Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


'''Talking about us‘ – Gedankenaustausch zur Zusammenarbeit zwischen NGOs und kirchlichen Akteuren bei der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus''
23./24. Mai 2012: Vollversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAGKR) in Berlin
Unter den Fragestellungen: „Wie wir uns gegen seitig wahrnehmen, warum wir voneinander profitieren können und was wir im Miteinander verbessern sollten“ wollen die Tagungsteilnehmer sich im Spannungsfeld von Amtskirche, Gemeindepraxis und Zivilgesellschaft darüber austauschen, was sie in der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus voneinander erwarten bzw. erhoffen.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




Wer ist der Größte?

Andacht über Mk 9,33-35 von Sylvia Bukowski, auf der Herbstsynode des Kirchenkreises Wuppertal

'''Wenn jemand will der erste sein, der soll der letzte sein von allen und aller Diener.' Das heißt: am wichtigsten ist, dass Eure Fähigkeiten und Erfahrungen dazu dienen, andere stark zu machen. Sie sollen in Eurer Gegenwart aufblühen und von Herzen sagen können: es tut mir gut, mit dir zusammenzusein! Oder: Wenn ich von dir weggehe bin ich 2 cm größer. Nach dieser Regel versuchen Sie sicher alle, in der Gemeinde zu arbeiten. Aber wie ist das im Umgang mit KollegInnen, wie ist das im Presbyterium und in anderen kirchlichen Gremien?''

33 Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er daheim war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg verhandelt? 34 Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander verhandelt, wer der Größte sei. 35 Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener.
Markus 9,33-35

Darüber haben die Jünger Jesu hier gerade diskutiert und diese Frage nicht erst auf das „Himmelreich“ bezogen, wie bei Matthäus, sondern sie ganz irdisch und konkret auf das Jetzt verhandelt. Und die Frage nach der eigenen Wichtigkeit beschäftigt die Nachfolger Jesu, glaube ich, bis heute, obwohl es alle in der Regel genauso schamhaft verschweigen, wie die Jünger, wenn sie darauf angesprochen werden.

Es wäre schön, wenn ich als Frau jetzt sagen könnte: das gockelhafte Konkurrieren und sich Spreizen ist eben typisch Mann, während es unter uns Frauen ganz anders zugeht und da reine Schwesterlichkeit herrscht. Aber leider ist dem nicht so, genauso wenig wie in der Alltagsrealität Schwestern immer nur eitel Friede, und Sonnenschein verbindet. Der einzige Unterschied bei dem Kampf um einen möglichst hohes Renommee liegt im allgemeinen in der Wahl der Mittel: Während Männer ihre Konkurrenzkämpfe auch in der Kirche oft eher sportlich austragen mit langen und längeren Redebeiträgen, stolzen Erfolgsberichten und übervollen Terminkalendern, als Beleg dafür, wie gefragt sie sind, gehen wir Frauen es meist etwas zurückhaltender an und schöpfen aus einem scharf- bis giftigem Kritikpotential. Beide Methoden, sich vor anderen zu beweisen, können sich bei allen Beteiligten aber natürlich auch mischen...

Wer ist der /die größte? Wer ist am wichtigsten?

Wir vergleichen uns, messen uns, bewerten uns gegenseitig: manchmal mit unverhohlenem Überlegenheitsgefühl, aber ich glaube, viel öfter mit einer tief sitzenden Angst: der Angst, mit den offensichtlich erfolgreicheren, redegewandteren und beliebteren KollegInnen im Presbyterium oder im Pfarrkonvent nicht mithalten zu können und vielleicht insgesamt nicht gut genug zu sein. Manchmal empfinden wir es vielleicht auch als Kränkung, selbst nicht genügend anerkannt und gewürdigt zu werden. Allesamt bemühen wir uns jedenfalls oft, uns nicht zu sehr in die Karten gucken zu lassen, weil die manchmal deutlich weniger Trümpfe haben, als wir es uns wünschten und anderen gegenüber vorgeben.

Wer ist der /die Größte? Wer ist am wichtigsten?

Diese Frage verbreitet den starken Druck, nach außen möglichst gut dazustehen. Und sie macht einen gleichzeitig sehr einsam bei allem, was nicht so richtig gelingt, wo wir hinter den fremden und den meist noch höheren eigenen Erwartungen zurückbleiben, oder was wir kräftemäßig einfach nicht schaffen. Keiner möchte riskieren, sich eine Blöße zu geben und womöglich bei anderen als Versager eingestuft zu werden. Der schöne Schein soll trotz Sparzwang und rasanter Entkirchlichung der Gesellschaft gewahrt bleiben. Also strampeln wir weiter, laden uns noch mehr auf (oder lassen uns noch mehr aufladen) und verlieren unsere Energie und unsere Lust an der Arbeit und am Leben durch Gefühle von Überlastung, aber auch von lähmendem Frust. Die vielen burn outs unter kirchlichen Mitarbeitern sind dafür ein trauriger Beleg.

