Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


'''Talking about us‘ – Gedankenaustausch zur Zusammenarbeit zwischen NGOs und kirchlichen Akteuren bei der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus''
23./24. Mai 2012: Vollversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAGKR) in Berlin
Unter den Fragestellungen: „Wie wir uns gegen seitig wahrnehmen, warum wir voneinander profitieren können und was wir im Miteinander verbessern sollten“ wollen die Tagungsteilnehmer sich im Spannungsfeld von Amtskirche, Gemeindepraxis und Zivilgesellschaft darüber austauschen, was sie in der Arbeit für demokratische Kultur gegen Rechtsextremismus voneinander erwarten bzw. erhoffen.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




Mose und die Herrlichkeit Gottes - 2. Mose 33,17-23

Predigt am 2. Sonntag nach Epiphanias. Von Martin Filitz, Halle

Gottesdienst am Sonntag, dem 16. Januar 2011 um 10.00 Uhr im Gemeindehaus der Ev.-ref. Domgemeinde Halle (Saale) – 2. Sonntag nach Epiphanias – Gottesdienst mit den Studierenden des Reformierten Convicts.

Predigttext: Exodus 33, 17-23
Predigtlied: EG 70,1-4
Schriftlesung: Johannes 2,1-11
Wochenpsalm: Psalm 105
Wochenlied: EG 5 Gottes Sohn ist kommen
Wochenspruch: Johannes 1,17
Heidelberger Katechismus: Frage 56

Und der HERR sprach zu Mose: Auch was du jetzt gesagt hast, will ich tun, denn du hast Gnade gefunden in meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen.
Da sprach er: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!
Er aber sprach: Ich selbst werde meine ganze Güte an dir vorüberziehen lassen und den Namen des HERRN vor dir ausrufen: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.
Und er sprach: Du kannst mein Angesicht nicht sehen, denn ein Mensch kann mich nicht sehen und am Leben bleiben.
Dann sprach der HERR: Sieh, da ist ein Platz bei mir, stelle dich da auf den Felsen.
Wenn nun meine Herrlichkeit vorüberzieht, will ich dich in den Felsspalt stellen und meine Hand über dich halten, solange ich vorüberziehe.
Dann werde ich meine Hand wegziehen, und du wirst hinter mir her sehen. Mein Angesicht aber wird nicht zu sehen sein.

Liebe Gemeinde,
Gott sehen, und wenn nicht ihn selbst, dann doch wenigstens seine Herrlichkeit, sein Gewicht, wie es im Hebräischen heißt, das er im Himmel und auf Erden hat. Gott erkennen und ihn nicht sehen – das ist eine Herausforderung. Und wenn er nicht sichtbar ist, kann man ihn nicht wenigstens sichtbar machen? Menschen wollen Gott sehen. Sie wollen sich mit dem Unsichtbaren nicht zufrieden geben. Und sie versuchen, ihn sichtbar zu machen. Und zu diesen Versuchen zählen die größten Kunstwerke der Antike: die kolossalen Götterfiguren der Assyrer und der Babylonier, der blitzeschleudernde Zeus, den man im vergangenen Jahrhundert an der Küste von Griechenland aus dem Meer geborgen hat, die wunderschönen Abbilder der Göttin Athene aus Marmor und natürlich die Götter der Ägypter: Horus mit dem Falken, der Gott Ra mit der Sonnenscheibe, Isis und Osiris und Anubis, der Gott mit dem Schakalskopf. Wenn man solche Götterbilder hat, dann kann man sich wenigstens eine Vorstellung von Gott machen, ihn einordnen in die Bilderwelt, die man auch sonst im Kopf hat, ihn auch plausibel machen: So ist Gott, so sieht er aus. Wenn du an ihn denkst, dann kannst du dir folgendes Bild von ihm machen. Wie soll man eine persönliche Beziehung zu einem göttlichen Gegenüber aufbauen können, wenn man keine Vorstellung von ihm hat? Wie soll man konkurrieren auf dem Markt der Bilder und der Abbildungen, der Filme und der Video Clips, von YouTube und DVD, wenn man nur einen Gott ohne Bild anzubieten hat? Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, sagt man. Was sagt uns ein Gott ohne Bild?

