Termine
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps
Musikreihe ''366+1, Kirche klingt 2012'' startet am 1. Januar
Nikolaus Schneider: ''Projekt der Vernetzung und Mobilisierung''
EKD. In wenigen Wochen, am 1. Januar 2012, beginnt das Musikprojekt „366+1, Kirche klingt 2012“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Dann nimmt anlässlich des Themenjahres „Reformation und Musik“ an jedem Tag eine Reihe von insgesamt 367 Konzerten und Musikgottesdiensten ihren Lauf durch Deutschland – beginnend am Neujahrstag in Augsburg und endend am 31. Dezember 2012 im sächsischen Zittau.
Klingende Kilianskirche Schötmar
Konzerte im Jahr der Kirchenmusik
WeltFrauenStimmen in der Kilianskirche Schötmar
Sonntag, 12. Februar 2012, 18 Uhr
Im Rahmen der noch bis 14. Februar in der Kilianskirche Schötmar gezeigten Ausstellung "Schuften bis zum Umfallen" wird das Konzert "WeltFrauenStimmen" aufgeführt.
Mode und Bibel
Sonntag, 12. Februar, 9.45 Uhr: Gottesdienst in Celle
Celle: „Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode“, äußert der Modeschöpfer Karl Lagerfeld. Am Sonntag, 12. Februar 2012, steht der Gottesdienst in der Evangelisch-reformierten Kirche, Hannoversche Straße 61, unter dem Thema „Mode und Bibel“.
Dresden: Gedenken an Opfer von Bombenangriffen und Protest gegen rechten Terror
Bischöfe im Freistaat Sachsen rufen zur Teilnahme auf: Gedenken und Protest gegen Neonaziaufmärsche am 13. und 18. Februar 2012
Ilse Junkermann, Landsbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), lädt zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung Dresdens und zum gewaltfreien Protest gegen Aufmärsche von Neonazis ein.
Gottesdienste für Paare am Valentinstag
Kulinarisches, Musikalisches und Biblisches rund um die Liebe am 14. Februar 2012
Am Valentinstag (14.2.) feiern zahlreiche Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) Gottesdienste für Liebende. Ehepaare können ihr Eheversprechen erneuern und Verliebte können den Segen Gottes erbitten. Die Gottesdienste finden unter anderen in Eisenach, Magdeburg, Jena oder Merseburg statt. Eingeladen sind alle Paare, die für den gemeinsamen Weg den Segen Gottes wünschen.
Gottesdienst für Verliebte in Trier
Dienstag, 14. Februar 2012
Trier - Zu einem Gottesdienst für Verliebte – frisch und immer noch – lädt die Evangelische Kirchengemeinde Trier ein am Valentinstag, Dienstag, den 14. Februar 2012. Los geht es um 19.30 Uhr im Caspar-Olevian-Saal (neben der Konstantin-Basilika), Mustorstraße/Konstantinplatz, 54290 Trier.
''Gott hat Liebeskummer''
19. Februar, 18-19.30 Uhr: Gottesdienst in der Jugendkirche Osnabrück
''Gott nicht zu nahe treten und die Fremden lieben''
Notwendigkeit und Belastbarkeit des Dialogs zwischen Christen und Muslimen
Montag, 20. Februar 2012 bis Donnerstag, 23. Februar 2011: Tagung mit Michael Weinrich im Amt Kirchlicher Dienste (AKD) in Brandenburg - Anmeldung bis zum 16.1.2012
''Gut genug!'' 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz - Fastenaktion der evangelischen Kirchen 2012
22. Februar bis 8. April 2012
"Sieben Fastenwochen lang dürfen Sie’s gut genug sein lassen und den Blick schulen für den Punkt, wo’s reicht. Darf Zufriedenheit aufkeimen mit dem Gegebenen, dem Geschenkten. Darf Wissen aufleuchten um die Unverfügbarkeit des Glücks." - Arnd Brummer zur evangelischen Fastenaktion 2012.
