Aktuelles
www.wegweiser-gottesdienst freigeschaltet
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Katholische Theologin bittet Protestanten um Unterstützung
Eine Initiative der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem anderen: Was will das werden? - Apostegeschichte 2,12
''Darf Deutschland angesichts seiner Vergangenheit Israel kritisieren?''
Präses Kurschus über die ökumenische Kraft des gesungenen Gotteslobs – Gemeinsamer Vespergottesdienst der christlichen Kirchen im Dom zu Minden
Arbeitsgruppe eingesetzt zur Vorbereitung auf eine Verlegung des Amtssitzes der WGRK in eine weniger teure Stadt
Ehemaliger Präsident war 24 Jahre leitender Jurist der Evangelisch-reformierten Kirche
Präsident Jerry Pillay: ''Kirchliche Einheit ist ein zentrales Anliegen unseres Selbstverständnisses als Gemeinschaft von Kirchen''
Hoffnung, die Finanzsituation der Organisation zu konsolidieren
Beim Umgang mit Tod und Sterben waren die Gemeinsamkeiten zwischen spätmittelalterlicher katholischer und reformatorischer Tradition größer als die Unterschiede
''Eine Nummer zu groß? Aus der Hoffnung leben, mit Vorläufigkeiten umgehen lernen'' - Vortrag als Video auf Youtube und als PDF zum Download
Friedensbeauftragte des Reformierten Bundes fordert, die ÖRK-Kampagne gegen Waffenhandel zu unterstützen
''Ein starkes Stück Kirchentag'' - Kirchentagsbuch erschienen
Präses Schneider sprach vor Presbytern im Kirchenkreis An der Agger über Gegenwart und Perspektiven der evangelischen Kirche
10-17 May 2012, Indonesia
Die Planung für die Zukunft der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) steht im Zentrum der Debatten des Exekutivausschusses der Organisation bei dessen Mai-Sitzung in Indonesien.
neues Video auf YouTube
Johann Weusmann nominiert
125 Jahre Posaunenarbeit in der Evangelisch-reformierten Kirche
Bericht von der ersten Tagung der neugegründeten ''Plattform Menschenrechte im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland''
Der Rat der EKD zur aktuellen Debatte um Rechtsextremismus in Deutschland
EKD-Internet-Award für hervorragende Internetseiten vergeben
Reformierte Kirche Angolas ist gefordert, ''ihre prophetische Stimme'' zu erheben
Samstag, 5. Mai 2012: Höhepunkt der ökumenischen Veranstaltungen während der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012
Wertschätzung für die Arbeit der Johannes a Lasco Bibliothek und des Bauvereins für die Neue Kirche
Vom 13. April bis 13. Mai 2012 findet in Trier die Heilig-Rock-Wallfahrt statt.
Konzertreihe „366+1 – Kirche klingt 2012“ hat Westfalen durchlaufen
Ein Bericht von der Frühjahrstagung der Reformierten Christlichen Kirche in Kroatien. Von Claudia Röhrig-Békefy, Budaörs
Dr. Reinhard Schmeer ist neuer Vorsitzender des Westdeutschen Förderkreises von Oikocredit International. Der pensionierte Pfarrer löst die Politikwissenschaftlerin Martina Wasserloos-Strunk ab.
Korrespondentennetz mit rund 50 Mitarbeitenden ohne neue Geldgeber nicht aufrecht zu halten
Nikolaus Schneider: ''Inhaltliche Anliegen der Reformation ‚allem Volk’ vergegenwärtigen – durch Predigten, Vorträge, Gottesdienste''
Jetzt erhältlich - in allen liturgischen Farben - eine Stola mit dem Logo der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen
Jetzt erhältlich - in allen liturgischen Farben - eine Stola mit dem Logo der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen
Präses Annette Kurschus: Keiner darf durch die Maschen fallen
Unterscheidet sich Diakonie von nichtkirchlicher Sozialarbeit?
Jugendliche verpflichtet sich zum verantwortungsvollen Umgang in sozialen Netzwerken
Kreissynode wählte Nachfolger von Annette Kurschus
''Wir müssen überall dort sein, wo sich Menschen auf dieser Welt bewegen''
Einsendeschluss für Dissertationen und Habilitationen zu einem Thema der Geschichte des reformierten Protestantismus: 1. Oktober 2012
Evangelische Kirche im Rheinland unterstützt Arbeitsloseninitiativen
Dr. Peter Böhlemann wird zum 1. Dezember 2012 Nachfolger von Pfarrer Gerd Kerl
Landesbischof Bedford-Strohm: Großer Reichtum in Generationenhäusern
Ehemaliger Bundespräsident Horst Köhler übernimmt 2013 das Amt in der Stiftung
Vorbild für faires Verhalten im Sport und gesellschaftliches Engagement
Erstmals bundesweit belastbare Daten zu islamischen Gemeinden, Imamen und alevitischen Dedes
Stellungnahme der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)
Delegation aus dem Nahen Osten besucht Stätten der Reformation
Eine Konzertreihe wandert ein Jahr lang durch ganz Deutschland
Rede von Dekanin Ursula Schoen in Frankfurt a.M.
Parallen zwischen dem Schicksal der êzidischen Glaubensflüchtlinge in der Gegenwart und den hugenottischen Glaubensflüchtlingen vor über 300 Jahren
Osterbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider
Ein Gegengedicht von Sylvia Bukowski
Am Karfreitag von 13 bis 14 Uhr - und als Podcast auf reformiert-info
Gemeinsame Ziele der Reformationsdekade bekräftigt
Der Heidelberger als Hilfe im interreligiösen Dialog
Karfreitagsbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden Präses Nikolaus Schneider
Tag des Einzugs Luzifers in die Hölle?
