Aktuelles

Ganzjährige Gottesdienstsuche per Datenbank im Internet
www.wegweiser-gottesdienst freigeschaltet


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012


Eine Einheit: Mission, Ökumene und Weltverantwortung
Katholische Theologin bittet Protestanten um Unterstützung


Akten der Synode von Dordrecht 1618/19 werden ediert
Eine Initiative der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


Ökumenische Pfingstbotschaft 2012 - ''Was will das werden?''
Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem anderen: Was will das werden? - Apostegeschichte 2,12


Johannes-Rau-Kolloquium: Mitverantwortung für Israel
''Darf Deutschland angesichts seiner Vergangenheit Israel kritisieren?''


''Musik sprengt den Kerker der Glaubensformeln''
Präses Kurschus über die ökumenische Kraft des gesungenen Gotteslobs – Gemeinsamer Vespergottesdienst der christlichen Kirchen im Dom zu Minden


Weltweite Reformierte Kirchengemeinschaft legt Prioritäten für 2012-2013 fest
Arbeitsgruppe eingesetzt zur Vorbereitung auf eine Verlegung des Amtssitzes der WGRK in eine weniger teure Stadt


ERK: Kirchenpräsident Schmidt gratuliert dem ehemaligen Präsideten Winfried Stolz zum 80. Geburtstag
Ehemaliger Präsident war 24 Jahre leitender Jurist der Evangelisch-reformierten Kirche


Finanzlage und christliche Einheit als Schwerpunkte einer weltweiten Tagung Reformierter Kirchenvertreter
Präsident Jerry Pillay: ''Kirchliche Einheit ist ein zentrales Anliegen unseres Selbstverständnisses als Gemeinschaft von Kirchen''


Johann Weusmann neuer Schatzmeister der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK)
Hoffnung, die Finanzsituation der Organisation zu konsolidieren


Zweite RefoRC-Konferenz in Oslo erfüllt internationales wissenschaftliches Bedürfnis
Beim Umgang mit Tod und Sterben waren die Gemeinsamkeiten zwischen spätmittelalterlicher katholischer und reformatorischer Tradition größer als die Unterschiede


Andreas Mühling: Kirchengeschichte ökumenisch aufarbeiten
''Eine Nummer zu groß? Aus der Hoffnung leben, mit Vorläufigkeiten umgehen lernen'' - Vortrag als Video auf Youtube und als PDF zum Download


Vor UN-Konferenz im Juli Abkommen zur Kontrolle des Waffenhandels fordern
Friedensbeauftragte des Reformierten Bundes fordert, die ÖRK-Kampagne gegen Waffenhandel zu unterstützen


Ideen und Impulse für den Kirchentag
''Ein starkes Stück Kirchentag'' - Kirchentagsbuch erschienen


Trotz warnender Wolken wird die Kirche Bestand haben
Präses Schneider sprach vor Presbytern im Kirchenkreis An der Agger über Gegenwart und Perspektiven der evangelischen Kirche




WGRK: Zukunftsplanung einer weltweiten reformierten Kirchengemeinschaft
Die Planung für die Zukunft der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) steht im Zentrum der Debatten des Exekutivausschusses der Organisation bei dessen Mai-Sitzung in Indonesien.


Karl Barth zum Aufstand gegen Hitler
neues Video auf YouTube




Briefmarke zum Posaunenchorjubiläum
125 Jahre Posaunenarbeit in der Evangelisch-reformierten Kirche


Menschenrechte – immer noch eine Aufgabe für die Kirche!
Bericht von der ersten Tagung der neugegründeten ''Plattform Menschenrechte im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland''


Nächstenliebe verlangt Klarheit!
Der Rat der EKD zur aktuellen Debatte um Rechtsextremismus in Deutschland


Goldener WebFish 2012 geht ans Diakonie-Portal für soziale Berufe
EKD-Internet-Award für hervorragende Internetseiten vergeben


ERK: Erfahrungsaustausch mit Angola
Reformierte Kirche Angolas ist gefordert, ''ihre prophetische Stimme'' zu erheben




Christoph Pistorius vor dem Ökumene-Tag in Trier: Über den Tellerrand schauen
Samstag, 5. Mai 2012: Höhepunkt der ökumenischen Veranstaltungen während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012


Bundesmittel aus dem Programm ''Reformationsjubiläum 2017'' für die Johannes a Lasco Bibliothek und die Neue Kirche in Emden
Wertschätzung für die Arbeit der Johannes a Lasco Bibliothek und des Bauvereins für die Neue Kirche


Heilig-Rock-Wallfahrt zu Trier 2012 - auch Protestanten (im Rheinland) sind dabei
Vom 13. April bis 13. Mai 2012 findet in Trier die Heilig-Rock-Wallfahrt statt.


''Singen trägt mich über mich selbst hinaus''
Konzertreihe „366+1 – Kirche klingt 2012“ hat Westfalen durchlaufen


Calvin in Slawonien - Evangelisch-reformiert in Kroatien
Ein Bericht von der Frühjahrstagung der Reformierten Christlichen Kirche in Kroatien. Von Claudia Röhrig-Békefy, Budaörs


Vorsitzwechsel bei Oikocredit
Dr. Reinhard Schmeer ist neuer Vorsitzender des Westdeutschen Förderkreises von Oikocredit International. Der pensionierte Pfarrer löst die Politikwissenschaftlerin Martina Wasserloos-Strunk ab.


Unsichere Zukunft der ökumenischen Nachrichtenagentur Eninews
Korrespondentennetz mit rund 50 Mitarbeitenden ohne neue Geldgeber nicht aufrecht zu halten


Margot Käßmann als EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017 eingeführt
Nikolaus Schneider: ''Inhaltliche Anliegen der Reformation ‚allem Volk’ vergegenwärtigen – durch Predigten, Vorträge, Gottesdienste''


Eine Stola für reformierte Pfarrerinnen und Pfarrer?!
Jetzt erhältlich - in allen liturgischen Farben - eine Stola mit dem Logo der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen


Eine Stola für reformierte Pfarrerinnen und Pfarrer?!
Jetzt erhältlich - in allen liturgischen Farben - eine Stola mit dem Logo der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen


Verantwortung aufrecht und mutig wahrnehmen
Präses Annette Kurschus: Keiner darf durch die Maschen fallen


''Diakonie – der kleine Unterschied''
Unterscheidet sich Diakonie von nichtkirchlicher Sozialarbeit?


Umgang mit Facebook & Co
Jugendliche verpflichtet sich zum verantwortungsvollen Umgang in sozialen Netzwerken


Peter-Thomas Stuberg wird neuer Superintendent im Kirchenkreis Siegen
Kreissynode wählte Nachfolger von Annette Kurschus


Kirche in Facebook
''Wir müssen überall dort sein, wo sich Menschen auf dieser Welt bewegen''


J. F. Gerhard Goeters-Preis 2013
Einsendeschluss für Dissertationen und Habilitationen zu einem Thema der Geschichte des reformierten Protestantismus: 1. Oktober 2012


EKiR: 2,5 Millionen Euro zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
Evangelische Kirche im Rheinland unterstützt Arbeitsloseninitiativen


EKvW: Böhlemann übernimmt Leitung am Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung
Dr. Peter Böhlemann wird zum 1. Dezember 2012 Nachfolger von Pfarrer Gerd Kerl


Katholische und evangelische Kirche eröffnen bundesweite Aktion Woche für das Leben in Freising
Landesbischof Bedford-Strohm: Großer Reichtum in Generationenhäusern


Hans Küng gibt Leitung der Stiftung Weltethos ab
Ehemaliger Bundespräsident Horst Köhler übernimmt 2013 das Amt in der Stiftung


Rheinischer Pfarrer zum Fair Play-Botschafter ernannt
Vorbild für faires Verhalten im Sport und gesellschaftliches Engagement


Islamisches Gemeindeleben in Deutschland
Erstmals bundesweit belastbare Daten zu islamischen Gemeinden, Imamen und alevitischen Dedes


Salafitische Koran-Verteilaktion zielt auf Überwindung unserer Rechtskultur
Stellungnahme der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)


''Protestantismus erfahren''
Delegation aus dem Nahen Osten besucht Stätten der Reformation


„Kirche klingt“ ist in Westfalen angekommen
Eine Konzertreihe wandert ein Jahr lang durch ganz Deutschland


Ostermarsch 2012
Rede von Dekanin Ursula Schoen in Frankfurt a.M.