Symbol für Schutz und Wärme
Kirchengemeinde Horn stellt neues Antependium am Aschermittwoch vor
Horn. Ein neues, symbolträchtiges Antependium wird die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Horn im Gottesdienst am Aschermittwoch, 22. Februar, vorstellen. Antependien heißen die Schmucktischdecken für Abendmahltisch und Kanzel. Sie sollen mit ihren Farben und Symbolen die besondere Atmosphäre der jeweiligen Sonntage im Kirchenjahr verdeutlichen.
Inspirierende Gespräche bei Tisch: Frauen an die Macht
Erstes Dortmunder Frauenmahl in der Petrikirche
DORTMUND - Am Freitag, 24. Februar, findet das erste Dortmunder Frauenmahl statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Petrikirche in der Dortmunder Innenstadt.
35. Missionale: Im gemeinsamen Lob Gottes Liebe feiern
25. Februar 2012, Köln
Zu Ermutigung und Besinnung, Begegnung und Sendung lädt die Missionale 2012 unter dem Motto „beziehungsweise Gott“ für Samstag, 25. Februar, in die Köln-Messe ein.
Energiecontrolling leicht gemacht
Dienstag, 28. Februar
Detmold. Ist der Verbrauch bei Strom, Gas und Heizöl nun schon wieder gestiegen oder haben die Bemühungen, sparsamer zu wirtschaften und zu sanieren, Früchte getragen? Nur die Erfassung und Auswertung des Energieverbrauchs gibt eine Basis zur Ermittlung der Einsparpotentiale. Wie das funktionieren kann, darüber informieren Reinhard Benhöfer (Hannover) und Heinrich Mühlenmeier (Lippische Landeskirche) am Dienstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im Landeskirchenamt Detmold, Leopoldstr. 27.
Die Sterne lügen nicht
Marktplatzgespräche in Detmold: Astrologie und Glaube
Detmold. Warum lesen Menschen Horoskope? Ist die Astrologie einfach handfester als christliches Gottvertrauen? Haben die Sterne wirklich Einfluss auf unser Leben oder ist das schlicht Aberglaube? Das Bildungsreferat der Lippischen Landeskirche und die ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-Ost laden zu einem Abend im Rahmen der Reihe „Marktplatzgespräche“ am Dienstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr in das Gemeindehaus am Markt ein.
Weltgebetstag 2012 aus Malaysia: ''Steht auf für Gerechtigkeit!''
Freitag, 2. März 2012
Getauft, ausgestoßen und vergessen? - Evangelische jüdischer Herkunft in Frankfurt am Main
8., 22. und 29. März 2012: Wintervorträge in der Evangelisch-reformierten Gemeinde Frankfurt/M.
Vor 70 Jahren, mit einem Gesetz vom 15. Janaur 1942, wurden alle getauften Jüdinnen und Juden aus der EKNH ausgeschlossen. Mit der Preisgabe der getauften Juden
hat die Kirche als Ganze ihre Existenz als Leib
Christi verraten und zerstört. Mit diesem "Verrat an der Taufe" und dem "Umgang mit Schuld" beschäftigen sich die theologischen Vorträge von Lutz Becht (Frankfurt), Andreas Pangritz (Bonn), Werner Schneider-Quindeau (Frankfurt)
Woche der Brüderlichkeit 2012
9. bis 12. März: Veranstaltungen in Leipzig
Sonntag: Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider; Laudatio: Dr. Frank Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion
Nikolaus Schneider erhält Buber-Rosenzweig-Medaille 2012
Nachhaltiges Wirken für Neugestaltung in den christlichen-jüdischen Beziehungen
EKD. Der Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, wird Preisträger des Jahres 2012 der Buber-Rosenzweig-Medaille des Deutschen Koordinierungsrates (DKR). Dies gab der Vorstand am 14. Mai in Bonn während der Mitgliederversammlung der 83 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit bekannt.
