Aktuelles
www.wegweiser-gottesdienst freigeschaltet
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Katholische Theologin bittet Protestanten um Unterstützung
Eine Initiative der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem anderen: Was will das werden? - Apostegeschichte 2,12
''Darf Deutschland angesichts seiner Vergangenheit Israel kritisieren?''
Präses Kurschus über die ökumenische Kraft des gesungenen Gotteslobs – Gemeinsamer Vespergottesdienst der christlichen Kirchen im Dom zu Minden
Arbeitsgruppe eingesetzt zur Vorbereitung auf eine Verlegung des Amtssitzes der WGRK in eine weniger teure Stadt
Ehemaliger Präsident war 24 Jahre leitender Jurist der Evangelisch-reformierten Kirche
Präsident Jerry Pillay: ''Kirchliche Einheit ist ein zentrales Anliegen unseres Selbstverständnisses als Gemeinschaft von Kirchen''
Hoffnung, die Finanzsituation der Organisation zu konsolidieren
Beim Umgang mit Tod und Sterben waren die Gemeinsamkeiten zwischen spätmittelalterlicher katholischer und reformatorischer Tradition größer als die Unterschiede
''Eine Nummer zu groß? Aus der Hoffnung leben, mit Vorläufigkeiten umgehen lernen'' - Vortrag als Video auf Youtube und als PDF zum Download
Friedensbeauftragte des Reformierten Bundes fordert, die ÖRK-Kampagne gegen Waffenhandel zu unterstützen
''Ein starkes Stück Kirchentag'' - Kirchentagsbuch erschienen
Präses Schneider sprach vor Presbytern im Kirchenkreis An der Agger über Gegenwart und Perspektiven der evangelischen Kirche
10-17 May 2012, Indonesia
Die Planung für die Zukunft der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) steht im Zentrum der Debatten des Exekutivausschusses der Organisation bei dessen Mai-Sitzung in Indonesien.
neues Video auf YouTube
Johann Weusmann nominiert
125 Jahre Posaunenarbeit in der Evangelisch-reformierten Kirche
Bericht von der ersten Tagung der neugegründeten ''Plattform Menschenrechte im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland''
Der Rat der EKD zur aktuellen Debatte um Rechtsextremismus in Deutschland
EKD-Internet-Award für hervorragende Internetseiten vergeben
Reformierte Kirche Angolas ist gefordert, ''ihre prophetische Stimme'' zu erheben
Samstag, 5. Mai 2012: Höhepunkt der ökumenischen Veranstaltungen während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012
Wertschätzung für die Arbeit der Johannes a Lasco Bibliothek und des Bauvereins für die Neue Kirche
Vom 13. April bis 13. Mai 2012 findet in Trier die Heilig-Rock-Wallfahrt statt.
Konzertreihe „366+1 – Kirche klingt 2012“ hat Westfalen durchlaufen
Ein Bericht von der Frühjahrstagung der Reformierten Christlichen Kirche in Kroatien. Von Claudia Röhrig-Békefy, Budaörs
Dr. Reinhard Schmeer ist neuer Vorsitzender des Westdeutschen Förderkreises von Oikocredit International. Der pensionierte Pfarrer löst die Politikwissenschaftlerin Martina Wasserloos-Strunk ab.
Korrespondentennetz mit rund 50 Mitarbeitenden ohne neue Geldgeber nicht aufrecht zu halten
Nikolaus Schneider: ''Inhaltliche Anliegen der Reformation ‚allem Volk’ vergegenwärtigen – durch Predigten, Vorträge, Gottesdienste''
Jetzt erhältlich - in allen liturgischen Farben - eine Stola mit dem Logo der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen
Jetzt erhältlich - in allen liturgischen Farben - eine Stola mit dem Logo der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen
Präses Annette Kurschus: Keiner darf durch die Maschen fallen
Unterscheidet sich Diakonie von nichtkirchlicher Sozialarbeit?
Jugendliche verpflichtet sich zum verantwortungsvollen Umgang in sozialen Netzwerken
Kreissynode wählte Nachfolger von Annette Kurschus
''Wir müssen überall dort sein, wo sich Menschen auf dieser Welt bewegen''
Einsendeschluss für Dissertationen und Habilitationen zu einem Thema der Geschichte des reformierten Protestantismus: 1. Oktober 2012
Evangelische Kirche im Rheinland unterstützt Arbeitsloseninitiativen
Dr. Peter Böhlemann wird zum 1. Dezember 2012 Nachfolger von Pfarrer Gerd Kerl
Landesbischof Bedford-Strohm: Großer Reichtum in Generationenhäusern
Ehemaliger Bundespräsident Horst Köhler übernimmt 2013 das Amt in der Stiftung
Vorbild für faires Verhalten im Sport und gesellschaftliches Engagement
Erstmals bundesweit belastbare Daten zu islamischen Gemeinden, Imamen und alevitischen Dedes
Stellungnahme der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)
Delegation aus dem Nahen Osten besucht Stätten der Reformation
Eine Konzertreihe wandert ein Jahr lang durch ganz Deutschland
Rede von Dekanin Ursula Schoen in Frankfurt a.M.
Parallen zwischen dem Schicksal der êzidischen Glaubensflüchtlinge in der Gegenwart und den hugenottischen Glaubensflüchtlingen vor über 300 Jahren
Osterbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider
Ein Gegengedicht von Sylvia Bukowski
Am Karfreitag von 13 bis 14 Uhr - und als Podcast auf reformiert-info
Gemeinsame Ziele der Reformationsdekade bekräftigt
Der Heidelberger als Hilfe im interreligiösen Dialog
Karfreitagsbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden Präses Nikolaus Schneider
Tag des Einzugs Luzifers in die Hölle?
Einführung durch den Ratsvorsitzenden in Wittenberg
''The Reformed family of churches worldwide has lost a brilliant mind, a loving leader and a pastor committed to societal transformation''
Verkündigung und Forschung Heft 1 / 2012
Konfirmanden-Workshop und Jugendgottesdienst in der Marktkirche Lage
Neue CD des Landesbläsernesembles der Evangelisch-reformierten Kirche unter der Leitung von Landesposaunenwartin Helga Hoogland
Was wollte Barth mit seinem ''Römerbrief'' erreichen?
Westfälische Landeskirche erreicht voraussichtlich ihr selbst gestecktes Ziel
Rechtsextreme Positionen konsequent ächten
Seminar für Jugendliche in der Gedenkstätte Esterwegen
Bewerbung bis zum 30. September 2012
Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der EKD zur Auseinandersetzung um das kirchliche Arbeitsrecht
Präses Annette Kurschus eröffnet Predigtreihe im Jahr der Kirchenmusik
Der 49-jährige Theologe ist bislang Pfarrer und Dozent in Wuppertal
Lippische Landeskirche informiert über Kurse zum Glauben
''Gottes Segen möge Sie leiten und begleiten''
Ökumenisches Morgenlob anlässlich der Bundesversammlung am 18. März 2012 in der Französischen Friedrichstadtkirche Berlin
Westfälischer Impulstag ''proViele'' in Ahlen
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier ehrt Präses Nikolaus Schneider anlässlich der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille
20 Prozent der deutschen Lebensmittel werden in Entwicklungsländern produziert - 11 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr landen in Deutschland auf dem Müll
Eine Orientierungshilfe der Evangelischen Kirche A. und H.B.
