Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Jahr der Taufe 2011

Theologie, Material für Gottesdienst, Kinderkirche, Gemeindetage

Logo aus der EKvW

Und besonders: Was Reformierte zur Taufe sagen: heute, im Heidelberger Katechismus, mit Johannes Calvin, Huldreich Zwingli und Heinrich Bullinger.

 

 

 

 

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Impulse für die Taufpraxis

Offiziell eröffnet wird das Jahr der Taufe erst am 6. Januar 2011. Doch es wirft seine Schatten weit voraus: Rechtzeitig vor der Landessynode der EKvW, die sich im November schwerpunktmäßig mit dem Thema „Taufe“ beschäftigt, ist jetzt ein Reader erschienen. Jede Gemeinde der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) kriegt zwei Exemplare gratis.
Biblische und historische Perspektiven, Empfehlungen für die evangelische Praxis der Taufe, erstellt vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK)

Eine Broschüre rund um die Taufe, in der "sich die einmalige Beziehung von Gott und Mensch (manifestiert). Dem Täufling wird das Evangelium von Jesus Christus zuteil, mit dem sich Gott der Welt und den Menschen zuwendet und sie zur Umkehr aus der Sünde aufruft, das heisst, aus der Entfremdung von Gott, den Mitmenschen und von sich selbst." (Thomas Wipf)
Themenheft mit Mini-CD für das Themenjahr 2011 der Lutherdekade

EKD. Unter dem Titel „Taufe und Freiheit“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) jetzt zum dritten Mal ein Magazin zu einem Themenjahr der Lutherdekade veröffentlicht. Nach den personenbezogenen Magazinen „Calvin“ (2009) und „Melanchthon“ (2010) trägt das dritte EKD-Heft für das Themenjahr 2011 den Titel „Taufe und Freiheit“.
Von Michael Beintker

Reformierte Sommeruniversität 2007 in Münster, Vorlesung am 30. August 2007
Sakrament: ein Zeichen, das hilft, den Glauben zu nähren

Das reformierte Verständnis der Taufe drückt sich aus in den Worten „Hilfsmittel“, „sichtbares Zeichen“, „Siegel“, „Unterpfand“, „Wahrzeichen“, „Zeichen des Bundes“.
Von Christoph Rehbein, Göttingen

Ein Geschenk Calvins: ''Den Anfang von Vers 5 übersetzt er wörtlicher als Luther und damit sachgemäßer. Eine ganz unscheinbare Stelle: 'Wenn wir mit Christus verbunden sind', sagt Luther. Im griechischen Urtext steht da das Wort sümphütoi, wörtlich: zusammengepflanzt. Calvin sagt: 'Wenn wir in ihn eingepflanzt sind...'. Das Fundament (der Gande, an dem die Taufe Anteil gibt) besteht somit nicht aus Beton! Hören wir wiederum den Reformator mit Worten aus seinem Kommentar: „Das kraftvolle Bild vom Einpflanzen zeigt deutlich, dass der Apostel nicht nur ermahnt, sondern vielmehr von der Güte Christi predigt. …''
Westfälische Landessynode tagt vom 15. bis 19. November in Bethel

BIELEFELD/WESTFALEN Ein urchristliches Thema: Die Taufe wird Schwerpunkt der Westfälischen Landessynode, die vom 15. bis 19. November in Bielefeld zusammenkommt. Damit bereitet sich die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) auf das Jahr der Taufe vor. 2011 soll die Taufe unter dem Motto „Gottesgeschenk“ besonders im Mittelpunkt stehen.
erstellt von der Evangelischen Kirche von Westfalen zum Jahr der Taufe 2011

zum Jahr der Taufe 2011

im komm-webshop
Taufe und Abendmahl nach Johannes Calvin. Von Georg Plasger, Siegen

Die Sakramente sollen Menschen zu Christus hinführen. Das Besondere an ihnen im Unterschied zur Predigt? Sie sprechen neben dem Hören auch andere Sinne des Menschen an: den Geruchs-, den Tast- und den Geschmackssinn. Mit dieser "ganzheitlichen Pädagogik" passt Gott sich den begrenzten menschlichen Fähigkeiten an, sein Wort aufzunehmen.
Theologe: Evangelische Kirche besinnt sich wieder auf die biblischen Verheißungen

