Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


'''Talking about us‘ – Gedankenaustausch zur Zusammenarbeit zwischen NGOs und kirchlichen Akteuren bei der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus''
23./24. Mai 2012: Vollversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAGKR) in Berlin
Unter den Fragestellungen: „Wie wir uns gegen seitig wahrnehmen, warum wir voneinander profitieren können und was wir im Miteinander verbessern sollten“ wollen die Tagungsteilnehmer sich im Spannungsfeld von Amtskirche, Gemeindepraxis und Zivilgesellschaft darüber austauschen, was sie in der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus voneinander erwarten bzw. erhoffen.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




''... so kommt der Glaube aus der Predigt''

Predigt zu Römer 10,17 von Pfr. z.A. PD Dr. Marco Hofheinz, Eiserfeld

Mose vor dem brennenden Dornbusch; Foto (bearb.): Richard Simon, Wikipedia

Die Predigt ist ... "'das größte Drama aller Zeiten'. Es geht um das Drama des Bundes Gottes mit seinem Volk. Das ist das Thema des Paulus in Röm 9-11".

Predigt zu Römer 10,17
Ordination in der Ev.-ref. Kirchengemeinde Eiserfeld, Trinitatiskirche am 26. September 2010

Liebe Gemeinde,

„so kommt der Glaube aus der Predigt“. Bei dieser Kernaussage unseres Predigttextes fährt uns der Schrecken in die Glieder: Der Glaube – ausgerechnet aus der Predigt? Ausgerechnet aus derjenigen kirchlichen Praktik, die den denkbar schlechtesten Ruf geniest? Sie sei gleichermaßen langweilig wie antiquiert, verlässlich öde und wirkkräftig einzig als Schlafmittel, klagen nicht nur Konfirmanden. „Halt mir doch keine Predigt!“, so versucht sich etwa unsere Umgangssprache vermeintlich penetranter Belehrung zu erwehren. Auch viele Pfarrerinnen und Pfarrer haben die Lust am Predigen verloren. Der Download aus dem Netz muss zur Predigtvorbereitung genügen. Und kennen Sie nicht auch die verräterische Floskel: „Keine Angst, ich will jetzt nicht predigen!“. Sie verirrt sich ja nicht nur ins Bierzelt, sondern auch in so manchen Eröffnungspassus von Andachten und Vorträgen in unseren Gruppen und Kreisen.

Aber auch diejenigen, die es aus Überzeugung ernst mit der Predigt meinen, tun sich oft schwer mit dem Herzstück des Gottesdienstes. Trotz des Charismas größtmöglicher rednerischer Begabung vollzieht so mancher Ordinierter die rhetorische Vollbremsung auf der Kanzel – freilich ungewollt. Während er unter der Kanzel noch feurig über das Predigtthema reden kann, tritt er – auf der Kanzel angekommen – mächtig in die Eisen. Das Tragen des Talars und das Betreten der Kanzel scheint geradezu eine bestimmte Erwartungshaltung freizusetzen: Es ist wieder einmal an der Zeit, das fromme Funktionärschinesisch zu pflegen, das christliche Routinevokabular auszugraben und den berüchtigten Kanzelton anzuschlagen. Der Schriftsteller Botho Strauß schreibt: „Eine protestantische Predigt, das ist in den meisten Fällen, als spräche ein Materialprüfer vom TÜV über den Heiligen Gral.“[1] Man wartet eigentlich nur noch auf den Tag, an dem der Prediger auf die Kanzel steigt und verkündet: „Liebe Schwestern und Brüder, heute fällt die Predigt aus, weil ich euch etwas zu sagen habe!“

Karikiere ich? Bin ich zu pauschal? Hoffentlich! Es ist ja nicht so, als würde ich wirklich Neues erzählen. In sämtlichen Standardwerken der Predigtlehre werden seit Jahrzehnten schon die Stichworte „Predigtnot“, „Predigtkrise“, „Predigtmisere“ durchbuchstabiert. Das Predigen ist ja auch alles andere als leicht und einfach. Denn es geht in der Predigt um „das größte Drama aller Zeiten“[2]. Es geht um das Drama des Bundes Gottes mit seinem Volk.[3] Das ist das Thema des Paulus in Röm 9-11, dem Zusammenhang unseres Predigttextes.