Kirchen beteiligen sich an ''Internationalen Wochen gegen Rassismus'' vom 12. bis 25. März 2012
Der Wiener Theologe über Martin Walsers Essay zur Rechtfertigung
Christen und Juden betonen Rolle der Religion in der Öffentlichkeit
Leipziger Festwochenende anlässlich der ''Woche der Brüderlichkeit'' - EKiR-Interview mit Nikolaus Schneider
15 800 Todesopfer, mehr als 3000 Menschen werden noch immer vermisst
120 Pfarrerinnen und Pfarrer diskutierten über neue Wege der Verkündigung
Von der Bedeutung des Wortes Gottes und von unserer Verantwortung als Juden und Christen
Nominationen für den Sylvia Michel-Preis bis zum 31. August 2012
Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Religionen und Kulturen
Erste Dokumentation zum Studienprozess - Weiterarbeit mit Vertretern der Reformierten Kirchen
Materialheft für den Sonntag Reminiszere (4. März) veröffentlicht
Zum Tode verurteiltem Pastor im Iran gilt besondere Aufmerksamkeit
Annette Kurschus als erste Präses der westfälischen Landeskirche eingeführt
Präses Schneider: ''Liebe und Musik ergreifen alle unsere Sinne''
Blick in Briefe, Blick in Archive
EKD-Ratsvorsitzender eröffnete Woche der Brüderlichkeit in Aachen
March 2012, Vol. 3 No. 1
Rheinische Kirchendelegation in Marokko - Kritik an EU-Politik
Soldatinnen und Soldaten nicht aus der zivilen Gerichtsbarkeit herauslösen
Wiener Sytematiker fragt nach einer ''Hermeneutik des Fremden'' im interreligiösen Dialog
The executive committee of the World Council of Churches ''denounces the Doctrine of Discovery as fundamentally opposed to the gospel of Jesus Christ''.
Covenanting towards an new ecumenical engagment Council for World Mission and World Communion of Reformed Churches
Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer der gewalttätigen Konflikte auf
Material für Religionsunterricht und Konfirmandenarbeit zum Download
Vom Pädagogischen Kolleg Rostock zum Evangelischen Predigerseminar
''Eine Einheit, die gemeinsam Christus dient''
''Es gibt sie nicht, die ,billige Gnade’ Gottes. Sie ist immer wertvoll und teuer erkauft''
Medienpreis für einen Antisemiten? Besorgte Anfrage an den Laudator Bundespräsident a.D. Roman Herzog
''Deutschland verdient an der weiteren Verschuldung Griechenlands''
22. Februar bis 8. April 2012
''Our prayer and hope is that the current unrest will not undermine the historical and human ties between Christians and Muslims in Syria''
''Rechtsextremes Denken und Handeln sind mit dem christlichen Glauben unvereinbar''
''Wir dürfen auf falschen Ehrgeiz verzichten''
''Weißt du, wer ich bin?''
Sylvia Bukowski aus Baguio, Manila und Maryridge/Tagaytay, Philippinen
Festlicher Gottesdienst in der Stadtkirche zu Wittenberg
EKD-Ratsvorsitzender: Dem Präsidentenamt könne Gauck zu neuem Ansehen verhelfen
Die Fachpublikation Aktuell 21 informiert
Letzte Skizzen von Sylvia Bukowski, Philippinen (VII)
Präses und EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider: Dank für wichtige Anstöße zum Zusammenhalt der Gesellschaft
Ratsvorsitzender fordert neben ''Zumutungen'' auch ''konkrete Hilfen''
Über 8.000 Aufrufe auf Youtube
Ökumenische Andacht zum Richtfest des Kölner Rosenmontagszuges
Bischöfe im Freistaat Sachsen rufen zur Teilnahme auf: Gedenken und Protest gegen Neonaziaufmärsche am 13. und 18. Februar 2012
Neue Dokumentation zum EKD-Reformprozess erschienen - auch online zum Download
Skizzen von Sylvia Bukowski, Philippinen (VI)
Dr. Beate Sträter vom Moderamen berufen
Skizzen von Sylvia Bukowski aus Manila, Philippinen (V)
Eine Skizze aus dem Gottesdienst in Manila
Menschen in ihren Häusern verschüttet – Lage noch unübersichtlich
Vortrag von Präses Dr. h. c. Nikolaus Schneider im saarländischen St. Wendel
8. Februar 2012: Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Martin Laube in Göttingen
Gemeinsam aktiv für Soziale Netzwerke ohne Nazis – was wir alle tun können, sagt eine Broschüre auf no-nazi.net
Reformierte Kirche will Entwicklung auf dem Land fördern
Ehrenamtliche in der Jugendarbeit trafen sich in Schötmar
EKD-Ratsvorsitzender fordert menschengerechtes Wirtschaften
NDR-Info am Sonntag, dem 5. Februar um 6.05 Uhr und um 17.05 Uhr
Werkbuch ''s!ngen'' bei der rheinischen Landeskirche erschienen
mit Worten von Sytze de Vries
Tipps für Alternativen zur braunen Brause auf Gemeindefesten, in der Jugendarbeit gibt www.oekofaire-beschaffung.de
Skizzen von Sylvia Bukowski aus Baguio, Philippinen (IV)
Warnung vor andauernder Gefahr des Rechtsextremismus in Deutschland
Politiker, Bischöfe, Theologen und kirchlich Engagierte rufen zur Beteiligung an Blockaden gegen Neonaziaufmärsche in Dresden auf
Synodalverband Grafschaft Bentheim, Evangelisch-reformierte Kirche bittet Ministerpräsident McAllister um Hilfe
EKD-Ratsvorsitzender besorgt über rechtsextreme Gewalt
Mit neuen Netzwerken wichtige Teile der sozialen Infrastruktur sichern
Jugendkampagne will Klima- und Umweltschutz voranbringen
Skizzen von Sylvia Bukowski (III)
Der Mannheimer Morgen berichtet:
RAP.DEN. HEIDELBERGER - ein Wettbewerb
EKD-Ratsvorsitzender zum Verhältnis der Kirche zum Staat Israel
Sylvia Bukowski schreibt aus Manila, Philippinen (I)
Skizzen von Sylvia Bukowski aus Manila, Philippinen (II)
Interview mit Peter Bukowski auf evangelisch.de - ungekürzte Fassung auf reformiert-info
Gemeinsam engagiert für Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung
Sich gegenseitig in der Hoffnung bestärken
Badischer Landesbischof fordert einen Bundespräsidenten, der zu seiner Schwachheit steht
Von Wallfahrt und Bibel-Roboter
Landessynode am Nachmittag beendet
Präses Nikolaus Schneider gratuliert der Pfarrerin zum 100. Geburtstag
Dank an alle, die sich Sterbenden und deren Angehörigen zuwenden
epd-Interview, 11. Januar 2012
Bei der Frage nach Leben, Tod und Sterbehilfe zeigen sich Unterschiede: ''Wer hat überhaupt das Recht auf medizinische Versorgung?''
