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Optional ein Stichwort zur weiteren Eingrenzung:

 

 

 

Psalm 33: Der HERR schaut vom Himmel und sieht alle Menschenkinder

23. Sonntag nach Trinitatis

Was wir erleben,
läßt uns oft zweifeln
an deinem Lenken und deinem Leiten,
Wir sehen so viel Gewalt und Willkür,
dass uns dein Retten verborgen bleibt.

13 Der HERR schaut vom Himmel
und sieht alle Menschenkinder.

14 Von seinem festen Thron sieht er auf alle,
die auf Erden wohnen.
15 Er lenkt ihnen allen das Herz,
er gibt Acht auf alle ihre Werke.
16 Einem König hilft nicht seine große Macht;
ein Held kann sich nicht retten durch seine große Kraft.
17 Rosse helfen auch nicht; da wäre man betrogen;
und ihre große Stärke errettet nicht.
18 Siehe, des HERRN Auge achtet auf alle, die ihn fürchten,
die auf seine Güte hoffen,
19 dass er sie errette vom Tode
und sie am Leben erhalte in Hungersnot.
20 Unsre Seele harrt auf den HERRN;
er ist uns Hilfe und Schild.
21 Denn unser Herz freut sich seiner,
und wir trauen auf seinen heiligen Namen.
22 Deine Güte, HERR, sei über uns,
wie wir auf dich hoffen.
  (Ps. 33,13-22)
 

Gott,
was andere Generationen sagen
im Vertrauen auf dich,
das können wir nicht einfach wiederholen.
Was wir erleben,
läßt uns oft zweifeln
an deinem Lenken und deinem Leiten,
Wir sehen so viel Gewalt und Willkür,
dass uns dein Retten verborgen bleibt.
Und in der Härte unseres Alltags
vermissen wir oft jegliches Erbarmen.
Gott, wie sollen wir die Widersprüche
zwischen den alten Sätzen des Glaubens
und unsrer Erfahrung so verbinden,
dass wir nicht irre werden an dir?
Wie sollen wir lernen,
auf dich zu hoffen,
wenn alles so hoffnungslos erscheint!
Gott, du selber musst uns helfen,
dass wir in der Verworrenheit
unseres Lebens
das Licht deiner Güte
durchscheinen sehen.


Sylvia Bukowski
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