Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Heiliger Geist, wer bist du bloss?

Drei Pfarrer antworten der Evangelisch.reformierten Zeitung für die deutsche und rätoromanische Schweiz

''In Lukas 11, 20 ist von Jesus der Satz überliefert: «Wenn ich mit dem Finger Gottes Dämonen austreibe, ist das Reich Gottes mitten unter euch.» Er versprach seinen Jüngern, dass sie mit einer «Kraft von Oben» begleitet würden, wenn er nicht mehr bei ihnen ist. Und so verstehe ich den Heiligen Geist als den Finger Gottes, der heute in unserer Welt Dämonen austreibt; Neid, Gier, Rassismus, Angstmacherei und die Doktrin des Wirtschaftswachstums.'' - Stefan Mayer auf reformiert.info

>>> Heiliger Geist, wer bist du bloss? - Drei Pfarrer antworten der Evangelisch-reformierten Zeitung für die deutsche und rätoromanische Schweiz reformiert.info

 


bs, Juni 2011
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