Termine

Reformationsdekade 2012: Reformation und Musik
Infos, Predigten, Termine, Link-Tipps


Heimat für Fremde?
25. April bis 8. Juni 2012: Wanderausstellung über Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in Bielefeld
BIELEFELD - Mit der Ausstellung „OWL – Heimat für Fremde? Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart“ haben sich Archive in Ostwestfalen-Lippe zu einem gemeinsamen Projekt zusammengefunden.


EKiR-Kalender 2012: Kirche im Grünen
Himmelfahrt bis Erntedank
An Himmelfahrt "Am Heiligen Brunnen" Gottesdienst feiern, in einem Garten, einem Pfarrhof , unter eine Blutbuche - das und mehr bieten die besonderen Gottesdienste "Kirche im Grünen" 2012.


Nacht der offenen Kirchen
Kunst, Literatur und Musik in lippischen Kirchen
Kreis Lippe. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag bieten rund 230 Kirchen in Westfalen und Lippe ein vielfältiges Programm: es ist die 5. Nacht der offenen Kirchen. In Lippe sind Kirchen in Bad Meinberg, Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup-Bega und Lemgo geöffnet.


Frühjahrssynode der Evangelisch-reformierten Kirche
23. bis 25. Mai 2012 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden


''Elternstart NRW'' in Detmold
Elternkurs beginnt am 24. Mai 2012
Ev. Familienbildung lädt Eltern zum Kurs „Elternstart NRW“ ein

Kreis Lippe. Die Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche bietet ab Mai für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr den Kurs „Elternstart NRW“ an. An fünf Terminen besteht die Gelegenheit für Informationen, Tipps und Gespräche.


Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2012: 300 Kirchen in NRW geöffnet
"Herzlich willkommen zur fünften Nacht der offenen Kirchen!" - So oder ähnlich werden viele Besucher in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag an den westfälischen Kirchentüren begrüßt werden. Denn viele der beteiligten Gemeinden sind seit 2004, der ersten Nacht der offenen Kirchen, wieder mit dabei. Und - in ökumenischer Verbundenheit - immer mehr katholische Kirchengemeinden.


Nachts in die Kirche
Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen in 10 Kirchen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
Zum 5. Mal laden evangelische Gemeinden in Westfalen und Lippe vom Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27. Mai/28.Mai) zu einer Nacht der offenen Kirchen ein.


Ökumenischer Pfingstottesdienst mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Detmold
Pfingstsonntag, 27. Mai, 11.30 Uhr, Kaiser-Wilhem-Platz, Detmold
Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst „Gottes Geist in unserer Mitte“ laden die Lippische Landeskirche, das Römisch-Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) und die Evangelisch-Methodistische Kirche ein.


Gründungsfest der Nordkirche
Pfingstsonntag, 27. Mai 2012
Mit einem großen Geburtstagsfest in Ratzeburg wird die Nordkirche ihren allerersten Tag feiern: Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland offiziell gegründet - sie entsteht aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche.


Credoweg und mehr - Evangelische Kirche auf dem NRW-Tag
27. und 28. Mai 2012 in Detmold
Detmold. Mit einer Vielzahl an Informationen und Aktionen beteiligen sich die Lippische Landeskirche, ihre Kirchengemeinden sowie die Diakonie zu Pfingsten am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold.


Gospelkirchentag 2012 in Dortmund
1. bis 3. Juni 2012 in Dortmund


Den Krieg abschaffen. Annäherung an ein unerhörtes Thema
1. bis 3. Juni 2012: Tagung in Bremen
Träger: Bremische Evangelische Kirche; Evangelisches Bildungswerk
Bremen; Reformierter Bund; Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig; Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung; Church and Peace; Stiftung Die Schwelle


Über uns – Ein Himmel für den Hessentag
1. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar
Die Hessen können sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen auf dem Hessentag in Wetzlar freuen: Vom 1. bis 10. Juni laden die evangelischen Kirchen in Hessen und das katholische Bistum Limburg in ökumenischer Verbundenheit zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Konzerten, Musicals, Lesungen und Mitmach-Aktionen ein. Der gemeinsame Auftritt ist eine Premiere in der Geschichte des Landesfestes und steht unter dem Leitwort „Über uns – Ein Himmel für den Hessentag“. Er knüpft an die über Jahrhunderte gewachsene, geschwisterliche und praktizierte Ökumene im Dom von Wetzlar an: Seit der Reformation wird dieses Gotteshaus von beiden Konfessionen gleichermaßen genutzt und belebt. Der Dom und die zur „Himmelskirche“ umgestaltete Hospitalkirche und eine Himmeltreppe auf der Hessentagsstraße werden Zentren des kirchlichen Auftritts sein.


