Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


Sure, Kreuz und jüdisches Glaubenbekenntnis harmonisch im Altarraum
Ausstellung ''Gottespoesie'' in Evangelischer Kirche
Shahid Alam will nicht missionieren, er sieht sich selbst als Künstler. Seit 57 Jahren ist er fasziniert von der arabischen Kalligraphie. Pfarrerin Ilka Friedrich lernte die Arbeiten des Aachener Künstlers kennen und holte sie nach Taunusstein-Bleidenstadt in die Kirche St.Peter auf dem Berg. „Mit der Ausstellung wollen wir einen Anstoß zur interreligiösen Verständigung und interkulturellen Begegnung geben. Dabei kann uns die Kunst der Schrift eine Brücke bauen, um in aller Unterschiedlichkeit auch gemeinsames Erbe der abrahamitischen Religionen zu bedenken“, so Ilka Friedrich.


WCRC: Plans for global Reformed church movement focus discussion
10-17 May 2012, Indonesia
The Executive Committee will be asked to consider whether the offices of the organization should remain in Geneva or move to the Euro zone as a cost-saving measure. The senior decision-making group will also consider plans for a major fundraising campaign to be launched later this year.


WGRK: Zukunftsplanung einer weltweiten reformierten Kirchengemeinschaft
Die Planung für die Zukunft der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) steht im Zentrum der Debatten des Exekutivausschusses der Organisation bei dessen Mai-Sitzung in Indonesien.
Die dreißig Ausschussmitglieder und BeraterInnen treffen sich vom 10.–17. Mai auf Sumatra , um über Programmschwerpunkte, die Frage nach dem Sitz der Organisation und über Maßnahmen zur finanziellen Sicherung des Kernbudgets (Personalkosten) der WGRK zu beraten.


Bibel tanzen, Bibel singen, Bibel feiern
17. bis 19. Mai 2012: 2. VEM-Bibelcamp auf dem Himmelsfels in Spangenberg / Hessen
Thema: Konsum und Geld - Was brauche ich wirklich zum Leben?


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Mitverantwortung für Israel: Wie kann Geschichte gelingen?
Montag, 21. Mai 2012, ab 18.30 Uhr: Johannes-Rau-Kolloquium in der Gemarker Kirche, Wuppertal
Die aktuelle Lage im Nahostkonflikt und der christlich-jüdische Dialog stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Johannes-Rau-Kolloquiums in Wuppertal. Es wird von der Evangelischen Kirche im Rheinland in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgerichtet.


'''Talking about us‘ – Gedankenaustausch zur Zusammenarbeit zwischen NGOs und kirchlichen Akteuren bei der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus''
23./24. Mai 2012: Vollversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAGKR) in Berlin
Unter den Fragestellungen: „Wie wir uns gegen seitig wahrnehmen, warum wir voneinander profitieren können und was wir im Miteinander verbessern sollten“ wollen die Tagungsteilnehmer sich im Spannungsfeld von Amtskirche, Gemeindepraxis und Zivilgesellschaft darüber austauschen, was sie in der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus voneinander erwarten bzw. erhoffen.


Farbklänge - Klangfarben
23. Mai 2012: Frühjahrstreffen der Frauenkreise
Kreis Lippe. Unter dem Titel „Farbklänge-Klangfarben“ steht die Musik im Mittelpunkt des Frühjahrstreffens der Frauenkreise. Die Evangelische Frauenarbeit lädt am Mittwoch, 23. Mai, von 18 bis 21 Uhr in das Kirchliche Zentrum der Stiftung Eben-Ezer, Alter Rintelner Weg, Lemgo, ein.


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




Kolosser 2, 3-10

So lebt auch in ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben.

Gott kommt zu uns. Diesen Satz bezieht Bettina Rehbein in Ihrer Weihnachtspredigt auf verschiedene Situationen des Lebens.

(3) In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. (4) Ich sage das, damit euch niemand betrüge mit verführerischen Reden. (5) Denn obwohl ich leiblich abwesend bin, so bin ich doch im Geist bei euch und freue mich, wenn ich eure Ordnung und euren festen Glauben an Christus sehe. (6) Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, (7) wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar. (8) Seht zu, daß euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus. (9) Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, (10) und an dieser Fülle habt ihr teil in ihm, der das Haupt aller Mächte und Gewalten ist. (Kolosser 2,3-10)

Liebe Gemeinde,

verwurzelt, gefestigt , dankbar – wer möchte so nicht das Weihnachtsfest begehen?

