Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


'''Talking about us‘ – Gedankenaustausch zur Zusammenarbeit zwischen NGOs und kirchlichen Akteuren bei der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus''
23./24. Mai 2012: Vollversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAGKR) in Berlin
Unter den Fragestellungen: „Wie wir uns gegen seitig wahrnehmen, warum wir voneinander profitieren können und was wir im Miteinander verbessern sollten“ wollen die Tagungsteilnehmer sich im Spannungsfeld von Amtskirche, Gemeindepraxis und Zivilgesellschaft darüber austauschen, was sie in der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus voneinander erwarten bzw. erhoffen.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




''Abraham nun und seinem Nachkommen wurden die Verheißungen zugesprochen'' - Galater 3,15-29

Predigt von Johannes Voigtländer, Köln

Paulus sagt uns: Wenn Menschen das Gesetz dazu benutzen, "einen Keil zwischen Menschen zu treiben, zwischen Juden und Nicht-Juden, dann ist das letztlich ein Verstoß gegen das erste Gebot". Daraus folgert Voigtländer, auf Israel zu achten, wärend "der Staat Israel so borniert handelt", habe die Konsequenz, "die aktuelle Politik nicht mehr zu unterstützen". Solidarität mit Israel hieße dann, "laut und eindeutig auch das Existenzrecht Palästinas zu bestätigen und entsprechende politische Konsequenzen zu fordern".

Galaterbrief 3,15-29:

Liebe Brüder und Schwestern, ich will euch ein Beispiel aus dem menschlichen Leben geben: Ein rechtskräftig gewordenes Testament, wenn es sich auch nur um das eines Menschen handelt, setzt niemand außer Kraft oder versieht es mit einem Zusatz. Abraham nun und seinem Nachkommen wurden die Verheißungen zugesprochen. Es heißt nicht: und seinen Nachkommen, als handele es sich um viele, nein, es geht um einen einzigen: und seinem Nachkommen – das ist Christus/Messias. Damit meine ich: Ein Testament, das von Gott bereits für gültig erklärt worden ist, kann von der Thora, die vierhundertdreißig Jahre später entstand, nicht für ungültig erklärt werden, so dass die Verheißung aufgehoben wäre. Denn hinge das Erbe an der Thora, so hinge es nicht mehr an der Verheißung. Dem Abraham aber hat sich Gott durch die Verheißung als gnädig erwiesen.

Was ist nun mit der Thora? Der Übertretungen wegen wurde sie hinzugefügt, bis der Nachkomme käme, dem die Verheißung gilt; angeordnet wurde sie mit Hilfe von Engeln, gelegt in die Hand eines Vermittlers. Ein Vermittler vertritt nicht einen Einzigen; Gott aber ist ein Einziger. Steht nun die Thora den Verheißungen entgegen? Gewiss nicht! Denn wäre eine Thora gegeben, die Leben schaffen könnte, dann käme in der Tat die Gerechtigkeit aus der Thora. Die Schrift jedoch hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißungen aufgrund des Glaubens an Jesus Christus den Glaubenden zuteil werde. Bevor aber der Glaube kam, wurden wir alle gemeinsam von der Thora behütet – auf den Glauben hin, der sich in der Zukunft offenbaren sollte. So ist die Thora zu unserem Bewahrer geworden, bis hin zu Christus, damit wir aus Glauben gerecht würden. Da nun der Glaube gekommen ist, sind wir keinem Bewahrer mehr unterstellt.

Denn ihr seid alle Söhne und Töchter Gottes durch den Glauben in Jesus Christus. Ihr alle nämlich, die ihr auf Christus getauft wurdet, habt Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau. Denn ihr seid alle eins in Christus Jesus. Wenn ihr aber Christus gehört, dann seid ihr Nachkommen Abrahams und gemäß der Verheißungen seine Erben.

Liebe Gemeinde!

Um mit diesen, nun wahrlich nicht sofort zugänglichen Gedankengängen des Paulus umgehen zu können und um uns durch das feine Geäst seiner Überlegungen und Auslegungen einen Weg des Verstehens freilegen zu können, ist es vielleicht gut, uns noch einmal klar zu machen, worum es damals in den galatischen Gemeinden ging. Es ging nämlich um die Frage, müssen auch die Menschen, die sich jetzt zu Jesus Christus, zum Messias Israels, bekennen und die bisher keine Juden waren, müssen also diese sogenannten Heidenchristen erst einmal Juden werden?  Oder ist es möglich, ein Bekenntnis zu Christus abzulegen, ohne dass man die Thora hält, ohne dass man sich die vielfältigen Vorschriften jüdischen Lebens zu eigen macht?

