Kirchengeschichtliche Forschung

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Eléonore d‘Olbreuse: ''Dreimal mehr Hugenottin… als Französin?''

Donnerstag, 10. Februar 2011, um 19.00 Uhr, Vortrag von Pastor Dr. Andreas Flick im Bomann-Museum Celle

Bomann-Museum Celle - Außenansicht Foto: © Bomann-Museum

Am kommenden Donnerstag hält Pastor Dr. Andreas Flick im Bomann-Museum einen Vortrag über die Celler Herzogin Eléonore d’Olbreuse (1639-1722) mit dem Titel „Dreimal mehr Hugenottin … als Französin“?

In der vom Museumsverein durchgeführten Veranstaltung geht der Präsident der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft Eléonores Lebensweg und Lebenswerk nach, wobei sie insbesondere als Hugenottin fokussiert werden soll. Dabei werden manche, bislang weitgehend unbekannte Details aus dem Leben der letzten Celler Herzogin präsentiert. Der Französin verdankt auch die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Celle, die in diesem Jahr ihr 335-jähriges Jubiläum begeht, ihre Gründung.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für den Museumsverein gebeten.

Bomann-Museum Celle
Schloßplatz 7, 29221 Celle

www.bomann-museum.de

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, Eleonore d’
(1639- 1722)

Eléonore d’Olbreuse, hugenottische Landadelige und eine der bedeutendsten reformierten Frauen in Norddeutschland, erlebte an der Seite ihres lutherischen Gemahls Georg Wilhelm, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, einen vielgeneideten Aufstieg zur Herzogin und verhalf der Celler Residenz zu beeindruckender Blüte. Die ''Stammmutter'' mehrerer europäischer Königshäuser brachte im 17. Jahrhundert französischen Esprit nach Celle und beeinflusste dadurch Hof- und Stadtleben. Sie gilt als Gründerin der Französisch-reformierten Gemeinde in Celle.