Celler Êzidinnen besuchen die Hugenottenstadt Bad Karlshafen
Parallen zwischen dem Schicksal der êzidischen Glaubensflüchtlinge in der Gegenwart und den hugenottischen Glaubensflüchtlingen vor über 300 Jahren


''Kreuz und Auferstehung Christi machen den Kopf frei für das Wesentliche''
Osterbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider


Was dagegen gesagt werden muss
Ein Gegengedicht von Sylvia Bukowski


Militärbischof Dutzmann bei NRW-Lokalradios
Am Karfreitag von 13 bis 14 Uhr - und als Podcast auf reformiert-info




Der Heidelberger Katechismus auf dem Reformierten Gemeindeforum Südwestfalen
Der Heidelberger als Hilfe im interreligiösen Dialog


Warnung vor leichtfertigen Schuldzuweisungen
Karfreitagsbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden Präses Nikolaus Schneider


Der 1. April - ein Scherztag mit religiösen Wurzeln?
Tag des Einzugs Luzifers in die Hölle?


Katrin Oxen leitet das Zentrum für Evangelische Predigtkultur
Einführung durch den Ratsvorsitzenden in Wittenberg


Edmond Perret, former general secretary of the World Alliance of Reformed Churches (WARC), dies in Geneva
''The Reformed family of churches worldwide has lost a brilliant mind, a loving leader and a pastor committed to societal transformation''


Das Calvin-Jubiläum 2009 im Kontext moderner Erinnerungskultur
Verkündigung und Forschung Heft 1 / 2012


Neue Töne in der Kirche
Konfirmanden-Workshop und Jugendgottesdienst in der Marktkirche Lage


Kirchentags- und Jugendlieder, Kindergottesdiensthits inklusive
Neue CD des Landesbläsernesembles der Evangelisch-reformierten Kirche unter der Leitung von Landesposaunenwartin Helga Hoogland


O-Ton Karl Barth auf YouTube
Was wollte Barth mit seinem ''Römerbrief'' erreichen?


EKvW: 40 Prozent weniger klimaschädliche Abgase bis 2020
Westfälische Landeskirche erreicht voraussichtlich ihr selbst gestecktes Ziel


Diakonie fordert offensives Vorgehen gegen Rechtsextremismus
Rechtsextreme Positionen konsequent ächten


''Wach bleiben'' - Gedenkstättenarbeit mit Jugendlichen
Seminar für Jugendliche in der Gedenkstätte Esterwegen


Neu: Ökumenepreis der ACK
Bewerbung bis zum 30. September 2012


''Den Dritten Weg stärken!''
Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der EKD zur Auseinandersetzung um das kirchliche Arbeitsrecht


''Trost ist die Muttermilch Gottes''
Präses Annette Kurschus eröffnet Predigtreihe im Jahr der Kirchenmusik


Matthias Freudenberg wird neuer Studierenderpfarrer in Saarbrücken
Der 49-jährige Theologe ist bislang Pfarrer und Dozent in Wuppertal


''Landeplätze für den Heiligen Geist''
Lippische Landeskirche informiert über Kurse zum Glauben


EKD-Ratsvorsitzender gratuliert Joachim Gauck
''Gottes Segen möge Sie leiten und begleiten''


Kirchen fordern mehr Tugenden für die Demokratie
Ökumenisches Morgenlob anlässlich der Bundesversammlung am 18. März 2012 in der Französischen Friedrichstadtkirche Berlin




Laudatio für einen ''zutiefst brüderlichen Menschen''
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier ehrt Präses Nikolaus Schneider anlässlich der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille


''Lebensmittel sind kostbar – sie verdienen unsere Wertschätzung''
20 Prozent der deutschen Lebensmittel werden in Entwicklungsländern produziert - 11 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr landen in Deutschland auf dem Müll


Der Islam aus evangelischer Perspektive
Eine Orientierungshilfe der Evangelischen Kirche A. und H.B.


Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
Kirchen beteiligen sich an ''Internationalen Wochen gegen Rassismus'' vom 12. bis 25. März 2012


Körtner: ''Aufregendstes theologisches Buch seit langem''
Der Wiener Theologe über Martin Walsers Essay zur Rechtfertigung


Woche der Brüderlichkeit: ''Religionsfreiheit ist eine Frage der Menschenwürde.''
Christen und Juden betonen Rolle der Religion in der Öffentlichkeit


Nikolaus Schneider erhält am Sonntag die Buber-Rosenzweig-Medaille
Leipziger Festwochenende anlässlich der ''Woche der Brüderlichkeit'' - EKiR-Interview mit Nikolaus Schneider


11. März 2012: Erster Jahrestag der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan
15 800 Todesopfer, mehr als 3000 Menschen werden noch immer vermisst


Gottesdienst als Flash Mob?
120 Pfarrerinnen und Pfarrer diskutierten über neue Wege der Verkündigung


''Am Anfang war das Wort ''
Von der Bedeutung des Wortes Gottes und von unserer Verantwortung als Juden und Christen


WGRK: Frauen in Führungspositionen der Kirche fördern
Nominationen für den Sylvia Michel-Preis bis zum 31. August 2012


Kirchentag: Themen für Hamburg stehen fest
Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Religionen und Kulturen


Deutsche evangelische Kirche im kolonialen südlichen Afrika
Erste Dokumentation zum Studienprozess - Weiterarbeit mit Vertretern der Reformierten Kirchen


Sonntag Reminiszere: Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen 2012 – Schwerpunkt Maghreb
Materialheft für den Sonntag Reminiszere (4. März) veröffentlicht


EKD-Ratsvorsitzender ruft zum Gebet für bedrängte und verfolgte Christen auf
Zum Tode verurteiltem Pastor im Iran gilt besondere Aufmerksamkeit


Nicht wir tragen die Wahrheit - die Wahrheit trägt uns
Annette Kurschus als erste Präses der westfälischen Landeskirche eingeführt


''Evangelisch klingt'' im Saarland eröffnet
Präses Schneider: ''Liebe und Musik ergreifen alle unsere Sinne''




''Biblischer Glaube ruft zum Widerstand gegen Rechtsextremismus''
EKD-Ratsvorsitzender eröffnete Woche der Brüderlichkeit in Aachen


Reformed Communiqué
March 2012, Vol. 3 No. 1


''Junge Flüchtlinge aus Afrika vegetieren wie streunende Hunde dahin''
Rheinische Kirchendelegation in Marokko - Kritik an EU-Politik


Keine Einführung einer Sonderjustiz für Soldaten
Soldatinnen und Soldaten nicht aus der zivilen Gerichtsbarkeit herauslösen


Körtner: Interreligiöse Differenzerfahrung thematisieren
Wiener Sytematiker fragt nach einer ''Hermeneutik des Fremden'' im interreligiösen Dialog


ÖRK verurteilt ''Doktrin der Entdeckung'' indigener Völker
The executive committee of the World Council of Churches ''denounces the Doctrine of Discovery as fundamentally opposed to the gospel of Jesus Christ''.


Reformed church group and Mission Council seek closer ties
Covenanting towards an new ecumenical engagment Council for World Mission and World Communion of Reformed Churches


EKD-Friedensbeauftragter plädiert für Waffenruhe in Syrien
Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer der gewalttätigen Konflikte auf


Opfer: Schimpfwort der Jugendsprache, Mobbing im Cyberspace, Sühnetod Christi
Material für Religionsunterricht und Konfirmandenarbeit zum Download


Karl Friedrich Ulrichs wird Dozent am Wittenberger Predigerseminar
Vom Pädagogischen Kolleg Rostock zum Evangelischen Predigerseminar


Polen: Lutheraner und Reformierte rücken näher zusammen
''Eine Einheit, die gemeinsam Christus dient''


Das Kreuz wird durch die Auferstehung Symbol umfassender Befreiung
''Es gibt sie nicht, die ,billige Gnade’ Gottes. Sie ist immer wertvoll und teuer erkauft''


Kritik an Vergabe des Deutschen Medienpreises an Mitri Raheb
Medienpreis für einen Antisemiten? Besorgte Anfrage an den Laudator Bundespräsident a.D. Roman Herzog


EKD-Ratsvorsitzender fordert bessere Rüstungsexportkontrolle
''Deutschland verdient an der weiteren Verschuldung Griechenlands''




ÖRK-Botschaft an Kirchen in Syrien
''Our prayer and hope is that the current unrest will not undermine the historical and human ties between Christians and Muslims in Syria''


Erzbischof Zollitsch und Präses Schneider zum Staatsakt für die Opfer der NSU am 23. Februar in Berlin
''Rechtsextremes Denken und Handeln sind mit dem christlichen Glauben unvereinbar''


Fastenbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden
''Wir dürfen auf falschen Ehrgeiz verzichten''