Sommerorgelkonzerte 2012 in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
4. Mai, 1. Juni, 30. Juni, 9. September 2012
in der evang.-ref. Kirche Leipzig, Tröndlinring 7, 04105 Leipzig


Auszeit für die Seele - Pilgerwochenende
1. bis 3. Juni 2012: Pilgerwochenende in Falkenhagen
Kreis Lippe. Eine Auszeit für die Seele, eine Unterwegszeit für die Füße, eine Zeit der Gemeinschaft auf dem lippischen Pilgerweg: Zu einem Pilgerwochenende lädt die Lippische Landeskirche nach Falkenhagen ein.


''Was für Kinder'' mit Samuel Koch und Annette Kurschus
3. Juni 2012: Kindergottesdiensttag in Unna - Anmeldeschluss 1. Mai
UNNA/WESTFALEN - Zum westfälischen Kindergottesdiensttag unter dem Motto „Was für Kinder“ am 3. Juni in Unna werden tausend Personen erwartet. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Annette Kurschus, kommt an diesem Tag mit einem prominenten Kindergottesdienst-Mitarbeiter ins Gespräch: Samuel Koch, der bei „Wetten, dass… “ verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Bis zum 1. Mai sind noch Anmeldungen möglich.


Was darf unser Essen kosten?
3. Juni 2012: Evangelischer Bauerntag in Silixen

Kreis Lippe/Extertal-Silixen. „Was darf unser Essen kosten?“ – unter diesem Motto steht der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 3. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen.


''Auf den Spuren der Hugenotten'' - Sur les Traces des Huguenots
10. bis 20. Juni 2012: Studienfahrt nach Südfrankreich
Veranstalter: Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen in Verbindung mit ECC-Studienreisen; Anmeldeschluss: Ende Februar 2012


Quo vadis Bundeswehr? Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
15. bis 16. Juni 2012: 32. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste in Königswinter am Rhein
Zur Friedenskonsultation 2012 lädt die Evangelische Kirche im Rheinland ein und die Evangelischen Akademie im Rheinland richtet sie aus.


Reformierte Konferenz in Wilsum: ''Dein Reich komme''
16. Juni 2012, 10 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Michael Weinrich
Thema der Reformierten Konferenz ist die zweite Bitte des Unser-Vater-Gebets: "Dein Reich komme".


RunderTisch zu den Themen Heimat - alt werden - Jugend
Dienstag, 28. Februar 2012; Dienstag, 19. Juni 2012
Lebens- und Alltagserfahrung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen »Jüdisch-christlich-muslimischen Perspektiven« in Wuppertal.


BRÜCKENSCHLÄGE - Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
21. Jubi bis 15. Juli 2012: Ausstellung in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Eröffnung am 21. Juni 2012, um 19.30 Uhr


Hoerstgener Opening 2012
23. Juni 2012, 17 Uhr


Auf heimlichen Pfaden - der Hugenottenweg
Eine Wanderreise vom 2. bis 9. Juli 2012
Das Bayerische Pilgerbüro bietet eine Reise zu den einstigen Hochburgen des Protestantismus in Frankreich an. Jeden Tag stehen Wanderungen von bis zu 4 Stunden auf dem Programm.


Predigen im Angesicht des Judentums
5. bis 7. Juli 2012: Tagung in der Evangelischen Akademie Villigst
Zur Zukunft der Predigtmeditationen im christlich-jüdischen Kontext


Landesposaunenfest mit German Brass
German Brass kommt am 7. Juli 2012 in die Evang.-ref. Kirche, Gildehaus, Grafschaft Bentheim
Zum Landesposaunenfest der Evangelisch-reformierten Kirche kommt das hochkarätige Bläserensemble German Brass. Vom 6. bis zum 8. Juli feiert die Kirche mit dem Bläserfest den 125.Geburtstag des Gildehauser Posaunenchores und damit das Bestehen ihres ältesten Bläserensembles. German Brass wird am Samstag, dem 7. Juli, um 20.00 Uhr erwartet.


