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Kurzmeldungen


Streit um '70 Jahre Staat Israel'
Präses Manfred Rekowski verteidigt Stuhlmanns Essay




Glaubensbiographie der Menschen geprägt
Rheinische Kirche trauert um Superintendent i. R. Friedhelm Polaschegg


Reformationstag wird in Hamburg Feiertag
Nach Schleswig-Holstein beschloss auch Hansestadt den 31. Oktober als Feiertag


Gemeinsames Abendmahl konfessionsverschiedener Ehepaare
Evangelische Kirche begrüßt katholisches Votum


65 Prozent der Bayern für Religionsunterricht
Bei Protestanten ist die Zahl noch höher


Kindersoldaten im Südsudan
Zahl auf traurigem Rekord


Religiöse Bildung und Pluralismus
EKD veröffentlicht Grundsätze zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht




"Auch ein gesellschaftlicher Feiertag"
Bremens Bürgermeister für Reformationstag als Feiertag


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50 Jahre Konferenz Europäischer Kirchen

''Was die Dame munter hält, ist die orthodoxe Welt.''

Im Januar 1959 wurde die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) gegründet, eine ökumenische Gemeinschaft von orthodoxen, protestantischen und alt-katholischen Kirchen in Europa. Die KEK fördert die Einheit der Kirche und ist getragen von dem gemeinsamen Wunsch der Kirchen, ''in Frieden zu leben und Gerechtigkeit und Versöhnung zu fördern''.

Auch schon 50 wird die KEK, die Konferenz Europäischer Kirchen (mit groß zu schreibendem E). Mittlerweile knapp 130 Kirchen arbeiten miteinander. Zusammengeführt hat sie nach dem II. Weltkrieg die Sehnsucht nach Frieden und der politische Wille zur Frieden stiftenden Kooperation. Was nach dem Krieg mit inoffiziellen Gesprächen begann, mündete in die Gründung der KEK (Januar 1959) im dänischen Nyborg Strand. Spektakulärer und zugleich nachhaltiger wirkte allerdings die auf See (zur "Umschiffung" visarechtlicher Probleme) tagende 4. Vollversammlung 1964, bei der eine Satzung verabschiedet wurde, die aus der KEK eine auch ekklesial fassbare Größe entstehen ließ. Friedens- und Versöhnungsarbeit sind die Hauptaufgaben der KEK geblieben. Das heißt nicht, dass die KEK von politischen Zwisten unberührt bliebe. So hat im Oktober 2008 wegen der (dilatorisch zu verstehenden) Nichtaufnahme der (russisch orientierten) estnischen orthodoxen Kirche das Moskauer Patriarchat seine Mitarbeit einstweilen sistiert.

PD Dr. Johannes Ehmann,
Referent für Ökumene am Konfessionskundlichen Institut Bensheim

Internetseite der CEC – KEK: http://www.cec-kek.org
Auf Deutsch >>>

WIKIPEDIA-Artikel >>>

 


Barbara Schenck
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