Aktuelle Termine


Credo! - Das Apostolikum in reformierter Perspektive mit ökumenischen Akzenten
15. Februar bis 30. Mai - öffentliche Ringvorlesung in Bern


Synode der Evangelisch- altreformierten Kirche in Niedersachsen
1. Juni in Veldhausen
Die nächste Versammlung der Synode der Evangelisch-altreformierten Kirche in Niedersachsen findet am Mittwoch, 1. Juni 2016, ab 9 Uhr im Gemeindehaus der Evangelisch-altreformierten Gemeinde Veldhausen statt.


Lippische Synode: Kirche vor dem Hintergrund des demografischen Wandels
3. und 4. Juni in Bad Salzuflen
Die Synode der Lippischen Landeskirche kommt am Freitag, 03. und Samstag, 04. Juni im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Bad Salzuflen (v. Stauffenbergstr. 3) zu ihrer Tagung zusammen. Schwerpunktthema ist „Unser Auftrag als Kirche vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“.


Weltrekord beim 2. Deutschen Posaunentag
3. und 4. Juni in Dresden
Auch 450 reformierte und altreformierte Bläserinnen und Bläser fahren nach Dresden


Hoffnung gestalten und leben
10. bis 12. Juni: Ostfriesischer Kirchentag in Rhauderfehn
„Hoffnung haben wir“ - Ostfriesischer Kirchentag im Zeichen von Familie und Teens


Gott und das Leid
18. bis 21. Juli
47. Internationale Karl-Barth-Tagung, Leuenberg bei Basel


Christliche Hoffnung im Horizont der Reformierten Theologie
21. – 26. August 2016, Reformierten Sommeruniversität, Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eine Verantaltung der Johannes a Lasco Bibliothek Emden, des Seminars für Reformierte Theologie der Universität Münster, und der Theologischen Universität Apeldoorn


Christus und das Alte Testament
26. bis 28. August: Bibelkongress in der Woltersburger Mühle, Uelzen
mit Magdalene Frettlöh, Frank Crüsemann, Jürgen Ebach, Rinse Reeling-Brouwer, Klara Butting, Dirk-Jan Döhling, Egbert Ballhorn


Interkulturelle Woche 2016: Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt
25. September bis 1. Oktober 2016
Kirchen veröffentlichen Gemeinsames Wort zur Interkulturellen Woche 2016


J. F. Gerhard Goeters-Preis 2016
Einsendeschluss: 1. Oktober 2016
Die Gesellschaft für die Geschichte des reformierten Protestantismus e.V vergibt im Rahmen ihrer „Zehnten Internationalen Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus“ vom 19. - 21. März 2017 den J.F. Gerhard Goeters-Preis in Emden (Ostfriesland).


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Die Barmer Theologische Erklärung: Ein Schatz des landeskirchlichen Archivs in Bielefeld

Eine neue Broschüre zeigt das Original der Barmer Thesen

Das Dokument von 1934 trägt die Unterschriften von Karl Barth und der anderen Verfasser.

Vor 75 Jahren entstand eines der wichtigsten Dokumente des Protestantismus – Die westfälische Landeskirche verwahrt das Original der Barmer Theologischen Erklärung.

Am 31. Mai 1934, vor 75 Jahren, grenzten sich evangelische Christen klar von der herrschenden NS-Ideologie ab: In Wuppertal-Barmen wurde auf einer reichsweiten „Bekenntnissynode” die Barmer Theologische Erklärung verabschiedet. Was kaum jemand weiß: Das Original dieses wegweisenden protestantischen Bekenntnisses wird im Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld verwahrt. Zum Jubiläum ist jetzt eine Broschüre mit Hintergrundinformationen erschienen. In Barmen formierte sich die Bekennende Kirche gegen die hitlerbegeisterten „Deutschen Christen”. Kaum ein Dokument hat die Geschichte des Protestantismus in Deutschland nach 1945 so geprägt wie die Barmer Theologische Erklärung. Ihre sechs Thesen sind eine Art Gründungsurkunde und moralische Legitimation für den Neuaufbau der evangelischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Weltweit wurde das Barmer Bekenntnis zum Vorbild für christliche Befreiungsbewegungen in Diktaturen.

Gegen den totalitären Machtstaat
Unmissverständlich und in der damaligen Zeit mutig sind Sätze wie diese: „Die verschiedenen Ämter in der Kirche begründen keine Herrschaft der einen über die anderen, sondern die Ausübung des der ganzen Gemeinde anvertrauten und befohlenen Dienstes. Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und dürfe sich die Kirche abseits von diesem Dienst besondere, mit Herrschaftsbefugnissen ausgestattete Führer geben und geben lassen.” Die Teilnehmer der Barmer Synode waren in ihrem Denken nicht demokratisch, sondern noch obrigkeitsstaatlich geprägt. Dennoch weist ihre Erklärung in die Zukunft. Sie „tritt gegen den totalitären Machtstaat und für den Rechtsstaat ein”, sagt der westfälische Präses Alfred Buß. Das bedeute einen Wendepunkt in der Geschichte der evangelischen Kirche und Theologie: „Neu ist in Barmen, dass beide, Regierende und Regierte, auf die Verantwortung im Gemeinwesen angesprochen werden.” Damit sei die Tür zu einem demokratischen Verständnis des Staates aufgetan – nicht mehr im Sinne staatlicher Obrigkeit, sondern „ausschließlich als Ausprägung politischer Selbstorganisation der Gesellschaft”, so der leitende Theologe der westfälischen Landeskirche.

Neue Broschüre erschienen
Die letzte, handschriftlich überarbeitete Fassung der Barmer Theologischen Erklärung ist einer der kostbarsten Schätze des landeskirchlichen Archivs. Die neue Broschüre im Format DIN A4 enthält zusätzlich ein Poster, auf dem das Originaldokument abgebildet ist. Wahlweise kann das Poster im Format DIN A2 auch ungefalzt bestellt werden. Die Broschüre mit Poster kostet 2,50 Euro und 1,70 Euro Versandkosten (bis fünf Exemplare). Das Poster kostet 2 Euro zzgl. 5,25 Euro Versandkosten. Beides kann bei der Öffentlichkeitsarbeit der Landeskirche per E-Mail bestellt werden unter oeffentlichkeitsarbeit@ekvw.de oder telefonisch unter 0521/9440-0.

URL: http://www.ekvw.de/Nachrichten.153+M5ef30cb1311.0.html 


Pressemitteilung der EKvW
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Infos und Materialien zum ''Barmer Bekenntnis'' auf einen Blick