Das Drama des Bundes. Karl Barth und die jüdische Religionsphilosophie: Barth - Buber - Rosenzweig
14. bis 17. März 2012: 30. Karl-Barth-Tagung in Driebergen, NL - Anmeldung bis 29. Januar 2012
30. (deutschsprachige) Karl-Barth-Tagung in den Niederlanden - eine bi-/internationale Konferenz mit den Referenten: Prof. Dr. Martin Leiner (Jena), Dr. Victor Kal (Amsterdam), Prof. Dr. Hans Martin Dober (Tübingen)
Studienreise nach Israel
31. März bis 13. April 2012
mit einem mehrtägigen Seminar zur Holocaust-Erziehung in Yad Vashem; Reiseleitung: Gerda E.H. Koch, Projektleiterin der GEE, Arbeitsbereich Christen und Juden
Reformierte Schweizer und Schweizerdörfer in der Mark Brandenburg
4. April 2012, 15 Uhr: Vortrag von Dr. Eberhard Gresch in Leipzig, Tröndlinring 7
Die Schweiz war in früheren Jahrhunderten, anders als in heutiger Zeit, ein Abwanderungsland. Da Brandenburg-Preußen nach dem Dreißigjährigen Krieg stark entvölkert und verwüstet war, bemühte man sich zum Ende des 17. Jahrhunderts auch um ansiedlungswillige Schweizer. So entstanden im nahen und weiteren Umfeld von Berlin auch einige Schweizerdörfer. Ebenso ließen sich Schweizer in den Städten Berlin, Potsdam und Eberswalde nieder.
Von Kirche zu Kirche durchs Lippische Bergland pilgern
11. bis 15. April 2012: 5-tägige Tour auf dem lippischen Pilgerweg
Kreis Lippe. Kirchen als Orte der Ruhe erleben: Die Lippische Landeskirche bietet eine Pilgertour mit Übernachtung auf der Ostschleife des Weges „Pilgern in Lippe“ an.
Celle - Eléonoretag 2012
12. April 2012, ab 17 Uhr
Jährlich am 12. April, dem Tag der Hochzeit der Hugenottin Eléonore d’Olbreuse mit Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg, wird in Celle der Eléonoretag begangen, der im Rahmen des Projekts FrauenORTE Niedersachsen ins Leben gerufen wurde. Veranstaltet wird er von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Celle, Brigitte Fischer, in Kooperation mit dem Residenzmuseum im Celler Schloss, der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde und der Deutsch-französischen Gesellschaft.
''S!ngen und mehr''
21. April 2012: Der besondere Tag im aus Gottesdienst und Kirchenmusik, Wuppertal
''Mehr als Worte sagt ein Lied''. Singen und Spiritualität - Impulsvortrag von Martin Berger,
Professor für Chorpädagogik an der
Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund - Anmeldung ab sofort (Oktober 2011)
''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012
Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.
Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.
6. Ostfriesischer Kirchentag in Aurich
13. – 15 Juli 2012
Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.
Barth Tagung 2012 zum Thema Mission und Religion
16. bis 19. Juli 2012, Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.
Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf
Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.
Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant
''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentagspräsidium in Erfurt beschlossen.
450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013
Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn
Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.
Psalm 8: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst
Rundfunkgottesdienst aus der Ev.-ref. Bethlehemsgemeinde in Berlin
Leider ist uns im Abendland die Einsicht verloren gegangen, dass die besondere Stellung, die wir als Menschen haben, allein auf der Beziehung gründet, die Gott mit uns Menschen eingeht. Die Predigt von Pfarrer Dr. Bernd Krebs.
2 HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel! 3 Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen. 4 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: 5 was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? 6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. 7 Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan: 8 Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere, 9 die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht. 10 HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!
Liebe Gemeinde!
Ach, wenn es doch immer so sein könnte! Einfach den Feldweg hinunter zum See laufen und ins kühle Wasser springen. Ich höre die Blesshühner schnarren und ein paar Enten quaken. Am Schilf springt ein Fisch hoch und lässt sich wieder ins Wasser fallen. Irgendwo über mir trällert eine Lerche. Ich drehe im See meine Runden und beobachte die Wolken, wie sie am Himmel dahin ziehen. Urlaub in der Uckermark! Ob die Menschen hier wissen, in was für einem Paradies sie leben? Ich weiß: das sind die Gedanken eines Städters. Wahrscheinlich wünschen sich nicht wenige Uckermärker, lieber in der Stadt leben zu können, denn dort gibt es Arbeit und jede Menge Abwechselung. Ich dagegen suche hier, was ich in der Großstadt nicht finde: Natur und Stille.