Wer sich das klarmacht, der erlebt auch die Predigtsituation vielfach als dramatisch. Und die Einbindung in die Dramaturgie dieses Dramas erzeugt nicht nur Spannung, sondern beim Betroffenen auch Angst, bisweilen große Angst. Der alte Karl Barth konnte noch mit knapp 80 Jahren, als er bereits tausende von Seiten seiner Dogmatik gefüllt hatte, vor seinen Zuhörern in der Basler Strafanstalt bekennen: „Ich brauche euch nicht zu verhehlen, dass ich, solange ich denken kann, immer, und so auch gestern und heute, Angst gehabt habe, wenn ich predigen sollte.“[4]

Wenn dem aber so ist, dass die Predigt ein oft angstbesetztes Geschehen meint, das zudem einen denkbar schlechten Ruf hat und in einer tiefen Krise steckt, dann haben wir ein handfestes Problem, und zwar ein Problem mit der Aussage des Paulus, dass der Glaube aus der Predigt kommt. Denn: Ohne Predigt kein Glaube, so die unerbittliche Logik dieses Satzes. Und wir können leicht fortfahren und die sich potenzierenden Konsequenzen hochrechnen: Ohne Predigt kein Glaube, ohne Glauben keine Gläubigen, ohne Gläubige keine Kirche. Ja, wenn man auf dem Hintergrund dieser Konsequenzen den Kernsatz unseres Predigttextes betrachtet, dann kann einem Angst und Bange um die Kirche werden. Wäre es also nicht besser gewesen, Paulus hätte auf andere Quellen des Glaubens verwiesen?

Wenn wir genau hinschauen, genau im Text nachlesen, dann stellen wir fest, dass Paulus nicht einfach nur von jenem krisenbehafteten Phänomen spricht, dem wir uns karikaturhaft angenähert haben. Im Griechischen heißt es wörtlich: Glaube aus dem Gehörten, pistis ex akoes. Damit ist weniger der Akt des Hörens, sondern die gehörte Botschaft selbst gemeint und zwar diejenige Botschaft, die die Apostel verkündigen.[5] Das Gehörte bezeichnet in unserem Text also nicht die Predigt der Ordinierten, sondern die apostolische Predigt. Auf diese werden die Ordinierten zwar verpflichtet, aber ihre Predigt ist keineswegs mit der Predigt der Apostel identisch.

Auch die Ordinierten sind – wie wir alle – keine Apostel.[6] Sie haben die unmittelbare Selbsterschließung des Auferstandenen nicht als die authentischen Zeugen empfangen und gehören nicht in den Bereich der Offenbarung Gottes in Jesus Christus hinein. Gleichwohl glauben und hoffen wir, dass „in, mit und unter“ dem Menschenwort der Predigt auch die gehörte Botschaft ertönt, die die Apostel verkündigt haben. Ein schlichtes Gleichheitszeichen zwischen unserer und der Apostel Predigt lässt sich aber mitnichten setzen. Der Apostel Predigt, die von ihnen gehörte und verkündigte Botschaft, ist unserer Predigt vielmehr verbindlich vorgegeben. Das ist das Erste, was es zu betonen gilt.

Das Zweite lautet schlicht: Der Satz „So kommt der Glaube aus der gehörten Botschaft“ geht weiter, nämlich: „die gehörte Botschaft aber kommt aus dem Wort Christi“. Nicht zwei, sondern drei Glieder werden hier ursächlich miteinander zu einem Kettenschluss verbunden: Glaube, gehörte Botschaft, Wort Christi.[7]

Und das erweist sich nun im Blick auf das krisenbehaftete 20 bis 25-minütige Sprachgeschehen am Sonntagmorgen als entscheidend. Die gehörte Botschaft, die Verkündigung der Apostel, ist durch das Wort Christi begründet.[8] Das Wort Christi wird in der Verkündigung der Apostel, in ihrem apostolischen Christuszeugnis laut. Dieses aber will sich auch in unserer menschlichen Predigt Gehör verschaffen. Alle Wortverkündiger sind mithin über diesen Zusammenhang nicht auf sich selbst, sondern auf das Wort Christi verwiesen. Dieses Wort Christi ist das Evangelium.[9] Ihm verdankt sich und ihm dient letztlich die Predigt. Mit dem Evangelium ist der apostolischen Verkündigung und damit aber auch unserer Predigt ihr Inhalt vorgegeben: „Wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen“ – so sagt es Paulus in 2Kor 4,5.