Mose hat nichts dergleichen. Sein Gott zeigt sich nicht, er redet. Kein Mensch weiß, wie man sich das vorstellen soll, wenn Mose mit Gott redet. Wie kann man sein Leben und seine Hoffnung von einem Gott abhängig machen, der dem menschlichen Auge unsichtbar bleibt! Illusionen! Luftschlösser! Einbildung! „Die Menschen schufen sich ihre Götter nach ihrem eigenen Bilde“ – sagte der griechische Philosoph Xenophanes von Kolophon (570-475 v.Chr.) „Wenn die Pferde Götter hätten“ – so schreibt er, „dann sähen diese Götter wie Pferde aus“. Die Menschen machen sich Götter mit menschlichen Eigenschaften.

Mose und die Herrlichkeit Gottes

Aber die gesamte biblische Überlieferung ist sich nun einmal darüber einig, dass der lebendige Gott kein Bild von sich macht oder machen lässt, sondern dass er redet und wir hören. Die Judenheit kennt keine Bilder von Gott – nur sein Wort. Im Islam ist es genau so. Und auch die Christenheit war mit Gottesbildern sehr zurückhaltend, bis sich das Heidentum mehr und mehr in die Kirche einschlich  - und seither gibt es auch in der Christenheit den immer wieder unternommenen und den immer wieder gescheiterten Versuch, Gott sichtbar zu machen.

Nein, kein Bild, auch Mose bekommt weder das Angesicht Gottes noch ein Bild von seinem Angesicht zu sehen. Gott ist eben kein Ding dieser Welt. Er lässt sich weder photographieren noch sonst abbilden. Keine Kamera kann ihn einfangen, kein Maler ihn auf Holz oder Leinwand bannen. Beschreibungen von ihm scheitern an seiner Wirklichkeit. Auch die Bilder, die wir in unserer Sprache für Gott verwenden scheitern letztlich. Ist er wirklich allmächtig? Warum geschehen dann laufend Dinge, die seinem offenen Willen zuwider laufen, warum hat das Böse solch eine Macht? Ist Gott wirklich allgegenwärtig? Ist er auch in der Hölle? Man kann sich nicht einfach damit herausreden, dass man sagt, wir Menschen seien nur zu kurzsichtig, um den Sinn hinter allem zu erkennen. Auch wenn wir von Gott, dem Vater reden, ist das ein Bild, ein Gleichnis, das einen ganz bestimmten Aspekt seines Wesens hervorhebt, aber ihn niemals zulänglich beschreiben kann. Gott ist eben kein Teil dieser Welt – jedenfalls nicht Israels Gott, der mit Mose wie mit einem Freunde redet. Er hat die Welt ins Leben gerufen. Er handelt an der Welt, aber er geht nicht in ihr auf. Er ist nicht alles, was wir auch sind, nur etwas schöner, etwas vollkommener, etwas größer. Er ist Gott. Er ist der Herr. Er ist der Zugewandte und  der Ferne. Er ist nah und zugleich unerreichbar fern.

Mose will ihn sehen. Mose will Gewissheit. Mose will seine Nähe. Er will, dass sich der Schleier des Geheimnisses Gottes für ihn ein wenig lüftet. So könnte er sich getroster auf den Weg machen, der vor ihm und seinem Volk liegt. So könnte er sicherer sein auf dem langen Weg durch die Wüste inmitten der drohenden Lebensgefahr.