So soll es unter euch nicht sein! sagt Jesus und warnt an anderer Stelle: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“

Als guter Seelsorger will Jesus verhindern, dass seine Nachfolger sich und andere kaputtmachen mit dem Wunsch, möglichst wichtig zu sein. Aber er ist auch weise genug, zu wissen, dass ein schlichtes Verbot gegen ihn nicht wirkt. Deshalb gibt er ihm eine neue Richtung (wir würden das heute „reframing“ nennen.) Er sagt:
„Wenn jemand will der erste sein, der soll der letzte sein von allen und aller Diener.“
Das heißt: am wichtigsten ist, dass Eure Fähigkeiten und Erfahrungen dazu dienen, andere stark zu machen. Sie sollen in Eurer Gegenwart aufblühen und von Herzen sagen können: es tut mir gut, mit dir zusammenzusein! Oder: Wenn ich von dir weggehe bin ich 2 cm größer.

Nach dieser Regel versuchen Sie sicher alle, in der Gemeinde zu arbeiten.
Aber wie ist das im Umgang mit KollegInnen, wie ist das im Presbyterium und in anderen kirchlichen Gremien? Begegnen Sie einander da auch mit einem echten Interesse und tragen dazu bei, eine Atmosphäre von Freundlichkeit und Wertschätzung zu schaffen? Können sich die, mit denen Sie zusammenarbeiten in Ihrer Nähe eigenständig entfalten? Nehmen Sie kollegiale Kritik an und reagieren Sie in Konflikten so, dass Sie niemanden verletzen oder fertigmachen? Und schließlich: trauen Sie sich, sich vor anderen zu „Letzten“ zu machen und um Hilfe zu bitten, wenn Sie an Ihre Grenzen kommen?

Ich muss gestehen, dass ich diese Fragen nicht alle mit Ja beantworten könnte! Vielleicht deshalb hat mich die Äußerung eines muslimischen Gesprächpartners beim Runden Tisch sehr nachdenklich gemacht, der gesagt hat: ein guter Moslem ist nicht der, der von sich überzeugt ist: ich bin ein guter Moslem, sondern der, über den es sein Nachbar sagt. In unserem Kontext heißt das: Stimmt unsere Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung im Pfarrerkreis und im Presbyterium überein?

Ich bin sicher, es gibt für uns alle noch viele Chancen, uns in der menschlichen Größe einzuüben, um die es Jesus geht: in einer Größe, die geben, aber auch bitten kann, die andere trägt, sich aber demütig bewusst bleibt, wie sehr selbst der stärkste Mensch darauf angewiesen ist, von anderen getragen zu werden.

In diesem Sinn würde ich mir wünschen, dass wir einander noch aufmerksamer wahrnehmen, über die vertrauten Kreise hinaus, dass wir gelungene Projekte unserer Arbeit noch intensiver miteinander austauschen, und zwar so, dass sie wirklich der Anregung und Ermutigung anderer dienen, und dass wir endlich die Angst verlieren, uns zu blamieren, wenn wir einander ehrlich mitteilen, was nicht so gut läuft in unseren Gemeinden und uns bei anderen Rat und Hilfe holen für unsere Arbeit.

Wenn Ergänzung noch mehr an die Stelle von Konkurrenz tritt, wenn das Denken in Gemeinsamkeit uns noch mehr von unserem Einzelkämpfertum befreit, wird sich das Klima bei unseren kirchlichen Zusammenkünften heilsam verändern und die Müdigkeit daraus verschwinden! Dank einer tragfähigen Vernetzung miteinander werden wir auch den schwierigen Veränderungen und Einschnitten, die auf unsere Gemeinden noch zukommen, viel besser standhalten können, und wir können uns gegenseitig auf vielerlei Weise beweisen: keiner steht allein oder auf verlorenem Posten! Und Gottes Wege enden nicht, wo wir vor die Wand laufen!

Viele gute Anfänge in die Richtung eines achtsamen Miteinanders, das jedem Beteiligten gut tut, sind ja auch längst schon gemacht und wirken sich segensreich darin aus, dass aus dem Zusammensein auf Synoden, in Gremien und Pfarrkonventen oft auch Lust und Zuversicht wächst für unsere verschiedenen Aufgaben in der Nachfolge Jesu Christi, der zugleich unser aller Herr und Diener ist.

Sylvia Bukowski, Pfarrerin in Wuppertal

Am Freitag, den 12.11. und am Samstag, den 13.11.2010 fand die 6. Tagung der 2. Synode des Kirchenkreises Wuppertal im Gemeindezentrum Hottenstein der Gemeinde Wichlinghausen-Nächstebreck statt. Die Synodalandacht hielt Sylvia Bukowski am 13. November.

Foto: Knipsermann, „Auf dem Weg nach oben!“, CC-Lizenz (BY 2.0); www.piqs.de

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