Europäer übersähen eine «anti-christliche, anti-westliche Bewegung« im islamischen Nordafrika
Mit großer Mehrheit die Gründung der Evangelisch-lutherischen Kirche Norddeutschlands
Professor Dr. Körtner referierte über ''Zeit zu leben – Zeit zu sterben''
Annette Kurschus: Kirchenmusiker sind eine unverzichtbare Berufsgruppe
Nach Problemen bei eigener Firma: Kirche wird Beteiligungen klarer organisieren
63. Tagung der rheinischen Landessynode hat in Bad Neuenahr begonnen
Immer wieder haut der Bundespräsident auf seine Kritiker ein und macht seine Entschuldigungen damit unglaubwürdig
Das Motto 'anders evangelisch' soll auf das reformierte Internetportal aufmerksam machen
''Königin ohne Land'' - ein Beitrag von Franz Segbers auf zeitzeichen.net
Bernd Joachim ist im Diakonischen Werk für Hörbehinderte da
Im Jahr 2011 nahmen rund 1.700 Menschen an 85 Kursen teil
Union, Bekenntnis und kirchliche Identität
Fairtrade-Siegel seit 1992
Johannes Friedrich: Musikalisches Erbe der Reformation erklingt
in Meldungen auf reformiert-info
Zu Neujahr startet EKD-Projekt ''366+1 - Kirche klingt 2012'' in Augsburg
Jahr der Taufe in Westfalen abgeschlossen – Präses Buß: Taufe ist voraussetzungslos, aber nicht folgenlos
EKD-Auslandsbischof zu den Anschlägen in Nigeria
Von Stephan Cezanne auf evangelisch.de
Schneider spricht im Deutschlandfunk von ''krimilellem Vorgehen'' beim Unternehmen bbz GmbH in Bad Dürkheimund verteidigt das kirchliche Arbeitsrecht
Letzte Ausgabe der Zeitung erscheint am 18. Dezember
Infos, Material und Termine
Viele Kopten verlassen Ägypten
Marburger Theologin Ruth Poser erhält Hanna-Jursch-Preis
''Im Kampf gegen den Klimawandel ist in Durban die internationale Solidargemeinschaft nahezu aufgekündigt worden''
Fachbereich Frieden und Konflikt im Zentrum Ökumene wird neu ausgerichtet
Erklärung gegen den Rechtsradikalismus in Deutschland
Ein vom ÖRK erarbeiteter internationaler Studienprozess bereitet einen Bericht über Religionsfreiheit als grundlegendes Menschenrecht für alle vor.
Ein Portrait des EKD-Ratsvorsitzenden auf swr.de
EKD-Bevollmächtigter Felmberg fordert Ende der Agrarexportsubventionen
«Massnahmen mit Mut und Augenmass» gefordert
Deutsche Ausfuhr von Kriegswaffen hat um 60 Prozent zugenommen
''Die Auszeichnung der Gottebenbildlichkeit geht jeder menschlichen Moral und Rechtsetzung voraus''
Vereinte Evangelische Mission (VEM) startet Kampagne zum Tag der Menschenrechte
Strafanzeige nach zweifelhaftem Anlagegeschäft bei der bbz GmbH
Internationaler Masterkurs Diaconic Management
Religiöse Menschen rassistischer als ''Nichtreligiöse'' - Christen sind gefordert, den traditionellen Absolutheitsanspruch ihrer Religion zu überdenken
''Predigern Mut zur eigenen Sprache machen''
Videos, Referate, Berichte
Nikolaus Schneider zur gegenwärtigen Finanz- und Schuldenkrise: ''Europa zu unserer Sache machen''
''Das Bekenntnis von der Treue Gottes zum Judentum und zu uns Christen mahnt zur Einhaltung von Gerechtigkeit und Frieden – in Israel und Palästina ebenso wie bei uns selbst.''
Erste Reaktion des Herausgebers zur Kritik an einem israel-feindlichen Beitrag im Deutschen Pfarrerblatt
Positionen des Rheinischen Synodalbeschlusses und der EKD-Studien Christen und Juden in ihr Gegenteil verkehrt
Medienforscher Vinzenz Wyss im Interview mit der Reformierten Presse, Schweiz
Schneider: ''Diskussion fachkundig und mit großem Ernst''
Abschlussveranstaltung der Dekade zur Überwindung der Gewalt und der Donau-Friedenswelle
Gedanken zu einem Fernsehgottesdienst
Nikolaus Schneider eröffnet kirchlichen CO2-Kompensationsfonds
Statt ein Schweigen der Waffen zu fordern strukturelle Gewalt in den Blick genommen
Gericht sieht im Umgang des ehemaligen Vorstands mit dem Stiftungskapital eine ''grobe Pflichtverletzung''
EKD-Bevollmächtigter spricht vor dem Europarat in Straßburg
Heinrich Bedford-Strohm ist das Oberhaupt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gewählt
Grenzen für Flüchtende offen halten
EKD traf in Genf ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit
''Freiheit und Verantwortung in besonderer Weise''
''Wann werden wir endlich klug und unterbinden Waffenlieferungen...?''
Nikolaus Schneider zur Frage: Was ist aus evangelischer Sicht zur Politik zu sagen?
Friedensbeauftragte der westfälischen Landeskirche befürchtet langwierige kriegerische Auseinandersetzungen
Exportwahn ohne Grenzen zerstört Tiermast in Afrika
Kongress zum Jahr der Taufe mit Teilnehmern aus ganz Deutschland
Bundesregierung hat die Kritik mit dem ''Argument fehlenden Mutes'' nicht verdient
Atomkatastrophe muss auch für Entwicklungszusammenarbeit Folgen haben
Elisabeth Hübler-Umemoto und Naoto Umemoto schreiben im online Tagebuch, was sie zur Zeit in Japan erleben, fühlen, denken, über Angst, Erschöpfung und Hoffnung
www.heidelberger-katechismus.net
Beten und Tun, was uns aufgetragen ist
EKD-Ratsvorsitzender: ''Wir rufen zu Gott, er möge den Menschen in Japan beistehen.''
Woche der Brüderlichkeit: Christlich-Jüdische Gemeinschaftsfeier mit Präses Buß
Evangelische Kirche an Umweltminister: Neues Energiekonzept wäre ein Zeichen politischer Stärke
EKD-Ratsvorsitzender predigte im ZDF-Fernsehgottesdienst in Hamburg
Bottroper Oberbürgermeister Bernd Tischler: Bildung ist Schlüssel für Nachhaltigkeit
Weltweiter Erfolg für die ''Kompromiss-Theologie'' des reformierten Bekenntnisses
E 10 kein Weg, die Erderwärmung zu stoppen
Prof. Dr. Herman J. Selderhuis, Apeldoorn, NL: ''Zwischen Emden und Chennai: Ein Büchlein geht durch die Welt''
ACK: Verfolgte und bedrängte Christen müssen in ihren Ländern besser geschützt werden.
''Religiöser Terror darf nicht das letzte Wort haben!''
''Menschenrechte müssen gelebt werden!''
Internationales Schuldenschiedsverfahren ist 2011 erreichbar - Insolvenzferfahren für Staaten gefordert
Brot für die Welt, VEM und Südwind-Institut stellen Studie vor
''Die Digitalisierung macht auch vor dem Glauben nicht halt'' -
Kolumne von Nikolaus Schneider auf www.zeitzeichen.det
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa diskutiert gemeinsame Position zu Sterbehilfe.
