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Kurzmeldungen


'Potenzial für Ökumene nicht ausgeschöpft'
Steinmeier im Gespräch mit Papst Franziskus


Aktionswoche gegen Hunger
eltkirchenrat ruft zu fairer Verteilung von Nahrungsmitteln auf


'Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit'
Altbischof Huber warnt vor falscher Toleranz gegenüber Religionen


Reformationsjubiläum in Trier
Spitzenvertreter der Kirchen feiern Ökumene-Gottesdienst


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
Friedrich Schorlemmer und Christian Wolff ziehen negative Bilanz


Aachener Friedenspreis verliehen
Der Preis ging an die Friedensinitiative „No MUOS“ und das Jugendnetzwerk JunepA


Kirchen feiern gemeinsam den 'Tag der Schöpfung'
Christliche Kirchen feierten am Freitag den ökumenischen


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Johannes 14, 19

Jahreslosung 2008

Woord för dat Jaar 2008 Jesus Christus seggt: Ik leef un ji sölen ok leven. Johannes 14,19
Eine ostfriesische Auslegung von Pastor Siek Postma aus Jennelt

Leven - dat willen wi al geern. Lang leeven. Good leven. Rüstig leeven. Dat Leven geneten.

Un over dat. wat in’t Leven komen kann un wat an’t Enn so of so steit, neet nadenken ...

So sücht dat Leven van vööl Minsken dann ok ut: Wenn’t eets geit, word ut dat hele Leven ’n Fier maakt. Dat gellt neet blot för de Jungen, de van Freedagavend bit Söndagmörgen up Rutt bünt, uns heel Gesellschaft is up Jagd na dat Leven: De Lotto-Jackpott knacken (dat word ’n Leven!), Last-Minute na Mallorca (anners hest van’t Leven ja nix had!), de Dören dicht (warum sall ik wat för annern doon, för mi deit ok nümms wat), noch een nemen (dat geit wall an mien Lever, man ik hebb tominsten Spaaß had!) ... De Apostel Paulus kende disse Instellen van Minsken ok all: „Laat uns eten un drinken, denn mörgen all könen wi dood wesen!“, so ziteert he ’n Woord ut sien Tied.

Man Leven is meer as dat Leven dat wi vör Ogen hebben. Meer as dat Leven, waar Ollen un Jungen achteran sitten. Meer as dat Leven, dat uns in d’ Reklaam un Daily Soaps vörhollen word un verköfft worden sall.

Jesus seggt: “Ik leef!” He leeft, umdat he verbunnen is mit Gott. He leeft ‘n Leven för Gott un för annern. Darum vertellt he de bliede Böskupp, darum vergifft he Schüld un darum worden Minsken unner sien Woorden un Hannen heel un gesund. Darum kann he ok neet in d’ Dood blieven – he word weer upropen, he leeft in Tied un Ewigheid, för Minsken un för Gott.

“Ji sölen ok leven!” word uns för disse Jaar mit up Padd geven. Leven – verbunnen mit Gott. Leven för Gott un för annern. Gott’s Leefde, de uns in Jesus Christus in d’ Mööt kummt, sall uns Leven döör un döör ’n Stempel updrükken. Gott’s Leefde will uns griepen, so dat wi ’n Oog för hum un för annern kriegen.

Leven – dat willen wi al geern. Lang leven. Good leven. Rüstig leven. Dat Leven geneten. Well dat schunken, word, de kann Gott danken.

Man leven deist Du eerst, wenn Du verbunnen büst mit Gott. Leeft hest Du eerst, wenn Gott’s Leefde in Jesus Christus Di grepen hett.

Leven is Leven för Gott un för annern.

Well so leeft, mutt ok neet benaut wesen vör dat, wat in’t Leven komen kann of wat an’t Enn so of so steit: De Dood. Well so leeft, leeft in Tied un Ewigheid. Denn: “Ik leef un ji sölen ok leven!”


Siek Postma, Jennelt
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