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Studienreise Elsass, Schweiz, Vorarlberg
6. bis 12. September 2010, Studienreise in Zusammenarbeit von Unsere Kirche, Evangelische Zeitung und IBB Dortmund

Weltgebetstag 2010 aus Kamerun

Alles, was Atem hat, lobe Gott

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"Lob dem Ewigen", Reine Claire Nkombo, Yaoundé/Kamerun. Bildrechte bei: Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

Infos zum Weltgebetstag aus Kamerun am Freitag, den 5. März 2010

Alles, was Atem hat, lobe Gott

Aus Kamerun, einem zentralafrikanischen Land, etwa so groß wie Schweden, kommt die Liturgie zum Weltgebetstag (WGT) 2010. Die Republik nennt sich selbst „Afrika im Kleinen“. Das Land mit seiner 400 km langen Atlantikküste und einer Ausdehnung bis zum Tschadsee im Norden ist eine Brücke zwischen West- und Zentralafrika. Kamerun hat alles: schwarze Vulkansandstrände, noch ursprünglichen Regenwald, Wasserfälle, Mangrovensümpfe, Hochgebirge, Seen, Savanne und Sahelzone. Dazu mehr als 200 verschiedene Ethnien und Sprachen. Offiziell spricht man entweder Englisch (20 %) oder Französisch (80 %). Gut 18 Millionen Menschen leben in Kamerun, 50 % sind christlich (halb und halb kath. und ev.) geprägt, 40 % gehören animistischen Naturreligionen an, 20 % sind Moslems. Hexerei und Zauberei sind Phänomene, die landesweit vorkommen. Anders als im übrigen Afrika ist Kamerun relativ stabil: Es gibt kaum religiöse oder ethnische Konflikte. Ein schlimmes Übel aber ist die Korruption im zwischen Arm und Reich tief gespaltenen Land.

Land der Camarões (Krabben) nannten im 15. Jahrhundert portugiesische Seefahrer und Entdecker Kamerun. Von 1884 bis 1918 nannte das Deutsche Reich die Region „Deutsches Schutzgebiet“, brachte u. a. Straßen und Schulen ins Land und „deutsche Bananen“ nach Berlin. Ab 1919 stand Kamerun unter Mandat des Völkerbundes und blieb bis zur Unabhängigkeit 1960/61 unter England und Frankreich aufgeteilt. Von Beginn an ist die Republik Kamerun eher eine Fassadendemokratie. Präsident Paul Biya regiert seit 1982 zunehmend selbstherrlich.

Die Reichtümer des Landes wie Holz, Bodenschätze, Öl, Kaffee und Bananen bringen nur wenigen Menschen Gewinn: Über die Hälfte lebt unter der Armutsgrenze. Immerhin haben 79 % Lesen und Schreiben gelernt (Mädchen deutlich weniger), aber wer gut ausgebildet ist, sucht eine Chance im Ausland – nicht nur als Fußballer. In den großen Städten wie der Hauptstadt Yaoundé und der Handelsmetropole Douala, wo Frauen ihre Produkte als „Bayam-Sellam“ vermarkten und junge Männer mit Mopedtaxis versuchen, Geld zu verdienen, gibt es viel Gewalt und Rechtsunsicherheit.

Alles, was Atem hat, lobe Gott? Was gibt es denn da zu loben und zu preisen im alltäglichen Leben in Kamerun? Außer der wunderbaren Landschaft wohl wenig. Aber darum geht es den Weltgebetstagsfrauen ja auch gar nicht. Sie wollen Gott loben, der ihnen das Leben geschenkt hat, den Atem, mit dem sie immer wieder neu Hoffnung schöpfen können und Kraft finden, für Veränderungen zum Guten. Afrikanische und erst recht christliche Menschen jammern nicht. Sie können sich freuen aus tiefstem Herzen über alle Probleme hinweg, denn sie fühlen sich geborgen in der Liebe Gottes. Am Weltgebetstag wollen sie alle Welt mitreißen in einen großen Freudentanz zum Lobe Gottes.

Renate Kirsch

Weitere Informationen: www.weltgebetstag.de >>> 


Quelle: www.weltgebetstag.de / Barbara Schenck
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Weltgebetstag: Länderabend Kamerun
Alles, was Atem hat, lobe Gott

Detmold. Unter dem Motto „Alles, was Atem hat, lobe Gott“ ist Kamerun das Land des Weltgebetstags 2010. Christinnen aus dem afrikanischen Land haben die Liturgie für die weltweiten Gottesdienste am Freitag, 5. März, erarbeitet. Auf dem ersten Vorbereitungsabend der evangelischen Frauenarbeit in Lippe berichtete Svenja May, Studentin aus Münster, im Gemeindehaus der lutherischen Kirchengemeinde in Detmold über Kamerun. Die Veranstaltung unter Leitung der Pfarrerinnen Susanne Tono und Annette Wolf fand großen Zuspruch.

 

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