Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Abraham und der Glaube an den einen Gott. Zum Gespräch zwischen Christen und Muslimen

Eine Arbeitshilfe der EKiR als PDF zum Download

Ornament der Moschee in Marxloh. Foto (Detail): Ralf Lange-Sonntag

Arbeitshilfe des Ständigen Theologischen Ausschusses,
des Ausschusses Christen und Juden,
des Ausschusses für Gottesdienst und Kirchenmusik
und des Arbeitskreises Christen und Muslime
der Evangelischen Kirche im Rheinland

Abraham und der Glaube an den einen Gott. Zum Gespräch zwischen Christen und Muslimen
Arbeitshilfe des Ständigen Theologischen Ausschusses,
des Ausschusses Christen und Juden,
des Ausschusses für Gottesdienst und Kirchenmusik
und des Arbeitskreises Christen und Muslime
der Evangelischen Kirche im Rheinland. pdf >>>

Mitteilung auf der Internetseite der EKiR:

Zum Gespräch zwischen Christen und Muslimen

Mit dem Dialog zwischen Christen und Muslimen hat sich die diesjährige Landessynode intensiv beschäftigt. Die dabei beschlossene Arbeitshilfe unter dem Titel "Abraham und der Glaube an den einen Gott" liegt jetzt vor.
Erarbeitet wurde die Arbeitshilfe durch den Ständigen Theologischen Ausschuss, den Ausschuss Christen und Juden, den Ausschuss für Gottesdienst und Kirchenmusik und den Arbeitskreis Christen und Muslime. In Kürze wird der Text auch als gedruckte Arbeitshilfe vorliegen.

Barbara Schenck
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Theologische Standortbestimmung und Nachbarschaft im Alltag

Christliche Kirchen, Gemeinden und einzelne Gläubige suchen in Deutschland das Gespräch mit Muslimen in ihrer Nachbarschaft. Im Dialog zwischen Christen und Muslimen geht es neben den Fragen nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Glauben um das nachbarschaftliche Beisammensein im Alltag. Auf reformiert-info theologische Texte auf der Suche nach einer Standortbestimmung des christlich-islamischen Dialogs und Hinweise auf weitere Links und Texte.
Calvins Abraham ist auch der Vater der Araber und Edomiter

Ein Beitrag des Reformators zum interreligiösen Dialog - aus der Arbeitshilfe der EKiR: ''Abraham und der Glaube an den einen Gott. Zum Gespräch zwischen Christen und Muslimen''
Dokumentation zum Brief der 138 Gelehrten (''A Common Word'')

Erste christliche Reaktionen auf die muslimische Dialoginitiative ''A Common Word Between Us and You'' vom Oktober 2007 dokumentiert ein Text der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW).
 

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