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Kurzmeldungen


'Potenzial für Ökumene nicht ausgeschöpft'
Steinmeier im Gespräch mit Papst Franziskus


Aktionswoche gegen Hunger
eltkirchenrat ruft zu fairer Verteilung von Nahrungsmitteln auf


'Toleranz heißt nicht Gleichgültigkeit'
Altbischof Huber warnt vor falscher Toleranz gegenüber Religionen


Reformationsjubiläum in Trier
Spitzenvertreter der Kirchen feiern Ökumene-Gottesdienst


EKD-Chef: Rassismus hat keinen Platz im Kirchenvorstand
Bedford-Strohm spricht sich gegen Antisemitismus aus


Neutralitätsgesetz Berlin
Kirche begrüßt Senatsschreiben


AfD will mit Kirchen reden
AfD-Politiker hatten zum massenhaften Kirchenaustritt aufgerufen


Prominente Kritik an Reformationsjubiläum
Friedrich Schorlemmer und Christian Wolff ziehen negative Bilanz


Aachener Friedenspreis verliehen
Der Preis ging an die Friedensinitiative „No MUOS“ und das Jugendnetzwerk JunepA


Kirchen feiern gemeinsam den 'Tag der Schöpfung'
Christliche Kirchen feierten am Freitag den ökumenischen


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Kirchenkreis Tecklenburg: Synodalerklärung zur Aktualität der Barmer Theologischen Erklärung

Der Staat hat ''die Aufgabe, die soziale Marktwirtschaft mit Regeln der sozialen Verantwortung und des Gemeinwohls weiterzuentwickeln''

Mit ihrer einstimmig am 22. Juni 2009 verabschiedeten Synodalerklärung zur Barmer Theologischen Erklärung betonten die Abgeordneten in Rheine die aktuelle Bedeutung der Schrift, mit der die Bekennende Kirche vor 75 Jahren sich gegen staatliche Eingriffe im kirchlichen Bereich gewährt hatte.

In ihren sechs Thesen hatte die Barmer Theologische Erklärung 1934 deutlich gemacht, dass Jesus Christus allein die oberste Autorität für die Kirche sei. Einem Führerprinzip in der Kirche hatten sie damit eine klare Absage erteilt. Die Grundstruktur der Erklärung beschreibe bis heute die Struktur des evangelischen Glaubens, so die Synode. Diese zeige sich in der Folge von "Hören, Vertrauen und Handeln": Christinnen und Christen müssten auf Gottes Wort in Jesus Christus hören, auf seine Gnade vertrauen und ihrem Glauben entsprechend in der Welt leben und handeln. Aus diesem Glauben ergibt sich ein bestimmtes Kirchenverständnis, in dem nur Jesus Christus selbst als Haupt der Kirche anerkannt werden darf. Daraus folgt, dass in der evangelischen Kirchen "Leitung transparent und in offener Kommunikation geschieht". Als weitere Konsequenz aus der Barmer Theologischen Erklärung für die heutige Arbeit die Kirche formulierten die Synodalen: "Als Kirche dürfen wir uns nicht mit Milieu-Verengungen abfinden, sondern wir gehen auf Menschen zu, denen das Evangelium fremd oder fremd geworden ist und die den Kontakt zur Kirche verloren haben".

Quelle: Evangelisch im Münsterland – das Kirchenportal

Synodalerklärung der Kreissynode Tecklenburg anlässlich des Barmen-Jubiläums 2009.pdf >>>

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Infos und Materialien zum ''Barmer Bekenntnis'' auf einen Blick