Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


'''Talking about us‘ – Gedankenaustausch zur Zusammenarbeit zwischen NGOs und kirchlichen Akteuren bei der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus''
23./24. Mai 2012: Vollversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAGKR) in Berlin
Unter den Fragestellungen: „Wie wir uns gegen seitig wahrnehmen, warum wir voneinander profitieren können und was wir im Miteinander verbessern sollten“ wollen die Tagungsteilnehmer sich im Spannungsfeld von Amtskirche, Gemeindepraxis und Zivilgesellschaft darüber austauschen, was sie in der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus voneinander erwarten bzw. erhoffen.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




Altjahrsabend / Silvester 2009: ''Wenn Gott für uns ist, wer kann wider uns sein?''

Predigt zu Römer 8,31-39 und Gebet von Paul Kluge, Detmold

''Unser Glaube muss Gottes Verheißung als seine Flügel nehmen und durch allen Widerstand aufwärts bis in den Himmel dringen.'' (Johannes Calvin)

"Was wollen wir dem noch hinzufügen? Wenn Gott für uns ist, wer kann wider uns sein? Er, der seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will gegen die Erwählten Gottes Anklage erheben? Gott ist es, der Recht spricht. Wer will da verurteilen? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja mehr noch, der auferweckt worden ist; er sitzt zur Rechten Gottes, er tritt für uns ein. Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis, Not oder Verfolgung? Hunger oder Blösse? Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: ‚Um deinetwillen sind wir dem Tod ausgesetzt den ganzen Tag, zu den Schafen gerechnet, die man zur Schlachtbank führt.’ Doch in all dem feiern wir den Sieg dank dem, der uns seine Liebe erwiesen hat. Denn ich bin mir gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf vermag uns zu scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn."
Römer 8,31-39