In dieser Konzentration auf das Evangelium soll die Verkündigung als Dienst am Worte Gottes, als ministerium verbi divini, erfolgen. Martin Luther bringt dies auf den Punkt: „Alle unsere Predigten gehen dahin, dass ihr und wir allemal wissen und glauben sollen, allein Christus sei der einzige Heiland und Trost der Welt, Hirte und Bischof unserer Seelen, wie das Evangelium durchaus auf Christus weiset … deshalb ziehen wir die Leute nicht an uns, sondern führen sie zu Christus, welcher der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.“[10]

Diese Christusausrichtung der Predigt wird sicher nicht alle Probleme der Predigt lösen. Viele ihrer Probleme spielen sich nicht einfach auf der theologischen Grundsatzebene, sondern der der „Kunstfertigkeiten“, des Handwerkzeugs, ab. Aber in inhaltlicher Hinsicht werden wir verwiesen auf das apostolische Christuszeugnis, wie es für jedermann wahrnehmbar im Neuen Testament seinen gültigen Niederschlag gefunden hat und nur vom Alten Testament her verstanden werden kann. Hier, in der Beschäftigung mit der Heiligen Schrift liegt zugleich die Quelle der Predigterneuerung. Sie fängt mit der Predigtvorbereitung an, die darum weiß: Die Texte der Heiligen Schrift sind höchst anspruchsvoll. Man muss sie lange und immer wieder kauen wie ein zähes Stück Rindfleisch. In diesem Kauen, dem beharrlichen Umgang mit der Heiligen Schrift besteht unser Kerngeschäft als Theologinnen und Theologen.[11]

Das bislang Ausführte galt vor allem den predigenden Profis unter uns. Was aber bedeutet es für die Gemeinde? Ihr, der Gemeinde, und keiner anderen Größe gilt die Zusage, dass der Glaube aus der gehörten Botschaft kommt. Ja, die Gemeinde selbst ist nichts anderes als die konkrete Realisierung dieser Zusage. Wir säßen heute Morgen nicht hier, wenn Gott nicht auch in Eiserfeld seine Zusage bewahrheitet und uns zusammengerufen hätte. Dass der Glaube nicht von uns selbst produziert und gemacht ist, dass der Glaube nicht da wäre, wenn uns das nicht von anderen, von außen gesagt wäre, was sich niemand selbst sagen kann, das ist die grundlegendste und elementarste Erfahrung von Kirche. Ja, Kirche bildet sich, indem Menschen die Botschaft hören und zum Glauben kommen. Sie glauben die Kirche. Und sie können die Kirche nur glauben, weil und insofern der Glaube aus der gehörten Botschaft kommt. „Die heilige christliche Kirche, deren einziges Haupt Christi ist, ist aus dem Worte Gottes geboren, bleibt in demselben und hört nicht die Stimme eines Fremden.“[12] So heißt es in den Berner Thesen von 1528.

Und weil diese Zusage, dass der Glaube aus der gehörten Botschaft kommt, gilt, weil Gott sie wahr machen will und wahr macht, deshalb wäre es der größte Fehler den die Gemeinde begehen könnte, wenn sie Ihre Erwartungshaltung an die Predigt aufgäbe. Das wäre in der Tat das Schlimmste, was der Gemeinde und den Predigenden passieren könnte. Wir dürfen und können mit Recht etwas von der Predigt erwarten. Nicht weil wir so tolle Stars auf den Kanzeln stehen haben, sondern weil die Verheißung Gottes gilt: So kommt der Glaube aus der gehörten Botschaft.

