Die Reformation und die Ökumene

Dienstag, 7. März 2017, 19.30 Uhr in Neu-Isenburg


Vortrag von Prof. Dr. Konrad Raiser, langjähriger Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen

Neu-Isenburg zum Jubiläum 500 Jahre Reformation

Dienstag, 7. März 2017, 19.30 Uhr
Gemeindehaus, Marktplatz 8, 63263 Neu-Isenburg

Prof. Dr. Konrad Raiser: „Die Reformation und die Ökumene“

Im Vortrag werden zunächst einige historische Beobachtungen zur Provinzialität und territorialen Selbstbegrenzung der reformatorischen Kirchen, vor allem der Lutherischen, skizziert. Das gilt umso mehr im Vergleich zur Katholischen Kirche, die in der gleichen Zeit ihre Europazentriertheit aufgab und zur Weltkirche wurde.

Auf die Erneuerungsimpulse des Pietismus, der den Anstoß zur missionarischen Ausbreitung der reformatorischen und nach-reformatorischen Kirchen gegeben hat wird hingewiesen.
Welcher Impuls gegen Ende des 19. Jahrhunderts zum Entstehen der modernen ökumenischen Bewegung beigetragen hat, wird erläutert. Ebenso wird auf die Beziehungen der reformatorischen Kirchen zur römisch-katholischen Kirche eingegangen und die Bedeutung des Reformationsjubiläums daraufhin beleuchtet.

Dr. Konrad Raiser war von 1993 bis 2003 Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen mit Sitz in Genf. In den früheren Jahren war er lange Zeit Mitarbeiter des Ökumenischen Rates und Professor für Systematische Theologie/Ökumenik an der Ruhr Universität Bochum. Heute lebt er im Ruhestand in Berlin.

 

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