Einführung durch den Ratsvorsitzenden in Wittenberg
''The Reformed family of churches worldwide has lost a brilliant mind, a loving leader and a pastor committed to societal transformation''
Verkündigung und Forschung Heft 1 / 2012
Konfirmanden-Workshop und Jugendgottesdienst in der Marktkirche Lage
Neue CD des Landesbläsernesembles der Evangelisch-reformierten Kirche unter der Leitung von Landesposaunenwartin Helga Hoogland
Was wollte Barth mit seinem ''Römerbrief'' erreichen?
Westfälische Landeskirche erreicht voraussichtlich ihr selbst gestecktes Ziel
Rechtsextreme Positionen konsequent ächten
Seminar für Jugendliche in der Gedenkstätte Esterwegen
Bewerbung bis zum 30. September 2012
Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der EKD zur Auseinandersetzung um das kirchliche Arbeitsrecht
Präses Annette Kurschus eröffnet Predigtreihe im Jahr der Kirchenmusik
Der 49-jährige Theologe ist bislang Pfarrer und Dozent in Wuppertal
Lippische Landeskirche informiert über Kurse zum Glauben
''Gottes Segen möge Sie leiten und begleiten''
Ökumenisches Morgenlob anlässlich der Bundesversammlung am 18. März 2012 in der Französischen Friedrichstadtkirche Berlin
Westfälischer Impulstag ''proViele'' in Ahlen
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier ehrt Präses Nikolaus Schneider anlässlich der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille
20 Prozent der deutschen Lebensmittel werden in Entwicklungsländern produziert - 11 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr landen in Deutschland auf dem Müll
Eine Orientierungshilfe der Evangelischen Kirche A. und H.B.
Kirchen beteiligen sich an ''Internationalen Wochen gegen Rassismus'' vom 12. bis 25. März 2012
Der Wiener Theologe über Martin Walsers Essay zur Rechtfertigung
Christen und Juden betonen Rolle der Religion in der Öffentlichkeit
Leipziger Festwochenende anlässlich der ''Woche der Brüderlichkeit'' - EKiR-Interview mit Nikolaus Schneider
15 800 Todesopfer, mehr als 3000 Menschen werden noch immer vermisst
120 Pfarrerinnen und Pfarrer diskutierten über neue Wege der Verkündigung
Von der Bedeutung des Wortes Gottes und von unserer Verantwortung als Juden und Christen
Nominationen für den Sylvia Michel-Preis bis zum 31. August 2012
Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Religionen und Kulturen
Erste Dokumentation zum Studienprozess - Weiterarbeit mit Vertretern der Reformierten Kirchen
Materialheft für den Sonntag Reminiszere (4. März) veröffentlicht
Zum Tode verurteiltem Pastor im Iran gilt besondere Aufmerksamkeit
Annette Kurschus als erste Präses der westfälischen Landeskirche eingeführt
Präses Schneider: ''Liebe und Musik ergreifen alle unsere Sinne''
Blick in Briefe, Blick in Archive
EKD-Ratsvorsitzender eröffnete Woche der Brüderlichkeit in Aachen
March 2012, Vol. 3 No. 1
Rheinische Kirchendelegation in Marokko - Kritik an EU-Politik
Soldatinnen und Soldaten nicht aus der zivilen Gerichtsbarkeit herauslösen
Wiener Sytematiker fragt nach einer ''Hermeneutik des Fremden'' im interreligiösen Dialog
The executive committee of the World Council of Churches ''denounces the Doctrine of Discovery as fundamentally opposed to the gospel of Jesus Christ''.
Covenanting towards an new ecumenical engagment Council for World Mission and World Communion of Reformed Churches
Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer der gewalttätigen Konflikte auf
Material für Religionsunterricht und Konfirmandenarbeit zum Download
Vom Pädagogischen Kolleg Rostock zum Evangelischen Predigerseminar
''Eine Einheit, die gemeinsam Christus dient''
''Es gibt sie nicht, die ,billige Gnade’ Gottes. Sie ist immer wertvoll und teuer erkauft''
Medienpreis für einen Antisemiten? Besorgte Anfrage an den Laudator Bundespräsident a.D. Roman Herzog
''Deutschland verdient an der weiteren Verschuldung Griechenlands''
22. Februar bis 8. April 2012
''Our prayer and hope is that the current unrest will not undermine the historical and human ties between Christians and Muslims in Syria''
''Rechtsextremes Denken und Handeln sind mit dem christlichen Glauben unvereinbar''
''Wir dürfen auf falschen Ehrgeiz verzichten''
''Weißt du, wer ich bin?''