Achim Detmers als Rektor des Kirchlichen Fernunterrichts eingeführt
Festlicher Gottesdienst in der Stadtkirche zu Wittenberg


Zustimmung für Bundespräsidenten-Kandidaten Gauck
EKD-Ratsvorsitzender: Dem Präsidentenamt könne Gauck zu neuem Ansehen verhelfen




''Love your enemies'' ... ohne Schutz, unter Morddrohungen, Betrug
Letzte Skizzen von Sylvia Bukowski, Philippinen (VII)


Rücktritt des Bundespräsidenten Christian Wulff
Präses und EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider: Dank für wichtige Anstöße zum Zusammenhalt der Gesellschaft


Nikolaus Schneider: ''Griechenland darf nicht untergehen!''
Ratsvorsitzender fordert neben ''Zumutungen'' auch ''konkrete Hilfen''




Die rote Pappnase zu Karneval steht für Spaß und Freude
Ökumenische Andacht zum Richtfest des Kölner Rosenmontagszuges


Dresden: Gedenken an Opfer von Bombenangriffen und Protest gegen rechten Terror
Bischöfe im Freistaat Sachsen rufen zur Teilnahme auf: Gedenken und Protest gegen Neonaziaufmärsche am 13. und 18. Februar 2012


''Geistlich Leiten – Ein Impuls''
Neue Dokumentation zum EKD-Reformprozess erschienen - auch online zum Download


In Maryridge/Tagaytay
Skizzen von Sylvia Bukowski, Philippinen (VI)






Witnessing Gods Grace
Eine Skizze aus dem Gottesdienst in Manila


Tote nach Erdbeben in den Philippinen: Kirche hilft
Menschen in ihren Häusern verschüttet – Lage noch unübersichtlich


Nikolaus von Kues - der erste Ökumeniker der Gaben
Vortrag von Präses Dr. h. c. Nikolaus Schneider im saarländischen St. Wendel


Tätige Freiheit. Zur Aktualität des reformierten Freiheitsverständnisses
8. Februar 2012: Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Martin Laube in Göttingen


Zwischen Propaganda und Mimikry – Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken
Gemeinsam aktiv für Soziale Netzwerke ohne Nazis – was wir alle tun können, sagt eine Broschüre auf no-nazi.net


''Lass die Kirche im Dorf''
Reformierte Kirche will Entwicklung auf dem Land fördern


Musik und mehr
Ehrenamtliche in der Jugendarbeit trafen sich in Schötmar


Nikolaus Schneider: ''Wirtschaftssysteme müssen dienen''
EKD-Ratsvorsitzender fordert menschengerechtes Wirtschaften


Portrait über Kathrin Oxen
NDR-Info am Sonntag, dem 5. Februar um 6.05 Uhr und um 17.05 Uhr


Rezeptbuch für das Singen von Gregorianik bis Gospel
Werkbuch ''s!ngen'' bei der rheinischen Landeskirche erschienen


Beten am Samstagabend
mit Worten von Sytze de Vries


Coca-Cola-Boykott: ''Nur zum Verzicht aufrufen, wird nicht genügen''
Tipps für Alternativen zur braunen Brause auf Gemeindefesten, in der Jugendarbeit gibt www.oekofaire-beschaffung.de


Berufen, Gott zu dienen unter den Ärmsten
Skizzen von Sylvia Bukowski aus Baguio, Philippinen (IV)


Holocaust-Gedenktag: Kirchenpräsident Schmidt mahnt Erinnerung wach zu halten
Warnung vor andauernder Gefahr des Rechtsextremismus in Deutschland


''Nächstenliebe verlangt Klarheit – Kein Naziaufmarsch, nirgendwo''
Politiker, Bischöfe, Theologen und kirchlich Engagierte rufen zur Beteiligung an Blockaden gegen Neonaziaufmärsche in Dresden auf


Abschiebung eines kurdischen Familienvaters - Hilferuf an Ministerpräsidenten
Synodalverband Grafschaft Bentheim, Evangelisch-reformierte Kirche bittet Ministerpräsident McAllister um Hilfe


''Energisch widerstehen!''
EKD-Ratsvorsitzender besorgt über rechtsextreme Gewalt


Diakonie in der Verantwortung
Mit neuen Netzwerken wichtige Teile der sozialen Infrastruktur sichern


''Powered by heaven'' erhält UNESCO-Auszeichnung
Jugendkampagne will Klima- und Umweltschutz voranbringen






Wer hat den besten Rap zum HEIDELBERGER KATECHISMUS?
RAP.DEN. HEIDELBERGER - ein Wettbewerb


''Solidarität zu Israel – trotz Kritik''
EKD-Ratsvorsitzender zum Verhältnis der Kirche zum Staat Israel




''Welcome to happy land''
Skizzen von Sylvia Bukowski aus Manila, Philippinen (II)


Reformierte: Eine wichtige Farbe in der Kirche
Interview mit Peter Bukowski auf evangelisch.de - ungekürzte Fassung auf reformiert-info


Nikolaus Schneider gratuliert DGB-Vorsitzenden
Gemeinsam engagiert für Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung


Gebetswoche für die Einheit der Christen 2012
Sich gegenseitig in der Hoffnung bestärken


Bundespräsident sollte Vorbild im Umgang mit eigenen Fehlern sein
Badischer Landesbischof fordert einen Bundespräsidenten, der zu seiner Schwachheit steht






Vorkämpferin der Frauenordination: Ilse Härter
Präses Nikolaus Schneider gratuliert der Pfarrerin zum 100. Geburtstag


Rheinische Kirche plädiert für ein Recht auf Abbruch medizinischer Behandlung
Dank an alle, die sich Sterbenden und deren Angehörigen zuwenden




Vereint im Glauben - ökumenische Gäste auf der EKiR-Synode
Bei der Frage nach Leben, Tod und Sterbehilfe zeigen sich Unterschiede: ''Wer hat überhaupt das Recht auf medizinische Versorgung?''


Menschenrechtler: Europa schätzt arabischen Frühling falsch ein
Europäer übersähen eine «anti-christliche, anti-westliche Bewegung« im islamischen Nordafrika


Ab Pfingsten gibt es die ''Nordkirche''
Mit großer Mehrheit die Gründung der Evangelisch-lutherischen Kirche Norddeutschlands


''Wir haben nicht das Recht, Menschen zum Leben oder Weiterleben zu zwingen''
Professor Dr. Körtner referierte über ''Zeit zu leben – Zeit zu sterben''


Gottesklang: 2012 wird das Jahr der Kirchenmusik
Annette Kurschus: Kirchenmusiker sind eine unverzichtbare Berufsgruppe


Rheinische Kirche zieht Konsequenzen aus dem Finanzskandal
Nach Problemen bei eigener Firma: Kirche wird Beteiligungen klarer organisieren


''Kirchenreform beginnt mit dem Hören auf Gottes Wort''
63. Tagung der rheinischen Landessynode hat in Bad Neuenahr begonnen


Christian Wulff hat zurückgetreten
Immer wieder haut der Bundespräsident auf seine Kritiker ein und macht seine Entschuldigungen damit unglaubwürdig


Aufkleber wirbt für reformiert-info
Das Motto 'anders evangelisch' soll auf das reformierte Internetportal aufmerksam machen


Der Protestantismus schweigt beredt zur Occupy-Bewegung
''Königin ohne Land'' - ein Beitrag von Franz Segbers auf zeitzeichen.net


LL: ''Eine Brücke schlagen'' zwischen der gehörlosen und der hörenden Welt
Bernd Joachim ist im Diakonischen Werk für Hörbehinderte da


EKiR: Kurse zum Glauben: Auf dem Weg zur festen Einrichtung in der Gemeinde
Im Jahr 2011 nahmen rund 1.700 Menschen an 85 Kursen teil


UEK und SELK führen Gespräche zur Klärung ihres Verhältnisses
Union, Bekenntnis und kirchliche Identität


20 Jahre TransFair e.V.
Fairtrade-Siegel seit 1992


EKD-Musikprojekt ''366+1 – Kirche klingt'' in Augsburg gestartet
Johannes Friedrich: Musikalisches Erbe der Reformation erklingt


Das Jahr 2011
in Meldungen auf reformiert-info


Reformation und Musik: ''Klingendes Band durchs ganze Land''
Zu Neujahr startet EKD-Projekt ''366+1 - Kirche klingt 2012'' in Augsburg


Noch einmal neu anfangen – ein Gottesgeschenk
Jahr der Taufe in Westfalen abgeschlossen – Präses Buß: Taufe ist voraussetzungslos, aber nicht folgenlos