Das war damals eine ganz zentrale Frage, auch wenn uns das im Rückblick fremd erscheinen mag. Doch die ersten Zeugen und BekennerInnen zu Jesus Christus, dem Messias, waren Jüdinnen und Juden. Sie fühlten sich auch als solche und sahen durch ihr neu akzentuiertes Glaubensbekenntnis ihr Judesein weder aufgelöst, noch überholt, sondern eher bestätigt. Für sie war es das Selbstverständlichste auf der Welt, dass jeder Mensch, der bekennt, dass Jesus der Christus ist, ein Jude ist und deshalb natürlich auch die Thora für ihn bindend ist.

Ich unterstelle, dass auch wir – zumindest die meisten von uns – damals genau so gedacht hätten. Und heute, da sich die Machtverhältnisse gewandelt haben, da die Christen in der Mehrheit sind und die Judenheit demgegenüber eine Minderheit bildet, da erwarten nun immer wieder Christen, dass endlich die Juden Christen werden müssten, damit sie weiter an der Erwählung Anteil hätten. Doch warum nimmt Paulus eine so andere Position ein? Warum streitet er sich so heftig mit seinen jüdischen Geschwistern? Und das ist der Moment, da wir uns wieder unserm Predigttext zuwenden und uns mit Paulus beschäftigen und nachbuchstabieren müssen, wie er die Dinge sieht und warum. Und damit hier nun kein Missverständnis entsteht: Alles, was jetzt von und über Paulus gesagt werden wird, ist getragen von der Überzeugung, dass Paulus dies sagt, als ein frommer Jude und hervorragend ausgebildeter jüdischer Lehrer, und eben darin ein Zeuge und Lehrer der Christenheit ist.

Und so fragt Paulus mit aller Schärfe nach dem Stellenwert der Thora für das Zusammenleben der Juden mit den Nicht-Juden, den Gojim, den Heiden, innerhalb der einen Befreiungsgeschichte Gottes mit seinem Volk. Er schaut in den Thenach, in die Schrift, um seine Glaubenseinsichten zu überprüfen und zu schärfen. Und wie so oft in seinen Briefen, entwickelt er seine theologischen Überlegungen von Abraham her. Er verweist auf Abraham und denkt dabei möglicherweise an die Textabschnitte, die wir heute in der Lesung gehört haben. Und Paulus macht an einem Beispiel aus dem Erbrecht folgendes deutlich: Ein Testament kann nachträglich von niemandem für ungültig erklärt werden, oder durch einen Zusatz abgeändert werden. Deshalb gilt das Testament, deshalb gilt der Bund, den Gott mit Abraham geschlossen hat. Er ist durch nichts in Frage gestellt! Er behält seine Gültigkeit! Und dieser Bund wird von Gott mit Abraham geschlossen, weil er auf Gott vertraut, weil er ihm glaubt. Dieser Bund gilt Abraham und seinem Nachkommen, so Paulus.

Das Besondere an der paulinischen Auslegung der alten Abrahamstexte ist nun, dass er nicht mehr von den vielen Nachkommen spricht, sondern nur noch von dem Einen und diesen einen Nachkommen mit Christus, dem Messias, identifiziert. In ihm, in Christus, versammelt sich gleichsam die gesamte Nachkommenschaft Abrahams. Doch damit nicht genug: In Abraham und seinem Nachkommen sind zugleich auch alle Völker gesegnet, wie wir aus Genesis 22 wissen. Abraham mit seinem Nachkommen ist von Gott zum Segen für alle Völker gemacht.