EUROPÄISCHE BIBELDIALOGE. Begegnungstagungen
Neuer Name für die Berliner Bibelwochen ab Sommer 2012
UEK. Europäische Bibeldialoge – ein neuer Name macht das veränderte Profil der Berliner Bibelwochen deutlich. Längst kommt mehr als ein Viertel der Teilnehmenden aus anderen Ländern. Die Bibeldialoge sind eine Art europäische Denkwerkstatt für Gemeinden, in denen Bibeltexte und Fragen unserer Zeit diskutiert werden.


Ostfriessicher Kirchentag 2012 in Aurich
Sechstes ostfriesisches Christentreffen findet vom 13. bis 15. Juli 2012 statt.
Der sechste Ostfriesische Kirchentag findet vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich statt. Eine gemeinsame Konferenz der Superintendenten der sieben Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland und der Präsides der evangelisch-reformierten Synodalverbände Ostfrieslands hat jetzt erste Planungen für das größte Christentreffen der Region besprochen. Hilke Klüver, Sprecherin der evangelisch-reformierten Gemeinden in Ostfriesland sagte, sie erwarte wieder einen Kirchentag mit fröhlichen und nachdenklichen Veranstaltungen. Der Landessuperintendent des Sprengels Ostfriesland, Detlev Klahr, wünscht sich ein lebendiges Glaubensfest mit Mut machenden Begegnungen.




Internationale Jugendbegegnung in Ruanda
Vom 14. Juli bis 6. August 2012 lädt die Evangelisch-reformierte Kirche junge Erwachsene zu einer internationalen Jugendbegegnung ein.
Junge Menschen aus verschiedenen Mitgliedskirchen der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen verleben drei Wochen miteinander. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendbegegnung findet in diesem Jahr in Ruanda statt; die presbyterianische Kirche von Ruanda ist Gastgeberin des Treffens. Die anderen Teilnehmenden kommen aus Südafrika, Belgien und Deutschland. Neben der Evangelisch-reformierten Kirche ist auch die Kirche von Ruanda zugleich Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission.


Mission impossible - Kirche, Mission, Pluralität der Religionen nach Karl Barth
16. bis 19. Juli 2012: 42. Internationale Karl Barth Tagung auf dem Leuenberg, Schweiz
"Sind die Christen zufrieden mit sich selbst? Genügt es ihnen, ihre christliche Frömmigkeit in der besonderen Art, in der sie nun eben hier oder dort, zu dieser und dieser Zeit ihre eigene ist, zu haben und zu pflegen ...?" - Karl Barth, KD III/4,578


Reformierte Sommeruniversität: Der Heidelberger Katechismus - Herausforderung für Glaube, Kirche und Theologie
19. bis 24. August 2012 in Apeldoorn - Anmeldung bis zum 15. Juli 2012
Die Theologische Universität Apeldoorn, das Seminar für Reformierte Theologie der Universität Münster und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden laden ein zum Studium des "Heidelbergers" von A bis Z: Aufbau, Anthropologie, Hermeneutik, Soteriologie ... bis zur Zukunftsfrage: Wie predige ich den Katechismus?


Tag der Schöpfung - Schöpfungstag 2012 - ''Jetzt wächst Neues'' (Jesaja 43,19)
1. September bis 4. Oktober 2012: ''Schöpfungszeit''
Zur ökumenischen Feier eines Tags der Schöpfung hat die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) eine Gottesdiensthilfe erstellt. Die Materialien stehen ab Mitte Mai auf der Internetseite der ACK zum Download bereit.


Conference 'Music and Theology in the European Reformations'
19. bis 21. September 2012: Konferenz in Belgien
The conference 'Music and Theology in the EUropean Reformations' will take place 19-21 September 2012 at the KULeuven. Leading professional theologians, historians, biblical scholars and musicologists from throughout Europe and North America will come together, to address the relationship between music and theology during the sixteenth century, with a particular emphasis on the question of reformation in all its forms (Lutheran, Calvinist, Catholic, and Radical).


GEKE-Vollversammlung 2012 zu kirchlichen Reformprozessen
20. bis 25. September 2012 in Florenz
„Frei für die Zukunft“ lautet das Thema der 7. GEKE-Vollversammlung vom 20.-25.9.2012 in Florenz - erstmals Steward-Programm für junge Erwachsene - Rat beruft Liturgie- und Rechtsberater sowie Fachkreismitglieder.


''Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.''
Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2012
EKD. „Herzlich Willkommen – wer immer Du bist.“ So lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2012, die vom 23. bis 29. September stattfindet.


Kinderkompositionswettbewerb Leipzig 2012
Wettbewerb zum 7. Musikfestival ''Klassik für Kinder'' vom 28. bis zum 30. September 2012
Wolfgang Amadeus hat es getan, Johann Sebastian und Felix, genauso wie im vergangenen Jahr erst Svenja oder Aaron: Sie alle haben sich schon als Kind ans Notenpapier gesetzt und Musik geschrieben. Auch heute gibt es Kinder, die schon eigene Werke komponieren. Das Musikfestival „Klassik für Kinder“, das vom 28.-30. September 2012 zum siebenten Mal in der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig stattfindet, schreibt daher wieder einen Kompositionswettbewerb aus und wird dabei durch den Musikverlag Bärenreiter unterstützt.


Ökumenische Friedensdekade 2012: Mutig für Menschenwürde
11. bis 21. November 2012
Ökumenische FriedensDekade 2012 ruft zum mutigeren Eintreten für Menschenrechte auf


''Mutig für Menschenwürde'' - Ökumenische Friedensdekade 2012
11. bis 21. November 2012
Infos und Materialien auf:
friedensdekade.de


Jubiläumsjahr 2013: 450 Jahre Konzil von Trient und Heidelberger Katechismus
Veranstaltungen weltweit in Vorbereitung; Start am 18. und 19. Januar 2013 mit Konferenzen in Gouda (NL) und Grand Rapids (USA)
Die Veröffentlichung des Heidelberger Katechismus 1563 und der Abschluss des Konzils von Trient im selben Jahr bieten Anlass, das 450jährige Jubiläum beider Ereignisse im Jahr 2013 vorzubereiten. Viele der Partner der internationalen Plattform Refo500 arbeiten an Ausstellungen, Kongressen, Reisen und Büchern.


Ausstellung 2013: ''450 Jahre Heidelberger Katechismus''
Große Ausstellung in Heidelberg und Apeldoorn für 2013 geplant


''Soviel du brauchst'' (2. Mose 16,18) - Kirchentag 2013
1. bis 5. Mai 2013: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Hamburg
Hamburg, 31. Januar 2012. Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg steht unter der Losung „Soviel du brauchst“. Das hat das Kirchentags­präsidium in Erfurt beschlossen.


450 Jahre Heidelberger Katechismus: Macht des Glaubens
Jubiläumsausstellung im Kurpfälzischen Museum und im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vom 12. Mai bis 15. September 2013


Spirituality of the Heidelberg Catechism
21. bis 23. Juni 2013: Internationale Konferenz in Apeldoorn


Evangelisch-reformierte Kirche richtet Kindergottesdiensttagung 2014 mit aus
4000 Teilnehmer in Dortmund erwartet
Die Evangelisch-reformierte Kirche richtet die größte bundesweite Tagung für Kindergottesdienstmitarbeiter mit aus. Dazu werden im Jahr 2014 etwa 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Dortmund erwartet. ''Das Ganze ist wie ein kleiner Kirchentag rund um die Arbeit mit den Jüngsten bei uns'', sagte Bernhard Schmeing, Landesjugendpastor der Evangelisch-reformierten Kirche und Beauftragter für die Kindergottesdienstarbeit.




Predigt zu dem ''Herausgerufenen'' Micha ben Jimla (1.Könige 22,1-28)

von Hans Theodor Goebel

Predigt über 1 Könige 22, 1-28 im Predigtgottesdienst nach Reformierter Ordnung
am 10. April 2011 in der Antoniterkirche Köln
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„Herausgerufene“ – haben wir die Männer und Frauen aus der Bibel genannt, an die wir in unsrer diesjährigen Predigtreihe erinnern wollen. Menschen, die aus ihrem gewöhnlichen Alltag herausgerufen wurden und einen Auftrag bekamen, der nicht nur tief in ihr Leben einschnitt, sondern auch fremd und befremdlich war.