Christen beten für die Opfer und ihre Angehörigen in Nigeria
EKD-Auslandsbischof zu den Anschlägen in Nigeria


Das ''Ökumenejahr 2011''
Von Stephan Cezanne auf evangelisch.de


Interview mit Präses Nikolaus Schneider zu Finanzskandal und Arbeitsrecht
Schneider spricht im Deutschlandfunk von ''krimilellem Vorgehen'' beim Unternehmen bbz GmbH in Bad Dürkheimund verteidigt das kirchliche Arbeitsrecht


ERK: Sonntagsblatt wird eingestellt
Letzte Ausgabe der Zeitung erscheint am 18. Dezember






Ach und Weh - Das Ezechielbuch als Trauma-Literatur
Marburger Theologin Ruth Poser erhält Hanna-Jursch-Preis


Durban bringt keinen Durchbruch – UNFCCC-Prozess am Scheideweg
''Im Kampf gegen den Klimawandel ist in Durban die internationale Solidargemeinschaft nahezu aufgekündigt worden''


Friedenspfarrerin Mechthild Gunkel verabschiedet
Fachbereich Frieden und Konflikt im Zentrum Ökumene wird neu ausgerichtet


''Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!''
Erklärung gegen den Rechtsradikalismus in Deutschland


Gleiche Rechte für alle als Messlatte der Religionsfreiheit
Ein vom ÖRK erarbeiteter internationaler Studienprozess bereitet einen Bericht über Religionsfreiheit als grundlegendes Menschenrecht für alle vor.


Der Nikolaus ist evangelisch
Ein Portrait des EKD-Ratsvorsitzenden auf swr.de


Agrarexportsubventionen nicht mehr zeitgemäß
EKD-Bevollmächtigter Felmberg fordert Ende der Agrarexportsubventionen


Europäische Evangelische: «Einigungsprozess darf nicht scheitern»
«Massnahmen mit Mut und Augenmass» gefordert


''Keine Waffen an Staaten, die Menschen- und Bürgerrechte verletzen''
Deutsche Ausfuhr von Kriegswaffen hat um 60 Prozent zugenommen


CH: Menschenrechtsverletzungen geschehen im Alltag
''Die Auszeichnung der Gottebenbildlichkeit geht jeder menschlichen Moral und Rechtsetzung voraus''


Mission und Kirche gegen Landraub aktiv
Vereinte Evangelische Mission (VEM) startet Kampagne zum Tag der Menschenrechte


Kircheneigene Firma in finanzieller Schieflage
Strafanzeige nach zweifelhaftem Anlagegeschäft bei der bbz GmbH


''Exzellenz durch Vielfalt''
Internationaler Masterkurs Diaconic Management


Aktiv für Demokratie und Menschenrechte - menschenfeindlichen Ideologien unter Christen begegnen
Religiöse Menschen rassistischer als ''Nichtreligiöse'' - Christen sind gefordert, den traditionellen Absolutheitsanspruch ihrer Religion zu überdenken






''Was nicht im Dienst steht, steht im Raub''
Nikolaus Schneider zur gegenwärtigen Finanz- und Schuldenkrise: ''Europa zu unserer Sache machen''


EKiR veröffentlicht Diskussionsimpuls zur Lage in Israel / Palästina
''Das Bekenntnis von der Treue Gottes zum Judentum und zu uns Christen mahnt zur Einhaltung von Gerechtigkeit und Frieden – in Israel und Palästina ebenso wie bei uns selbst.''


''Freiraum'' im Deutschen Pfarrerblatt vom Vorstand des Pfarrerverbands begrüßt
Erste Reaktion des Herausgebers zur Kritik an einem israel-feindlichen Beitrag im Deutschen Pfarrerblatt


Israel-feindlicher Beitrag im ''Deutschen Pfarrerblatt''
Positionen des Rheinischen Synodalbeschlusses und der EKD-Studien Christen und Juden in ihr Gegenteil verkehrt


Kirche und Social Media: ''Das größte Risiko ist, gar nichts zu machen''
Medienforscher Vinzenz Wyss im Interview mit der Reformierten Presse, Schweiz


EKD kritisiert PID-Gesetz als ''zu weit gehend''
Schneider: ''Diskussion fachkundig und mit großem Ernst''


Konflikte um Wasser bedrohen den Weltfrieden
Abschlussveranstaltung der Dekade zur Überwindung der Gewalt und der Donau-Friedenswelle


Waren wir nicht mal eine friedensbewegte Kirche?
Gedanken zu einem Fernsehgottesdienst


''Klima-Kollekte'' – ein neues Angebot für den Klimaschutz
Nikolaus Schneider eröffnet kirchlichen CO2-Kompensationsfonds


Gerechter Frieden statt gerechtfertigter Krieg
Statt ein Schweigen der Waffen zu fordern strukturelle Gewalt in den Blick genommen


Johannes a Lasco Bibliothek: Gericht bestätigt Rechtmäßigkeit der Kündigung des ehemaligen Vorstands
Gericht sieht im Umgang des ehemaligen Vorstands mit dem Stiftungskapital eine ''grobe Pflichtverletzung''


''Religion ist integraler Bestandteil individueller und kollektiver Identität''
EKD-Bevollmächtigter spricht vor dem Europarat in Straßburg


Ist der neue bayerische Bischof ein Calvin-Kenner?
Heinrich Bedford-Strohm ist das Oberhaupt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gewählt


ÖRK: Kirchen besorgt über humanitäre Lage in Libyen
Grenzen für Flüchtende offen halten


Nikolaus Schneider: ''Frieden hat viele Wurzeln''
EKD traf in Genf ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit


Evangelische Verantwortungseliten - EKD-Text 112
''Freiheit und Verantwortung in besonderer Weise''


EKD-Friedensbeauftragter: Militäreinsatz gegen Libyen kann Gaddafi nicht stoppen
''Wann werden wir endlich klug und unterbinden Waffenlieferungen...?''


,,Die politische Verantwortung der Kirche''
Nikolaus Schneider zur Frage: Was ist aus evangelischer Sicht zur Politik zu sagen?


''Militäreinsätze haben keine Perspektive''
Friedensbeauftragte der westfälischen Landeskirche befürchtet langwierige kriegerische Auseinandersetzungen


Europäische Fleischexporte 2010 brechen alle Rekorde
Exportwahn ohne Grenzen zerstört Tiermast in Afrika


''Gott setzt alle Hebel in Bewegung''
Kongress zum Jahr der Taufe mit Teilnehmern aus ganz Deutschland


Militärbischof Dutzmann zur Frage militärischer Aktionen gegen Libyen
Bundesregierung hat die Kritik mit dem ''Argument fehlenden Mutes'' nicht verdient


EED und ''Brot für die Welt'' fordern Kurswechsel in Energiepolitik
Atomkatastrophe muss auch für Entwicklungszusammenarbeit Folgen haben


Blog der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in Tokyo-Yokohama
Elisabeth Hübler-Umemoto und Naoto Umemoto schreiben im online Tagebuch, was sie zur Zeit in Japan erleben, fühlen, denken, über Angst, Erschöpfung und Hoffnung




Gedenken und Gebet für die Menschen in Japan
Beten und Tun, was uns aufgetragen ist


''Nicht nachlassen im Gebet für Japan''
EKD-Ratsvorsitzender: ''Wir rufen zu Gott, er möge den Menschen in Japan beistehen.''


Als Christen auf den Gott des Gottesvolkes Israel vertrauen
Woche der Brüderlichkeit: Christlich-Jüdische Gemeinschaftsfeier mit Präses Buß


Atomkraftwerke nicht länger betreiben
Evangelische Kirche an Umweltminister: Neues Energiekonzept wäre ein Zeichen politischer Stärke


Nikolaus Schneider: ''Atomtechnik nicht menschengerecht''
EKD-Ratsvorsitzender predigte im ZDF-Fernsehgottesdienst in Hamburg


Sozialpolitischer Aschermittwoch der Kirchen: Innovation sozial und klimagerecht gestalten
Bottroper Oberbürgermeister Bernd Tischler: Bildung ist Schlüssel für Nachhaltigkeit


Heidelberger Katechismus inspiriert Tagungsteilnehmer
Weltweiter Erfolg für die ''Kompromiss-Theologie'' des reformierten Bekenntnisses


''Sprit vom Acker führt auf den Holzweg''
E 10 kein Weg, die Erderwärmung zu stoppen


Video zum Heidelberger Katechismus
Prof. Dr. Herman J. Selderhuis, Apeldoorn, NL: ''Zwischen Emden und Chennai: Ein Büchlein geht durch die Welt''


Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen fordert Schutz für verfolgte Christen
ACK: Verfolgte und bedrängte Christen müssen in ihren Ländern besser geschützt werden.