Im Urlaub bin ich schnell zu begeistern. Meine Sinne sind offen. Sie nehmen auf, was ich im Alltag nicht wahrnehme: das Sonnenlicht, das durch die Baumkronen dringt, den Klang des Windes, der über das Kornfeld streicht, das Spiel der Farben, wenn die Sonne untergeht, die Pracht des Sternenhimmels, wenn die Nacht hereinbricht und kein anderes Licht das Auge ablenkt. Ein Gefühl der Ehrfurcht überkommt mich. Wer bin ich, dass Gott mich das alles schauen lässt, dass ich inmitten dieser Schönheit leben darf?
„Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschenkind, dass du dich seiner annimmst“, fragt der Beter des 8.Psalms. Das Wort „gedenken“, bedeutet im Hebräischen weit mehr, als sich einer Sache oder einer Person zu erinnern. „Gedenken“ heißt, sich aktiv jemandem zuwenden. Gott wendet sich uns Menschen zu. Er teilt sich uns mit. In der Natur spüren wir vielleicht etwas von seiner Schöpfermacht. Doch erst sein Wort hilft uns, hinter die Dinge zu schauen. Sein Wort schließt uns auf, was uns sonst verborgen bliebe.
Wenn Paul Gerhardt in dem Lied, das wir eben gesungen haben, dichtet „Geh aus mein Herz und suche Freud“ – dann will er uns nicht einfach hinauslocken, so als wolle er sagen: „Fahrt mal wieder in` s Brandenburgische und staunt, wie schön es dort ist“. Er will, dass wir uns von Gott hinaus führen lassen. So werden wir erkennen, wer wir sind und was auf uns wartet. Es ist also ein geistlicher Spaziergang, zu dem Paul Gerhardt uns einlädt.
Mit jeder Strophe entschlüsselt sich uns dabei ein weiteres Stück von Gottes Plan. Denn alles, was wir in der Natur sehen, weist über sich hinaus. Gott sorgt nicht nur in diesem Leben für uns. Seine Fürsorge reicht über den Tod hinaus. Er gibt uns Anteil am Leben des Auferstandenen. Die Gärten, deren Pracht und Zier wir bewundern und bestaunen, vermitteln uns eine Ahnung von dem, was uns einmal in Christi Garten erwartet. Das ist die Botschaft von Paul Gerhardts Lied. Doch vielen Menschen ist diese Botschaft nicht bewusst. Da das Lied 15 Strophen hat, singen wir meistens nur die ersten drei oder vier Strophen. Dadurch entsteht der Eindruck, Paul Gerhardts Lied sei bloß die naive Beschwörung einer Welt, die es längst nicht mehr gibt, ein Stück Nostalgie.
Doch Paul Gerhardt folgt der biblischen Einsicht, dass der Mensch nichts erkennen und begreifen kann, wenn Gott ihm nicht mit seinem Wort zum Sehen und Erkennen verhilft. Ohne Gottes Wort würden wir um uns selbst kreisen, hin – und her gerissen zwischen Staunen und Erschrecken, Hoffen und Bangen. Denn die Natur allein lässt uns Gott nicht erkennen. Oft genug vermittelt sie uns ja nur die Einsicht, dass wir uns besser vor ihr in Acht nehmen sollten. Erweist sie sich doch ein ums andere Mal als bedrohlich.
Daher haben viele Völker eine Haltung zur Natur entwickelt, die grundlegend unterschieden ist von der biblischen Wahrnehmung und Deutung. Für uns ist die Erde Gottes Werk und deshalb nicht durchdrungen von bösen Geistern oder Spielball widerstreitender Mächte. Gewiss: auch wir werden nicht alles begreifen, was auf Erden geschieht. Denn noch leben wir im Glauben und nicht im Schauen, wie der Apostel Paulus sagt.