Begegnung auf Augenhöhe
Von Anna Neumann, ekir.de
EKD-Ratsvorsitzender im Interview
Symposium zum Pfarrbild
Ein offener Brief aus Baden dankt Homophilen, dass sie trotz Diskriminierung ''der Kirche die Treue gehalten haben''.
Ehemaliger Moderator des Reformierten Bundes starb im Alter von 89 Jahren
EKD startet bundesweites Projekt zu Glaubenskursen
Die Taufe - ein Band zwischen Täufling und Gott und ein Band zwischen Täufling und christlicher Gemeinde
Helmut Kremers berichtet mit Wort und Bild aus der Groote Kerk
''Christus hat uns eindeutig den Weg der Gewaltlosigkeit vorgezeichnet. Aber es gibt Situationen, in denen die Gewalt nur gewaltsam verhindert oder beendet werden kann.''
www.evangelische-häuser.de startet unter dem Dach von evangelisch.de
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht fällt Grundsatzurteil
Orientierung für Studierende aus dem Ausland und Studierende aus Deutschland
Energie sparen und Orgeln schützen
Selderhuis: Melanchthons Wirkung auf reformierte Frömmigkeit und Bildung dürfe nicht unterschätzt werden
Eine Polemik aus gegebenem Anlass.
Präses Nikolaus Schneider ruft zu weiteren Spenden für Menschen in Pakistan auf
www.perikopenmodell.de - Perikopen, die die ganze Bibel zu Wort kommen lassen
Union Evangelischer Kirchen vergibt Auszeichnung an US-Theologen
Hauszeitschrift der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)
20 Städte sollen das Reformationsgedenken in die europäische Öffentlichkeit tragen
Die Welt wird nicht sicherer durch noch mehr Waffen
Bischof Klein, Rumänien, Professor Garrone, Italien, Präsident Pfr. Wipf, GEKE, Bischof Bölcskei auf dem Podium
Bilder, Begegnungen, Bewegendes ...
''Heute für die Zukunft einkaufen - Ökofair geht jeden an'' - Evangelisch-katholische Kampagne
Heidelberger Katechismus wird getwittert - zunächst auf Niederländisch
Kirchenpräsident Jann Schmidt dankt EKD und ihren Gliedkirchen
Prof. Dr. Michael Beintker, Münster zum Vorsitzenden gewählt
Johannes a Lasco Bibliothek in Emden feierlich wiedereröffnet
Nikolaus Schneider besuchte Haus der EKD in Brüssel
von Gerard Minnaard
Philipp Melanchthon 1497 - 1560
Nikolaus Schneider: ''Bildung darf kein Privileg Weniger sein''
UEK-Vorsitzender Fischer im Wittenberger Predigerseminar
Hugenottin Eléonore d’Olbreuse (1639-1722) engagiert für Meinungsfreiheit und Wohlfahrt
Internetarbeit der EKD präsentiert Seiten zum Reformator
www.refo500.de
Texte, Gebete, Liturgien für den Gottesdienst - online zum Download
EZW-Presse-Erklärung vom 1. April 2010
Rat der Konföderation empfiehlt Beratungsprozess
Handreichung ''Wegschauen gilt nicht - Rechtsextremismus und Antisemitismus in unseren Gemeinden''
14 Ratsmitglieder sprechen der Bischöfin einmütig ihr Vertrauen aus
Der Moderator des Reformierten Bundes, D. Peter Bukowski, unterstützt Margot Käßmann.
ein evangelisches Wort zu Krieg und Frieden in Afghanistan
Über eine halbe Million Unterschriften für den Schutz des Klimas
Martin Dutzmann im Interview auf SWR2
paneuropäisches Picknick - Montagsdemonstrationen - Fall der Mauer
Aussprache zum Ratsbericht am 25. Oktober 2009
''Weitere Schritte sind nötig''
Neue Aufmerksamkeit für reformierte Tradition im Calvinjahr und zum Jubiläum der Barmer Theologischen Erklärung
4, 5 Millionen von der EKD
EKD veröffentlicht Argumentationshilfe der Kammer für soziale Ordnung
Infos und Materialien zum ''Barmer Bekenntnis'' auf einen Blick
Bünker: weltweite Krisen fragen nach gemeinsamer Stimme der Kirchen
Der 400. Geburtstag Huldrych Zwinglis 1884 erinnerte Reformierte an das ''Band geistiger Zusammengehörigkeit''
''Wirtschaftliches Handeln grundsätzlich überprüfen'' - Ratsvorsitzender präsentiert neuen EKD-Text zur Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise
Evangelische Kirche in Deutschland veröffentlicht Neuauflage der Statistikbroschüre
Kirche online: Chancen für die Gemeindearbeit
Ministerpräsident Balkenende sprach über die moralische Kraft im Denken Calvins
''Oikocredit''-Chef Püspök: ''Auf soziale Rendite ausgerichtetes Bankgeschäft mit den Armen der Welt ist sicherer als Banking mit den Reichen''
BUND, Brot für die Welt und Evangelischer Entwicklungsdienst fordern nachhaltige Krisenlösungen
Gemeinsames Treffen deutscher Juden mit EKD und Bischofskonferenz
Prozess in Den Haag kann notwendige politische Schritte nicht ersetzen
Erklärung des Rates der GEKE zur Barmer Theologischen Erklärung
Noltensmeier: ''Politisch Verantwortliche in Deutschland und in der EU müssen sich dringend in einer langfristigen und nachhaltigen Sudanpolitik engagieren''
''Was die Dame munter hält, ist die orthodoxe Welt.''
Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) mit neuem Logo und Internetauftritt
Vorsitzender der GKKE kritisiert Lieferungen in Krisenregionen und Entwicklungsländer
Das EU Klimapaket darf nicht ausgehöhlt werden
Was ändert sich für Kirchenmitglieder?
Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke präsentieren Klimaplattform
Konsultationsprozesses in der GEKE
Bischof Huber gedenkt im Bundestag der Reichspogromnacht und des Mauerfalls
Kundgebung der EKD-Synode
Arno Schilberg übernimmt 2008 den Vorsitz des Rechtsausschusses der Union Evangelischer Kirchen (UEK).
Ein Wort aus der GEKE zum Reformationstag
50 Jahre Arnoldshainer Thesen zur Abendmahlsgemeinschaft
Eine neue Friedensdenkschrift der EKD
Jesus Christus spricht:
Wir informieren Sie gerne über alle Neuerungen auf reformiert-info.
Reformierte in Korea engagieren sich für die Wiedervereinigung
Widerstandstheologie. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik
von Marco Hofheinz, Bern
Endzeitstimmung, Krise, Angst - Apokalyptik ist auch in säkularer Kultur en vogue. Biblische Motive prägen literarische Werke, wie z.B. „Die Rättin“ von Günter Grass. Aber mit der Verweltlichung geht der biblischen Apokalyptik ihre Dialektik von Untergang und Erneuerung, Katastrophe und Rettung verloren. Einer ''nackten'', säkularisierten Apokalypse, die nur das Ende als Schlusspunkt, nicht als Höhepunkt, kennt, hält die biblische Apokalyptik ihre Hoffnung entgegen und den ''Widerstand gegen die Mächte dieser Welt'', so Hofheinz.