EKD-Auslandsbischof verurteilt Mord an christlichem Minister in Pakistan scharf
''Religiöser Terror darf nicht das letzte Wort haben!''




Schuldenreport 2011 – ''Entschärft die Schuldenkrise!''
Internationales Schuldenschiedsverfahren ist 2011 erreichbar - Insolvenzferfahren für Staaten gefordert


Palmöl: Boom mit verheerenden Folgen
Brot für die Welt, VEM und Südwind-Institut stellen Studie vor


Es twittert und simselt in der Kirche
''Die Digitalisierung macht auch vor dem Glauben nicht halt'' -


Schuld ist der Preis der Freiheit
Kolumne von Nikolaus Schneider auf www.zeitzeichen.det


GEKE: Verbote gegen das Sterben helfen nicht weiter
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa diskutiert gemeinsame Position zu Sterbehilfe.










Homosexuelle Partnerschaften im Pfarrdienst
Ein offener Brief aus Baden dankt Homophilen, dass sie trotz Diskriminierung ''der Kirche die Treue gehalten haben''.


Prof. D. Dr. Hans Helmut Eßer gestorben
Ehemaliger Moderator des Reformierten Bundes starb im Alter von 89 Jahren


Erwachsen glauben
EKD startet bundesweites Projekt zu Glaubenskursen


Jahr der Taufe: Das ''Gottesgeschenk'' besonders im Blick
Die Taufe - ein Band zwischen Täufling und Gott und ein Band zwischen Täufling und christlicher Gemeinde


Besuch in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Helmut Kremers berichtet mit Wort und Bild aus der Groote Kerk


Militärbischof Dutzmann über die Zukunft der Bundeswehr und die Soldatenseelsorge
''Christus hat uns eindeutig den Weg der Gewaltlosigkeit vorgezeichnet. Aber es gibt Situationen, in denen die Gewalt nur gewaltsam verhindert oder beendet werden kann.''


Neues Suchportal für evangelische Tagungshäuser
www.evangelische-häuser.de startet unter dem Dach von evangelisch.de


Kirchliche Stiftungen unterliegen nicht der Kontrolle durch staatliche Gerichte
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht fällt Grundsatzurteil


Erste Hilfe auf der Suche nach einem Stipendium: www.evangelische-stipendien.de
Orientierung für Studierende aus dem Ausland und Studierende aus Deutschland


Plädoyer für kalte Kirchen
Energie sparen und Orgeln schützen


Johannes a Lasco Bibliothek: Wissenschaftler zeigen neuen Melanchthon
Selderhuis: Melanchthons Wirkung auf reformierte Frömmigkeit und Bildung dürfe nicht unterschätzt werden


Wider die Christentümelei
Eine Polemik aus gegebenem Anlass.


Pakistan: Nach der Überschwemmungskatastrophe ist mehr Hilfe nötig
Präses Nikolaus Schneider ruft zu weiteren Spenden für Menschen in Pakistan auf


Predigthilfen zu den Sonntagen im Kirchenjahr auf der Internetseite zum KLAK-Perikopenmodell
www.perikopenmodell.de - Perikopen, die die ganze Bibel zu Wort kommen lassen




George Hunsinger erhält den Karl-Barth-Preis 2010
Union Evangelischer Kirchen vergibt Auszeichnung an US-Theologen


GEKE focus 10 (2/2010) jetzt online
Hauszeitschrift der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)


GEKE vergibt Titel ''Reformationsstadt Europas''
20 Städte sollen das Reformationsgedenken in die europäische Öffentlichkeit tragen


Friedenskonsultation fordert Umdenken in der Rüstungspolitik
Die Welt wird nicht sicherer durch noch mehr Waffen


Zentrum Ökumene auf dem Kirchentag: Von Koalas, Unwuchten und Vorbildern
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Widerstandstheologie. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik

von Marco Hofheinz, Bern

©Andreas Olbrich

Endzeitstimmung, Krise, Angst - Apokalyptik ist auch in säkularer Kultur en vogue. Biblische Motive prägen literarische Werke, wie z.B. „Die Rättin“ von Günter Grass. Aber mit der Verweltlichung geht der biblischen Apokalyptik ihre Dialektik von Untergang und Erneuerung, Katastrophe und Rettung verloren. Einer ''nackten'', säkularisierten Apokalypse, die nur das Ende als Schlusspunkt, nicht als Höhepunkt, kennt, hält die biblische Apokalyptik ihre Hoffnung entgegen und den ''Widerstand gegen die Mächte dieser Welt'', so Hofheinz.

Marco Hofheinz, Widerstandstheologie. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik (2009).pdf

1. Apokalyptik als Forschungsgegenstand biblischer Exegese
2. Säkulare Apokalyptik als kupierte Apokalyptik
3. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik
4. Fazit 

1. Apokalyptik als Forschungsgegenstand biblischer Exegese

Klaus Koch sprach einst von der „Renaissance der Apokalyptik“[1]. Sein Urteil bezog sich damals auf das große Echo, das die These Ernst Käsemann in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in Zustimmung aber auch z.T. erbittertem Widerspruch fand: Die Apokalyptik sei „die Mutter aller christlichen Theologie“[2] gewesen. Seitdem ist die Apokalyptik ein sehr umstrittenes Phänomen geblieben. Allenfalls ein Minimalkonsens scheint sich forschungsgeschichtlich heraus zu kristallisieren: „Nahezu alle Exegeten verstehen unter dem Begriff Apokalyptik sei es explizit oder implizit nicht nur ein literarisches Phänomen, sondern auch eine geistigreligiöse Anschauung bzw. Strömung.“[3] Der Begriff Apokalyptik bleibt damit freilich ein sehr vager und fragwürdiger Ausdruck[4], für den es keine anerkannte Definition gibt. Auch wenn sich gegenwärtig in Bezug auf einzelne, ehemals strittige exegetische Fragen eine Einigkeit abzeichnet, so scheint sich doch der Zustand der Ratlosigkeit gegenüber dem Gesamtphänomen der Apokalyptik nur partiell verändert zu haben. Einmal ganz abgesehen von dem „Dauerbrenner“ der überlieferungsgeschichtlichen Rekonstruktion frühster apokalyptischer Literaturwerke wie des äthiopischen Henoch- und des Danielbuches, verbleiben viele ungeklärte Fragestellungen als Desiderate oder Hypotheken, die schon seit Jahrzehnten den exegetischen Diskurs durchziehen: Ist die Apokalyptik lediglich eine „Entartung“ der genuinen Prophetie und entsprechend negativ zu beurteilen[5] oder stellt sie vielleicht eine positiv zu würdigende eigenständige Erscheinung dar? Wie sieht der Trägerkreis apokalyptischer Literatur in soziologischer Hinsicht aus? Entstammt diese Literatur ihrer Herkunft nach etwa sektiererischen Konventikeln, welche zur herrschenden Theokratie in Opposition standen, oder etwa der Tempelpriesterschaft? Welche formalen und / oder inhaltlichen Kriterien lassen sich überhaupt zur Kennzeichnung „apokalyptischer Strömungen“ anführen? Liegen diesbezüglich strukturelle Gemeinsamkeiten vor? Was sind „apokalyptische“ Leitideen und vergleichbare Motivkomplexe?  Umstritten bleibt im Bezug auf die neutestamentliche Forschung auch die Frage, ob und inwiefern sich Jesus und Paulus im Schatten oder im Glanz der Apokalyptik bewegt haben. War Jesus etwa der gescheiterte Apokalyptiker, für den ihn etwa A. Schweitzer hielt?[6]

Mit Blick auf die aktuelle Diskussionslage hat das berühmte Diktum G. von Rads aus dem Jahr 1965 immer noch seine Gültigkeit: „Wer den Begriff Apokalyptik verwendet, sollte sich der Tatsache bewußt bleiben, daß es bisher noch nicht gelungen ist, ihn auf eine befriedigende Weise zu definieren“[7]. Auch wenn die Krise über die Definition von Apokalyptik, was die Intensität der Diskussion über diese virulente Fragestellung betrifft, nach den hitzigen 1970er und 1980er Jahren in den 1990er Jahren schließlich ausklang, so tat sie es jedoch ohne abschließende Lösung. Auf diesem Hintergrund erhält das Desiderat Plausibilität, „dass ein jeder, der diesen Begriff [Apokalyptik; M.H.] verwenden will, zuvor mitteilt, wie er ihn versteht“[8].

