Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Jürgen Wandel: Das Barmer Bekenntnis von 1934 ist aktueller denn je

Kommentar in zeitzeichen, Mai 2009

Jürgen Wandel

In dem ''bruderschaftlichen'', ''demokratischen Ansatz'' von Barmen, sprich in der Absage der Herrschaft von den einen über die anderen innerhalb der Kirche, sieht Wandel die Aktualität der Barmer Theologischen Erklärung. ''Eine geschwisterliche, kollegiale Leitung der evangelischen Kirche'' werde auch heute noch bedroht: von Klerikalisierung und Bürokratisierung.

Der Kommentar zur Barmer Theologischen Erklärung in zeitzeichen, Mai 2009:

http://zeitzeichen.skileon.de/meinung/juergen-wandel-barmer-bekenntnis/

 


Barbara Schenck
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Infos und Materialien zum ''Barmer Bekenntnis'' auf einen Blick

 

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