1. Apokalyptik als Forschungsgegenstand biblischer Exegese
1. Apokalyptik als Forschungsgegenstand biblischer Exegese
Klaus Koch sprach einst von der „Renaissance der Apokalyptik“[1]. Sein Urteil bezog sich damals auf das große Echo, das die These Ernst Käsemann in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in Zustimmung aber auch z.T. erbittertem Widerspruch fand: Die Apokalyptik sei „die Mutter aller christlichen Theologie“[2] gewesen. Seitdem ist die Apokalyptik ein sehr umstrittenes Phänomen geblieben. Allenfalls ein Minimalkonsens scheint sich forschungsgeschichtlich heraus zu kristallisieren: „Nahezu alle Exegeten verstehen unter dem Begriff Apokalyptik sei es explizit oder implizit nicht nur ein literarisches Phänomen, sondern auch eine geistigreligiöse Anschauung bzw. Strömung.“[3] Der Begriff Apokalyptik bleibt damit freilich ein sehr vager und fragwürdiger Ausdruck[4], für den es keine anerkannte Definition gibt. Auch wenn sich gegenwärtig in Bezug auf einzelne, ehemals strittige exegetische Fragen eine Einigkeit abzeichnet, so scheint sich doch der Zustand der Ratlosigkeit gegenüber dem Gesamtphänomen der Apokalyptik nur partiell verändert zu haben. Einmal ganz abgesehen von dem „Dauerbrenner“ der überlieferungsgeschichtlichen Rekonstruktion frühster apokalyptischer Literaturwerke wie des äthiopischen Henoch- und des Danielbuches, verbleiben viele ungeklärte Fragestellungen als Desiderate oder Hypotheken, die schon seit Jahrzehnten den exegetischen Diskurs durchziehen: Ist die Apokalyptik lediglich eine „Entartung“ der genuinen Prophetie und entsprechend negativ zu beurteilen[5] oder stellt sie vielleicht eine positiv zu würdigende eigenständige Erscheinung dar? Wie sieht der Trägerkreis apokalyptischer Literatur in soziologischer Hinsicht aus? Entstammt diese Literatur ihrer Herkunft nach etwa sektiererischen Konventikeln, welche zur herrschenden Theokratie in Opposition standen, oder etwa der Tempelpriesterschaft? Welche formalen und / oder inhaltlichen Kriterien lassen sich überhaupt zur Kennzeichnung „apokalyptischer Strömungen“ anführen? Liegen diesbezüglich strukturelle Gemeinsamkeiten vor? Was sind „apokalyptische“ Leitideen und vergleichbare Motivkomplexe? Umstritten bleibt im Bezug auf die neutestamentliche Forschung auch die Frage, ob und inwiefern sich Jesus und Paulus im Schatten oder im Glanz der Apokalyptik bewegt haben. War Jesus etwa der gescheiterte Apokalyptiker, für den ihn etwa A. Schweitzer hielt?[6]
Mit Blick auf die aktuelle Diskussionslage hat das berühmte Diktum G. von Rads aus dem Jahr 1965 immer noch seine Gültigkeit: „Wer den Begriff Apokalyptik verwendet, sollte sich der Tatsache bewußt bleiben, daß es bisher noch nicht gelungen ist, ihn auf eine befriedigende Weise zu definieren“[7]. Auch wenn die Krise über die Definition von Apokalyptik, was die Intensität der Diskussion über diese virulente Fragestellung betrifft, nach den hitzigen 1970er und 1980er Jahren in den 1990er Jahren schließlich ausklang, so tat sie es jedoch ohne abschließende Lösung. Auf diesem Hintergrund erhält das Desiderat Plausibilität, „dass ein jeder, der diesen Begriff [Apokalyptik; M.H.] verwenden will, zuvor mitteilt, wie er ihn versteht“[8].
2. Säkulare Apokalyptik als kupierte Apokalyptik
Parallel zu den anhaltenden fachwissenschaftlichen Klärungsbemühungen lässt sich – und auch diese Beobachtung ist nicht neu – die Expansion eines semantisch vagabundierenden Begriffsgebrauchs auf unterschiedlichste Lebensbereiche beobachten. Der Begriff „Apokalyptik“ ist längst zu einer schillernden, offenen, multiperspektivischen Kategorie geworden, die bar semantisch-definitorischer Schärfe und Exaktheit als plakatives Schlagwort fungiert. Gerade in dieser Unschärfe scheint die Schärfe besagten Sammelbegriffs zu bestehen, der – menschliche Phantasie bedienend – die unterschiedlichsten Formen des totalen Untergangs, der absoluten Endzeitkatastrophe und Vernichtung benennt. Gerade im profanen Bereich hat Apokalyptik als „Krisentheorie“[9] seit Jahrzehnten Konjunktur. Die Einstimmung auf den Untergang der Zivilisationsgesellschaft funktioniert anscheinend. Denn egal, ob es sich um militärische, ökologische, ökonomische Krisen, um Bevölkerungsexplosion, Klimakatastrophen oder atomare Selbstvernichtung handelt, es mangelt nicht an wie auch immer gearteter diagnostischer und prognostischer Bearbeitung der drohenden Gefahren. Die Überlegungen zu einer „Kehre“ oder „Wendezeit“ sind entsprechend vielfältig. Allein im Bereich der Literatur ist „Apokalyptik“ zu einer literarischen Gattung avanciert, deren ursprüngliche „religiöse“ Verankerung angesichts fortschreitender Säkularisation bis auf Rudimente aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden ist. In immer neuen Schüben von Weltuntergangsstimmung manifestierte sich bereits in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts das apokalyptische Genre in der Schilderung von solchen Weltuntergangsvisionen, die nach K. Vondung von einer „grundsätzliche[n] Neigung zu apokalyptischer Weltsicht“[10] zeugen.
Man mag sich angesichts dieser grassierenden Entwicklung daran erfreuen, dass nicht nur in der Vergangenheit, etwa den expressionistischen Gedichten von G. Heym oder G. Trakl[11], sondern immerhin in einem Werk wie „Die Rättin“ (1988) von G. Grass Motive aus der biblischen Apokalyptik strukturbildend gebraucht werden. Man mag sich als Christenmensch auch mit der Beobachtung trösten: „In allen anthropologischen, religiösen, sozialen und psychologischen Veränderungen des Utopie-Apokalypse-Problems ist doch der biblische Mythos das immer wieder durchschimmernde Grundmodell, auch dort, wo Gott ausgeschieden ist und nur noch der Mensch die Geschichte inszeniert, wo allein der Mensch im Zentrum der Welt steht oder wo die Kategorien des Religiösen und Moralischen obsolet geworden sind oder wo nur noch die Apokalypse, der Untergang übriggeblieben ist.“[12]
Dies tröstet allerdings nicht über jenen folgenschweren neuzeitlichen Abkopplungseffekt hinweg, der mit dem Prozess der Säkularisierung bzw. Emanzipation des Apokalyptik-Begriffs einher geht: Ausgeschieden wird nämlich der positive Aspekt, den die biblische Apokalyptik hat, und zwar die Neuerungsidee, die im Neuen Testament mit dem Kommen Jesu Christi als dem Kommen des neuen Menschen verbunden ist. Die „Offenheit der Verkündigung des Alten Testaments“[13] geht dabei verloren. Insofern handelt es sich bei säkularisierten Apokalypsen in der Tat um beschnittene, um „kupierte“[14] oder „nackte Apokalypsen“[15], d.h. um Apokalypsen, in denen nur das Ende, aber nicht der Anfang darin gedacht wird.[16] Die kupierte oder nackte Apokalypse hat sich des Topos der kommenden Welt Gottes entledigt, die mit dem biblisch keineswegs verharmlosten oder wegdisputierten Ende verbunden ist.
