Präses Schneider vorerst Käßmanns Nachfolger im Vorsitz des Rats der EKD

Bisheriger Vize an der Spitze von 25.000.000 Protestanten in Deutschland

Nikolaus Schneider Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR): Foto: www.ekir.de

Als Stellvertreter Margot Käßmanns im Vorsitz des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland übernimmt der rheinische Präses Nikolaus Schneider kommissarisch das Amt des Ratsvorsitzenden.

Seit 2003 ist Nikolaus Schneider Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Damals trat er die Nachfolge von Manfred Kock an, dem Vorvorgänger Käßmanns im Ratsvorsitz. Der 1947 geborene Stahlarbeiter-Sohn Schneider hat nach dem Theologie-Studium als Gemeindepfarrer in Duisburg-Rheinhausen, Diakonie-Pfarrer im Kirchenkreis Moers sowie Superintendent des Kirchenkreises Moers gearbeitet. Für den Theologen, für den Fragen der Sozialethik und Gesellschaftspolitik im Mittelpunkt seines Wirkens stehen, ist das Eintreten für die Schwachen zentrale Aufgabe der Kirche.

Schneider, verheiratet mit der Lehrerin Anne Schneider, hat zwei erwachsene Töchter und zwei Enkel. Die dritte und jüngste Tochter Meike ist vor fünf Jahren an Leukämie gestorben.

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Von Rainer Clos (epd)


Barbara Schenck