2. Säkulare Apokalyptik als kupierte Apokalyptik

Parallel zu den anhaltenden fachwissenschaftlichen Klärungsbemühungen lässt sich – und auch diese Beobachtung ist nicht neu – die Expansion eines semantisch vagabundierenden Begriffsgebrauchs auf unterschiedlichste Lebensbereiche beobachten. Der Begriff „Apokalyptik“ ist längst zu einer schillernden, offenen, multiperspektivischen Kategorie geworden, die bar semantisch-definitorischer Schärfe und Exaktheit als plakatives Schlagwort fungiert. Gerade in dieser Unschärfe scheint die Schärfe besagten Sammelbegriffs zu bestehen, der – menschliche Phantasie bedienend – die unterschiedlichsten Formen des totalen Untergangs, der absoluten Endzeitkatastrophe und Vernichtung benennt. Gerade im profanen Bereich hat Apokalyptik als „Krisentheorie“[9] seit Jahrzehnten Konjunktur. Die Einstimmung auf den Untergang der Zivilisationsgesellschaft funktioniert anscheinend. Denn egal, ob es sich um militärische, ökologische, ökonomische Krisen, um Bevölkerungsexplosion, Klimakatastrophen oder atomare Selbstvernichtung handelt, es mangelt nicht an wie auch immer gearteter diagnostischer und prognostischer Bearbeitung der drohenden Gefahren. Die Überlegungen zu einer „Kehre“ oder „Wendezeit“ sind entsprechend vielfältig. Allein im Bereich der Literatur ist „Apokalyptik“ zu einer literarischen Gattung avanciert, deren ursprüngliche „religiöse“ Verankerung angesichts fortschreitender Säkularisation bis auf Rudimente aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden ist. In immer neuen Schüben von Weltuntergangsstimmung manifestierte sich bereits in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts das apokalyptische Genre in der Schilderung von solchen Weltuntergangsvisionen, die nach K. Vondung von einer „grundsätzliche[n] Neigung zu apokalyptischer Weltsicht“[10] zeugen.

Man mag sich angesichts dieser grassierenden Entwicklung daran erfreuen, dass nicht nur in der Vergangenheit, etwa den expressionistischen Gedichten von G. Heym oder G. Trakl[11], sondern immerhin in einem Werk wie „Die Rättin“ (1988) von G. Grass Motive aus der biblischen Apokalyptik strukturbildend gebraucht werden. Man mag sich als Christenmensch auch mit der Beobachtung trösten: „In allen anthropologischen, religiösen, sozialen und psychologischen Veränderungen des Utopie-Apokalypse-Problems ist doch der biblische Mythos das immer wieder durchschimmernde Grundmodell, auch dort, wo Gott ausgeschieden ist und nur noch der Mensch die Geschichte inszeniert, wo allein der Mensch im Zentrum der Welt steht oder wo die Kategorien des Religiösen und Moralischen obsolet geworden sind oder wo nur noch die Apokalypse, der Untergang übriggeblieben ist.“[12]

Dies tröstet allerdings nicht über jenen folgenschweren neuzeitlichen Abkopplungseffekt  hinweg, der mit dem Prozess der Säkularisierung bzw. Emanzipation des Apokalyptik-Begriffs einher geht: Ausgeschieden wird nämlich der positive Aspekt, den die biblische Apokalyptik hat, und zwar die Neuerungsidee, die im Neuen Testament mit dem Kommen Jesu Christi als dem Kommen des neuen Menschen verbunden ist. Die „Offenheit der Verkündigung des Alten Testaments“[13] geht dabei verloren. Insofern handelt es sich bei säkularisierten Apokalypsen in der Tat um beschnittene, um „kupierte“[14] oder „nackte Apokalypsen“[15], d.h. um Apokalypsen, in denen nur das Ende, aber nicht der Anfang darin gedacht wird.[16] Die kupierte oder nackte Apokalypse hat sich des Topos der kommenden Welt Gottes entledigt, die mit dem biblisch keineswegs verharmlosten oder wegdisputierten Ende verbunden ist.

Die neuzeitliche Rezeption biblischer Apokalyptik erweist sich somit ausgerechnet da als nicht anschlussfähig, wo das Herz der kanonischen Apokalyptik zu sitzen scheint. In seinem „Grundriß der alttestamentlichen Theologie“ bemerkt W. Zimmerli diesbezüglich treffend: „Im dem späten Phänomen der Apokalyptik, das innerhalb des ATs im Buche Daniel in einer ausgebildeten Form vorliegt, kommt die Erwartung der letzten Krise der Welt und der Durchsetzung der Gottesherrschaft in der Übergabe des Reiches an die ‚Heiligen des Höchsten’ (7,27) unter Aufrichtung eines ewigen Königreiches durch den ‚Gott des Himmels’ (2,44) voll zum Ausdruck.“[17] In der positiven Zukunftserwartung, präziser: in der begründeten Hoffnung und im „Überschuß“ des noch zu erwartenden Handeln Gottes, wird die Botschaft der biblischen Apokalyptik (als traditionsgeschichtlich verständliche Weiterentwicklung der israelitischen Prophetie), ihr unabgegoltenes Potential für die theologische, insbesondere politisch-ethische Urteilsbildung ansichtig. Dieses Potential hat insbesondere politisch-ethische Bedeutung.   

3. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik

G.M. Martin, der bereits in den 1980er Jahren unter Verwendung religionspsychologischer und symboltherapeutischer Kategorien dem Deutungspotential apokalyptischer Visionen nachspürte, verfolgte die Arbeitshypothese, „daß die Beschäftigung mit Weltuntergangsvorstellungen gerade nicht zu einer zusätzlichen und gefährlichen Mystifikation unserer Situation führen muß, sondern vielmehr emotional und politisch, ästhetisch und religiös zur ganzheitlichen Realitätswahrnehmung unaufgebbar ist“[18]. Wenn G.M. Martins These zutreffen sollte, dass Erwachsene ebenso Apokalypsen brauchen wie Kinder Märchen (B. Bettelheim)[19], dann hätte diese These auch ethische Implikationen, insofern Ethik in unhintergehbarer Weise mit Weltwahrnehmung zu tun hat.[20]

Nachdem der exegetischen Forschung der Zugang zur apokalyptischen Ethik lange Zeit sehr schwer fiel, begann in den 1980er Jahren ein Erschließungsprozess, der das Jahrzehnte alte Paradigma in Zweifel zog, wonach in der Apokalyptik, der angesichts des Endes des alten Äons die Geschichte verloren gehe, kein Raum für Ethik bleibe.[21] Die politisch-ethische Valenz der Apokalyptik ist entgegen dieser These mittlerweile in verschiedenen exegetischen Studien hervorgehoben worden. So bemerkt etwa G. Sauter: „Aus dem Wissen, dass die heillose Welt zu Ende geht, kann [...] die Kraft zum Widerstand gegen zerstörerische Kräfte erwachsen“[22]. Zu dieser Gegenthese möchte ich exemplarisch zwei Beispiele aus der jüngsten Auslegungsgeschichte anführen. Sie beziehen sich auf zwei biblische Bücher, die beide eindeutig zur apokalyptischen Literatur gerechnet werden:[23] Das Danielbuch aus den Prophetenbüchern des Alten Testaments und das Buch der Offenbarung (Johannesapokalypse) am Ende des Neuen Testaments.

3.1. Beispiel 1: Die politisch-ethische Valenz frühjüdischer Apokalyptik. R. Albertz’ sozialgeschichtliche Rekonstruktion des Danielbuches
Die politische Ethik kanonisierter frühjüdischer Literatur ist in verschiedenen exegetischen Studien einschlägigen Rekonstruktionsbemühungen unterzogen worden. Das Phänomen der Apokalyptik avanciert etwa in der religionsgeschichtlichen Darstellung des Alttestamentlers Rainer Albertz – sozusagen im methodischen Vollzug der sozialgeschichtlichen Zuordnung desselben zu seinem historischen Kontext – zur „Widerstandstheologie“[24]. Begriffen als „schriftgelehrte Ausarbeitung eschatologischer Prophetie“[25], reagiert die Apokalyptik auf die zeitgenössische Orientierungskrise, die durch den Hellenismus ausgelöst wurde. Albertz stellt die Apokalyptik als Widerstandstheologie gegenüber hellenistischem Anpassungsdruck vor, welche sich gegen das Theokratie-Ideal der Chronisten wie auch gegen die Tora-Frömmigkeit der Schriftgelehrten profiliert habe. Als Trägerkreis bestimmt Albertz solche Schriftgelehrten oder Priester, die im Unterschied zu Teilen der spätprophetischen Überlieferung, „die aus prophetisch orientierten Unterschichtszirkeln stammte, Angehörige einer intellektuellen Führungsschicht waren, welche den neuen Typ der apokalyptischen Literatur schufen, allerdings solche, die in schroffer Opposition zum hellenisierenden Teil der Oberschicht standen und sich mit der verarmten konservativen Stadt- und Landbevölkerung solidarisierten.“[26] Die Apokalyptik habe als soziale Widerstandstheologie im frühen Judentum „unter den armen Bevölkerungsschichten große Verbreitung gefunden, die bis in die Jesus-Bewegung hineinreicht“[27].

