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Kurzmeldungen


'Reformation ist mehr als Luther'
Präses Kurschus sieht 500. Reformationsjubiläum als Quelle von Veränderung


'Potenzial für Ökumene nicht ausgeschöpft'
Steinmeier im Gespräch mit Papst Franziskus


Aktionswoche gegen Hunger
eltkirchenrat ruft zu fairer Verteilung von Nahrungsmitteln auf


'Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit'
Altbischof Huber warnt vor falscher Toleranz gegenüber Religionen


Reformationsjubiläum in Trier
Spitzenvertreter der Kirchen feiern Ökumene-Gottesdienst


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
Friedrich Schorlemmer und Christian Wolff ziehen negative Bilanz


Aachener Friedenspreis verliehen
Der Preis ging an die Friedensinitiative „No MUOS“ und das Jugendnetzwerk JunepA


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Reformatorinnen seit 1517

Katalog mit Hörbuch zur Reformatorinnen-Ausstellung

"Reformatorinnen. Seit 1517" ist der Titel einer Ausstellung, die seit Anfang des Jahres in der rheinischen Kirche und darüber hinaus zu sehen ist. Dazu ist nun ein Katalog mit Hörbuch erschienen, das in der Gender- und Gleichstellungsstelle der rheinischen Kirche zu bestellen ist. Die Ausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517“ ist auch auf dem Kirchentag in Berlin zu sehen.

Hier sind sie: Frauen, die die Reformation voranbrachten. In einer Wanderausstellung macht die Gender- und Gleichstellungsstelle die Rolle und Bedeutung von Frauen in und für die Reformation sichtbar und stellt Frauen vor, die als Schriftstellerinnen, Liederdichterinnen, Pfarrfrauen, Predigerinnen und Herrscherinnen unsere Kirche zu dem machten, was sie heute ist.

Durch Holzfiguren im öffentlichen Raum begegnen uns Persönlichkeiten wie Katharina von Bora oder Sibylle von Jülich auf Augenhöhe und laden ein zum Selfie. Roll-Ups und Audios führen in die Biographien von bedeutenden Frauen ein. Die weiteren Informationen auf dieser Internetseite zum Projekt "Reformatorinnen. Seit 1517." ermöglichen die multimediale Erschließung der Ausstellung (s.u.).

ecclesia semper reformanda: Die Kirche muss sich immer wieder erneuern. Von Anfang an tragen Frauen zu diesem Erneuerungsprozess Wesentliches bei, wie in der Ausstellung exemplarisch sichtbar wird. Durch die Jahrhunderte wandeln sich ihre Rollen. Waren Sie zunächst oftmals als „Ehefrau von…“ an reformatorischen Prozessen beteiligt, nahmen sie später aktivere Rollen wahr, zum Beispiel als Vorsteherin der Kaiserswerther Schwesternschaft wie Friederike Fliedner, als Pfarrerin wie Ilse Härter, als Theologin wie Dorothee Sölle, als Gestalterinnen einer weltweiten Ökumene.

Das Projekt wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Katalog und Hörbuch zur Ausstellung

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit Hörbuch erschienen.
Bestellungen unter gender@ekir.de, die Schutzgebühr beträgt 10,- € (ab 10 Exemplaren je 5,- €, ab 50 Exemplaren je 3,- €).

Ausstellungstermine und -orte

zum Kalender auf ekir.de

zur Landkarte auf ekir.de

Frauen der Ausstellung

Quelle: ekir.de / neu / 8.1.2017

 

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