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Psalm 143,1-10: Liefere uns unseren Gedanken nicht hilflos aus!

22. Sonntag nach Trinitatis

©Andreas Olbrich

Manchmal erscheint uns alles sinnlos. Dann liegen wir nachts oft lange wach und grübeln, warum alles so kommen mußte.

Psalm 143, 1-10

1 Ein Psalm Davids.
HERR, erhöre mein Gebet, / vernimm mein Flehen um deiner Treue willen, erhöre mich um deiner Gerechtigkeit willen,
2 und geh nicht ins Gericht mit deinem Knecht; denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht.
3 Denn der Feind verfolgt meine Seele und schlägt mein Leben zu Boden, er legt mich ins Finstere wie die, die lange schon tot sind.
4 Und mein Geist ist in Ängsten, mein Herz ist erstarrt in meinem Leibe. 5 Ich denke an die früheren Zeiten; / ich sinne nach über all deine Taten und spreche von den Werken deiner Hände.
6 Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land. SELA.
7 HERR, erhöre mich bald, mein Geist vergeht; verbirg dein Antlitz nicht vor mir, dass ich nicht gleich werde denen, die in die Grube fahren.
8 Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.
9 Errette mich, mein Gott, von meinen Feinden; zu dir nehme ich meine Zuflucht.
10 Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, / denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn.

Gott,
manchmal kommen wir nicht mehr zurecht
mit dem Leben,
manchmal erscheint uns alles sinnlos.
Dann liegen wir nachts oft lange wach
und grübeln, warum alles so kommen mußte,
so anders, als wir es uns erhofften.
Warum sind enge Beziehungen,
in die Brüche gegangen?
Warum sind wir gescheitert mit Plänen,
die einmal so verheißungsvoll schienen?
Warum haben wir keine Kraft,
loszukommen von unsren Problemen?
Gott, immer wieder kreisen unsere Gedanken
um solche Fragen.
Liefere uns ihnen nicht hilflos aus!
Richte unseren Blick auf dich,
Zeig uns, was unser Leben trotz allem
kostbar und sinnvoll bleiben läßt
und schenk uns daran wieder Freude.


Sylvia Bukowski
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