Sylvia Bukowski aus Baguio, Manila und Maryridge/Tagaytay, Philippinen
Festlicher Gottesdienst in der Stadtkirche zu Wittenberg
EKD-Ratsvorsitzender: Dem Präsidentenamt könne Gauck zu neuem Ansehen verhelfen
Die Fachpublikation Aktuell 21 informiert
Letzte Skizzen von Sylvia Bukowski, Philippinen (VII)
Präses und EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider: Dank für wichtige Anstöße zum Zusammenhalt der Gesellschaft
Ratsvorsitzender fordert neben ''Zumutungen'' auch ''konkrete Hilfen''
Über 8.000 Aufrufe auf Youtube
Ökumenische Andacht zum Richtfest des Kölner Rosenmontagszuges
Bischöfe im Freistaat Sachsen rufen zur Teilnahme auf: Gedenken und Protest gegen Neonaziaufmärsche am 13. und 18. Februar 2012
Neue Dokumentation zum EKD-Reformprozess erschienen - auch online zum Download
Skizzen von Sylvia Bukowski, Philippinen (VI)
Dr. Beate Sträter vom Moderamen berufen
Skizzen von Sylvia Bukowski aus Manila, Philippinen (V)
Eine Skizze aus dem Gottesdienst in Manila
Menschen in ihren Häusern verschüttet – Lage noch unübersichtlich
Vortrag von Präses Dr. h. c. Nikolaus Schneider im saarländischen St. Wendel
8. Februar 2012: Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Martin Laube in Göttingen
Gemeinsam aktiv für Soziale Netzwerke ohne Nazis – was wir alle tun können, sagt eine Broschüre auf no-nazi.net
Reformierte Kirche will Entwicklung auf dem Land fördern
Ehrenamtliche in der Jugendarbeit trafen sich in Schötmar
EKD-Ratsvorsitzender fordert menschengerechtes Wirtschaften
NDR-Info am Sonntag, dem 5. Februar um 6.05 Uhr und um 17.05 Uhr
Werkbuch ''s!ngen'' bei der rheinischen Landeskirche erschienen
mit Worten von Sytze de Vries
Tipps für Alternativen zur braunen Brause auf Gemeindefesten, in der Jugendarbeit gibt www.oekofaire-beschaffung.de
Skizzen von Sylvia Bukowski aus Baguio, Philippinen (IV)
Warnung vor andauernder Gefahr des Rechtsextremismus in Deutschland
Politiker, Bischöfe, Theologen und kirchlich Engagierte rufen zur Beteiligung an Blockaden gegen Neonaziaufmärsche in Dresden auf
Synodalverband Grafschaft Bentheim, Evangelisch-reformierte Kirche bittet Ministerpräsident McAllister um Hilfe
EKD-Ratsvorsitzender besorgt über rechtsextreme Gewalt
Mit neuen Netzwerken wichtige Teile der sozialen Infrastruktur sichern
Jugendkampagne will Klima- und Umweltschutz voranbringen
Skizzen von Sylvia Bukowski (III)
Der Mannheimer Morgen berichtet:
RAP.DEN. HEIDELBERGER - ein Wettbewerb
EKD-Ratsvorsitzender zum Verhältnis der Kirche zum Staat Israel
Sylvia Bukowski schreibt aus Manila, Philippinen (I)
Skizzen von Sylvia Bukowski aus Manila, Philippinen (II)
Interview mit Peter Bukowski auf evangelisch.de - ungekürzte Fassung auf reformiert-info
Gemeinsam engagiert für Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung
Sich gegenseitig in der Hoffnung bestärken
Badischer Landesbischof fordert einen Bundespräsidenten, der zu seiner Schwachheit steht
Von Wallfahrt und Bibel-Roboter
Landessynode am Nachmittag beendet
Präses Nikolaus Schneider gratuliert der Pfarrerin zum 100. Geburtstag
Dank an alle, die sich Sterbenden und deren Angehörigen zuwenden
epd-Interview, 11. Januar 2012
Bei der Frage nach Leben, Tod und Sterbehilfe zeigen sich Unterschiede: ''Wer hat überhaupt das Recht auf medizinische Versorgung?''
Europäer übersähen eine «anti-christliche, anti-westliche Bewegung« im islamischen Nordafrika
Mit großer Mehrheit die Gründung der Evangelisch-lutherischen Kirche Norddeutschlands
Professor Dr. Körtner referierte über ''Zeit zu leben – Zeit zu sterben''
Annette Kurschus: Kirchenmusiker sind eine unverzichtbare Berufsgruppe
Nach Problemen bei eigener Firma: Kirche wird Beteiligungen klarer organisieren
63. Tagung der rheinischen Landessynode hat in Bad Neuenahr begonnen
Immer wieder haut der Bundespräsident auf seine Kritiker ein und macht seine Entschuldigungen damit unglaubwürdig
Das Motto 'anders evangelisch' soll auf das reformierte Internetportal aufmerksam machen
''Königin ohne Land'' - ein Beitrag von Franz Segbers auf zeitzeichen.net
Bernd Joachim ist im Diakonischen Werk für Hörbehinderte da
Im Jahr 2011 nahmen rund 1.700 Menschen an 85 Kursen teil
Union, Bekenntnis und kirchliche Identität
Fairtrade-Siegel seit 1992
Johannes Friedrich: Musikalisches Erbe der Reformation erklingt
in Meldungen auf reformiert-info
Zu Neujahr startet EKD-Projekt ''366+1 - Kirche klingt 2012'' in Augsburg
Jahr der Taufe in Westfalen abgeschlossen – Präses Buß: Taufe ist voraussetzungslos, aber nicht folgenlos
EKD-Auslandsbischof zu den Anschlägen in Nigeria
Von Stephan Cezanne auf evangelisch.de
Schneider spricht im Deutschlandfunk von ''krimilellem Vorgehen'' beim Unternehmen bbz GmbH in Bad Dürkheimund verteidigt das kirchliche Arbeitsrecht
Letzte Ausgabe der Zeitung erscheint am 18. Dezember
Infos, Material und Termine
Viele Kopten verlassen Ägypten
Marburger Theologin Ruth Poser erhält Hanna-Jursch-Preis
''Im Kampf gegen den Klimawandel ist in Durban die internationale Solidargemeinschaft nahezu aufgekündigt worden''
Fachbereich Frieden und Konflikt im Zentrum Ökumene wird neu ausgerichtet
Erklärung gegen den Rechtsradikalismus in Deutschland
Ein vom ÖRK erarbeiteter internationaler Studienprozess bereitet einen Bericht über Religionsfreiheit als grundlegendes Menschenrecht für alle vor.