Weihnachten möchten wir verwurzelt sein in unseren Familien oder Freundeskreisen, in unseren Traditionen, in unserem Glauben.

Ja heute, soll sich festigen, was wir von dem Geheimnis dieses Fest bereits begriffen und bestaunt haben. Dass es tatsächlich wahr ist: Gott mitten uns, Immanuel, als Kind in der Krippe, dem es gelingt, Menschen zusammen zu führen zu einer Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern überall auf der Welt.

Dem es gelingt, uns immer wieder die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit ins Herz zu pflanzen. Der unseren Blick lenkt auf diejenigen unter uns, die leiden unter Mangel, Ungerechtigkeit, Armut.

Dankbar möchten wir sein, fröhlich- und weitergeben möchten wir unsre Dankbarkeit an andere Menschen, indem wir sie beschenken und bedenken, in der Ferne und in der Nähe.

Verwurzelt möchten wir sein, verbunden mit allen, die wir lieb haben. Verbunden, auch mit denen, die wir jetzt schmerzlich vermissen, weil sie bereits verstorben, krank, dement oder einfach abwesend sind.

Weihnachten haben wir Sehnsucht nach Fülle – einem gefüllten Tisch mit Essen und Trinken, mit mindestens einem Menschen, der mit mir an diesem Tisch sitzt. Nach Fülle der Lichter, nach der Fülle des Glanzes, der mit diesem Kind in unsere Welt hereinbricht. Hereinbricht aber eben auch in unsere Dunkelheit.

In die Erfahrung des Mangels. Des Mangels an Harmonie und Verständnis in der Familie. Des Mangels an Liebe, Zärtlichkeit  und wirklichem Mitgefühl. Des Mangels an sozialer Gerechtigkeit und Frieden.

 Des Mangels an Zeit und Ruhe. Des  Mangels an Geld und Sicherheit. Letzteres, der Verlust der Sicherheit und Gewissheit über den eigenen Lebens- und Berufsweg ist vielleicht die Kernerfahrung einer nicht geringen Anzahl von Menschen bei uns in Deutschland und Teilen Europas.

Wie geht das: Sich verwurzelt fühlen, wenn das Leben vieler heute so aussieht: Geboren in Hannover, aufgewachsen in München, Nürnberg und Göttingen, ein Studium absolviert und/oder  einen Beruf gelernt, einen anderen ausgeübt, dazwischen arbeitslos gewesen,  Berufs- oder Familienbedingt mehrmals umgezogen, Montags gefahren- freitags wiedergekommen. Flexibel und vielfältig musst du heute sein. Und dann? Kann ich mir überhaupt Menschen im Kollegenkreis, in Kirche oder Nachbarschaft vertraut machen? Wie kann das dann gehen, einen festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Verwurzelt? Gegründet? –

Oder schauen wir über unseren persönlichen Horizont hinaus – etwa auf die Christen, die vor allem seit 2003 im Irak verfolgt werden, entwurzelt, getötet, vertrieben, auf der Flucht und in Angst um ihr Leben, auf der Suche nach dem Recht zu bleiben, zu sein. Im Handgepäck nichts anderes als vielleicht dieses: Inmitten der Erfahrung des Mangels, der Entwurzelung, der Suche nach immer wieder neuem Grund, ein Restvertrauen: In Christus habt ihr Anteil an der Fülle Gottes.

Und so hören wir alle heute Nacht auf diese Botschaft des Paulus an die Kolosser. Wir alle , die wir ein Kind in uns haben, das getröstet, gefestigt und gegründet sein möchte. Weihnachten ist das Fest, das uns mit den Wurzeln unserer Kindheit verbindet, mit unseren familiären Wurzeln. Es verbindet uns mit unseren Anfängen, Gewissheiten, Geborgenheiten, bangen und freudigen Erwartungen. Es ist das Fest, das geeignet ist, Wurzeln zu geben und Rituale zu entwickeln, die in die nächsten Generationen reichen, die nicht verändert werden sollen.

