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Auf der anderen Seite des Jordan ist das Leben

Familiengottesdienst zu Matthäus 3 (Die Taufe Jesu)

Auch Josua war mit seinen Leuten (nach 39 Jahren Wüstenwanderung) am Jordan. Auf der anderen Seite sehen die Menschen ihre Wunschträume, die sie sich nicht zu verwirklichen wagen. Die gespielten Szenen sind nicht nur für Kinder interessant, sondern auch für deren Eltrn in der Midlife-Crisis

Einige Zitate aus den Szenen:

Paula: So ist das kein Leben! Immer nur in der Wüste rumrennen! Keine Pause. Keine Ruhe. Morgens das Zelt abbauen, Essen machen, die Kinder versorgen, sich mit den Nachbarn streiten, durch die Wüste laufen, wieder Essen machen und weiterlaufen. Am Abend das Zelt wieder aufbauen, sich mit den neuen Nachbarn streiten und schon ist der Tag wieder rum. So ist das doch kein Leben!

Emil: Man müsste neu anfangen können. Raus aus dieser Tretmühle hier. Nur Arbeit und Rumrennerei – und für was? Neu anfangen müsste man können!

Paula: Ach ja! Noch mal neu anfangen. Das wäre schön! Weißt Du noch, vor (schaut auf die Uhr) 39 Jahren? Da hatten wir die Chance, neu anzufangen. Aber wir haben’s vertan.

(...)

Paula: Huch wir stehen ja schon mitten drin! (gehen schnell wieder raus) – Puh ist das nass! Und du meinst, da auf der anderen Seite soll unser neues Leben anfangen?

Emil: Ja, ja, genau. Da drüben!

Paula: Ach, was wäre das schön!

Für die Szenen liegt während des ganzen Gottesdienstes ein langes blaues Tuch als „Jordan“ quer vor dem Abendmahltisch. Emil und Paula bzw. Johannes sind während der Anspiele jeweils durch den Jordan von der Gemeinde getrennt, so dass sich die Gemeinde also „im gelobten Land“ befindet.


Pfarrer Simon Froben, Bayreuth

Der gesamte Familiengottesdienst als WORD-Datei

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