Die neuzeitliche Rezeption biblischer Apokalyptik erweist sich somit ausgerechnet da als nicht anschlussfähig, wo das Herz der kanonischen Apokalyptik zu sitzen scheint. In seinem „Grundriß der alttestamentlichen Theologie“ bemerkt W. Zimmerli diesbezüglich treffend: „Im dem späten Phänomen der Apokalyptik, das innerhalb des ATs im Buche Daniel in einer ausgebildeten Form vorliegt, kommt die Erwartung der letzten Krise der Welt und der Durchsetzung der Gottesherrschaft in der Übergabe des Reiches an die ‚Heiligen des Höchsten’ (7,27) unter Aufrichtung eines ewigen Königreiches durch den ‚Gott des Himmels’ (2,44) voll zum Ausdruck.“[17] In der positiven Zukunftserwartung, präziser: in der begründeten Hoffnung und im „Überschuß“ des noch zu erwartenden Handeln Gottes, wird die Botschaft der biblischen Apokalyptik (als traditionsgeschichtlich verständliche Weiterentwicklung der israelitischen Prophetie), ihr unabgegoltenes Potential für die theologische, insbesondere politisch-ethische Urteilsbildung ansichtig. Dieses Potential hat insbesondere politisch-ethische Bedeutung.
3. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik
G.M. Martin, der bereits in den 1980er Jahren unter Verwendung religionspsychologischer und symboltherapeutischer Kategorien dem Deutungspotential apokalyptischer Visionen nachspürte, verfolgte die Arbeitshypothese, „daß die Beschäftigung mit Weltuntergangsvorstellungen gerade nicht zu einer zusätzlichen und gefährlichen Mystifikation unserer Situation führen muß, sondern vielmehr emotional und politisch, ästhetisch und religiös zur ganzheitlichen Realitätswahrnehmung unaufgebbar ist“[18]. Wenn G.M. Martins These zutreffen sollte, dass Erwachsene ebenso Apokalypsen brauchen wie Kinder Märchen (B. Bettelheim)[19], dann hätte diese These auch ethische Implikationen, insofern Ethik in unhintergehbarer Weise mit Weltwahrnehmung zu tun hat.[20]
Nachdem der exegetischen Forschung der Zugang zur apokalyptischen Ethik lange Zeit sehr schwer fiel, begann in den 1980er Jahren ein Erschließungsprozess, der das Jahrzehnte alte Paradigma in Zweifel zog, wonach in der Apokalyptik, der angesichts des Endes des alten Äons die Geschichte verloren gehe, kein Raum für Ethik bleibe.[21] Die politisch-ethische Valenz der Apokalyptik ist entgegen dieser These mittlerweile in verschiedenen exegetischen Studien hervorgehoben worden. So bemerkt etwa G. Sauter: „Aus dem Wissen, dass die heillose Welt zu Ende geht, kann [...] die Kraft zum Widerstand gegen zerstörerische Kräfte erwachsen“[22]. Zu dieser Gegenthese möchte ich exemplarisch zwei Beispiele aus der jüngsten Auslegungsgeschichte anführen. Sie beziehen sich auf zwei biblische Bücher, die beide eindeutig zur apokalyptischen Literatur gerechnet werden:[23] Das Danielbuch aus den Prophetenbüchern des Alten Testaments und das Buch der Offenbarung (Johannesapokalypse) am Ende des Neuen Testaments.
3.1. Beispiel 1: Die politisch-ethische Valenz frühjüdischer Apokalyptik. R. Albertz’ sozialgeschichtliche Rekonstruktion des Danielbuches
Die politische Ethik kanonisierter frühjüdischer Literatur ist in verschiedenen exegetischen Studien einschlägigen Rekonstruktionsbemühungen unterzogen worden. Das Phänomen der Apokalyptik avanciert etwa in der religionsgeschichtlichen Darstellung des Alttestamentlers Rainer Albertz – sozusagen im methodischen Vollzug der sozialgeschichtlichen Zuordnung desselben zu seinem historischen Kontext – zur „Widerstandstheologie“[24]. Begriffen als „schriftgelehrte Ausarbeitung eschatologischer Prophetie“[25], reagiert die Apokalyptik auf die zeitgenössische Orientierungskrise, die durch den Hellenismus ausgelöst wurde. Albertz stellt die Apokalyptik als Widerstandstheologie gegenüber hellenistischem Anpassungsdruck vor, welche sich gegen das Theokratie-Ideal der Chronisten wie auch gegen die Tora-Frömmigkeit der Schriftgelehrten profiliert habe. Als Trägerkreis bestimmt Albertz solche Schriftgelehrten oder Priester, die im Unterschied zu Teilen der spätprophetischen Überlieferung, „die aus prophetisch orientierten Unterschichtszirkeln stammte, Angehörige einer intellektuellen Führungsschicht waren, welche den neuen Typ der apokalyptischen Literatur schufen, allerdings solche, die in schroffer Opposition zum hellenisierenden Teil der Oberschicht standen und sich mit der verarmten konservativen Stadt- und Landbevölkerung solidarisierten.“[26] Die Apokalyptik habe als soziale Widerstandstheologie im frühen Judentum „unter den armen Bevölkerungsschichten große Verbreitung gefunden, die bis in die Jesus-Bewegung hineinreicht“[27].
In Bezug auf das Danielbuch unterscheidet Albertz überlieferungsgeschichtlich zwischen
(1) einer eschatologisch gestimmten griechischen Sammlung von Bekehrungserzählungen aus der ägyptischen Diaspora (Dan 4-6* LXX), in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts entstanden,
(2) dem aramäischen Danielbuch (Daniel 2-7*) als apokalyptischem Buch aus dem ausgehenden 3. Jahrhundert und
(3) der im Jahr 165 v.Chr., d.h. zur Zeit der makkabäischen Erhebung, verfassten vorliegenden aramäisch-hebräischen Mischgestalt des Danielbuches (Dan 1-12).[28]
Klammert man die nach Albertz zur Vorphase der apokalyptischen Traditionsbildung gehörende Erzählsammlung Dan 4-6* LXX aus, so zeigt sich, dass es sich jeweils um „durch und durch politische“[29] Apokalypsen handelt, insofern alle drei in unterschiedlichen historischen Situationen unzweifelhaft mit unterschiedlicher Vehemenz und Radikalität Trost und Mut zum Widerstand vermittelten. Das aramäische Danielbuch rufe etwa in der Märtyrer-Legende von den „Drei Männern im Feuerofen“ (Dan 3) oder durch die Formung der Erzählung von „Daniel in der Löwengrube“ (Dan 6) „zu einem Schaustück totalitärer Staatsmacht“ zum Widerstand gegen „den selbstvergötzenden Anspruch hellenistischer Staatsmacht“[30] auf, mit der fromme Juden notwendig in Konflikt geraten mussten. Der Verfasser des hebräischen Danielbuches, „der wohl dem quietistischen Flügel der Chasidim bzw. einer anderen radikal-religiösen Gruppierung von Schriftgelehrten stammte“, widersprach im makkabäischen Befreiungskampf der Einschätzung aktivistischer Kollegen und warb „für einen rein religiösen, verbalen und gewaltfreien Widerstand“[31].