Das Fest verbindet und mit unseren religiösen Wurzeln. Die Worte des Predigtextes fordern uns ganz unsentimental auf, sich auf den Kern dessen zu besinnen, was unseren Glauben ausmacht. Gott begegnet uns durch einen Menschen, der ganz unbedeutend daher kam: Jesus von Nazareth, geboren in einer ebenso unbedeutenden Kleinstadt Bethlehem. Und nun heißt es: Seid fest verwurzelt und gründet euch in Christus, das ist es , was wir heute tun sollen. Und doch hat diese Bitte des Paulus etwas überraschendes. Schließlich waren die Hauptfiguren des Ereignisses selbst Entwurzelte. Maria und Josef, gezwungen durch kaiserliches Edikt, ihren Geburtsort aufzusuchen, ohne Behausung für die Nacht, das Kind zur Welt gekommen am Wegrand, dann gleich wieder auf der Flucht vor den Schergen des Herodes. Wo hat Jesus seine Wurzeln? In Bethlehem? In Nazareth? In Ägypten? Oder können wir von ihm nur sagen: Der Heiland der Welt teilt die Entwurzelung von Menschen? Sie ist ihm sozusagen auf den Leib geschrieben?

In ihm, der nicht sogleich alles erklären und nicht die perfekte Lehre über die Welt vorweisen konnte, liegt dennoch ein tiefer Schatz verborgen an Weisheit und Erkenntnis.

Und so hören wir alle, was Paulus behauptet –nämlich, dass wir in Christus alles gefunden haben, was wir suchen, weil er uns zuerst gefunden hat.

Paulus sagt das so, weil er sich innerhalb der Gemeinde in Kolossä an eine Gruppe von Christen richtet, die meinen, mit dem einfachen Bekenntnis zu leben "Christus ist der Herr" – Doch, das reicht nicht.

Sie sind anfällig für alle möglichen religiösen und philosophischen Gedankenmodelle. Ihre Einstellung zur Welt wird in der Theologie als Gnosis bezeichnet.   Ein bisschen Sterndeutung , Verehrung der Elemente und Kosmologie , ein bisschen weltliche Askese, Ablehnung des Leiblichen. Sie wollen sich absichern in ihrem Glauben.

Paulus oder ein Schüler des Paulus, der den Brief schreibt, sieht die Gefahr, die von diesen Gruppen ausgeht. Vielleicht würde man heute sagen: Das sind Ideologien, verführerische Reden, leerer Trug.  Anfällig sind bestimmte Menschen dafür, Junge allzumal, damals und heute.

Paulus argumentiert  jedoch nicht  so, dass er seinen Adressaten Irrtümer oder falschen Glauben vorwirft. Allen Grund hätte er dazu. Er könnte auch uns so einiges vorwerfen: Etwa:  Wieso glaubt ihr den Gesetzen des Marktes, den Versprechungen in einer globalisierten Welt, die den einen nützt und den anderen ihre Wurzeln nimmt: Den Bauern in Lateinamerika, die von ihrem Land vertrieben werden, damit ein Großgrundbesitzer noch zu Weltmarktpreisen produzieren kann. Oder den Millionen Chinesen, die einem Staudammprojekt weichen müssen, das den Turmbau zu Babel millionenfach in den Schatten stellt. Oder wieso glaubt ihr den Glücksverheißungen der Werbung? - Wenn nur ein Fünkchen davon wahr wäre, was uns Karstadt, Plus oder Saturn verheißen, wir alle wären bereits im Himmel.

Der, der uns heute in diesem Weihnachtsbrief anspricht, hofft jedoch auf unsere Einsicht, auf unser Wissen, auf den Grund, der schon gelegt ist. Der Kolosserbrief will uns zeigen, dass Gottes Geheimnis nicht in ausschweifenden Gedanken, sondern in einem konkreten Menschen zu finden ist. Viele Religionen, Philosophien, auch esoterische Richtungen versuchen ja diesem Geheimnis näher zu kommen, durch einen spirituellen Gang in die Tiefe. Sie wollen über die Welt hinaus führen und so die Weisheit finden. Weihnachten verstehen wir: Gott geht geradezu den umgekehrten Weg: Er kommt auf uns zu. Nicht wir, aufgrund unserer Weisheit zu ihm. Nicht irgendwo in der Tiefe oder Höhe, nein, mitten im Leben, im Kind in der Krippe kommt Gott zu uns. Als Erwachsener nimmt er dann unser Verhängnis und unser Leiden auf sich.  Das ist der Grund, den Gott gelegt hat. Und erst danach kann das andere gesagt werden: Dass wir seiner Spur folgend zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes kommen.

Einen Schatz wollt ihr heben? Besondere Erkenntnis und Weisheit wollt ihr erlangen? , so fragt er seine Gesprächspartner. Den Sinn des Lebens ergreifen? Endlich euch selbst und diese Welt verstehen? – Die Antwort ist:

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Verborgen – und doch offenbar.

Das Geheimnis von Weihnachten.