Ein Portrait des EKD-Ratsvorsitzenden auf swr.de
EKD-Bevollmächtigter Felmberg fordert Ende der Agrarexportsubventionen
«Massnahmen mit Mut und Augenmass» gefordert
Deutsche Ausfuhr von Kriegswaffen hat um 60 Prozent zugenommen
''Die Auszeichnung der Gottebenbildlichkeit geht jeder menschlichen Moral und Rechtsetzung voraus''
Vereinte Evangelische Mission (VEM) startet Kampagne zum Tag der Menschenrechte
Strafanzeige nach zweifelhaftem Anlagegeschäft bei der bbz GmbH
Internationaler Masterkurs Diaconic Management
Religiöse Menschen rassistischer als ''Nichtreligiöse'' - Christen sind gefordert, den traditionellen Absolutheitsanspruch ihrer Religion zu überdenken
''Predigern Mut zur eigenen Sprache machen''
Videos, Referate, Berichte
Nikolaus Schneider zur gegenwärtigen Finanz- und Schuldenkrise: ''Europa zu unserer Sache machen''
''Das Bekenntnis von der Treue Gottes zum Judentum und zu uns Christen mahnt zur Einhaltung von Gerechtigkeit und Frieden – in Israel und Palästina ebenso wie bei uns selbst.''
Erste Reaktion des Herausgebers zur Kritik an einem israel-feindlichen Beitrag im Deutschen Pfarrerblatt
Positionen des Rheinischen Synodalbeschlusses und der EKD-Studien Christen und Juden in ihr Gegenteil verkehrt
Medienforscher Vinzenz Wyss im Interview mit der Reformierten Presse, Schweiz
Schneider: ''Diskussion fachkundig und mit großem Ernst''
Abschlussveranstaltung der Dekade zur Überwindung der Gewalt und der Donau-Friedenswelle
Gedanken zu einem Fernsehgottesdienst
Nikolaus Schneider eröffnet kirchlichen CO2-Kompensationsfonds
Statt ein Schweigen der Waffen zu fordern strukturelle Gewalt in den Blick genommen
Gericht sieht im Umgang des ehemaligen Vorstands mit dem Stiftungskapital eine ''grobe Pflichtverletzung''
EKD-Bevollmächtigter spricht vor dem Europarat in Straßburg
Heinrich Bedford-Strohm ist das Oberhaupt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gewählt
Grenzen für Flüchtende offen halten
EKD traf in Genf ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit
''Freiheit und Verantwortung in besonderer Weise''
''Wann werden wir endlich klug und unterbinden Waffenlieferungen...?''
Nikolaus Schneider zur Frage: Was ist aus evangelischer Sicht zur Politik zu sagen?
Friedensbeauftragte der westfälischen Landeskirche befürchtet langwierige kriegerische Auseinandersetzungen
Exportwahn ohne Grenzen zerstört Tiermast in Afrika
Kongress zum Jahr der Taufe mit Teilnehmern aus ganz Deutschland
Bundesregierung hat die Kritik mit dem ''Argument fehlenden Mutes'' nicht verdient
Atomkatastrophe muss auch für Entwicklungszusammenarbeit Folgen haben
Elisabeth Hübler-Umemoto und Naoto Umemoto schreiben im online Tagebuch, was sie zur Zeit in Japan erleben, fühlen, denken, über Angst, Erschöpfung und Hoffnung
www.heidelberger-katechismus.net
Beten und Tun, was uns aufgetragen ist
EKD-Ratsvorsitzender: ''Wir rufen zu Gott, er möge den Menschen in Japan beistehen.''
Woche der Brüderlichkeit: Christlich-Jüdische Gemeinschaftsfeier mit Präses Buß
Evangelische Kirche an Umweltminister: Neues Energiekonzept wäre ein Zeichen politischer Stärke
EKD-Ratsvorsitzender predigte im ZDF-Fernsehgottesdienst in Hamburg
Bottroper Oberbürgermeister Bernd Tischler: Bildung ist Schlüssel für Nachhaltigkeit
Weltweiter Erfolg für die ''Kompromiss-Theologie'' des reformierten Bekenntnisses
E 10 kein Weg, die Erderwärmung zu stoppen
Prof. Dr. Herman J. Selderhuis, Apeldoorn, NL: ''Zwischen Emden und Chennai: Ein Büchlein geht durch die Welt''
ACK: Verfolgte und bedrängte Christen müssen in ihren Ländern besser geschützt werden.
''Religiöser Terror darf nicht das letzte Wort haben!''
''Menschenrechte müssen gelebt werden!''
Internationales Schuldenschiedsverfahren ist 2011 erreichbar - Insolvenzferfahren für Staaten gefordert
Brot für die Welt, VEM und Südwind-Institut stellen Studie vor
''Die Digitalisierung macht auch vor dem Glauben nicht halt'' -
Kolumne von Nikolaus Schneider auf www.zeitzeichen.det
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa diskutiert gemeinsame Position zu Sterbehilfe.
Begegnung auf Augenhöhe
Von Anna Neumann, ekir.de
EKD-Ratsvorsitzender im Interview
Symposium zum Pfarrbild
Ein offener Brief aus Baden dankt Homophilen, dass sie trotz Diskriminierung ''der Kirche die Treue gehalten haben''.
Ehemaliger Moderator des Reformierten Bundes starb im Alter von 89 Jahren
EKD startet bundesweites Projekt zu Glaubenskursen
Die Taufe - ein Band zwischen Täufling und Gott und ein Band zwischen Täufling und christlicher Gemeinde
Helmut Kremers berichtet mit Wort und Bild aus der Groote Kerk
''Christus hat uns eindeutig den Weg der Gewaltlosigkeit vorgezeichnet. Aber es gibt Situationen, in denen die Gewalt nur gewaltsam verhindert oder beendet werden kann.''
www.evangelische-häuser.de startet unter dem Dach von evangelisch.de
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht fällt Grundsatzurteil
Orientierung für Studierende aus dem Ausland und Studierende aus Deutschland
Energie sparen und Orgeln schützen
Selderhuis: Melanchthons Wirkung auf reformierte Frömmigkeit und Bildung dürfe nicht unterschätzt werden
Eine Polemik aus gegebenem Anlass.
