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Psalm der Woche


Psalm 127: Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht
15. Sonntag nach Trinitatis
Wir stehen manchmal so stark unter Druck,
dass wir zu zerbrechen drohen,
und wenn wir zur Ruhe kommen,
fühlen wir uns ausgebrannt und leer.


Jahreslosung 2012: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!

2. Korinther 12,9

©Foto: Andreas Olbrich, Reigoldswil, Schweiz

Jesus Christus spricht: ''Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.'' - So eine Übersetzung. Hier weitere:

Die Losung in ihrem Kontext, in ihren Übersetzungen:

Der Apostel Paulus schreibt:

"Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
Darum will ich mich am allermeisten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne."
1. Korinther 12,9 nach der Lutherbibel 1984

"Und er hat mir gesagt: Du hast genug an meiner Gnade, denn die Kraft findet ihre Vollendung am Ort der Schwachheit.
So rühme ich mich lieber meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir Wohnung nehme."
Zürcher Bibel 2007

"Und Gott ließ mich wissen: 'Lass dir meine Zuneigung genug sein. Gerade in den Schwachen lebt meine volle Kraft.'
Am allerliebsten will ich mich also in meiner Hinfälligkeit loben, so dass die Kraft des Maessias bei mir wohne."
Bibel in gerechter Sprache (2006)

„Und er hat zu mir gesagt: Du hast genug an meiner Gnade; denn die Kraft kommt in Schwachheit zum Ziel. Aufs Freudigste werde ich mich also meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft des Messias sich auf mir niederlasse.“
Das Neue Testament. Übersetzt von Fridolin Stier. Kösel/Patmos 1989.

„Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit. Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt.“
Die Heilige Schrift. Einheitsübersetzung. 1981.

„Doch er hat zu mir gesagt: ‚Es genügt dir meine Gnade. Denn die Kraft kommt in Schwachheit und Vollendung. Um so viel lieber also will ich mich meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi Wohnung bei mir nehme.“
Das Neue Testament. Übersetzt und kommentiert von Ulrich Wilckens. Zürich/Einsiedeln/Köln. 7.Auflage 1983.

„Doch der Her hat zu mir gesagt: ‚Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.’ Daher will ich nun mit größter Freude und mehr als alles andere meine Schwachheiten rühmen, weil dann die Kraft Christi in mir wohnt.“
Neues Testament. Neue Genfer Übersetzung. Genf/Stuttgart. 2.Auflage 2009.

„Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn  (meine) Kraft kommt in der Schwachheit zur Vollendung. Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne.“
Die Heilige Schrift. Aus dem Grundtext übersetzt. Revidierte Elberfelder Bibel. Wuppertal 1986.

Charakteristisch für Calvins Theologie ist die pneumatologische Zuspitzung und der Verweis auf die Ehre Gottes in der Auslegung zur Stelle (Hans-Peter Friedrich):

„… antwortet Gott uns so, dass er uns durch seinen Geist innerlich festigt, tröstet und aufrichtet, damit uns nicht Hoffnung oder Geduld entfalle. … Denn es kann uns nichts fehlen, sobald nur Gottes Gnade zu unserer Hilfe allezeit bereitsteht. Gnade ist hier nicht wie gewöhnlich die Gunst und gnädige Gesinnung Gottes, sondern steht gleichbedeutend mit dem Beistand des Heiligen Geistes, wie er uns aus der gnädigen Gesinnung Gottes zuteil wird. Daran können sich die Frommen genügen lassen. Denn diese Stütze ist so gewiß und unüberwindlich, dass wir keine Gefahr laufen zu unterliegen.

Unsere Schwachheit scheint ein Hindernis für die Auswirkung der Kraft Gottes zu sein. In Wirklichkeit ist es aber gerade umgekehrt. Denn gerade wenn unsere Schwachheit offenbar wird, vollendet sich Gottes Kraft. Es ist freilich sorgfältig zu unterscheiden zwischen dem, was Gott vermag und tut, und dem, was der Mensch tut und vermag. Das Wort ‚meine’ hat einen starken Nachdruck. Die Kraft des Herrn hilft unserm Mangel ab, richtet uns vom Fall auf und erquickt uns in der Not; sie feiert in der Schwachheit des Menschen ihren höchsten Triumph. Denn gerade dann kann sie sich voll auswirken, wenn sich herausstellt, dass der Mensch selbst gar nichts vermag. Ehe wir nicht unsere tiefe Bedürftigkeit empfinden und anerkennen, geben wir der göttlichen Kraft noch nicht die Ehre, die ihr gebührt.“
Johannes Calvins Auslegung der Heiligen Schrift. Neue Reihe. In Zusammenarbeit mit anderen herausgegeben von Otto Weber. Sechzehnter Band: Römerbrief und Korintherbriefe. Neukirchen 1960, Seite 595.

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Die Macht der Ohnmacht – Der Mut zur Ohnmacht - Der ohnmächtige Gott

Eine Predigtmeditation im christlich-jüdischen Kontext von Ralf Lange-Sonntag, Dortmund, Villigst
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Römer 12,21)

2. Korinther 12,9

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