Die göttliche Offenbarung ist das Aufgehen einer Tür, die nur von innen geöffnet werden kann. „Du schleußt uns wieder auf die Tür zum schönen Paradeis“ -  Wenn die Tür aufgeschlossen ist und wir eintreten, vor der Krippe oder vor dem Kreuz stehen, sind wir plötzlich einfach nur da als die, die wir geworden sind. Entwaffnet – müssen wir  nichts mehr aus uns machen, können uns als geliebte Kinder Gottes  satt sehen an dem, was da ist.

Fülle kann nur von Gott kommen. In Christus bekommen wir Anteil an seiner Fülle. Sie lässt uns begreifen: Du bist heil in allem Bruchstückhaften, du bist gerettet, nicht verloren, du bist geliebt, nicht vergessen.

Die Fülle Gottes ist leibhaftig , in einem Kind. In diesem Kind sagt Gott: Berühre mich, wende dich mir zu, glaube, dass die Hoffnung , dass mit einem Kind alles neu und anders wird- in diesem Kind fest gegründet ist. Dieses Kind bringt dich einer Bestimmung näher, von der du vorher nichts geahnt hast.

Die Fülle leibhaftig in diesem Kind – also auch mit seinem offensichtlichen Mangel : an Reichtum, Wohlstand, Selbständigkeit. Ziemlich nackt und unbedeutend kommt diese Fülle daher. In diesem Kind zeigt sich Gott bedürftig. Wenn wir uns ihm zuwenden, wenden wir uns zugleich dem Durst in uns selbst und allen Bedürftigen zu. Wer das nicht erkennt und sich davon nicht ansprechen lässt, meint, es gäbe eine heilige stille Nacht ganz für mich privat ohne mein Mitfühlen, Fürbitten und Handeln für die, die am Rande stehen, hat nicht viel von Weihnachten begriffen.

Denn in diesem Kind kommen sie ja gerade zusammen: Die Hirten und Arbeiter, die Wandergesellen ohne Festtagskleidung und die Weisen und Klugen, reich und hochgeritten. Die einen haben Erfahrung im Überleben und im Umgang mit Tieren. Die anderen im Deuten von Sternen und Denksystemen.

Sie alle darin eint, dass sie die Knie beugen und beschenkt werden. Ja, die Reichen können alles da lassen, alle kostbaren Schätze, weil sie nun reicher sind als sie vorher mit ihrem Gold waren. Und sie, die Weisen und Reichen  gehen zurück, auf einem anderen Weg. Ein eigenes Thema ist das- Johann Sebastian Bach hat das im 6.Teil des Weihnachtsoratoriums genau herausgearbeitet. Die Weisen, gerade noch instrumentalisiert von König Herodes als Spione, verstehen sofort: Dieses Kind entmachtet Tyrannen, es reizt zum Widerstand , zum Einsatz für das Leben ,weil es ihnen einen unverlierbaren Schatz beschert. „Nun mögt ihr stolzen Feinde schrecken, was könnt ihr mir für Furcht erwecken? Mein Schatz, mein Hort ist hier bei mir!“ dichtet Bach. Und Paulus, weniger prosaisch in seinem Brief:„Er ist ja das Haupt aller Mächte und Gewalten.“ Und so finden die Weisen, geleitet vom Engel, ihren eigenen Weg, während es von den Hirten einfach heißt, dass sie „zurückkehren“. Materiell reicher sind sie nicht geworden, aber sie können ihr Leben auf neue Weise bejahen.

Gott gibt ihnen und uns in diesem Kind mehr als nur ein bisschen Frieden und ein bisschen Zuversicht. Er gibt uns dauerhaft Anteil an der Fülle Gottes. Sie verändert uns. Wie einfach das gehen kann, weiß ich seitdem eine Austauschschülerin aus Brasilien bei uns in der Familie lebt. Allein, weil sie immerzu liebevoll umarmt, wenn sie geht und kommt und sich über etwas freut, ist bei uns zuhause eine neue Freundlichkeit und Dankbarkeit eingezogen. Wir begrüßen uns neuerdings wieder mit einer Umarmung, sonst haben wir uns morgens immer nur an den Tisch gemuffelt. Seid dankbar- sagt einfach mal danke – und vergesst nie Gott zu danken in Liedern und Gebeten. Seid dankbar, weil Weihnachten die Frage beantwortet hat, die wir so selten stellen, weil wir immer auf das Gegenteil fixiert sind. Es ist die Frage: Woher kommt das Gute.

Amen.


Bettina Rehbein, Göttingen
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