Wie auch immer man zu Albertz’ Rekonstruktionsversuch stehen mag, seine Analyse demonstriert nachdrücklich, dass sich das Phänomen der Apokalyptik unter Ausblendung seiner sozialen Ausrichtung nicht hinreichend erfassen lässt. Ebenso wenig lässt es sich ohne den Gebrauch von Deutungskategorien der politischen Ethik angemessen umschreiben.
3.2. Beispiel 2: Die politisch-ethische Valenz urchristlicher Apokalyptik. K. Wengsts sozialgeschichtliche Rekonstruktion der Johannesapokalypse
Was das neutestamentliche Zeugnis betrifft, so ist in verschiedenen Studien die ethische Valenz der Apokalypse des Johannes eruiert worden.[32] Nach K. Wengst etwa leitet die Lektüre der Johannesapokalypse in der Zeit Domitians (81-96 n.Chr.), als „der Kaiserkult eine bis dahin unbekannte Steigerung erfahren hatte“[33], zur „Bewährung christlicher Identität im leidenden Widerstand“[34] an. Die Potentiale passiven Widerstandes würden in Gottesdienstgesängen erschlossen[35], die den Sieg des Lammes feierten. Die Apokalypse des Johannes ermutige zum Festhalten des Zeugnisses Jesu (Apk 12,17; 19,10), zum „Durchhalten des Bekenntnisses zu Jesus im Prozeß trotz der sicher zu erwartenden Verurteilung zum Tode“[36]. Es gehe dem Apokalyptiker Johannes darum, durch die Erinnerung an den bereits errungenen Sieg des Lammes die subversive Kraft dieser Erinnerung hervorzuheben, die die Verweigerung gegenüber Götzendienst und Kaiserkult ermögliche.[37] Anpassung ist demnach für Johannes legitimer Weise nur gegenüber der am Kreuz etablierten Gegenwirklichkeit von Frieden und Gerechtigkeit möglich. Gegenüber den irdischen Herrschaftspotentaten und ihrer totalitären Machtideologie mit genuin religiösen Ansprüchen bleibt eine Loyalitätshaltung für die sich zum wahren Weltherrscher Jesus Christus Bekennenden ausgeschlossen. Dies schließt die Bereitschaft zum Martyrium ein (13,10): „Johannes vertritt eine Ethik der Standhaftigkeit und des Ausharrens (2,2f.19; 3,10; 13,10; 14,12)“[38].
Es wäre viel zu kurz gegriffen, wollte man diese Ethik der Standhaftigkeit und des Ausharrens als Aufforderung zur Weltflucht, als Plädoyer für einen Rückzug aus aller Diesseitigkeit im Sinne einer „Jenseitssucht“ beschreiben. Vielmehr kann mit O. O’Donovan hinsichtlich der politischen Option konstatiert werden: „If it is right to say that the basis for a new order of society is God’s word of judgement pronounced in Christ, then it follows that the witnesses who proclaimed that word to challenge the prevailing political order were not acting anti-politically at all, but were confronting a false political order with the foundation of a true one. We must claim John for the point of view which sees criticism, when found in truth, as genuine political engagement.”[39]
4. Fazit
Gemäß den beiden angeführten Beispielen lässt sich feststellen, dass biblische Apokalyptik das Ausharren in der Geduld der Hoffnung und im Widerstand gegen die Mächte dieser Welt intendiert: „Die jüdischen und christlichen Apokalypsen sprechen zwar zu Menschen in den Schrecken geschichtlicher und kosmischer Katastrophen, aber sie reden nicht wie Kassandra und deuten die Menschheitsverbrechen und die kosmischen Katastrophen auch nicht religiös, damit Menschen sich mit ihnen abfinden, mit ihnen kollaborieren oder sich ihnen nur ergeben. Sie erwecken den Widerstand des Glaubens und die Geduld der Hoffnung.“[40] Das Phänomen der Apokalyptik – wie auch immer man es definieren mag – lässt sich mithin nicht unter Ausklammerung politisch-ethischer Aspekte erfassen. Man wird vielmehr das beinahe ein Jahrhundert alte Urteil von Robert Henry Charles (1855-1931) Ernst nehmen müssen: „Apocalyptic was essentially ethical“[41]. In der Tat: Die Rolle der Ethik in den Apokalypsen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die politisch-ethische Valenz der Apokalyptik resultiert dabei schlicht aus der Überzeugung: „[I]t is existentially impossible to believe in God’s coming triumph without a lifestyle that conforms to that faith.“[42]
Zitierempfehlung:
Marco Hofheinz, Widerstandstheologie. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik (2009), auf reformiert-info.de: URL: http://www.reformiert-info.de/3882-0-0-3.html (Abrufdatum)
[1] K. Koch, Ratlos vor der Apokalyptik. Eine Streitschrift über ein vernachlässigtes Gebiet der Bibelwissenschaft und die schädlichen Auswirkungen auf Theologie und Philosophie, Gütersloh 1970, 11ff.
[2] E. Käsemann, Die Anfänge christlicher Theologie, in: ders., Exegetische Versuche und Besinnungen. Zweiter Band, Göttingen 31970, (82-104) 100.
[3] W. Zager, Begriff und Wertung der Apokalyptik in der neutestamentlichen Forschung, EHS XXIII/358, Frankfurt u.a. 1989, 257.
[4] Vgl. J. Maier, Zwischen den Testamenten. Geschichte und Religion in der Zeit des Zweiten Tempels, NEB.E 3, Würzburg 1990, 123.
[5] Vgl. etwa B. Duhm, Israels Propheten, Tübingen 21922, 460: „Der Same, den die Prophetie ausgestreut hatte, ist in kein gutes Erdreich geraten. Zweierlei Gewächs ist aus ihm hervorgegangen, das etwas von Art und Geist der Prophetie, aber noch mehr von dem Boden in sich hatte: Das Gesetz und die eschatologische Hoffnung, das Gesetz aus den Forderungen der Propheten, die Eschatologie aus ihren Drohungen und Verheißungen“.
[6] Vgl. A. Schweitzer, Geschichte der Leben-Jesu-Forschung, ND München u.a. 1966, 620f.
[7] G. v. Rad, Theologie des Alten Testaments Band 2: Die Theologie der prophetischen Überlieferungen Israels, KT 3, München 91987, 316.
[8] H. Stegemann, Die Bedeutung der Qumranfunde für die Erforschung der Apokalyptik, in: D. Hellholm (Hg.), Apocalypticism in the Mediterranean World and the Near East. Proceedings of the International Colloquium on Apocalypticism,
[9] G. Scholem, Zum Verständnis der messianischen Idee des Judentums, in: K. Koch / J.M. Schmidt (Hg.), Apokalyptik, WdF 365, Darmstadt 1982, (327-369) 335.337.