Aber es bleibt nicht bei dem riesengroßen Abstand zwischen Gott und Mose. Gott schafft dem Mose einen Raum, in dem die Nähe Gottes erfahren und ertragen kann. „Nicht sieht der Mensch Gott und lebt!“ – heißt es in dieser Geschichte. Der Abstand zwischen Mensch und Gott geschieht auch zum Schutze des Menschen. Wie soll der Mensch, der von der Schuld und der Verkehrtheit der ganzen Welt gezeichnet ist, die Heiligkeit Gottes aushalten können. „Nicht sieht der Mensch Gott und lebt.“
„Weh mir, ich vergehe!“ – sagt der Prophet Jesaja, als er sich selber in der Nähe Gottes wiederfindet: „Ich bin unreiner Lippen und stamme aus einem Volk von unreinen Lippen!“ – In der Nähe Gottes und in der Begegnung mit ihm erkennen Menschen, dass sie selber in diese Nähe nicht gehören. Sie gehören in die Gottesferne. Die Nähe Gottes ertragen sie nur, wenn Gott selbst sie schützt, wenn er einen Raum schafft, in dem sie ihn aushalten, einen Fels, auf dem sie stehen, eine Kluft, in der sie sich verbergen können. So behütet kann Mose den mächtigen Gottesnamen JHWH hören und ertragen, und er kann sogar Gott dem Herrn „hinterher sehen“ als er vorüberzieht. Er kann sehen, wo er gewesen ist, was er getan hat und welche Spuren er hinterlassen hat. Erkennen im Nachhinein – das ist charakteristisch für menschliches Erkennen überhaupt und wohl auch für die Erkenntnis Gottes. Als Gott die Welt schuf, gab es keine Zeugen, und doch erzählen die Menschen später von dem 6-Tagewerk der Schöpfung, und noch später werden sie erzählen, wie Gott den Planeten ihre Umlaufbahnen gegeben hat, der Erde ihre lebenspendende Atmosphäre, der Welt ihre Meere und ihre Kontinente. Später, im Nachhinein. Und so erkenne ich auch die Spuren, die die Liebe Gottes in meinem Leben gezeichnet hat: im Nachhinein: „...der dich erhält, wie es dir selber gefällt, hast du nicht dieses verspüret.“ Wir leben unser Leben nach vorn, aber wir erkennen es im Nachhinein. Wir erleben die freundliche Zuwendung Gottes in der Gegenwart, aber wir erkennen sie im Blick zurück: „nun danket alle Gott..., der uns von Mutterleib und  Kindesbeinen an, unzählig viel zugut und noch jetztund getan!“  Gott erkennt man an dem, was er tut, aber man erkennt es vor allem dann, wenn er es getan hat. Darum ist im Volk Israels die Erinnerung so wichtig. Erst die Erinnerung an die vergangenen Taten Gottes eröffnet die Hoffnung auf neue Taten Gottes: „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“

Mose hat die Nähe Gottes erfahren. Davon wird er den Menschen seines Volkes erzählen. Die Erfahrungen des Mose sind kein Beweis für die Wirklichkeit Gottes in der Welt. Der Unsichtbare lässt sich nicht sichtbar machen, der Schöpfer der Welt lässt sich nicht in die Welt einzeichnen. Damit wird Israel leben müssen und Mose als der Repräsentant dieses Volkes auch. Sie sind einem Gott begegnet, der Nähe schafft durch sein Wort, der in seinem Volk und mit seinem Volk handelt, dessen Gebote Lebensraum schaffen in den chaotischen Zuständen, die die Menschen immer wieder herstellen. Der vornehmste Gottesdienst des Gottes Israel besteht nicht darin, dass man ihm Opfer bringt, sondern darin, dass die Menschen im Respekt vor ihm und voreinander leben. Der Gottesdienst besteht darin, dass die Menschen des Volkes Israel ihre Welt als Schöpfung Gottes gestalten und damit eine menschliche Welt schaffen, in der jeder und jede zu ihrem Recht kommen. Dass sie die Welt als einen Ort gestalten, in der die Menschen auch ihren Lebensraum als Schöpfung Gottes achten und behandeln. „Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer“ – sagt Gott zu seinem Volk im Buch des Propheten Amos.

Nähe durch das Wort. Unzählige Bibelworte erzählen davon, sprechen diese Nähe Gottes den enttäuschten und verzweifelten Menschen zu: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“ (Jes. 42,1).