Und wenn es doch passieren sollte und es wird passieren, dass Sie sich wieder einmal ganz unfreiwillig durch eine flügellahme Predigt in die spirituelle Entnüchterungszelle geführt fühlen, dann halten Sie sich an die Verheißung Gottes. Und halten Sie es ähnlich wie Jakob am Jabbok und bestürmen Sie den Prediger mit Ihrer Erwartung: „Ich lasse Dich nicht, Du segnest mich denn.“ All denen unter uns, die die Hoffnung in die Predigt längst verloren haben: Gottes Zusage gilt. Der Glaube wird geweckt, die Botschaft gehört, und das Wort Christi wird ausgehen bis an die Enden der Welt.

Die Gemeinde wäre schlecht beraten, wenn sie hinginge und der Pfarrperson aus Frustration über die Predigt, ständig neue Aufgaben- und Bewährungsfelder zuweisen würde. Dadurch wird die Predigtmisere nicht behoben. In Amerika habe ich beobachtet, dass sich die presbyterianischen, also die angelsächsisch-reformierten Kirchen sich nicht etwa durch den Verzicht auf Kerzen oder Bilder auszeichnen, sondern durch einen Schaft an jedem Sitzplatz: einen Schaft, in dem sich nicht nur das Gesangbuch, sondern auch die Bibel befindet.

Mit der aufgeschlagenen Schrift unter der Kanzel zu sitzen, darin findet die Erwartungshaltung der Gemeinde Ihren ultimativ angemessenen Ausdruck. Die Gemeinde liest die Schrift. Und weil die Gemeinde die Schrift liest, kann und soll sie alle Verkündigung, die aus ihrer Mitte heraus kommt, prüfen. Bei der Beschäftigung mit der Heiligen Schrift geht es also nicht um die Pflege eines Fachmenschentums oder Auslegungsmonopols, auch nicht um den Rückzug in irgendwelche isolierten Zirkel. Nein, es geht um die Erwartung, dass wir „in, mit und unter“ den Wörtern der Bibel das Zeugnis von jener Botschaft zu hören bekommen, aus der der Glaube kommt. Der bestimmte Auftrag zur Verkündigung und Sakramentsverwaltung, wie er in der Ordination von der Gemeinde zugesprochen wird, ist nur „innerhalb – und nicht etwa außer- oder gar oberhalb – des übergreifenden, allen getauften Christen aufgetragenen Zeugendienstes sinnvoll“[13]. Auch die Wortverkündigung ist und bleibt Sache der um die Schrift versammelten Gemeinde.

Um sich auf die Heilige Schrift und das Christuszeugnis in ihrer Mitte in und mit der Gemeinde konzentrieren zu können, sollten auch Pfarrerinnen und Pfarrer den Mut haben, sich von anderen Aufgaben entlasten zu lassen. Und umgekehrt sollten Christenmenschen in anderen Diensten und mit anderen Fähigkeiten die Bereitschaft mitbringen, solche Entlastung zu leisten. Der Predigt wird ein solches Abschirmen vor administrativen oder anderweitig sachfremden Übergriffen zugute kommen. In der Zeit meines Vikariats in Eiserfeld haben mein Vikariatsvater Christoph Meyer, Frau Niediek und ich den Vorzug eines ehrenamtlichen Presbyteriumsvorsitzenden kennen lernen dürfen. Und in der Schweiz, wo ich einige Jahre arbeiten durfte, ist die Pfarrerin oder der Pfarrer u.a. um dieser Konzentration willen nicht einmal Mitglied des Presbyteriums.

Es gilt in der Schrift zu graben, zu pflügen und zu ackern, bis wir schließlich pflücken und genießen dürfen. Der amerikanische Theologe Don M. Wardlaw berichtet über seine Predigtvorbereitung als Pfarrer: „Ich hatte mich über Jahre daran gewöhnt, irgendwo Brombeeren zu pflücken und hatte überhaupt nicht bemerkt, dass neben mir der Dornbusch brennt.“[14] Ja, der Dornbusch brennt. Christi Wort ist ein helles Feuer. Es will uns in unserer Arbeit nicht verzehren. Es wird uns erleuchten. Es mit aller theologischen Leidenschaft, Begeisterung und auch denkerischem Tiefsinn zu bezeugen, dazu sind wir Wortverkündigenden da.