Präses Nikolaus Schneider ruft zu weiteren Spenden für Menschen in Pakistan auf
www.perikopenmodell.de - Perikopen, die die ganze Bibel zu Wort kommen lassen
Union Evangelischer Kirchen vergibt Auszeichnung an US-Theologen
Hauszeitschrift der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)
20 Städte sollen das Reformationsgedenken in die europäische Öffentlichkeit tragen
Die Welt wird nicht sicherer durch noch mehr Waffen
Bischof Klein, Rumänien, Professor Garrone, Italien, Präsident Pfr. Wipf, GEKE, Bischof Bölcskei auf dem Podium
Bilder, Begegnungen, Bewegendes ...
''Heute für die Zukunft einkaufen - Ökofair geht jeden an'' - Evangelisch-katholische Kampagne
Heidelberger Katechismus wird getwittert - zunächst auf Niederländisch
Kirchenpräsident Jann Schmidt dankt EKD und ihren Gliedkirchen
Prof. Dr. Michael Beintker, Münster zum Vorsitzenden gewählt
Johannes a Lasco Bibliothek in Emden feierlich wiedereröffnet
Nikolaus Schneider besuchte Haus der EKD in Brüssel
von Gerard Minnaard
Philipp Melanchthon 1497 - 1560
Nikolaus Schneider: ''Bildung darf kein Privileg Weniger sein''
UEK-Vorsitzender Fischer im Wittenberger Predigerseminar
Hugenottin Eléonore d’Olbreuse (1639-1722) engagiert für Meinungsfreiheit und Wohlfahrt
Internetarbeit der EKD präsentiert Seiten zum Reformator
www.refo500.de
Texte, Gebete, Liturgien für den Gottesdienst - online zum Download
EZW-Presse-Erklärung vom 1. April 2010
Rat der Konföderation empfiehlt Beratungsprozess
Handreichung ''Wegschauen gilt nicht - Rechtsextremismus und Antisemitismus in unseren Gemeinden''
14 Ratsmitglieder sprechen der Bischöfin einmütig ihr Vertrauen aus
Der Moderator des Reformierten Bundes, D. Peter Bukowski, unterstützt Margot Käßmann.
ein evangelisches Wort zu Krieg und Frieden in Afghanistan
Über eine halbe Million Unterschriften für den Schutz des Klimas
Martin Dutzmann im Interview auf SWR2
paneuropäisches Picknick - Montagsdemonstrationen - Fall der Mauer
Aussprache zum Ratsbericht am 25. Oktober 2009
''Weitere Schritte sind nötig''
Neue Aufmerksamkeit für reformierte Tradition im Calvinjahr und zum Jubiläum der Barmer Theologischen Erklärung
4, 5 Millionen von der EKD
EKD veröffentlicht Argumentationshilfe der Kammer für soziale Ordnung
Infos und Materialien zum ''Barmer Bekenntnis'' auf einen Blick
Bünker: weltweite Krisen fragen nach gemeinsamer Stimme der Kirchen
Der 400. Geburtstag Huldrych Zwinglis 1884 erinnerte Reformierte an das ''Band geistiger Zusammengehörigkeit''
''Wirtschaftliches Handeln grundsätzlich überprüfen'' - Ratsvorsitzender präsentiert neuen EKD-Text zur Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise
Evangelische Kirche in Deutschland veröffentlicht Neuauflage der Statistikbroschüre
Kirche online: Chancen für die Gemeindearbeit
Ministerpräsident Balkenende sprach über die moralische Kraft im Denken Calvins
''Oikocredit''-Chef Püspök: ''Auf soziale Rendite ausgerichtetes Bankgeschäft mit den Armen der Welt ist sicherer als Banking mit den Reichen''
BUND, Brot für die Welt und Evangelischer Entwicklungsdienst fordern nachhaltige Krisenlösungen
Gemeinsames Treffen deutscher Juden mit EKD und Bischofskonferenz
Prozess in Den Haag kann notwendige politische Schritte nicht ersetzen
Erklärung des Rates der GEKE zur Barmer Theologischen Erklärung
Noltensmeier: ''Politisch Verantwortliche in Deutschland und in der EU müssen sich dringend in einer langfristigen und nachhaltigen Sudanpolitik engagieren''
''Was die Dame munter hält, ist die orthodoxe Welt.''
Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) mit neuem Logo und Internetauftritt
Vorsitzender der GKKE kritisiert Lieferungen in Krisenregionen und Entwicklungsländer
Das EU Klimapaket darf nicht ausgehöhlt werden
Was ändert sich für Kirchenmitglieder?
Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke präsentieren Klimaplattform
Konsultationsprozesses in der GEKE
Bischof Huber gedenkt im Bundestag der Reichspogromnacht und des Mauerfalls
Kundgebung der EKD-Synode
Arno Schilberg übernimmt 2008 den Vorsitz des Rechtsausschusses der Union Evangelischer Kirchen (UEK).
Ein Wort aus der GEKE zum Reformationstag
50 Jahre Arnoldshainer Thesen zur Abendmahlsgemeinschaft
Eine neue Friedensdenkschrift der EKD
Jesus Christus spricht:
Wir informieren Sie gerne über alle Neuerungen auf reformiert-info.
Reformierte in Korea engagieren sich für die Wiedervereinigung
''Stellt euch vor, es ist Weihnachten, und keiner geht hin!''
