Aktuelle Termine


Reformation erinnern, predigen und feiern
Fortbildung und Material für Reformationsjubiläumsgottesdienste
Tagung in Wittenberg vom 17. bis 19. Janaur 2017


Einfach frei – nicht nur am 31. Oktober 2017
Die westfälische Landeskirche auf dem Weg zum 500-jährigen Reformationsjubiläum
Westfalen. Mit der Kampagne »Einfach frei« nimmt die Evangelische Kirche von Westfalen den einmaligen Feiertag am 31. Oktober 2017 zum Anlass, die aktuelle Bedeutung der Reformation vor 500 Jahren zu unterstreichen.


500 Jahre später: Luther zu Gast bei uns
Ab dem 3. November 2016 in Osnabrück
Offenes Foyer: Luther und andere zu Gast bei den Reformierten.


UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen zum 200. Jubiläum im Jahr 2017
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


Unsere grossen Wörter. Reformatorische ReVisionen
20. Februar bis 29. Mai 2017: öffentliche Ringvorlesung in Bern
Gerechtigkeit / Rechtfertigung - Freiheit / Befreiung - Gnade - Glaube und Werke - Sünde - Schöpfung - Erwählung - Bild / Wort - Wahrheit - Liebe - das Böse - Gericht - Leib / Fleisch - Ewigkeit


Renaissance and Reformation: German Art in the Age of Dürer and Cranach
November 2016 bis Ende März 2017 in Los Angeles, Kalifornien
Meisterwerke der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München zu Gast im Los Angeles County Museum of Art


„Wir sollen menschlich sein …“ (Jean Calvin) - Die Reformierten und die Diakonie.
19. – 21. März 2017
11. Internationale Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus


Save the date: Story, Song and Symbol – Ein Workshop mit Liturgien und Liedern
3. bis 5. April 2017 in Braunschweig
veranstaltet vom Reformierten Bund und der Ev.-reformierten Kirche (ErK)


Luther aus reformierter Perspektive
20. Mai 2017
Reformierte Konferenz Bentheim - Steinfurt - Tecklenburg:
Prof. Dr. HermanSelderhuis, Theologische Universiteit Apeldoorn. Thema: „Luther aus reformierter Perspektive“. Die Frühjahrstagung findet im Gemeindehaus der Ev.-ref. Kirchengemeinde Emlichheim statt.


Du siehst mich - Reformierten-Treff im reformHaus
24. bis 28. Mai 2017 in Berlin: Deutscher Evangelischer Kirchentag mit einem internationalen Begegnungsort der Reformierten am Gendarmenmarkt
"Du siehst mich", das erkennt Hagar, eine junge Frau auf der Flucht, deren Geschichte im ersten Buch Mose erzählt wird. Die christliche Gewissheit, von Gott gehalten zu sein und daraus die Kraft zu schöpfen, auf Menschen zuzugehen und sie wirklich zu meinen, das ist als Losung ein kraftvolles Signal.


1 - 10 (16) > >>

Martin Dutzmann über Leitungsverantwortung in der Kirche

Vierter Vortrag in der Reihe zur Barmer Theologischen Erklärung

Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche und Militärbischof Dr. Martin Dutzmann

UEK. Für kollegiale Leitungsstrukturen in der Kirche hat sich Martin Dutzmann in einem Vortrag am Mittwoch, 16. September, im Berliner Dom ausgesprochen. Der Lippische Landessuperintendent, im Nebenamt Militärbischof in Berlin, bezog sich in der Vortragsreihe zur Barmer Theologischen Erklärung auf die vierte Barmer These. Ein Rückgriff auf Barmen könne dem gegenwärtigen Bemühen um das „Führen und Leiten“ in der Kirche die notwendige theologische Fundierung geben, so Dutzmann.

Hintergrund des in Barmen vertretenen Leitbildes von der Kirche als einer „Gemeinde von Brüdern und Schwestern“ war der Versuch der politischen und organisatorischen „Kontrolle und Gleichschaltung“ der Kirche im nationalsozialistischen Staat, wie Dutzmann ausführte.  Von Barmen her gesehen sei  Kirchenleitung keine Form der Herrschaft, sondern eine Aufgabe im Gefüge eines „wechselseitigen Dienstes“: „Die Kirche darf nicht von einem einzelnen Menschen geleitet werden, damit klar bleibt: Der Herr der Kirche ist allein Jesus Christus.“

Dutzmann nannte in seinem Vortrag vier Merkmale kirchlicher Leitung, die er mit Erfahrungen seiner beruflichen Laufbahn illustrierte: Kirchliche Leitung zeichne sich aus durch gegenseitige Anerkennung, durch Transparenz, durch ein konsequentes Delegieren an die jeweils Befähigten sowie durch das Streben nach Einmütigkeit in den Entscheidungen. Dafür könne es nicht eine einzige Leitungsstruktur geben, diese dürfe vielmehr „in unterschiedlichen Kontexten ein unterschiedliches Gesicht“ haben.

Die Vorträge der Reihe erscheinen im November 2009 in dem Band „Begründete Freiheit“ im Neukirchener Verlag.


Hannover, 17. September 2009 / Pressestelle der UEK / Silke Römhild
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks