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Psalm 146: Verlasset euch nicht auf Fürsten!

14. Sonntag nach Trinitatis

Du machst uns wichtig trotz unserer Begrenztheit,
du hast Großes mit uns vor:
die ganze Welt willst mit uns verändern
und ihr ein menschlicheres Antlitz geben.

Halleluja! Lobe den HERRN, meine Seele!
Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
Verlasset euch nicht auf Fürsten;
sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.
Denn des Menschen Geist muss davon, /
und er muss wieder zu Erde werden;
dann sind verloren alle seine Pläne.
Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist,
der seine Hoffnung setzt auf den HERRN, seinen Gott,
der Himmel und Erde gemacht hat,
das Meer und alles, was darinnen ist;
der Treue hält ewiglich, /
der Recht schafft denen, die Gewalt leiden,
der die Hungrigen speiset.
Der HERR macht die Gefangenen frei.
Der HERR macht die Blinden sehend.
Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.
Der HERR liebt die Gerechten.
9 Der HERR behütet die Fremdlinge /
und erhält Waisen und Witwen;
aber die Gottlosen führt er in die Irre.
10 Der HERR ist König ewiglich,
dein Gott, Zion, für und für.
Halleluja! 
(Ps. 146)
 

Gott,
warum lassen wir uns immer wieder
so sehr von Menschen beeindrucken,
warum versuchen wir um jeden Preis,
ihnen möglichst zu gefallen
und machen uns abhängig
von ihrer trügerischen Macht!
Wir könnten es doch besser wissen,
könnten die Nichtigkeit ihres Ruhms durchschauen
und uns lieber festmachen an dir!
Denn du gibst uns unvergängliche Würde,
du machst uns wichtig trotz unserer Begrenztheit,
du hast Großes mit uns vor:
die ganze Welt willst mit uns verändern
und ihr ein menschlicheres Antlitz geben.
Gott, mach uns los
aus unseren verkehrten Abhängigkeiten.
Gründe uns
allein in dir.


Sylvia Bukowski
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