In Bezug auf das Danielbuch unterscheidet Albertz überlieferungsgeschichtlich zwischen
(1) einer eschatologisch gestimmten griechischen Sammlung von Bekehrungserzählungen aus der ägyptischen Diaspora (Dan 4-6* LXX), in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts entstanden,
(2) dem aramäischen Danielbuch (Daniel 2-7*) als apokalyptischem Buch aus dem ausgehenden 3. Jahrhundert und
(3) der im Jahr 165 v.Chr., d.h. zur Zeit der makkabäischen Erhebung, verfassten vorliegenden aramäisch-hebräischen Mischgestalt des Danielbuches (Dan 1-12).[28]

Klammert man die nach Albertz zur Vorphase der apokalyptischen Traditionsbildung gehörende Erzählsammlung Dan 4-6* LXX aus, so zeigt sich, dass es sich jeweils um „durch und durch politische“[29] Apokalypsen handelt, insofern alle drei in unterschiedlichen historischen Situationen unzweifelhaft mit unterschiedlicher Vehemenz und Radikalität Trost und Mut zum Widerstand vermittelten. Das aramäische Danielbuch rufe etwa in der Märtyrer-Legende von den „Drei Männern im Feuerofen“ (Dan 3) oder durch die Formung der Erzählung von „Daniel in der Löwengrube“ (Dan 6) „zu einem Schaustück totalitärer Staatsmacht“ zum Widerstand gegen „den selbstvergötzenden Anspruch hellenistischer Staatsmacht“[30] auf, mit der fromme Juden notwendig in Konflikt geraten mussten. Der Verfasser des hebräischen Danielbuches, „der wohl dem quietistischen Flügel der Chasidim bzw. einer anderen radikal-religiösen Gruppierung von Schriftgelehrten stammte“, widersprach im makkabäischen Befreiungskampf der Einschätzung aktivistischer Kollegen und warb „für einen rein religiösen, verbalen und gewaltfreien Widerstand“[31]

Wie auch immer man zu Albertz’ Rekonstruktionsversuch stehen mag, seine Analyse demonstriert nachdrücklich, dass sich das Phänomen der Apokalyptik unter Ausblendung seiner sozialen Ausrichtung nicht hinreichend erfassen lässt. Ebenso wenig lässt es sich ohne den Gebrauch von Deutungskategorien der politischen Ethik angemessen umschreiben.

3.2. Beispiel 2: Die politisch-ethische Valenz urchristlicher Apokalyptik. K. Wengsts sozialgeschichtliche Rekonstruktion der Johannesapokalypse
Was das neutestamentliche Zeugnis betrifft, so ist in verschiedenen Studien die ethische Valenz der Apokalypse des Johannes eruiert worden.[32] Nach K. Wengst etwa leitet die Lektüre der Johannesapokalypse in der Zeit Domitians (81-96 n.Chr.), als „der Kaiserkult eine bis dahin unbekannte Steigerung erfahren hatte“[33], zur „Bewährung christlicher Identität im leidenden Widerstand“[34] an. Die Potentiale passiven Widerstandes würden in Gottesdienstgesängen erschlossen[35], die den Sieg des Lammes feierten. Die Apokalypse des Johannes ermutige zum Festhalten des Zeugnisses Jesu (Apk 12,17; 19,10), zum „Durchhalten des Bekenntnisses zu Jesus im Prozeß trotz der sicher zu erwartenden Verurteilung zum Tode“[36]. Es gehe dem Apokalyptiker Johannes darum, durch die Erinnerung an den bereits errungenen Sieg des Lammes die subversive Kraft dieser Erinnerung hervorzuheben, die die Verweigerung gegenüber Götzendienst und Kaiserkult ermögliche.[37] Anpassung ist demnach für Johannes legitimer Weise nur gegenüber der am Kreuz etablierten Gegenwirklichkeit von Frieden und Gerechtigkeit möglich. Gegenüber den irdischen Herrschaftspotentaten und ihrer totalitären Machtideologie mit genuin religiösen Ansprüchen bleibt eine Loyalitätshaltung für die sich zum wahren Weltherrscher Jesus Christus Bekennenden ausgeschlossen. Dies schließt die Bereitschaft zum Martyrium ein (13,10): „Johannes vertritt eine Ethik der Standhaftigkeit und des Ausharrens (2,2f.19; 3,10; 13,10; 14,12)“[38].

Es wäre viel zu kurz gegriffen, wollte man diese Ethik der Standhaftigkeit und des Ausharrens als Aufforderung zur Weltflucht, als Plädoyer für einen Rückzug aus aller Diesseitigkeit im Sinne einer „Jenseitssucht“ beschreiben. Vielmehr kann mit O. O’Donovan hinsichtlich der politischen Option konstatiert werden: „If it is right to say that the basis for a new order of society is God’s word of judgement pronounced in Christ, then it follows that the witnesses who proclaimed that word to challenge the prevailing political order were not acting anti-politically at all, but were confronting a false political order with the foundation of a true one. We must claim John for the point of view which sees criticism, when found in truth, as genuine political engagement.”[39]

4. Fazit

Gemäß den beiden angeführten Beispielen lässt sich feststellen, dass biblische Apokalyptik das Ausharren in der Geduld der Hoffnung und im Widerstand gegen die Mächte dieser Welt intendiert: „Die jüdischen und christlichen Apokalypsen sprechen zwar zu Menschen in den Schrecken geschichtlicher und kosmischer Katastrophen, aber sie reden nicht wie Kassandra und deuten die Menschheitsverbrechen und die kosmischen Katastrophen auch nicht religiös, damit Menschen sich mit ihnen abfinden, mit ihnen kollaborieren oder sich ihnen nur ergeben. Sie erwecken den Widerstand des Glaubens und die Geduld der Hoffnung.“[40] Das Phänomen der Apokalyptik – wie auch immer man es definieren mag – lässt sich mithin nicht unter Ausklammerung politisch-ethischer Aspekte erfassen. Man wird vielmehr das beinahe ein Jahrhundert alte Urteil von Robert Henry Charles (1855-1931) Ernst nehmen müssen: „Apocalyptic was essentially ethical“[41]. In der Tat: Die Rolle der Ethik in den Apokalypsen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die politisch-ethische Valenz der Apokalyptik resultiert dabei schlicht aus der Überzeugung: „[I]t is existentially impossible to believe in God’s coming triumph without a lifestyle that conforms to that faith.“[42]

Zitierempfehlung:
Marco Hofheinz, Widerstandstheologie. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik (2009), auf reformiert-info.de: URL: http://www.reformiert-info.de/3882-0-0-3.html (Abrufdatum)


[1] K. Koch, Ratlos vor der Apokalyptik. Eine Streitschrift über ein vernachlässigtes Gebiet der Bibelwissenschaft und die schädlichen Auswirkungen auf Theologie und Philosophie, Gütersloh 1970, 11ff.

[2] E. Käsemann, Die Anfänge christlicher Theologie, in: ders., Exegetische Versuche und Besinnungen. Zweiter Band, Göttingen 31970, (82-104) 100.

[3] W. Zager, Begriff und Wertung der Apokalyptik in der neutestamentlichen Forschung, EHS XXIII/358, Frankfurt u.a. 1989, 257.

[4] Vgl. J. Maier, Zwischen den Testamenten. Geschichte und Religion in der Zeit des Zweiten Tempels, NEB.E 3, Würzburg 1990, 123.

[5] Vgl. etwa B. Duhm, Israels Propheten, Tübingen 21922, 460: „Der Same, den die Prophetie ausgestreut hatte, ist in kein gutes Erdreich geraten. Zweierlei Gewächs ist aus ihm hervorgegangen, das etwas von Art und Geist der Prophetie, aber noch mehr von dem Boden in sich hatte: Das Gesetz und die eschatologische Hoffnung, das Gesetz aus den Forderungen der Propheten, die Eschatologie aus ihren Drohungen und Verheißungen“.

[6] Vgl. A. Schweitzer, Geschichte der Leben-Jesu-Forschung, ND München u.a. 1966, 620f.