Bielefeld/Westfalen. Wer sein Kind oder sich selbst taufen lässt, ist nicht an kirchlicher Lehre interessiert, sondern an spürbarer Begleitung und konkreter Unterstützung im Leben. Darauf hat der Theologe Dr. Christian Grethlein am Dienstag (16.11.) vor der Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen hingewiesen. In Vorbereitung auf das Jahr der Taufe 2011 sprach er über Herausforderungen und Chancen, die mit der Taufe verbunden sind.
Einsendung bis zum 28. Februar 2011

Die Karl Bernhard Ritter Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes prämiert 2011 Taufgottesdienste oder Tauferinnerungsgottesdienste.
Donnerstag, 6. Januar 2011, 16.30 Uhr, Gottesdienst mit Präses Nikolaus Schneider in der Jesus-Christus-Kirche, Kirchplatz, 58540 Meinerzhagen

''Gottesgeschenk'' heißt das Leitmotiv, unter das die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen 2011 als Jahr der Taufe stellen. Zum Auftakt des Jahres der Taufe findet ein Gottesdienst in Meinerzhagen statt.
Die Taufe - ein Band zwischen Täufling und Gott und ein Band zwischen Täufling und christlicher Gemeinde

Sie ist richtig beliebt. Sie ist ein starkes Zeichen. Und sie ist ein kirchliches Kernangebot. Die Rede ist von der Taufe. Das "Jahr der Taufe" hat am 6. Januar 2011 begonnen.
Evangelische Kirchen in NRW eröffnen Jahr der Taufe

NRW/MEINERZHAGEN - Die Taufe wird in den evangelischen Kirchen Nordrhein-Westfalens und darüber hinaus ein Jahr lang besonders im Mittelpunkt stehen: Unter dem Motto „Gottesgeschenk“ wurde am Donnerstag (6.1.) das Jahr der Taufe 2011 eröffnet.
Westfälische Landeskirche lädt zur Liederwerkstatt ins Landeskirchenamt ein

Liederwerkstatt am 7. März - Einsendung bewährter Lieder via E-Mail bis zum 28. Febbruar - Anmeldung bis zum 2. März 2011
Rheinische Vizepräses kündigt ''Jahr der Taufe 2011'' an

Die Taufe ist ein Schwerpunktthema der Evangelischen Kirche im Rheinland für das kommende Jahr: „Menschen sollen neugierig gemacht werden auf das Gottesgeschenk, das die Taufe bedeutet. Familien sollen ermutigt werden, ihre Kinder taufen zu lassen. Gerade Alleinerziehende, die ihre Kinder oft nicht taufen lassen, weil sie kein Geld für eine Tauffeier haben, wollen wir in den Blick nehmen“, unterstrich Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, am Montagabend (29. November) vor Journalistinnen und Journalisten in der Düsseldorfer Johanneskirche.
18. bis 20. März 2011 in Villigst

Unter dem Titel „Taufe und Freiheit“ findet vom 18. bis zum 20. März ein praktisch-theologischer Kongress zum Jahr der Taufe 2011 in Villigst statt. Professor Christian Grethlein (Münster) wird am Freitag zum Thema „Taufpraxis im Wandel“ referieren. Professor Wilfried Härle (Heidelberg) führt in das Thema „Taufe und Freiheit“ ein.
Hans-Martin Lübking refrierte auf der Pfarrkonferenz des Kirchenkreises Siegen im Gemeindehaus Dautenbach

Wer in seinem Leben nicht frühzeitig als Kind oder spätestens als Jugendlicher mit Kirche, Religion und Glauben in Berührung kommt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit kaum eine Chance, in späteren Lebensjahren ein positives Verhältnis zu Kirche und Religion zu entwickeln.
Orientierungshilfe der EKD und Predigten zum Download

VEM stellt Heft zum ''Jahr der Taufe'' vor

Februar 2011 bis Mitte Mai 2011: Ausstellung im Haus der Begegnung, Bonn

Das ''Haus der Begegnung'' in Bonn zeigt im von den Evangelischen Kirchen ausgerufenen ''Jahr der Taufe und der Freiheit'' einen besonderen Denkanstoß: die Kunstinstallation ''Johannes, eine Taufmaschine''.
Rheinische Kirche schreibt Wettbewerb aus