Aber wir vertrauen darauf, dass alle Lande, ja selbst die Himmel von Gottes Namen erfüllt sind, wie der Beter des achten Psalms bekennt. Alles ist durchdrungen von Gottes schöpferischer Macht. Und weil wir das spüren, noch bevor uns Gottes Wort anspricht, empfinden wir Ehrfurcht, wenn wir am Fuße des Matterhorn stehen, wenn das Tosen der Niagara-Fälle unser Reden zum Verstummen bringt, wenn der Schrei des Adlers uns beim Schlendern durch die uckermärkischen Felder aufschrecken lässt und wir Ausschau halten, um ihm nachzuschauen. Wer bin ich, das ich das alles schauen und inmitten dieser Schönheit leben darf? Vielleicht befände sich die Erde in einem anderen Zustand, vielleicht gäbe es weniger Zerstörung und Vernichtung, hätten wir uns etwas von dieser ursprünglichen Ehrfurcht bewahrt – wir in den christlich geprägten Nationen des Nordens. Wer die biblischen Aussagen über die Schöpfung zitiert, muss leider auch über die Fehlinterpretationen und über den Missbrauch der biblischen Worte sprechen.
„Du hast den Menschen zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße gelegt“, bekennt der Beter im achten Psalm. Das ist ein Bild aus der Sprache der Jäger. Wie man dem Herrscher nach der Jagd die Beute zu Füssen legt, so hat Gott das Werk seiner Hände dem Menschen unter die Füße getan – ist doch der Mensch nur wenig niedriger als Gott, sagt der Beter. Mit Ehre und Herrlichkeit hat ihn der HERR gekrönt.
Viele Bibelausleger unterstreichen hier, dass der Mensch ein Geschöpf bleibt, auch wenn Gott ihm diese hervorgehobene Stellung zugewiesen hat. Er bleibt der „Adam“, geformt aus der „Adama“, aus der „Erde“. Sein Leben und seine Kreativität verdankt er allein dem Odem Gottes. „Nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub. Sendest du aus deinen Odem, so werden sie geschaffen und du machst neu die Gestalt der Erde.“ So hörten wir es am Anfang des Gottesdienstes mit den Worten des 104. Psalmes.
Doch leider ist uns im Abendland die Einsicht verloren gegangen, dass die besondere Stellung, die wir als Menschen haben, allein auf der Beziehung gründet, die Gott mit uns Menschen eingeht. Er ist der Ursprung und das Ziel allen Lebens. Weil wir Menschen das vergessen haben, wurde aus der gottähnlichen Stellung des Menschen die gottgleiche Stellung, bis Gott ganz aus unserer Wahrnehmung verschwand und der Mensch sich an Gottes Stelle gesetzt hat. Die Folge dieser fatalen Entwicklung ist ein Umgang mit der Natur, der von brutaler Unterwerfung und grenzenloser Ausbeutung geprägt ist.
Oder um es mit dem Bild zu beschreiben, das der Beter des achten Psalms benutzt: der moderne Mensch hat sich die Erde wie eine Beute unter den Nagel gerissen, die ihm nicht gehört. Und er schlachtet und weidet alles aus, ohne sich darüber Gedanken zu machen, was künftigen Generationen zum Leben bleiben wird. An die Stelle von Hege und Pflege ist eine skrupellose Verwertung getreten von allem, was dem Menschen vor die Augen kommt. Kein Jäger würde so mit dem ihm anvertrauten Wild umgehen. Der Mensch ist zur Karikatur geworden. Nur verzerrt ist an ihm noch sichtbar, wozu er eigentlich bestimmt ist.
„Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott“, sagt der Psalmist. Mag Mancher aus diesem Satz immer noch das Gefühl der Überlegenheit herleiten. Jüdische Ausleger urteilen hier wesentlich skeptischer. Und ich finde, dass wir ihnen darin folgen sollten. Im Talmud wird berichtet: als Mose zur Höhe hinaufstieg, um von Gott die Gebote zu empfangen, fragten die Engel im Himmel „Herr der Welt, was soll ein Weibgeborener unter uns?“ Der Herr sprach: „Die Weisung zu empfangen, ist er gekommen“. Die Engel aber antworteten: „Was ist der Mann, dass Du seiner gedenkst, und was für ein Menschenkind, dass du dich seiner annimmst? Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde: du sollst deine Pracht an die Himmel geben!“.
