Im pastoralen Dienst immer einen Blick für den einzelnen Menschen gehabt

Die rheinische Kirche trauert um Superintendent i. R. Friedrich Leßmann

Die Evangelische Kirche im Rheinland trauert um den früheren Superintendenten des Kirchenkreises An der Ruhr, Friedrich Leßmann. Der im Ruhestand nach Münster gezogene langjährige Mülheimer Pfarrer verstarb im Alter von 86 Jahren.

Mit Dankbarkeit denke die Evangelische Kirche im Rheinland an seine Dienste in der rheinischen Landeskirche, schreibt Präses Manfred Rekowski in einem Kondolenzbrief an die Familie. „Mit Friedrich Leßmann verlieren wir einen den Menschen zugewandten Pfarrer und sensiblen Seelsorger.“ Er habe in seinem pastoralen Dienst immer einen Blick für den einzelnen Menschen gehabt.

Leßmann war nach dem Theologiestudium unter anderem als Pfarrer im Auslandsdienst in Brasilien tätig und betreute in seiner Zeit als Gemeindepfarrer in Mülheim an der Ruhr die dortige Gehörlosengemeinde. Von 1980 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1995 stand er als Superintendent an der Spitze des Kirchenkreises An der Ruhr.

Persönlich habe er Friedrich Leßmann während der gemeinsamen Zeit als Superintendenten kennen und schätzen gelernt, schreibt Rekowski. Besonders seine letzte Andacht, gehalten während einer Superintendentenkonferenz, bleibe ihm eindrücklich in guter Erinnerung. An Frau Leßmann schreibt Präses Rekowski weiter: „Wenn ein gemeinsamer Lebensweg nach vielen Jahren – Sie waren bis auf wenige Tage 60 Jahre lang verheiratet – zu Ende geht, stirbt auch ein Stück des eigenen Lebens. Es ist durch den Tod eines lieben Menschen etwas leer geworden, was durch nichts und niemanden gefüllt werden kann. Ihre Gedanken werden das bewegen, was gewesen ist.“ In diesem Abschied wünsche er ihr das Vertrauen zu Gott, dessen Liebe stärker als der Tod ist.


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