[10] K. Vondung, Die Apokalypse in Deutschland, München 1988, 10.
[11] Vgl. T. Meyer, Utopie und Apokalypse. Unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Expressionismus, Perspektiven der Philosophie. Neues Jahrbuch 26 (2000), (163-224) 184ff.
[12] A.a.O., 166.
[13] W. Zimmerli, Grundriß der alttestamentlichen Theologie, ThW 3/1, Stuttgart u.a. 61989, 212.
[14] Den Begriff der „kupierten Apokalypse“ hat K. Vondung, Inversion der Geschichte. Zur Struktur des apokalyptischen Geschichtsdenkens, in: D. Kamper / Chr. Wulf (Hg.), Das Heilige. Seine Spur in der Moderne, Frankfurt a.M. 1987, (600-624) 615, geprägt. Nach O. Briese, Einstimmung auf den Untergang. Zum Stellenwert „kupierter“ Apokalypsen im gegenwärtigen geschichtsphilosophischen Diskurs, AZP 20 (1995), (145-156) 145, dominieren „kupierte“ Apokalypsen den gegenwärtigen geschichtsphilosophischen Diskurs und zeugen vom Zerbrechen des einstigen Grundschemas der Dialektik von Untergang und Erneuerung: „Die Umkehrstruktur von Apokalypsen – Katastrophe und Rettung wird um den zweiten Teil beschnitten: Die Katastrophe ist die Katastrophe. Sie stellt sich nicht um möglicher Errettung willen ein – ein Motiv jeder Theodizee oder Anthropodizee -, sondern sie zeitigt unwiderruflich das Ende. Apokalypse ist Finale. Sie ist aber nicht Höhepunkt, sondern Schlußpunkt.“
[15] G. Anders, Die atomare Drohung (= 4. Aufl. von „Endzeit und Zeitende“ (1959), München 1983, 207, identifizierte in den 50er Jahren angesichts der atomaren Bedrohung die „nukleare Apokalypse“, die den Weltuntergang als von Menschen verursachte und gemachte Vernichtung erwartete und als gottlose Apokalypse weder Gericht noch Gnade kenne, als „eine nackte Apokalypse, d.h. die Apokalypse ohne Reich“. Nach Anders ist der im teleologisch orientierten Fortschrittsglauben vorhandene Gedanke des „Reiches ohne Apokalypse“ gegen diesen Gedanken von der „Apokalypse ohne Reich“ einzutauschen.
[16] Vgl. T. Meyer, a.a.O., 163: „In der modernen Bedeutung wird der positive Aspekt, die Erneuerungsidee, ausgeschieden, und der Begriff ‚Apokalypse’ bezeichnet den totalen Untergang, die absolute Endzeitkatastrophe, die Vernichtung der Menschheit.“
[17] W. Zimmerli, a.a.O., 202.
[18] G.M. Martin, Weltuntergang. Gefahr und Sinn apokalyptischer Visionen, Stuttgart 1984, 28.
[19] Vgl. a.a.O., 75.
[20] Vgl. J. Fischer, Wahrnehmung als Proprium und Aufgabe christlicher Ethik, in: ders., Glaube als Erkenntnis. Zum Wahrnehmungscharakter des christlichen Glaubens, BEvTh 105, München 1989, 91-118.
[21] So z.B. W. Schmithals, Die Apokalyptik. Einführung und Deutung, Göttingen 1973, 35f.81ff.
[22] G. Sauter, Art. Apokalyptik VI. Dogmatisch, 4RGG 1 (1998), (596f.) 596.
[23] So etwa J. Ebach, Apokalypse. Zum Ursprung einer Stimmung, Einwürfe 2 (1985), (5-61) 12.
[24] R. Albertz, Der Gott des Daniel. Untersuchungen zu Daniel 4-6 in der Septuagintafassung sowie zur Komposition und Theologie des aramäischen Danielbuches, SBS 131, Stuttgart 1988; ders., Religionsgeschichte Israels in alttestamentlicher Zeit. Teil 2: Vom Exil bis zu den Makkabäern, GAT 8/2, Göttingen 1992, 633ff. Vgl. auch ders., The Social Setting of the Aramaic and Hebrew Book of Daniel, in: J.J. Collins / P.W. Flint (Hg.), The Book of Daniel. Composition and Reception Vol. 1, VT.S. 83/1, Leiden 2001, 171-204.
[25] Ders., Religionsgeschichte, 637.
[26] Ebd.
[27] A.a.O., 676.
[28] Vgl. a.a.O., 650f.; ders., Gott, 155ff.
[29] Ders., Religionsgeschichte, 663.
[30] A.a.O., 660.
[31] A.a.O., 668f.
[32] Siehe vor allem K. Wengst, Erfahrungen und Bilder von Krieg und Frieden in der Offenbarung des Johannes, in: J.-E. Gutheil / S. Zoske (Hg.), „Daß unsere Augen aufgetan werden...“. FS H. Dembowski, Frankfurt a.M. u.a. 1989, 98-116; ders., Pax Romana. Anspruch und Wirklichkeit. Erfahrungen und Wahrnehmungen des Friedens bei Jesus und im Urchristentum, München 1986, 147-166.
[33] K. Wengst, Pax Romana, 151.
[34] A.a.O., 147.
[35] Vgl. a.a.O., 165f.
[36] A.a.O., 149.
[37] Vgl. a.a.O., 159f.: „Ist das Lamm ‚Herr der Herren und König der Könige’ [17,14; 16,16; vgl. 1,5], dann ist der Protest, den sein Tod darstellt, nicht mehr nur ohnmächtiger Protest, sondern zum Ziel gekommener Protest, der die Roms Herrschaft kulminierende Gewaltgeschichte schon abgebrochen hat und bald endgültig abbrechen wird. Er ist Zeugnis für eine Gegenwirklichkeit: Nicht die gewalttätigen Sieger der Geschichte haben Zukunft, sondern gerade ihre Opfer. Die Bilder der Apokalypse vom Sieg des Lammes widersprechen der erfahrenen Wirklichkeit, in der die Lämmer gerade nicht siegen, sondern geschlachtet werden. Sie bilden daher ein Widerstandspotential, dieser Wirklichkeit in widersprechendem Leiden standzuhalten und damit Zeugnis zu geben für eine andere Wirklichkeit, eine Gegenwirklichkeit von Frieden und Gerechtigkeit, die stärker ist.“
[38] U.B. Müller, Die Offenbarung des Johannes, ÖTK 19, Gütersloh / Würzburg 21995, 59.
[39] O. O’Donovan, The Political Thought of the Book of Revelation, TynB 37 (1986), (61-94) 90.
[40] J. Moltmann, Das Kommen Gottes. Christliche Eschatologie, Gütersloh 1995, 228.
[41] R.H. Charles, Religious Development Between the Old and New Testaments,
[42] J.C. Beker, Paul’s Apocalyptic Gospel. The Coming Triumph of God,
Zitierempfehlung:
Marco Hofheinz, Widerstandstheologie. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik (2009), auf reformiert-info.de: URL: http://www.reformiert-info.de/3882-0-0-3.html (Abrufdatum)
Dr. Marco Hofheinz
Marco Hofheinz, Widerstandstheologie. Die politisch-ethische Dimension biblischer Apokalyptik.pdf