Abraham – an den das Wort ergeht: „Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen werde. Und in dir werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“

Mose – der aus dem brennenden Dornbusch in der Steppe angeredet wird: „ Geh hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk aus Ägypten führst.“

David – der als Hirtenjunge von den Schafen geholt und zum König über Israel gesalbt wird.

Wer hat diese – und weitere – gerufen und berufen? Die Bibel lässt daran keine Zweifel: Der Gott Israels, der wahre Gott.

Jedoch – der Streit um den wahren Gott lässt sich nicht aufhalten.

Etwa 150 Jahre nach David sehen wir den Propheten Elia mit schier übermenschlicher Kraft und Unerbittlichkeit für den alten Gott Israels eifern. Davids Reich ist geteilt in die Königtümer Juda und Israel. In Israels Hauptstadt Samaria steht ein Baalstempel. Der hier regierende König Achab hat eine tyrische Prinzessin geheiratet. Mit ihr ist der Kult der fremden Götter aufgeblüht. Schon hat er sich schleichend vermischt mit der Verehrung des Gottes Israels. Bis dessen Anhänger in den Untergrund gedrängt werden.

Wo Erfolg und Fruchtbarkeit hoch im Kurs stehen und das Denken beherrschen, sind die Kulte der Götter attraktiv, die eben das verheißen und garantieren.

Da steht Elia auf und stellt sein Volk vor ein Entweder - Oder: Ihr könnt nicht auf beiden Seiten hinken. Und Elia weiß doch und muss bis zur Erschöpfung seines Lebenswillens erfahren: Die Entscheidung, wer der wahre Gott ist und wer ihm dient – die liegt allein bei dem wahren Gott selbst.

Ein Zeitgenosse nun von dem Propheten Elia und dem König Achab ist Michajehu ben Jimla, Micha der Sohn des Jimla.

Wie von Elia sind uns auch von ihm keine Schriften überliefert, in denen seine Worte und Reden gesammelt wären. Die Bibel erzählt uns auch nicht viele Geschichten von ihm. Nur eine. Und die will ich nacherzählen. Aus dem 1. Buch der Könige im 22. Kapitel.

Es herrscht Frieden zwischen Israel und Aram, seinem Nachbarn Aram im NO mit der Hauptstadt Damaskus. Schon drei Jahre lang.

Da bekommt Israels König Achab in Samaria Besuch von Jehoschafat aus Jerusalem, dem König von Israels Brudervolk Juda. Achab hat seine Großen versammelt und nutzt die Gelegenheit des Staatsbesuchs für eine machtpolitische Initiative, die er klug in eine Frage kleidet.

„Wisst ihr nicht“, so fragt er, „dass Ramot-Gilead, die Stadt auf der Grenze zu Aram, unser ist -  und wir sitzen hier still herum, statt sie uns von den Aramäern zu nehmen?“. So fragend appelliert er an nationale Interessen.

Und wirbt direkt um Unterstützung bei seinem Besuch aus Jerusalem. „Jehoschafat, ziehst du mit mir in die Schlacht um Ramot-Gilead?“

Der Jerusalemer sieht sich genötigt, sofort ein Solidaritätsbekenntnis zum Brudervolk und seinem König abzugeben:

„Ich bin wie du, mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse.“

Dann aber bringt er einen Einwand vor: „Frage doch zuerst nach einem Wort des Herrn, unsres gemeinsamen Gottes!“

Der König Achab geht sofort darauf ein und ruft Propheten zusammen. Etwa 400 an der Zahl.

Was sind das für Propheten? Solche des Gottes Israels oder Baalspropheten? Darüber wird nichts gesagt. Vielleicht kann man das auch gar nicht genau sagen. Weil das zu Zeiten der „Religionsmischung“ bei einem Propheten nicht so leicht auszumachen ist.

Jedenfalls fragt der König Achab die Propheten: „Soll ich gegen Ramot-Gilead in den Kampf ziehen oder soll ich’s sein lassen?“

Sie antworten: „Zieh in den Krieg. Der Herr wird die Feinde in die Hand des Königs geben.“

Ob dieser Herr der Gott Israels ist, sagen sie vorerst nicht. Sie nennen seinen Namen nicht. Aber sie geben eine prophetische Auskunft, die der König gerne hört. Er will ja den Krieg.

Die Vertreter der Religion funktionieren, wie der Machthaber es wünscht.