Ich bin davon überzeugt: Begeisterung für die Predigt können wir aufbringen, wenn wir alle Lust und Leidenschaft für Christi Wort zeigen, uns von ihm anstecken lassen und die Menschen darauf hinweisen: Seht, der Dornbusch brennt! „Gott ist gegenwärtig. Lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten. Gott ist in der Mitte. Alles in uns schweige und sich innigst vor ihm beuge. Wer ihn kennt, wer ihn nennt, schlag die Augen nieder; kommt, ergebt euch wieder.“

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen

Zur Homepage von Marco Hofheinz >>>


[1] B. Strauss, Vom Aufenthalt, München 2009, 105.

[2] D.L. Sayers, Das größte Drama aller Zeiten. Aus dem Englischen übers. und mit einem Geleitwort versehen v. K. Barth, Zürich 1959. Vgl. auch dies., Das größte Drama aller Zeiten. Drei Essays und ein Briefwechsel zwischen Karl Barth und der Verfasserin, hg. v. H. Stoevesandt, Zürich 1982.

[3] Vgl. H.-W. Pietz, Das Drama des Bundes. Die dramatische Denkform in Karl Barths Kirchlicher Dogmatik, NBST 12, Neukirchen-Vluyn 1998.

[4] K. Barth, Predigten 1954-1967, hg. v. H. Stoevesandt, Karl Barth GA I, Zürich 21981, 245.

[5] Vgl. O. Hofius, Wort Gottes und Glaube bei Paulus, in: ders., Paulusstudien, WUNT 51, Tübingen 21994, (148-174) 153.

[6] Vgl. ders., Gemeindeleitung und Kirchenleitung nach dem Zeugnis des Neuen Testaments, ZThK 103 (2006), (184-205) 185: „Die Apostel sind dem Neuen Testament zufolge nicht Träger eines kirchlichen Amtes. Sie sind vielmehr in einzigartiger Weise Jesus Christus als dem Herrn der Kirche zugeordnet und gehören in dieser Zuordnung wesentlich in das Geschehen der die Kirche begründenden und tragenden Offenbarung Gottes in Jesus Christus mit hinein. […] Die Apostel bilden den begrenzten Kreis jener Augenzeugen, denen sich der gekreuzigte und auferstandene Christus in den einmaligen Ostererscheinungen durch das Wort seiner Selbsterschließung zu erkennen gegeben und die er damit zugleich zu authentischen Zeugen seiner Person und seines Werkes berufen hat.“

[7] Vgl. O. Michel, Der Brief an die Römer, Göttingen 111957, 231.

[8] Vgl. P. Stuhlmacher, Der Brief an die Römer, NTD 6, Göttingen / Zürich 1989, 145.

[9] So O. Hofius, Wort Gottes und Glaube bei Paulus, a.a.O., 153.

[10] WA 46, 588,2ff.

[11] Den ähnlich gelagerten Vorschlag, das Pfarramt vom jüdischen Rabbinat herkommend als lesendes Amt, den Pfarrer also als „pastor legens“ zu verstehen, hat A. Deeg, Pastor legens. Das Rabbinat als Impulsgeber für ein Leitbild evangelischen Pfarramts, in: Pastoraltheologie 93 (2004), 411-427, entfaltet.

[12] BSRK 30,9-11.

[13] O. Herlyn, Vom Predigtamt aller. Zur Bedeutung des „allgemeinen Priestertums“ für die Gestaltung der gottesdienstlichen Verkündigung, in: ders., Sache der Gemeinde. Studien zu einer Praktischen Theologie des „allgemeinen Priestertums“, Neukirchen-Vluyn 1997, (36-59) 39.

[14] Zit. nach M. Nicol, Einander ins Bild setzen. Dramaturgische Homiletik, Göttingen 2002, 66.


Pfarrer z.A. PD Dr. Marco Hofheinz
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