[7] G. v. Rad, Theologie des Alten Testaments Band 2: Die Theologie der prophetischen Überlieferungen Israels, KT 3, München 91987, 316.

[8] H. Stegemann, Die Bedeutung der Qumranfunde für die Erforschung der Apokalyptik, in: D. Hellholm (Hg.), Apocalypticism in the Mediterranean World and the Near East. Proceedings of the International Colloquium on Apocalypticism, Uppsala, August 12-17, 1979, Tübingen 1983, (495-530) 498.

[9] G. Scholem, Zum Verständnis der messianischen Idee des Judentums, in: K. Koch / J.M. Schmidt (Hg.), Apokalyptik, WdF 365, Darmstadt 1982, (327-369) 335.337.

[10] K. Vondung, Die Apokalypse in Deutschland, München 1988, 10.

[11] Vgl. T. Meyer, Utopie und Apokalypse. Unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Expressionismus, Perspektiven der Philosophie. Neues Jahrbuch 26 (2000), (163-224) 184ff.

[12] A.a.O., 166.

[13] W. Zimmerli, Grundriß der alttestamentlichen Theologie, ThW 3/1, Stuttgart u.a. 61989, 212.

[14] Den Begriff der „kupierten Apokalypse“ hat K. Vondung, Inversion der Geschichte. Zur Struktur des apokalyptischen Geschichtsdenkens, in: D. Kamper / Chr. Wulf (Hg.), Das Heilige. Seine Spur in der Moderne, Frankfurt a.M. 1987, (600-624) 615, geprägt. Nach O. Briese, Einstimmung auf den Untergang. Zum Stellenwert „kupierter“ Apokalypsen im gegenwärtigen geschichtsphilosophischen Diskurs, AZP 20 (1995), (145-156) 145, dominieren „kupierte“ Apokalypsen den gegenwärtigen geschichtsphilosophischen Diskurs und zeugen vom Zerbrechen des einstigen Grundschemas der Dialektik von Untergang und Erneuerung: „Die Umkehrstruktur von Apokalypsen – Katastrophe und Rettung wird um den zweiten Teil beschnitten: Die Katastrophe ist die Katastrophe. Sie stellt sich nicht um möglicher Errettung willen ein – ein Motiv jeder Theodizee oder Anthropodizee -, sondern sie zeitigt unwiderruflich das Ende. Apokalypse ist Finale. Sie ist aber nicht Höhepunkt, sondern Schlußpunkt.“

[15] G. Anders, Die atomare Drohung (= 4. Aufl. von „Endzeit und Zeitende“ (1959), München 1983, 207, identifizierte in den 50er Jahren angesichts der atomaren Bedrohung die „nukleare Apokalypse“, die den Weltuntergang als von Menschen verursachte und gemachte Vernichtung erwartete und als gottlose Apokalypse weder Gericht noch Gnade kenne, als „eine nackte Apokalypse, d.h. die Apokalypse ohne Reich“. Nach Anders ist der im teleologisch orientierten Fortschrittsglauben vorhandene Gedanke des „Reiches ohne Apokalypse“ gegen diesen Gedanken von der „Apokalypse ohne Reich“ einzutauschen.

[16] Vgl. T. Meyer, a.a.O., 163: „In der modernen Bedeutung wird der positive Aspekt, die Erneuerungsidee, ausgeschieden, und der Begriff ‚Apokalypse’ bezeichnet den totalen Untergang, die absolute Endzeitkatastrophe, die Vernichtung der Menschheit.“

[17] W. Zimmerli, a.a.O., 202.

[18] G.M. Martin, Weltuntergang. Gefahr und Sinn apokalyptischer Visionen, Stuttgart 1984, 28.

[19] Vgl. a.a.O., 75.

[20] Vgl. J. Fischer, Wahrnehmung als Proprium und Aufgabe christlicher Ethik, in: ders., Glaube als Erkenntnis. Zum Wahrnehmungscharakter des christlichen Glaubens, BEvTh 105, München 1989, 91-118.

[21] So z.B. W. Schmithals, Die Apokalyptik. Einführung und Deutung, Göttingen 1973, 35f.81ff.

[22] G. Sauter, Art. Apokalyptik VI. Dogmatisch, 4RGG 1 (1998), (596f.) 596.

[23] So etwa J. Ebach, Apokalypse. Zum Ursprung einer Stimmung,  Einwürfe 2 (1985), (5-61) 12.

[24] R. Albertz, Der Gott des Daniel. Untersuchungen zu Daniel 4-6 in der Septuagintafassung sowie zur Komposition und Theologie des aramäischen Danielbuches, SBS 131, Stuttgart 1988; ders., Religionsgeschichte Israels in alttestamentlicher Zeit. Teil 2: Vom Exil bis zu den Makkabäern, GAT 8/2, Göttingen 1992, 633ff. Vgl. auch ders., The Social Setting of the Aramaic and Hebrew Book of Daniel, in: J.J. Collins / P.W. Flint (Hg.), The Book of Daniel. Composition and Reception Vol. 1, VT.S. 83/1, Leiden 2001, 171-204.

[25] Ders., Religionsgeschichte, 637.

[26] Ebd.

[27] A.a.O., 676.

[28] Vgl. a.a.O., 650f.; ders., Gott, 155ff.

[29] Ders., Religionsgeschichte, 663.

[30] A.a.O., 660.

[31] A.a.O., 668f.

[32] Siehe vor allem K. Wengst, Erfahrungen und Bilder von Krieg und Frieden in der Offenbarung des Johannes, in: J.-E. Gutheil / S. Zoske (Hg.), „Daß unsere Augen aufgetan werden...“. FS H. Dembowski, Frankfurt a.M. u.a. 1989, 98-116; ders., Pax Romana. Anspruch und Wirklichkeit. Erfahrungen und Wahrnehmungen des Friedens bei Jesus und im Urchristentum, München 1986, 147-166.  

[33] K. Wengst, Pax Romana, 151.

[34] A.a.O., 147.

[35] Vgl. a.a.O., 165f.

[36] A.a.O., 149.

[37] Vgl. a.a.O., 159f.: „Ist das Lamm ‚Herr der Herren und König der Könige’ [17,14; 16,16; vgl. 1,5], dann ist der Protest, den sein Tod darstellt, nicht mehr nur ohnmächtiger Protest, sondern zum Ziel gekommener Protest, der die Roms Herrschaft kulminierende Gewaltgeschichte schon abgebrochen hat und bald endgültig abbrechen wird. Er ist Zeugnis für eine Gegenwirklichkeit: Nicht die gewalttätigen Sieger der Geschichte haben Zukunft, sondern gerade ihre Opfer. Die Bilder der Apokalypse vom Sieg des Lammes widersprechen der erfahrenen Wirklichkeit, in der die Lämmer gerade nicht siegen, sondern geschlachtet werden. Sie bilden daher ein Widerstandspotential, dieser Wirklichkeit in widersprechendem Leiden standzuhalten und damit Zeugnis zu geben für eine andere Wirklichkeit, eine Gegenwirklichkeit von Frieden und Gerechtigkeit, die stärker ist.“

[38] U.B. Müller, Die Offenbarung des Johannes, ÖTK 19, Gütersloh / Würzburg 21995, 59.

[39] O. O’Donovan, The Political Thought of the Book of Revelation, TynB 37 (1986), (61-94) 90.

[40] J. Moltmann, Das Kommen Gottes. Christliche Eschatologie, Gütersloh 1995, 228.

[41] R.H. Charles, Religious Development Between the Old and New Testaments, London 1914, 30. Vgl. auch a.a.O., 16. Dieses Urteil gewinnt seine Evidenz allein schon aufgrund der Tatsache, dass große Teile der (frühjüdischen) apokalyptischen Literatur – etwa des äthiopischen und slavischen Henoch – im formgeschichtlichen Sinne aus Paränese bestehen. So Ph. Vielhauer, Neutestamentliche Apokryphen Bd. 2: Apokalypsen und Verwandtes, Tübingen 31964, 412; ders., Geschichte der urchristlichen Literatur. Einleitung in das Neue Testament, die Apokryphen und die Apostolischen Väter, Berlin / New York 1975, 490.

[42] J.C. Beker, Paul’s Apocalyptic Gospel. The Coming Triumph of God, Philadelphia 1984, 110.

Zitierempfehlung:
Marco Hofheinz, Widerstandstheologie. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik (2009), auf reformiert-info.de: URL: http://www.reformiert-info.de/3882-0-0-3.html (Abrufdatum)


Dr. Marco Hofheinz

Marco Hofheinz, Widerstandstheologie. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik.pdf

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