So versteht Paulus die Abrahamstradition, die in Christus alles umschließt, die dann in neuer, bisher ungeahnter Weise Israel und die Völker zusammenbringt. Paulus arbeitet in seiner Auslegung heraus, dass es auch in der Schrift, seit Abraham und damit eigentlich von Anfang an, um die Verheißung geht. Um die Verheißung, die zugesprochen wird, die nicht das Ergebnis eines besonderen Handelns und Gehorsams ist, sondern allein in Gottes Absicht ihren Grund hat und die letztlich, als Gottes Handeln, alle Menschen im Blick hat. Die Thora, das Gesetz, kommt erst 430 Jahre später hinzu. Sie ist eine Zugabe, die Gott seinem Volk, Israel, an die Hand gibt. Aber dadurch – und das haben wir ja vielleicht schon aus der Argumentation des Paulus verstanden – dadurch wird der Bund, das Testament, die Verheißung, der Segen nicht aufgehoben, nicht einmal verändert, oder abgemildert, oder unter neue Bedingungen gestellt. Deshalb, so die Schlussfolgerung von Paulus, deshalb brauchen die Menschen aus den Völkern die Gojim, die Heiden, nicht erst Juden werden, um sich zu Jesus Christus als dem Messias bekennen zu können. Nein, alle Menschen können glaubend bekennen, dieser ist Gott, er ist der Messias; denn wir alle leben aus der Verheißung!

Was hat dann aber die Thora noch für eine Bedeutung? Das ist doch ganz konsequent die nächste Frage. Was ist die Funktion des Gesetzes? In welchem Verhältnis steht die Thora zur Verheißung? Welches ist ihr Verhältnis zum Bund, zum Testament? Die erste Antwort des Paulus ist: Das Gesetz ist zwar von Gott gegeben, aber es ist nicht Gott; denn alles andere wäre eine Bestreitung des ersten Gebotes. Es scheint wohl damals Tendenzen im Judentum gegeben zu haben, die die Thora fast auf eine Ebene mit Gott stellen, d1e der Thora göttliche Funktion und Autorität zuweisen. Demgegenüber verweist Paulus darauf, dass die Thora die Gabe Gottes ist, die über einen Mittler, Mose, den Menschen bekannt gemacht wurde. Die Thora, so führt Paulus aus, wurde hinzugesetzt. Sie wurde hinzugesetzt, damit Israel weiß, was Gott von uns Menschen will, damit Israel nach Gottes Gerechtigkeit lebt und damit allen Völkern ein Vorbild ist und alle Völker an Israel lernen. Denn Gottes Interesse gilt im Letzten allen Völkern.

Das, was Paulus hier in unserem Predigttext versucht anschaulich zu machen, ist doch folgendes: Nicht die Thora ist etwas Schlechtes, aber der Versuch, sie zu einer göttlichen Macht hochzustilisieren; denn so versuchen Menschen in Gottes Handeln einzugreifen. Wenn Menschen also Gesetze dazu benutzen, um einen Keil zwischen Menschen zu treiben, zwischen Juden und Nicht-Juden, dann ist das letztlich ein Verstoß gegen das erste Gebot, gegen Gott den Schöpfer. Und wenn das Paulus damals gegen seine jüdischen Geschwister gewendet sagt, so gilt das heute uns, den Völkern, die wir auf Israel zu achten haben.

Im Moment wird dieses Acht geben wieder einmal einer harten Prüfung unterworfen. Doch es bleibt unsere Aufgabe, unsere ganz besonders. Aber wenn der Staat Israel so borniert handelt, wie er es zur Zeit tut, mit seiner Politik der Arroganz und demonstrativen Stärke, dann hat das Acht geben wohl die Konsequenz, die aktuelle Politik nicht mehr zu unterstützen. Dann heißt Solidarität mit Israel, laut und eindeutig auch das Existenzrecht Palästinas zu bestätigen und entsprechende politische Konsequenzen zu fordern.

