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Kurzmeldungen


Verwüstung in Bremer Kirche
Experten untersuchen Schäden


'Reformation ist mehr als Luther'
Präses Kurschus sieht 500. Reformationsjubiläum als Quelle von Veränderung


'Potenzial für Ökumene nicht ausgeschöpft'
Steinmeier im Gespräch mit Papst Franziskus


Aktionswoche gegen Hunger
eltkirchenrat ruft zu fairer Verteilung von Nahrungsmitteln auf


'Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit'
Altbischof Huber warnt vor falscher Toleranz gegenüber Religionen


Reformationsjubiläum in Trier
Spitzenvertreter der Kirchen feiern Ökumene-Gottesdienst


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
Friedrich Schorlemmer und Christian Wolff ziehen negative Bilanz


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50 Jahre Konferenz Europäischer Kirchen

''Was die Dame munter hält, ist die orthodoxe Welt.''

Im Januar 1959 wurde die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) gegründet, eine ökumenische Gemeinschaft von orthodoxen, protestantischen und alt-katholischen Kirchen in Europa. Die KEK fördert die Einheit der Kirche und ist getragen von dem gemeinsamen Wunsch der Kirchen, ''in Frieden zu leben und Gerechtigkeit und Versöhnung zu fördern''.

Auch schon 50 wird die KEK, die Konferenz Europäischer Kirchen (mit groß zu schreibendem E). Mittlerweile knapp 130 Kirchen arbeiten miteinander. Zusammengeführt hat sie nach dem II. Weltkrieg die Sehnsucht nach Frieden und der politische Wille zur Frieden stiftenden Kooperation. Was nach dem Krieg mit inoffiziellen Gesprächen begann, mündete in die Gründung der KEK (Januar 1959) im dänischen Nyborg Strand. Spektakulärer und zugleich nachhaltiger wirkte allerdings die auf See (zur "Umschiffung" visarechtlicher Probleme) tagende 4. Vollversammlung 1964, bei der eine Satzung verabschiedet wurde, die aus der KEK eine auch ekklesial fassbare Größe entstehen ließ. Friedens- und Versöhnungsarbeit sind die Hauptaufgaben der KEK geblieben. Das heißt nicht, dass die KEK von politischen Zwisten unberührt bliebe. So hat im Oktober 2008 wegen der (dilatorisch zu verstehenden) Nichtaufnahme der (russisch orientierten) estnischen orthodoxen Kirche das Moskauer Patriarchat seine Mitarbeit einstweilen sistiert.

PD Dr. Johannes Ehmann,
Referent für Ökumene am Konfessionskundlichen Institut Bensheim

Internetseite der CEC – KEK: http://www.cec-kek.org
Auf Deutsch >>>

WIKIPEDIA-Artikel >>>

 


Barbara Schenck
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