Aber Jehoschafat, der Nachfahre auf Davids Thron, verzögert weiter die Kriegsentscheidung. Ihm ist bei der prophetischen Heilsansage nicht wohl. Er scheint ihr nicht zu trauen. Er scheint diesem ganzen Prophetenvolk nicht zu trauen.

„Ist hier kein Prophet des Herrn, des Gottes Israels mehr, dass wir durch ihn den Herrn, den Gott Israels befragen?“

Als seien die versammelten 400 Propheten allesamt nicht Propheten des wahren Gottes.

„Doch noch einer ist da“ – antwortet Achab: Michajehu ben Jimla. Durch ihn kann man den Herrn, den Gott Israels befragen. Aber ich hasse ihn. Denn er prophezeit mir nicht Gutes, nur Böses.“

„Rede nicht so“ – entgegnet Jehoschafat. Als habe er, der Nachfahre Davids, noch eine gewisse Scheu: Wenn nun Michas Wort das Wort des lebendigen Gottes wäre!

Achab gibt Befehl, Micha unverzüglich herbeizuholen.

In der Wartezeit sozusagen schildert der biblische Erzähler eine kleine Szene. Sie spielt auf dem Dreschplatz am Tor vor den beiden Königen, die da in vollem Ornat jeder auf seinem Thron sitzen.

Da tritt inmitten der versammelten Propheten Zidkija der Sohn des Kenaana mit eisernen Hörnern auf, die er sich gemacht hat, und sagt zum König Achab: „So hat der Herr, der Gott Israels gesprochen: Mit diesen Hörnern wirst du die Aramäer niederstoßen, bis du sie vernichtet hast.“

Diese Inszenierung ist eine sogenannte Zeichenhandlung. Sie soll die Kriegsprophetie unterstreichen, ja vielleicht selbst schon das Kriegsgeschehen siegreich in Gang setzen.

Alle Propheten stimmen Zidkija zu. Sie behaupten im Namen des Gottes Israel zu sprechen, und haben doch viel eher verinnerlicht, was der Machthaber auf dem Thron hören will.

Unterdessen ist der Königsbote bei Micha ben Jimla angelangt und sagt zu ihm:

„Siehe, die Worte der Propheten verkünden einstimmig Gutes für den König. So lass nun auch dein Wort wie ihres sein und rede Gutes.“

Wie antwortet der Prophet auf diese Zumutung?

„Und es sprach Michajehu: So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, ich will sagen, was der Herr, der Gott Israels, mir sagen wird.“

Diese Antwort stellt das ganze Verhältnis von Prophet und königlichem Machthaber in ein klares Licht. Die Frage für einen Propheten ist nicht, ob er Gutes oder Schlechtes für den König verkündet. Die Frage ist nicht, ob er Heilsprophet oder Unheilsprophet ist. Die Frage ist ganz allein, ob er sagt, was der Herr, der Gott Israels, sagen wird. Es gefalle den Machthabern oder es gefalle ihnen nicht.

Aber was für eine Last wird damit - „so wahr Gott lebt“ - dem Propheten aufgelegt!

Micha geht mit dem Boten zum König, der ihn gerufen hat und hört sich dessen Frage an. – Und sagt, was der König hören will: „Ja, zieh nach Ramot, es wird dir gelingen. Der Herr, der Gott Israels wird‘s in deine Hand geben.“

Was tut Micha da?

Hat er jetzt nicht verraten, was er gerade noch beim Leben Gottes beschworen hatte? Hat er sich jetzt nicht gebückt vor der Macht des Königs? Hat er nicht kapituliert vor der Kriegspolitik und erklärt, sie sei nach Gottes Willen und werde gelingen?

Das ist – so scheint es – ja noch viel schlimmer als das, was die Propheten vor ihm taten. Denn Micha wusste:  Es kommt darauf an, zu sagen, was Gott ihm sagt, nichts anderes.

Nur – was will Gott denn? Ist das schon raus? Will Gott nicht vielleicht diesen Krieg und Micha ist sein Prophet?