Wir sahen seine Herrlichkeit

Die Christen werden diese Geschichte von Mose und der Nähe Gottes nacherzählen, aber sie werden sie auch weitererzählen. Sie werden davon erzählen, dass Gott selbst das Wort von Anfang an war und dass dieses Wort menschliche Gestalt angenommen hat. Das Wort Gottes wurde lebendiger Mensch – heißt es am Anfang des Johannesevangeliums. Und die Herrlichkeit Gottes, der Mose von hinten nach gesehen hat, die haben die Freundinnen und Freunde Jesu von Angesicht zu Angesicht gesehen: im Antlitz des gekreuzigten und auferweckten Herrn Jesus Christus. Gottes Antlitz – ein Menschengesicht. Nicht so ebenmäßig und schön wie die Gesichter der griechischen Götterbilder. Alles andere als perfekt und tadellos. Aber es war das Gesicht Gottes, in dem er sich den Menschen zuwandte. Mit diesem Gesicht sprach er die Ehebrecherin frei von ihrer Schuld und erinnerte die braven Bürger, die sie steinigen wollten, an ihre eigenen dunklen Gedanken und Gefühle. Mit diesem Gesicht rief er den Zachhäus vom Baum und den Lazarus ins Leben zurück. In dieser Gestalt trieb er die bösen Geister aus, und in dieser menschlichen Gestalt pries Gott die Armen und die Friedfertigen selig, verhieß er den Barmherzigen die Zukunft Gottes und seinen Trost den Leidenden.

Gott sichtbar. Ein Gott zum Anfassen. Aber so, dass es wieder kein Beweis war, nichts, was man festschreiben und als gesicherte Tatsache annehmen konnte. Es war ein Mensch ohne besondere Kennzeichen. Er war sterblich wie wir sterblich sind, müde, zornig, durstig und hungrig. Kein über die Erde wandelnder Halbgott wie Herakles, der die Schlangen schon als Kind in der Wiege erwürgt hatte. Ein Mensch mit Namen Jesus – viele in Israel hießen damals so. Ein Rabbi wie es viele gab. An ihm schieden sich die Geister. Die einen rufen „Hosianna“ – die anderen „Kreuzige ihn!“ – Und es waren nur wenige, die in ihm das Angesicht des Gottes Israel erkannten, als er von den Toten auferstanden war.

Auch hier gilt, dass Gott sich oft erst im Nachhinein den Menschen erschließt. „Mein Herr und mein Gott!“ sagt der ungläubige Thomas nach Jesu Tod und Auferstehung, obwohl er doch den Weg Jesu schon von Galiläa mitgegangen war und der die Worte Jesu gehört und seine Zeichen gesehen hatte. Und erst im Nachhinein sammeln die Evangelisten die Geschichten, die von Jesus überliefert sind und in denen sie die Hinweise darauf fanden, dass er das lebendige „Wort Gottes ist, das wir zu hören und dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben“. Wie Mose haben sie Gott hinterher gesehen. Und sie haben sich aufgemacht, ihm nachzufolgen, Schritt für Schritt. Sie haben Menschen gefunden, die ihren Weg mitgegangen sind bis auf den heutigen Tag. „Wir sahen seine Herrlichkeit als die Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes voller Gnade und Wahrheit“ - sagt der Evangelist Johannes in seinem Buch über Jesus, und er ruft dazu auf, Jesus zu vertrauen und ihm nachzufolgen. Seinen Weg mitgehen, den Weg der Barmherzigkeit und der Liebe, den Weg der Gewaltlosigkeit und der Versöhnung. Der Weg Gottes zu den Menschen war sein Weg der Liebe, und die Menschen geben die entsprechende Antwort auf Gottes Tun, indem sie die Liebe weitergeben. Denn der Glaube bleibt nicht bei sich selbst. Auch er gewinnt Gestalt. Er äußert sich in der Welt, indem er sie für die Menschen erträglich und bewohnbar macht.

Gott von Angesicht sehen ist nicht menschenmöglich. Auch wir haben Christus nicht gesehen und kein Bild von ihm kann uns im Entferntesten zeigen, wer er ist. „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ – sagt der auferstandene Christus dem ungläubigen Thomas. Aber auch Christus schafft Nähe durch sein Wort. Er sagt uns: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben!“
Amen


Domprediger Pfr. Martin Filitz, Halle
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