Weil die Engel ahnten, wozu wir Menschen fähig sein würden, drängten sie bei Gott darauf, dass er seine Pracht lieber nicht an uns verschwenden sollte. Doch Gott ist dem Rat der Engel nicht gefolgt. Er hat uns mit der Aufgabe betraut, seine gute Schöpfung zu verwalten und zu bewahren. Die 10 Gebote weisen uns dabei die Richtung.
Gott weiß wohl, wer wir sind. Ausgestattet mit vielen Gaben sind wir zwar zu Großem fähig, können Nützliches ersinnen und die Welt im guten Sinne verändern. Doch zugleich sind wir stets gefährdet und schwach, wollen das Gute und bewirken das Böse. Wir empfinden den Widerspruch, der sich hier auftut: zwischen unserer Verletzlichkeit auf der einen Seite und unseren Kräften und Fähigkeiten auf der anderen Seite. So flüchten wir uns gern in Allmachtphantasien und wissen nicht mehr, dass wir uns damit immer weiter von dem entfernen, was Gott mit uns vor hat.
Wir meinen, wenig niedriger als Gott zu sein, wenn wir als Herren über die Natur auftreten. Doch Gott hat sich sein Lob aus dem Munde der Kinder und der Säuglinge bereitet, wie der Psalmist betet. Deshalb sagt Jesus: wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ich nicht in Gottes Reich gelangen. Sie sind es, die Zeugnis ablegen für die gute Schöpfung Gottes.
Wer sich die Erinnerung an die eigene Kindheit bewahrt hat, weiß, welches untrügliche Gespür Kinder für die Not der Kreatur besitzen, wie sie sich mit den Fröhlichen freuen und mit den Weinenden traurig sein können. Und wer Kinder begleitet, in der Familie oder in der Schule, erlebt täglich, dass die Kinder mit ihrem ständigen Fragen nach dem „Warum“ uns Erwachsene in Verlegenheit bringen.
Wie sollen wir ihnen auch plausibel machen, dass ein weiteres Stück Wald gerodet werden muss, um die Bundesstraße noch breiter zu machen als sie ohnehin schon ist. „Wo bleiben dann die Hasen und wo bleiben die Rehe?“, fragen die Kinder. Oder wie sollen wir ihnen erklären, dass in Indonesien Wald- und Ackerflächen umgewandelt werden, um auf ihnen Mais für die Gewinnung von Biosprit anzubauen. Wie wenig wirtschaftlich diese Methode der Energiegewinnung ist, haben wir vorhin gehört. Derweil vegetieren die Menschen in den Dörfern am Rande der „Biospritfelder“ dahin, ohne Aussicht auf eine Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Sollen wir unseren Kindern antworten: alle müssen Opfer bringen. Denn der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Das wäre zynisch und unverantwortlich.
Wir werden stattdessen nach Alternativen suchen müssen, wie sich Mobilität und der Schutz der Umwelt besser miteinander verbinden lassen als es uns gegenwärtig gelingt. Ein Beispiel, wie das möglich sein könnte, hat Matthias von Oppen uns vorhin beschrieben. Wünschen wir ihm und seinem Projekt Erfolg.
Im Urlaub werde ich wieder den Feldweg hinunter zum See gehen und in das kühle Wasser springen. Und wie immer werden die Blesshühner schnarren und ein paar Enten quaken. Doch dann wird sich wieder Stille über dem See ausbreiten und ich werde vorsichtig meine Runden drehen und mich darüber freuen wie schön Gottes Schöpfung ist, so wie Paul Gerhardt es in seinem anrührenden Lied beschrieben hat: ein Stück von Christi Garten, schon hier auf Erden.
Amen
Dr. Bernd Krebs, Ev.-ref. Bethlehemsgemeinde Berlin
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Wasserstoff aus Biomasse, in Brennzellen zu Energie umgewandelt
Interview mit dem Agrarökonomen und Landwirt in der Uckermark Matthias von Oppen Ausschnitt aus dem Rundfunkgottesdienst im rbb-kulturradio am 6.7.08, übertragen aus der Ev. reformierten Bethlehemsgemeinde in Berlin-Neukölln |
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