Christvesper: Predigt zu Titus 2,11-14 von Martin Braukmann
''Weihnachten ist nicht der Zielpunkt menschlicher Sehnsucht, sondern Zwischenstation. Insofern bleibt Weihnachten ein Warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes wenn er in Herrlichkeit sein Reich errichten wird. Weihnachten hat einen deutlichen Sehnsuchts-Überhang.''
Liebe Gemeinde!
Die eben gehörten Worte der Weihnachtserzählung nach dem Lukasevangelium klingen noch in den Ohren und dann ein solcher Satz. „Stellt euch vor, es ist Weihnachten, und keiner geht hin!“ Und doch möchte ich sie bitten, sich einmal auf diesen Gedanken einzulassen. Auch wenn es schwer fällt, denn schließlich sind sie ja gekommen um zu sehen, was es denn mit Weihnachten auf sich hat. Und das freut mich von Herzen! Und doch:
Was wäre denn anders, wenn niemand gekommen wäre? Wenn niemand dem Stern gefolgt wäre und hätte den angesagten König der Juden gesucht. Wenn die Hirten auf dem Feld sich lieber dem Schlaf hingegeben hätten, statt sich durch den Lobgesang der Himmlischen Heerscharen auf den Weg bringen zu lassen? Wäre dann Weihnachten ausgefallen? Die Nacht des Universums hätte die Strahlen des Weihnachtssterns in sich aufgesogen und der Klang der himmlischen Stimmen wäre im Nichts verklungen. Und Weihnachten?
Millionen und Milliarden von Lichtern leuchten seit 4 Wochen und wollen uns einladen, nachzuschauen, was denn da in Bethlehem wohl geschehen ist. Der Lobgesang der Engel ist abgelöst worden durch hunderte von Radiosendern und Tausende Kaufhauslautsprecher, die von morgens 9.30 Uhr bis 20.00 Uhr uns die unterschiedlichsten Melodien und Lieder der Weihnachtszeit in unser Ohr säuseln. Lassen wir uns einladen, uns mit der Tochter Zion zu freuen und einen freudigen Lobgesang anzustimmen. Wagen wir ein Freudentänzchen auf der Straße, vor dem geschmückten Weihnachtsbaum, weil Gott Mensch geworden ist? Oder stimmen wir ein in den alljährlich melancholischen Gesang von Wham: last Christmas, I gave you my heart…Letztes Jahr Weihnachten habe ich dir mein Herz geschenkt. Aber schon am nächsten Tag hast du es weggeworfen. Aber dieses Jahr habe ich es, um mich vor den Tränen zu schützen, jemand speziellem geschenkt. Oder sind wir auf dem Heimweg mit Chris Rea: Driving home for christmas… und selbst rote Ampeln können unsere ersehnte Fahrt zum Weihnachfest nach Hause nur kurz hindern, aber doch nicht aufhalten. Oder stimmen wir mit dem meist verkauften Lied aller Zeiten mit Bing Crosby überein und sagen: I'm dreaming of a white Christmas,
Die Erwartungen, Vorstellungen und Hoffnungen auf Weihnachten hin sind so vielgestaltig und verschieden, dass ich wirklich bei meiner Eingangsfrage bleiben möchte: „Stellt euch vor, es ist Weihnachten, und keiner geht hin!“ Was ist, wenn Weihnachten die Sehnsüchte gar nicht in der Art befriedigt, wie ich das das gerne hätte. Was, wenn Weihnachten quer liegt zu meinem Bild von Weihnachten und meiner Vorstellung davon, wie es denn sein muss, damit es Weihnachten wird. So sehr ich mir selbst eine tief verschneite Weihnacht wünsche, bei der unter dem dicken Mantel einer weißen Schneeschicht alle Nöte, alle Zwietracht, aller Unfriede und aller Hass zugedeckt werden, so sehr merke ich, dass ich Konditionen aufstelle und Erwartungshaltungen aufbaue, die Weihnachten quasi aussperren aus meinem Leben. Deshalb stelle ich die ernsthafte Frage: wie viel Weihnachten brauche ich, damit es Weihnachten werden kann? Und das ist keine rhetorische Frage, sondern eine Frage, die versucht, die Sehnsüchte wahrzunehmen und mit Weihnachten in Beziehung zu bringen. Ich lese uns nun den Predigttext aus Titus 2,11-14:
[11] Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen [12] und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben [13] und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, [14] der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
Der für den Heiligen Abend vorgeschlagene Predigttext aus dem Titusbrief kommt so ganz unweihnachtlich daher. Paulus deutet den Inhalt von Weihnachten ganz ohne Weihnachtsidylle. Eher theologisch nüchtern reflektiert er, was denn das Kommen Gottes in diese Welt bedeutet und welche Konsequenzen es hat. Ich möchte sie einladen, den Gedanken des Paulus zu folgen, denn darin könnte eine Chance liegen, einen neuen Zugang zu Weihnachten zu finden.
Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen. Was sich für uns wie ein schwacher Reflex auf die Weihnachtsgeschichte nach Lukas anhört, zielt aber gar nicht auf eine Erinnerung an den Stern von Bethlehem, sondern deutet die Menschwerdung Gottes im Lichte des römischen Kaiserkultes. Das von Paulus benutzte griechische Wort „epiphainomai“ ist ein Begriff des Kaiserkultes. Im Kontrast und Abgrenzung dazu redet Paulus aber nicht vom Erscheinen und der Selbstinszenierung eines römischen Kaisers, sondern vom Erscheinen der Gnade Gottes in Jesus Christus.
