Kirchengeschichtliche Forschung

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Wenn Sie sich über die Geschichte des reformierten Protestantismus informieren möchten oder Biografien von interessanten Persönlichkeiten suchen, finden Sie hier bei reformiert-info ausgewählte Darstellungen. Wir helfen Ihnen aber auch gerne weiter mit Links und Sammlungen auf anderen Seiten, die teilweise einen enormen Umfang an Material zur Verfügung stellen.

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Hugenotten

Französisch-reformierte Glaubensflüchtlinge

Hugenottenkreuz

Die vom Reformator Johannes Calvin geprägten Protestanten in Frankreich wurden – zunächst abwertend – Hugenotten genannt.

Die Zeit zwischen der ersten Generalsynode reformierter Gemeinden in Paris 1559 bis zur staatlichen Duldung der Hugenotten 1787 war gezeichnet von Religionskriegen. Im 17./18. Jahrhundert flohen 0,9% Prozent der Einwohner Frankreichs, weil sie ihren reformierten Glauben nicht aufgeben wollten. Rund ein Viertel der Flüchtlinge fand in Deutschland eine neue Bleibe. Hier wurden die Reformierten als wirtschaftliche Kraft und auf Grund ihrer Glaubenstreue geschätzt sowie als „Nahrungsstörer“ und „Franzosen“ geächtet. Heute finden sich französisch-reformierte Gemeinden über ganz Deutschland verteilt, von Emden bis Erlangen, Offenbach bis Potsdam.

Alle zwei Jahre organisiert die Deutsche Hugenotten-Gesellschaft e.V. ein „Deutsches Hugenottentreffen“ in einer der Städte des Refuge.

Homepage der Deutschen-Hugenotten Gesellschaft e.V.


Barbara Schenck
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Ausstellung verlängert: noch bis zum 30. Mai, Stadtarchiv Celle

Am Tag der Archive, dem 1. März, hat das Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Gemeinde eine Kabinettausstellung unter dem Titel „Hugenotten in Celle – Heimat oder Exil?“ eröffnet.
Leben, Verfolgung und Emigration der reformierten Christen in Frankreich zum Anschauen und Nachlesen

Im 17. Jahrhundert besiedelten Hugenotten und Waldenser als erste die neu gegründete Stadt Bad Karlshafen an der Weser, heute im Dreiländereck Niedersachsen-Hessen-Nordrhein-Westfalen. Ein Museum in der ehemaligen Zigarrenfabrik informiert über die Hugenotten in Frankreich und Deutschland.
noch bis zum 3. November

Eine Sonderausstellung im Hugenottenmuseum in Bad Karlshafen über die Hugenotten und Deutsch-Reformierten in der Hansestadt.
Gemeinsam Grenzen überwinden

Zu Fuß auf historischem Weg: Rund 200 Protestantinnen und Protestanten sind am 27. Oktober den Hugenottenweg gegangen. Eingeladen hatten die Kirchen der Region Saarland, Lothringen und Luxemburg zu diesem "geistlich und menschlich wunderbar gefüllen Tag".
Ein Innenhof wird umgestaltet

Die Französisch-Reformierte Gemeinde Potsdam gestaltet ihren Gemeindegarten und Innenhof zu einem Themengarten um und vergrößert ihre Gemeinderäume.
Französisch-reformierte Glaubensflüchtlinge in Deutschland

Rund 170.000 reformierte Christen flohen im 17./18. Jahrhundert aus Frankreich, rund 40.000 von ihnen kamen nach Deutschland. Um 1700 war jeder fünfte Berliner ein Hugenotte.
Andreas Flick schreibt in der Evangelischen Zeitung vom 17. März 2011 über die Hugenotten

Aktueller Anlass: „Auch die Hugenotten gehören nicht zu Deutschland“, betone Ercan Karakoyun kürzlich in einem Beitrag für die Deutsch Türkischen Nachrichten. - Der Artikel ist online zu lesen auf www.dieevangelische.de
von Merete Nielsen, Göttingen

Ursachen und Folgen der "Bartholomäusnacht" in Paris und der Massaker an Hugenotten in den folgenden Wochen, bei denen Tausende Protestanten ermordet wurden, beschreibt Merete Nielsen. Die Geschichte von Religionskriegen und Machtpolitik wird lebendig in den Erlebnissen einer jungen Mutter, die mit ihrer Tochter aus Paris flieht, nacherzählt aus den Memoiren der Madame Mornay, geb. Charlotte Arbaleste de la Borde.
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012

Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.
Das Erbe der französischen und italienischen Glaubensflüchtlinge soll erlebbar werden

ref.ch. Eine europäische Kooperation richtet momentan den «Hugenotten- und Waldenserpfad» ein. Der 1800 Kilometer lange Kulturfernwanderweg verläuft durch Italien, Frankreich, die Schweiz und Deutschland. Im deutschen Hessen wird ein Teilstück am 10. September eröffnet. Auch in der Schweiz soll bis 2014 ein Weg zwischen Genf und Zürich an die Glaubensflüchtlinge erinnern.
Greifenthal - Daubhausen - Welscher Born - Burg Greifenstein

Der historische Hugenottenwanderweg (ca. 12 km) führt von Greifenthal, vorbei am Hugenottenbrunnen nach Daubhausen, wo die Hugenottenkirche nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden kann. Weiter geht es zum Welschen Born und anschließend zur Burg Greifenstein. Im dortigen Burgmuseum lädt eine Hugenottenstube zum Besuch ein.
Von den Hugenotten bis zu Napoleons Raub der Quadriga auf dem Brandenburger Tor 1806

Ein Stadtrundgang der Agentur "gehen & sehen", innerhalb dessen die Geschichte der Hugenotten in Berlin und Brandenburg beleuchtet wird.
Die Wiedererstehung der Französischen Kirche in Potsdam

Die Französisch-reformierte Gemeinde Potsdam hat ein schönes, aber auch anstrengendes Erbe angetreten. Die 30 Jahre wegen Baufälligkeit geschlossene barocke Kirche am Bassinplatz wurde seit 1990 in vielen Schritten und mit Hilfe von 600.000 Euro Spenden aufwändig renoviert.

Urteile von Luther und Calvin

von Calvin, Grey und Luther

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