Doch wie ist das mit dem Gesetz? Das Gesetz selber, die Thora, ist etwas Wichtiges und Gutes. Auch Christus Jesus hatte darauf verwiesen, dass er nicht gekommen sei auch nur den kleinsten Buchstaben vom Gesetz wegzunehmen, sondern um es gleichsam ins Recht zu setzen, dafür Sorge zu tragen, dass es seine Gültigkeit behält, dass es gelebt wird. Und genau das schloss mit ein, dass konkrete gesetzliche Entwicklungen kritisiert wurden, weil sie sich dem Leben der Menschen in den Weg stellten. Auch Jesus verstand die Thora als die gute Gabe Gottes, die um des Menschenwillen gegeben ist, aber nicht als ein Gefängnis, nicht als ein Instrument, das zur Gängelung missbraucht werden darf. Die Thora ist so etwas wie ein Lehrer, eine Lehrerin, die uns Menschen lehrt und begleitet, die uns auf dem Weg der Gerechtigkeit Gottes leitet. Sie ist so etwas wie ein Geländer, das uns führt, das uns Sicherheit gibt. Das Gesetz ist also ein Betreuer, eine Erzieherin, die behutsam und vorsichtig die Menschen auf den Messias hin erzieht und damit zum Leben. Die Thora hat die Aufgabe uns von der Unmündigkeit zur Mündigkeit zu geleiten. Und danach sieht Paulus durchaus die Möglichkeit gegeben, dass die Mündigen, die Erwachsenen, nicht die Thora abstreifen wie ein lästiges Entwicklungsstadium, sondern auch weiter mit ihr verantwortlich umgehen und wir uns, wo immer es möglich ist, ihrer zum Wohle der Menschen bedienen. So kann das Sperrige, das Trennende, das die Thora durchaus enthält, überwunden werden. Weil aber das Gesetz nichts enthält, was nicht schon in der Verheißung enthalten wäre, deshalb lehnt Paulus die formale Befolgung der Thora für die Nicht-Juden, für die Gojim, die Völker, für uns, ab. Deshalb lehnt die Evangelische Kirche im Rheinland zu Recht Judenmission ab. Denn alle, die Gemeinschaft aus Juden und Gojim, sind Gottes Kinder. Sie sind es im Vertrauen, im Glauben, im Messias Jesus, in Jesus Christus.

Wir Christen haben aus diesem so differenzierten Thora-Verständnis oft eine Verwerfung des Gesetzes gemacht, die so von Paulus nicht angestrebt und gemeint war. Und damit nun keiner auf die Idee kommt, unser neuer Stand sei völlig folgenlos und spiele sich nur im Kopf ab, beschreibt Paulus in drei großen Gegenüberstellungen die Konsequenzen: In dieser neuen Gemeinschaft ist man nicht mehr Jude noch Heide. In dieser neuen Gemeinschaft ist man nicht mehr Sklave noch Freier. In dieser neuen Gemeinschaft ist man nicht mehr männlich noch weiblich.

Wir wollen Paulus auch am Schluss nicht missverstehen: Es ist schön, dass wir Menschen so unterschiedlich sind, mit all unseren so verschiedenen Begabungen und Talenten. Es ist schön, dass es Frauen und Männer gibt. Es ist schön, dass es nach wie vor Juden und Nicht-Juden gibt. Es ist gut und wichtig, dass es heute bei uns keine Sklaverei mehr gibt, auch wenn ich mir nicht immer sicher bin, ob wir nicht nur die Begriffe gewechselt haben und heute hier die 1-Euro-Jobber genannt werden müssten, oder die Hartz-IV-Empfänger, die gleichsam alle Probleme unseres Wirtschaftssystems auszubaden haben. Auch zur Zeit des Paulus haben all die machtträchtigen Unterschiede, die in unserem gesellschaftlichen Leben so wichtig sind, leider nicht aufgehört. Aber wenn wir denn wirklich glauben und darauf vertrauen, dass Gott in Jesus Christus zu uns gekommen ist, dass Jesus der Messias ist, dann sind wir alle Gottes Kinder, in all unserer Unterschiedlichkeit. Dann ist Macht, dann ist Herrschaft der einen über die anderen, nicht mehr der von unserem Glauben und von der Thora für uns vorgezeichnete Weg zur Lösung unserer Konflikte und Probleme. Dann werden wir nur im Gehorsam auf Gottes Wort, und das ist auch das Gesetz, einüben und lernen, geschwisterlich miteinander umzugehen. Diesen Weg wollen wir gehen.
Amen.

Predigt, gehalten in der Antoniterkirche, Köln am 13. Juni 2010, im Rahmen der Reformierten Pedigtreihe zum Galaterbrief.


Johannes Voigtländer, Köln
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Reformierte Predigtreihe zum Galaterbrief
Der einfache Gottesdienst in der Antoniterkirche, Köln

Im Jahr 2010 zum Brief des Paulus an die Galater