Weihnachten: Gottes Gnade erscheint in der Nacht
Epiphanie: Erscheinen, Erscheinung, Aufscheinen. Der Vorstellungshintergrund der Epiphanie Gottes ist ein Licht- und Strahlungswunder. Und eben damit steht die wichtigste Metapher des weihnachtlichen Heilsgeschehens auf dem Plan. In das Dunkel der Welt bricht Gottes Licht ein und bricht dieses auf. Aber dieses Aufstrahlen Gottes lässt sich nicht in Lichtstärke und Photonen messen. Erfahren, verstanden und begriffen wird es nur von denen, die in der Finsternis sitzen. Auch davon haben wir ja eben in der Lesung aus Jesaja 9 gehört. In bedrückenden Bildern wird die Situation derer umschrieben, die in der Finsternis sind. Ein schweres Joch lastet auf ihren Schultern und unter Schlägen werden sie angetrieben. Militärstiefel und blutverschmierte Mäntel lassen die Drangsal erahnen, die die Wirklichkeit der unterdrückten Menschen ausmachen.
Was uns betrifft, hier und heute, so sehen die Bilder unserer Finsternis anders aus. Aber sind die Dunkelheiten und Ausweglosigkeiten unserer Tage nicht existenziell zu spüren, verschüttet unter Jingle Bells, Glühwein und Lichterketten. Wie viele Tränen werden in diesen Tagen unter den Weihnachtsbäumen vergossen und selbst grelle LEDs bringen dann kein Licht in die schmerzhaft empfundene Finsternis.
Und wie sehnen wir uns danach, dass doch alles anders würde. Doch zugleich merken wir, wie wir das nicht schaffen und leisten können. Der berühmte Münchhauseneffekt war schon damals nur Aufschneiderei und er ist auch heute noch nichts anderes als Selbstbetrug. Nein, unser Heil und unsere Rettung müssen von außen kommen, oder aber es bleibt wie es ist.
Weihnachten: Gottes Gnade erscheint in dem Friedensfürst
Mit Verheißungsworten von Jesaja möchte ich die weihnachtliche Hoffnung zum Ausdruck bringen: Doch es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind (Jes 8,23) Ich wünschte, dass an diesem Heiligen Abend alle Menschen diesen Hoffnungssatz erfahren. Gott möge es schenken, dass keiner aus den Kirchen hinausgeht, sich niemand in der Heiligen Nacht in seinem Bett voller Sorgen und Ängste wälzen muss, ohne diesen Zuspruch Gottes: Es wird nicht dunkel bleiben über deinen Ängsten!
Gottes Gnade bricht wie ein heller Lichtschein in die Dunkelheit. Die Dunkelheiten und Finsternisse dieser Welt sollen und werden nicht das letzte Wort behalten. Der von Jesaja angekündigte Friedefürst wird sein Recht und seine Gerechtigkeit aufrichten. Alle Lebensangst wird eine Antwort finden in Jesus Christus. Gott kommt zur Welt. Er stellt sich mitten in die Dunkelheiten der Welt hinein. Er begibt sich in die Angst deren, die am Leben verzweifeln. Er wird zur Hoffnung der Hoffnungslosen, die bisher nichts als Ohnmacht und Leid erfahren.
Der Fürst, der den umfassenden Shalom Gottes in diese Welt bringt, wird die Welt verändern. Und eben deshalb ist es schon an Heilig Abend wichtig, über die Krippe hinauszublicken. Das war der Anfangspunkt der göttlichen Epiphanie. Aber zum Glück ist es nicht dabei geblieben. In Jesus Christus haben die Menschen damals erfahren, wie Gottes Wirklichkeit und Nähe ihre Lebensnacht erhellt. In seiner Gegenwart haben sie gespürt, was Leben sein kann; Leben vor und mit Gott.
Spätestens mit Jesus wird deutlich, dass Gott nicht in einer neutralen Position und sicheren Distanz zur Welt steht, sondern er begibt sich mitten in die Ängste, Finsternisse und Ohnmächtigkeiten dieser Welt hinein. Er stellt sich an der Seite der Menschen mitten unter alle Widerwärtigkeiten und Lebensfeindlichkeiten und macht sie zu seiner Sache und Angelegenheit. Wenn wirklich der Begriff „Chefsache“ irgendwo auf dieser Welt eine Bedeutung hat, dann doch bei Gott. In dem Friedensfürst Jesus, macht er das Heil der Welt zu seiner Sache; eben zur Chefsache.
Weihnachten: Warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes
Wenn wir gleich in den Heiligen Abend gehen und in den nächsten Tagen Weihnachten feiern, dann feiern wir, dass Gottes Herrlichkeit schon einmal aufgestrahlt ist in Jesus Christus. Zugleich feiern und hoffen wir, dass Gott vollenden wird, was in der Krippe in Bethlehem begann. In diesem Sinne bedeutet Weihnachten zu feiern, zwischen Verheißung und Erfüllung zu leben. Und eben deshalb ist Weihnachten keine Geschichte, die man verstehen sollte unter dem Vorzeichen: „es war einmal…“, wohin man dann sehnsüchtig zurückblickt oder sich zurücksehnt. Weihnachten will stattdessen verstanden sein als Blick in die Zukunft. „Es wird werden!“. Ich möchte Weihnachten vergleichen mit der Mittelstation einer Bergfahrt. Wer auf der Mittelstation aussteigt und hängen bleibt, der verpasst doch das Beste. Da kommt doch noch mehr. Die Gipfelfahrt und das Gipfelerlebnis stehen doch noch aus.
Weihnachten ist nicht der Zielpunkt menschlicher Sehnsucht, sondern Zwischenstation. Insofern bleibt Weihnachten ein Warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes wenn er in Herrlichkeit sein Reich errichten wird. Weihnachten hat einen deutlichen Sehnsuchts-Überhang. Deshalb kann man an Weihnachten doch eigentlich nur hoffnungsvoll mit dem Liederdichter singen und beten: Eia wärn wir da, eia wärn wir da.