Liebe Geschwister,

das erste volle Jahr der Reformationsdekade hat uns an Johannes Calvin erinnert. Vor 500 Jahren wurde er in Frankreich geboren, und es gab zahlreiche Gelegenheiten, sich über diesen Reformator der zweiten Generation zu informieren. Ich möchte ihn heute zum Jahresabschluss noch einmal zu Wort kommen lassen:
„Da zieht man von einer Stadt in eine andere und hat doch mit den gleichen Problemen zu tun“, stellt Calvin fest, „das ist wie beim Jahreswechsel: Wenn auch ein neues Jahr kommt, bleibt doch alles beim Alten. Das tröstet wenig, und die Sorgen werden dadurch nicht leichter.“ Sein Freund und Verleger Wendelin Rihel bestätigt: „Wohin wir auch ziehen, unsere Probleme ziehen mit.“ Rihel weiß, dass sein Gegenüber die Heimat hat verlassen müssen, dann auch die Stadt Genf, in der er sich niedergelassen und gewirkt hatte. Basel hat ihm Asyl gewährt, und hier beginnt er seinen Kommentar zum Römerbrief. Den Plan dazu hat er schon länger und nun in Rihel einen hilfreichen Verleger gefunden. Der ahnt noch nicht, dass der Straßburger Reformator Martin Bucher bei Calvin angefragt hat, ob dieser dort die französische Flüchtlingsgemeinde betreuen möchte.
Wie denn die Arbeit vorangehe, wechselt Rihel das Thema. Er möchte den Kommentar zum Römerbrief möglichst bald herausgeben, denn die Menschen warten auf solche Bücher. Bücher, die sie zu eigenem Denken anregen, anstatt es ihnen abzunehmen; Bücher, die zu den Quellen des Glaubens führen.
„Ich komme voran“, antwortet Calvin, etwa die Hälfte habe er bereits zu Papier gebracht. Nun sei er dabei, das achte Kapitel abzuschließen. Dort stünden große Worte, dicke Brocken sozusagen, und er wolle mundgerechte Häppchen daraus machen. Sonst könnten die Menschen wenig damit anfangen. „Was wollen wir dem noch hinzufügen?“ beginnt Calvin zu zitieren, und zu seiner Überraschung fährt Rihel fort:
„Wenn Gott für uns ist, wer kann wider uns sein? Er, der seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will gegen die Erwählten Gottes Anklage erheben? Gott ist es, der Recht spricht. Wer will da verurteilen? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja mehr noch, der auferweckt worden ist; er sitzt zur Rechten Gottes, er tritt für uns ein. Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis, Not oder Verfolgung? Hunger oder Blösse? Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: ‚Um deinetwillen sind wir dem Tod ausgesetzt den ganzen Tag, zu den Schafen gerechnet, die man zur Schlachtbank führt.’ Doch in all dem feiern wir den Sieg dank dem, der uns seine Liebe erwiesen hat. Denn ich bin mir gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf vermag uns zu scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“
„Bravo“, lobt Calvin, „bravissimo! Sie haben den Text im Kopf. Haben Sie auch den Inhalt im Herzen? Schließlich erleben Sie wegen Ihrer Bücher ja mancherlei Anfechtung und Bedrohung.“ Durch die Frage leicht gekränkt, reagiert Rihel: „Und eben darum habe ich diesen Text genau so im Herzen wie im Kopf. An ihm halte ich mich fest, wenn mir Steine durchs Fenster fliegen oder Drohbriefe ins Haus flattern. Dann sehe ich Paulus an meiner Seite und beharre wie er fest im wahren Glauben. Und Sie, verehrter Meister Jean?“
Calvin zögert einen Moment, bevor er antwortet: „Ich denke mehr an die Menschen, die ihres Glaubens wegen angeklagt werden, bedrängt, verfolgt, gar hingerichtet. Täglich brennen Scheiterhaufen, und das in der Zeit des Humanismus. Menschlich sollte es zugehen, doch Unmenschlichkeit führt das Regiment. ‚Der altböse Feind, mit Ernst er’s jetzt meint’, wie Vater Luther dichtet. Diese Menschen brauchen Hilfe. Sie brauchen Halt um durchzuhalten.“
„Das kann der Text gewiss leisten“, bestätigt Rihel, „ist er doch von einem geschrieben, der all das am eigenen Leib und an eigener Seele erfahren hat, wovon er schreibt. Doch was ist mit Menschen, denen solch schlimme Erfahrungen erspart bleiben?“
„Sie wissen doch“, erinnert Calvin, „was dem einen noch erträglich ist, erlebt ein anderer als unerträglich – und umgekehrt. Ich denke, jeder Mensch hat etwas, bei dem gerade dieser Text Trost gibt, Zuversicht und Gewissheit. Die möchte ich allen Menschen geben, die körperliche oder seelische Not leiden, z. B. denen, die auf der Flucht sind.“
„Sagen Sie, Jean“, fragt Rihel, „sind wir nicht alle und immer auf der Flucht, immer unterwegs, unser Leben zu retten? Einer flieht von Ort zu Ort, ein anderer von Arzt zu Arzt, ein dritter von Vergnügen zu Vergnügen, ein vierter in die Arbeit.“
„Ein interessanter Gedanke“, bemerkt Calvin anerkennend, „wobei zu bedenken ist, dass alle vor ihrer eigenen Angst fliehen, ihrer Angst vor dem unausweichlichen Tod. Dem aber können wir als Glaubende wunderbar behütet und getröstet entgegengehen.“

