Was aber die Bilder darstellen, ist nicht eine Fotographie der Wirklichkeit, sondern sie sind jeweils Glaubensbekenntnisse in Öl festgehalten. Sie geben die Darstellung dessen wieder, was der Glaubende sieht. Denn es ist alleine der Glaube, der in dem Menschen Jesus eine Offenbarung Gottes entdeckt.

Das Geheimnis der Offenbarung Gottes im Fleisch, wie es im Predigttext heißt, lüften zu wollen, ist zu allen Zeiten bisher gescheitert. Entweder wurde die menschliche oder aber die göttliche Seite Jesu überzogen oder aber verkürzt, je nach dem, was man betonen oder abschwächen wollte. Die kühnsten gedanklichen Verrenkungen hat man angestrengt, um von dem Geheimnis der Offenbarung Gottes im Fleisch zu reden. So meinten Mystiker, die Gottheit scheine durch Jesus hindurch, wie das Licht durch eine Glasscherbe. Meines Erachtens sehr trefflich hat Dietrich Bonhoeffer in seiner Christologievorlesung im Sommersemester 1933 dargelegt, dass wir auch heute noch an dem Grundbekenntnis des Apostolicum nicht vorbeikommen: Wahrer Mensch und wahrer Gott. Die Offenbarung Gottes im Fleisch können wir weder zur einen noch zur anderen Seite hin auflösen, es bleibt vielmehr das Geheimnis des Glaubens.

Insofern ist jegliche Christologie zum Scheitern verurteilt, die meint, Jesus als abstrakten und neutralen Gegenstand in einen innerweltlichen Sinnzusammenhang einordnen zu können. Genau darauf wollen die Evangelien keine Antwort geben. Sie wollen das Geheimnis des Glaubens umschreiben, aber nicht erklären. Jegliche distanziert neutrale Haltung, die auf die Klärung der Wie-Frage abzielt (wie kommen in Jesus Gott und Mensch zusammen?), greift zu kurz. In diesem Sinne kann es in all dem, was ich auch eben ausgeführt habe, nur um die eine Frage gehen: Wer ist Jesus für dich (für mich?)

Wer heute Abend hier in diesen Gottesdienst gekommen ist, um zu erfahren, wie denn nun Gott und Menschheit zusammengekommen sind in Jesus, den muss ich enttäuschen. Darauf kann und möchte ich keine Antwort geben. Im Sinne unseres Predigttextes geht es mir vielmehr um das Geheimnis des Glaubens.

So sagte Dietrich Bonhoeffer in der Eröffnung seiner Christologievorlesung an der Berliner Universität im Sommersemester 1933: „Lehre von Christus beginnt im Schweigen.“ Schweigen, Anbetung und Gebet sind die einzig sachliche Haltung dem absoluten Mysterium gegenüber. Und in sofern landen wir wieder mitten in der Weihnachtsgeschichte. Die Magier aus dem Morgenland und die auch die Hirten machen es uns vor: Sie schweigen und beten an. Und für sie hat es doch zoom gemacht! Sie hatten Ohren zu hören und Augen zu sehen. Nicht im Lauten und Offensichtlichen hat Gott sich offenbart, sondern in der Ohnmacht eines Kindes. Wahrlich ein Geheimnis des Glaubens ist es, wenn Menschen in dem Kind in der Krippe die Offenbarung göttlicher Liebe entdecken.

Wer ist Jesus für dich? Jesus selbst formuliert seinen Jüngern gegenüber einmal die Frage: Was sagen denn die Menschen, wer ich sei? Einzig treffend und angemessen antwort Petrus mit einem Glaubensbekenntnis: Du bist Christus.

Ich möchte sie heute Abend in die Heilige Nacht und in die Weihnachtstage entlassen mit dieser Frage: Wer ist Jesus für dich? Es hilft mir und ihnen weder zum Leben noch zum Sterben zu wissen, wer Jesus war. Es geht nicht um biographische Daten und Fakten, sondern um die existentielle Frage: Wer ist Jesus für dich? Glaubst du an ihn als deinen Herrn, Heiland und Erlöser?

Den weiten Bogen von Weihnachten bis Ostern (Himmelfahrt) spannt der Christushymnus, unser Predigttext: „Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.“

Lassen sie uns schweigen, staunen und anbeten mit Paul Gerhardt:
1. Ich steh an deiner Krippe hier, o Jesu du mein Leben. Ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben. Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und laß dir's wohlgefallen.

4. Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen. O daß mein Sinn ein Abgrund wär’ und meine Seel ein weites Meer,
dass ich dich möchte fassen !

Ich wünsche Ihnen gesegnete Weihnachten. Amen

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen

Über Rückmeldungen zur Predigt würde ich mich freuen.


Martin Braukmann, Pfarrer in Oberfischbach
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