Dem König Achab schwant: Hier stimmt was nicht. Micha hat ihm doch immer Unheil angesagt – und jetzt? „Wie oft soll ich dich noch beschwören, mir im Namen des Gottes Israels nichts als die Wahrheit zu sagen!“ Der König will die Wahrheit - und will sie nicht. _________________________________________
O R G E L M U S I K

Der Prophet Micha hebt neu an zu reden „Ich sah ganz Israel zerstreut auf den Bergen wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und der Herr, der Gott Israels sprach: Es kehre jeder in Frieden zurück in sein Haus“.

Achab merkt sofort: Das geht gegen ihn.

„Hab ich dir nicht gesagt – so wendet er sich an Jehoschafat - er weissagt mir nicht Gutes, nur Böses?

„Höre das Wort des Herrn, des Gottes Israels“ - fährt Micha fort und er schildert eine Vision:

„Ich sah den Herrn, den Gott Israels, auf seinem Thron sitzen. Um ihn herum der ganze Hofstaat des Himmels. Und der Herr, der Gott Israels, sprach: „Wer will Achab betören, dass er hinauf ziehe nach Ramot-Gilead und da falle?“

Das ist Gottes Wille. Achab soll in der Tat in diesen Krieg ziehen. Soweit ist der Spruch aller Propheten wahr. Aber nicht, um zu gewinnen, soll Achab in diesen Krieg ziehen, sondern um zu verlieren und darin umzukommen .

„Wer will den Achab betören, in diesen Krieg zu ziehen?“ – fragt Gott in Michas Vision. Die himmlischen Geister erwägen dies und das. Bis einer von ihnen anbietet: „Ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein im Mund aller seiner Propheten.“

Da antwortet der Herr, der Gott Israels: „Betöre Achab, du kannst es. Geh und mach es so!“

„Sieh, sagt Micha zu dem König, der Herr, der Gott Israels hat einen Lügengeist in den Mund all deiner Propheten gegeben. Er hat Böses angesagt über dich.“

Das heißt doch: Im Auftrag Gottes verkünden die Propheten dem König Heil, damit er willig in sein Unheil zieht.

Was für eine ungeheuerliche Behauptung hat da Micha ausgesprochen. Der wahre Gott bedient sich der Lüge, um den König in sein Unheil rennen zu lassen.

Und die anderen Propheten?  - Alle besessen von dem Geist der Lüge.

Wie können sie sich so eine Schmähung von Micha bieten lassen?

Zidkija, der mit den eisernen Hörnern, tritt wieder als Wortführer hervor, schlägt Micha ins Gesicht und ruft:

„Wie? – soll der Geist des Herrn, des Gottes Israels, von mir auf dich übergegangen sein?“

Das ist nun genau die Frage. Wer hat den Geist des wahren Gottes? Micha oder Zidkija? Beide nehmen ihn in Anspruch und verkünden Gegensätzliches?

Und der König ist ihr Adressat. Nach Zidkija der Adressat der göttlichen Heilszusage. Nach Micha der Adressat der göttlichen Unheilsansage.

Nach Micha redet Gott aber durch beide Propheten, zum König - durch die Wahrheit des einen und durch die Lüge des anderen.

Was ist nun der Wille Gottes? Dass der König in diesen Krieg zieht und darin umkommt? Es scheint so nach dem, was Micha aus seiner Vision berichtet. Gott hat befohlen, den König zu täuschen. Und wo Gott selbst so gegen ihn agiert, hat Achab keine Chance.

Hier steht nicht der wahre Gott gegen die falschen Götter wie bei Elia. Hier ist der wahre Gott selbst der Verführer zum Unheil geworden. Und hat dazu das Böse in seinen Dienst genommen.

Das ist eine unheimliche Aussage über Gott.

Erkennen wir in ihr den Gott Israels und Vater Jesu Christi wieder?

Wenn das nun auch für uns, für die christliche Kirche akut werden könnte, für uns, die wir Gottes Wort verkündigen sollen. Können wir ausschließen, dass wir selbst wie die falschen Propheten reden im Interesse der Mächtigen? Das liegt nicht so fern, wenn wir an Kriegspredigten und Waffensegnungen auch in der neueren Kirchengeschichte denken. Und was sollen wir sagen, wenn nach Gottes Willen bei Kriegseinsätzen in Irak, Afghanistan und Libyen gefragt wird?

Und bei dem allen die unheimliche Frage: Kann es sein, dass – durch welche Geister auch immer - Gott selbst uns betört und täuscht?

Ich kehre noch einmal zurück zu Michas Geschichte. Da ist noch etwas, das nachdenklich macht.