Calvin beginnt, in einem Stapel Papier zu blättern. „Wollen Sie mir wieder etwas vorlesen?“ fragt nun Rihel erwartungsvoll und findet seinen Wunsch erfüllt. Calvin liest vor: „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi u. s. w. Nun überträgt sich die Gewissheit des Heils auch auf das äußere Leben. Denn wer gewiss sein darf, in Gottes Gnade geborgen zu sein, kann unter dem schwersten Druck aufrecht stehen … Paulus will also sagen: mag geschehen, was will, so soll der Glaube feststehen, dass der Gott, der uns einmal seine Liebe zugewandt hat, nie aufhören wird, für uns zu sorgen. Dabei heißt es nicht einfach: Es gibt nichts, was Gott von seiner Liebe zu uns abbringen könnte. Sondern der Ton liegt auf unserem Glauben, der in aller Finsternis der Trübsal wie ein helles Licht Bestand behalten soll. … Unser Glaube muss Gottes Verheißung als seine Flügel nehmen und durch allen Widerstand aufwärts bis in den Himmel dringen.“
Calvin macht eine kleine Pause, Rihel schweigt. „Nun“, fragt Calvin, „halten Sie das für allgemein verständlich oder klingt das zu akademisch?“ „Nun“, beginnt auch Rihel, „vielleicht sollten Sie das noch ein wenig ausführen. Sie haben wieder sehr dicht, sehr konzentriert geschrieben. Für die Menschen wäre gut, wenn Sie Ihre großartigen Sätze ein wenig verdünnten, wenn Sie gleichsam noch etwas Brühe in die Speise gäben.“
Calvin hat seine Freude an dem Vergleich und sagt die Umsetzung zu. Nun blättert er weiter zum Schluss des Kapitels und liest: „Ich bin gewiss, das weder Tod noch Leben u. s. w. mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. Hier bricht schließlich der Triumphruf aus, um uns zu gleicher Siegesgewissheit fortzureißen. Was auch kommen mag: es wird nichts ausrichten. … Christus ist und bleibt das Band der göttlichen Liebe. Hängen wir also durch ihn mit Gott zusammen, dürfen wir des unerschütterlichen und unermüdlichen Wohlwollens Gottes zu uns unbedingt versichert sein.“ Dann fügt er noch an: „Hier unterscheidet Paulus deutlicher als früher, dass der Vater die Quelle der Liebe ist und Christus der Kanal, durch den sie uns zufließt.“
An diesem Bild hat nun Rihel seine Freude und rät seinem Freund, dies noch in den Text aufzunehmen. Solche Bilder seien wirklich allgemein verständlich und – vor allem – einprägsam. „Manche finden den Weg zu Beständigkeit im Glauben wohl deshalb so schwer, weil er in zwar klugen, aber abstrakten Gedanken weitergesagt wird“, kritisiert Rihel und will sich erheben. Da klopft es an der Tür, und ein Dienstmädchen tritt ein, knickst in Richtung Besuch und Hausherr. „Herr Calvinus, da stehen Leute vor der Tür, Flüchtlinge aus Paris. Unser Haus ist aber doch schon voll!“ – „Lass sie ein“, weist Calvin sie an, „wir werden sie unterbringen. Doch erst gib ihnen zu essen und zu trinken. Das wird ihre geschundenen Leiber stärken. Um ihre Seelen werde ich mich später kümmern.“
„Vermutlich mit Hilfe des Römerbriefs?“ will Rihel wissen und Calvin sagt: „Nun ja. Ich denke, dass die Summe der Religion in all ihren Teilen in diesem Brief enthalten ist. Und besonders der Abschnitt, den wir besprachen, vermag jede Seele zu stärken. Denn da spricht einer aus einer Erfahrung, die die Fliehenden auch machen mussten.“ – „Das ist wohl wahr,“ bestätigt Rihel, „auch jene, die von Arzt zu Arzt oder von Vergnügen zu Vergnügen fliehen. Doch wohin sie auch fliehen in ihrer Angst: Gott ist mit seiner Liebe schon da.“
Rihel greift in seine Kleidung und zieht ein Goldstück hervor. „Geben Sie das bitte den Flüchtlingen. Sie werden neue Kleider nötig haben.“ – „Auch darin zeigt Gott seine Liebe“, dankt Calvin und begleitet seinen Freund zur Tür. Amen

Gebet:
Guter Gott, dieses Jahr geht seinem Ende entgegen. Vieles haben wir erfahren und erlebt, das uns gefreut hat. Wir haben es dankbar aus deiner Hand genommen. Doch auch Schmerz und Leid, Krankheit und Trauer brachte uns dieses Jahr. Wir sind nicht daran zerbrochen, sondern konnten sie ertragen. Voller Dankbarkeit können wir erkennen: Du hast uns durch die Zeit geleitet.
Unser Dank lässt uns für all die Menschen bitten, die hungern und frieren, die bedrängt und verfolgt werden, deren Leben durch Gewalt bedroht ist: Stärke du sie, dass sie ihren Glauben nicht verlieren, ihre Zuversicht behalten, neue Hoffnung gewinnen. Lass sie Gesten der Menschlichkeit erleben, Zeichen deiner Liebe entdecken. Auch bitten wir für die Verursacher von Not und Gewalt: Lass sie deine Liebe finden, dass sie von ihrem Unrecht ablassen können.
Guter Gott, vor uns liegt ein neues Jahr. Es wird uns Gutes und Schönes bringen und auch Schweres. Stärke du unseren Glauben, dass du mit allem was kommt für uns sorgst; mach uns darin gewiss, dass nichts uns von deiner Liebe trennen kann. Wir haben es in diesem Jahr erfahren, und darum gehen wir mit Zuversicht in ein neues.
Dankbar blicken wir zurück und hoffnungsvoll voraus. Was uns dabei in Herz und Sinn bewegt, bringen wir vor dich und beten gemeinsam: Unser Vater im Himmel …


Pfr. i.R. Paul Kluge, Detmold
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Im Dialog mit Johannes Calvin: Gottesdienste, Predigten, Gebete
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