Weihnachten: Christus verschenkt sich
Berichtet die Weihnachtserzählung des Matthäus davon, dass die drei Magier Jesus mit königlichen Geschenken bedenken, so ist das weitere Leben und Wirken Jesu dadurch geprägt, dass er sich verschenkt. Paulus drückt das in unserem Predigttext so aus: „der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste“. Spätestens mit dieser Aussage fällt ein deutlicher Schatten des Kreuzes Jesu in unseren Heiligen Abend hinein. Krippe und Kreuz fangen nicht nur mit dem gleichen Buchstaben an, sondern sie sind auch aus dem gleichen Holz geschnitzt. Unsere Liebe und Zuneigung, die den holden Knaben mit dem lockigen Haar heute am liebsten liebevoll in einer gut ausgepolsterten Krippe wiegen möchte, wird sich verkehren. Auch unser leises Wiegenlied wird sich in den barbarischen und verachtenden Schrei verwandeln: kreuzige ihn!
Damit aus dieser Tötungsaufforderung nicht unser Todesurteil wird, musste Jesus sterben. Der Predigttext des heutigen Abends trägt das in unseren Heiligen Abend hinein. Maler späterer Jahrhunderte haben diesen Gedanken so aufgegriffen, dass in ihren Stallszenen im Hintergrund oft ein wenigstens schemenhaft erkennbares Kreuz zu sehen ist. Sie denken zusammen, was zusammen gehört.
Weihnachten: wir werden verändert
Es würde wahrlich Weihnachten werden, wenn wir heute nicht nur die frohe und tröstende Botschaft mit nach Hause nehmen, dass es nicht dunkel bleibt über unserer Angst, sondern wenn wir uns verändern lassen durch die Liebe Gottes. Das ist für Paulus die logische und stringente Folge von Weihnachten. Es soll nicht alles beim alten bleiben, aber wir sollen auch nicht alles beim alten lassen. Wie aber kann ein verändertes Leben beginnen? Hören sie dazu folgende Erzählung:
Mit den Hirten betrat ich den Stall und schaute mich um. Ich sah die Tiere, Maria und Josef und die Krippe. Ich schaute das Kind an, und das Kind schaute mich an. Plötzlich erschrak ich, und Tränen traten in meine Augen. „Warum weinst du?“ fragte das Kind. „Weil ich dir nichts mitgebracht habe!“, antwortete ich. „Ich möchte aber gern etwas von dir“, sagte das Kind. Ich fiel ihm gleich ins Wort: „Meinen neuen Mantel, mein Fahrrad und mein spannendes Buch?“ „Nein“ erwiderte das Kind, „das brauche ich nicht. Dazu bin ich nicht auf die Erde gekommen. Ich möchte etwas ganz anderes von dir haben!“ Ich überlegte. „Was denn?“ frage ich erstaunt. „Schenk mir deinen letzten Aufsatz“, sagte das Kind leise, so dass es niemand anders hören konnte. Ich erschrak. „Jesus“, stotterte ich und kam ganz nah an die Krippe heran, „aber da hat doch der Lehrer ‚nicht genügend’ drunter geschrieben.“ „Eben deshalb möchte ich ihn haben“ sagte das Kind. „Aber warum denn?“, fragte ich. Das Kind antwortete: „Du kannst mir immer das bringen, wo nicht genügend drunter steht. Willst du das?“ „Ja, gern“, sagte ich etwas verwirrt. „Ich möchte aber noch ein zweites Geschenk von dir“, sagte das Kind. Hilflos schaute ich es an. „Deinen Trinkbecher“ fuhr das Kind fort. „Aber den habe ich heute früh zerbrochen“, erwiderte ich. Aber das Kind sprach: „Du kannst mir immer das bringen, was in deinem Leben zerbrochen ist. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir das?“ „ Das ist schwer“, zögerte ich, „aber ich will es versuchen.“ „Nun mein dritter Wunsch“, sagte das Kind. „Bring mir die Antwort, die du deiner Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie denn der Becher kaputt gegangen sei.“ Da wurde ich ganz rot, legte voller Scham die Stirn auf die Kante der Krippe und weinte. „Ich, ich, ich....“, brachte ich heraus, „in Wirklichkeit habe ich den Becher nicht versehentlich umgestoßen, sondern ihn absichtlich auf den Boden geworfen, weil ich so wütend auf meine Mutter war.“ „Ja“, sagte das Kind, „du kannst mir immer deine Lügen, deinen Trotz, deinen Ärger, deine Enttäuschungen, deine Scham und das Böse, das du getan hast, bringen. Und ich werde es mir anhören und dich annehmen.“ Und ich schaute, hörte, staunte und betete an.
Solche Erfahrungen, die uns schauen, hören, staunen und beten lassen – die wünsche ich ihnen zur Weihnachtszeit. Denn in diesen Erfahrungen wird Gottes heilsame Gnade deutlich, die uns ins Leben und zum Leben hilft.
„Stellt euch vor, es ist Weihnachten, und keiner geht hin!“ Und selbst wenn niemand kommt um zu schauen, was denn geschehen ist, deswegen wird es trotzdem Weihnachten. Aber selig sind die Menschen, die kommen, schauen, staunen und anbeten. Denn für sie wird es Weihnachten. Das schenke uns Gott. Amen.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen
(Die abschließende Geschichte kenne ich aus einem Weihnachtsbuch. Jetzt wieder gefunden in einer „Internetpredigt“ zum Text)
Predigt aus der Christvesper am Heiligen Abend 2009 in der evangelischen Johanneskirche Oberfischbach
Martin Braukmann, Pfarrer in Oberfischbach