Warum eigentlich hat Micha vor dem König aufgedeckt, was er im Himmel gesehen und gehört hat? Warum hat er vor ihm enthüllt, dass Gott mit ihm ein Doppelspiel gespielt hat und dass die Botschaft der Heilspropheten zwar in Gottes Dienst ergangen ist, aber in Wahrheit Lüge war?

Damit hat Micha doch dem König die Tür geöffnet, die Botschaft der Kriegspropheten als falsch zu durchschauen. Und Gottes Spiel zu durchschauen.

Müssen wir nicht annehmen: Gott selber wollte es so. Er selber war es, der den Propheten aus dem Himmel hat erzählen lassen. Warum? Damit Achab erkenne: Hinter dem Verführer zum Krieg als der mir Gott jetzt gegenübertritt, verbirgt sich der wahre Gott. Und der will diesen Krieg nicht.

Der will nicht, dass ich ihm als Verführer auf den Leim gehe. Der will mich vor dem Verführergott und vor mir selbst und meiner Machtgier bewahren, damit ich nicht in mein Unheil renne. Ich soll umkehren.

Darum hat Gott die Verborgenheit seines wahren Willens unter der Lüge der Heilspropheten -  aufgedeckt.

Es zieht sich als Gottes Geheimnis durch die Geschichte, dass er sein Handeln und damit sich selbst verbirgt unter dem Gegenteil. Hier kommt er dem Achab als Verführer, da tritt er Menschen als ihr Feind entgegen. Wie können  wir ihm da glauben?

Unser Glaube bleibt darauf angewiesen, dass er selbst uns seine Verborgenheit aufdeckt.

Es spannt sich ein großer Bogen von der Geschichte des Propheten Micha und des Königs Achab zur Geschichte von Golgatha.

Da verlässt Gott den, der an ihm festhielt und nach ihm schrie, lässt ihn töten und sterben. Wo ist da Gott? Warum verbirgt er sich unter der Ungerechtigkeit?

Und es ist doch Gott selbst, der diese Verborgenheit aufgedeckt hat, als er den Deckel vom Grab hob und sich zu dem bekannte, der gottverlassen starb. Und hat den Gekreuzigten auferweckt von den Toten, damit er lebe und wir mit ihm leben sollen.

Das ist Gottes Geheimnis im Geheimnis seiner Verborgenheit: Er deckt sie auf, damit wir hören und glauben und erkennen und umkehren und leben. Einen Vernunftbeweis gibt es dafür nicht.

Der König Achab hört nicht und erkennt nicht. Obwohl er doch gespürt hat, dass Micha die Wahrheit sagt. Er hat die Wahrheit ja auch von Micha eingefordert. Nur will er die Wahrheit nicht wahr haben. Der König steht sich selbst im Weg.

Der Prophet aber steht mit leeren Händen da. Er kann nicht beweisen, dass Gott durch ihn zum König geredet hat.

Achab gibt Befehl, den Propheten bei wenig Wasser und Brot gefangen zu halten – „bis ich in Frieden aus dem Krieg zurückkomme“. Dann wird sich zeigen, wer Recht hatte.

Micha antwortet dem König: „Wenn du wirklich zurückkehrst in Frieden, hat der Herr, der Gott Israels, nicht durch mich geredet. Und er sprach: Hört, alle Völker!“

Der Prophet ruft das Forum der Völkerwelt auf. Sie soll den Wahrheitsbeweis vernehmen, den Israels Gott selbst durch die Ereignisse führen wird. Was eine offene Frage ist, ist auch wie eine Verheißung für die Völkerwelt.

Bis Gott selbst den Wahrheitserweis führt! So lange macht er es auch uns nicht leicht. Verbaut uns mitunter selbst den Weg, seine Wahrheit zu erkennen und das, was uns zum Heil ist.

Lassen wir uns von dem Propheten Micha vor das Geheimnis im Geheimnis führen: Dass Gott unserer Erkenntnis da die Tür öffnet, wo er sich und seinen guten Willen unter dem Gegenteil verborgen hat. Amen.


Prof. Dr. Hans Theodor Goebel
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Herausgerufene - Gottes befremdliche Aufträge
Predigt-Gottesdienst nach reformierter Tradition in der Antoniterkirche, Köln 2011