Lieder zur Taufe eines Kindes gibt es reichlich. Aber bei Liedern, die auch vom Text her zur Taufe von Jugendlichen und Erwachsenen passen, sieht es im gegenwärtigen kirchlichen Liedgut eher mau aus. Für die Evangelische Kirche im Rheinland ist dies Grund genug, einen Wettbewerb „Lieder zur Erwachsentaufe“ auszuschreiben: Gesucht werden Lieder, die gegenwartsbezogen sind und die sich auch von kleineren Taufgemeinden gut singen lassen.
Kongress zum Jahr der Taufe mit Teilnehmern aus ganz Deutschland

SCHWERTE/WESTFALEN - Gerade am Lebensanfang ist das Lebensende besonders gegenwärtig: Dass diese Erfahrung für viele Eltern bei der Taufe ihres Kindes eine große Rolle spielt, hat die Theologin Dr. Regina Sommer (Kassel) am Samstag (19.3.) bei einem Taufkongress der Evangelischen Kirche von Westfalen hervorgehoben.
Vor 15 Jahren erkannten die Rheinische Kirche und fünf katholische Bistümer die Taufe wechselseitig an

Ein besonderes Datum steht am Samstag (26. März) auf dem Kalender der Evangelischen Kirche im Rheinland: Vor 15 Jahren haben sie und fünf katholische Bistümer die Taufe formell wechselseitig anerkannt. Vier Wörter sind in der Präambel der Vereinbarung fett gedruckt: „Einheit in der Taufe“. Diese wollten die Vertreter der Evangelischen Kirche im Rheinland, des Erzbistums Köln und der Bistümer Aachen, Essen, Münster und Trier deutlicher zum Ausdruck bringen, als sie am 26. März 1996 ihre Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe unterzeichneten.
1. und 2. Juli 2011: Deutsch-argentinisches Treffen in Bielefeld

Deutsch-südamerikanische Partnerschaft: EKvW lädt zum „Forum Rio de la Plata“ ein
Früher dauerte die Taufe drei Jahre – heute zehn Minuten

Christian Grethlein mahnt ein Nachdenken über die Taufpraxis auch in reformierten Gemeinden an. Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche nimmt das ‚Jahr der Taufe‘ zum Anlass und diskutiert über die Bedeutung der Taufe.
Forum ''Rio de la Plata'': Westfalen und Argentinien im Austausch

BIELEFELD/WESTFALEN - Das Baby hat hohes Fieber, die Mutter ist verzweifelt. Sie wohnt abgelegen, ist allein mit ihrem Kind. Es ist Nacht, die Lehmstraßen sind vom Regen aufgeweicht. Da fasst sie einen Entschluss: Sie tauft ihr Kind. Pfarrer Arturo Blatezky erzählt diese Geschichte aus Argentinien, um deutlich zu machen: Die Armen haben nichts, worauf sie sich wirklich verlassen können – außer der Zusage Gottes, die in der Taufe zum Ausdruck kommt.
Westfälische Landessynode: Erfreuliche Bilanz – Feste mit insgesamt über tausend Taufen

WESTFALEN/BIELEFELD. Zum Jahr der Taufe 2011 unter dem Motto „Gottesgeschenk“ hat die Synode der westfälischen Landeskirche eine positive vorläufige Bilanz gezogen.
Rheinische Kirche zeichnete Gewinner aus

Pfarrerin Dr. Gertrud-Marianne Schendel und Kirchenmusiker Christof Struck haben den Wettbewerb „Lieder zur Erwachsenentaufe“ der Evangelischen Kirche im Rheinland gewonnen. „Wolkenfelder auf dem nassen Gehweg“ heißt das Lied, das die Uelzener Pfarrerin getextet hat und das der Kirchenmusiker aus Wrestedt vertont hat.
Jahr der Taufe in Westfalen abgeschlossen – Präses Buß: Taufe ist voraussetzungslos, aber nicht folgenlos

BIELEFELD/WESTFALEN - „Noch einmal neu anfangen, nochmals den ersten Atemzug tun – neu geboren werden“: Auf diese grundlegende Bedeutung der Taufe hat der westfälische Präses Alfred Buß hingewiesen. „Vielleicht ist es das, was so viele Menschen suchten im Jahr der Taufe, was sie spürten bei den vielen Tauffesten und jetzt wieder zu Weihnachten: die Nähe Gottes und die Fülle des Lebens“, so der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen am zweiten Weihnachtstag (26.12.) in einem Gottesdienst in der Zionskirche Bielefeld-Bethel. Damit fand das Jahr der Taufe in der westfälischen Landeskirche seinen offiziellen Abschluss.
 

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