Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Die Taufe in evangelischer Perspektive

Biblische und historische Perspektiven, Empfehlungen für die evangelische Praxis der Taufe, erstellt vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK)

Eine Broschüre rund um die Taufe, in der "sich die einmalige Beziehung von Gott und Mensch (manifestiert). Dem Täufling wird das Evangelium von Jesus Christus zuteil, mit dem sich Gott der Welt und den Menschen zuwendet und sie zur Umkehr aus der Sünde aufruft, das heisst, aus der Entfremdung von Gott, den Mitmenschen und von sich selbst." (Thomas Wipf)

direkt zum PDF der online Ausgabe "Die Taufe in evangelischer Perspektive" >>>

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In der Taufe manifestiert sich die einmalige Beziehung von Gott und Mensch: Gott schliesst einen Bund mit den Menschen, die Menschen antworten darauf mit einem Leben aus dem Glauben heraus. Mit der Schrift "Die Taufe in evangelischer Perspektive" legt der Rat SEK nach Publikationen zur Wiedertaufe, zum Abendmahl und zur Ordination seine Position zur Taufe vor. Sie widerspiegelt die Diskussion um die Taufe zwischen den Mitgliedkirchen und führt diese mit Empfehlungen zur Taufpraxis weiter. Insofern stellt die vorliegende Publikation einen Meilenstein in der Taufdebatte in der Schweiz dar. Damit leistet der Rat SEK auch einen wichtigen ökumenischen Beitrag zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe zwischen den christlichen Konfessionen in unserem Land.

direkt zum PDF der online Ausgabe "Die Taufe in evangelischer Perspektive" >>>


Quelle: Medienmitteilung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds, Jerusalem, Bern, 5. November 2010
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